2 Solarcontainer mit Speicher für Djoliba & Nafadji in Mali

Solar erreicht in
7.25% Rendite
103.2t CO2 Einsparung
8 Jahre Laufzeit
100% effizienter
346,500€ benötigt
346,500€ von 472 Investoren
Fundingschwelle: 173250

Funding verlängert 

Die Fundingschwelle wurde innerhalb der regulären Finanzierungsphase von 90 Tagen erreicht. Der Finanzierungszeitraum des Projektes wurde einmalig um 14 Tage verlängert.

Die Mobile Solarkraftwerke Afrika GmbH & Co. KG hat mit bettervest bereits im April 2015 den ersten mobilen Solarcontainer als Mietkaufmodell via Crowdfunding finanziert. Gemeinsam mit gespendeten LEDs von Lumindo wurde das Dorf Mourdiah in Mali mit Strom und Licht versorgt. Der angefragte Fremdkapital-Anteil für die Realisierung des Pilotprojektes betrug 107.700 € und kam in nur 72 Stunden zusammen. Das Projekt hat den Investoren eine jährliche Verzinsung von 9 % über eine Laufzeit von 7 Jahren geboten. Der Container wurde in Mali im Dezember 2015 in Betrieb genommen und die erste Annuitätenzahlung des ersten Pilotprojektes erfolgte vor wenigen Tagen und wurde bereits an die Investoren ausgeschüttet. Weitere Informationen über die Inbetriebnahme sind in diesem Video zu sehen:


Bei dem aktuellen Projekt handelt es sich dieses Mal um zwei Solarcontainer mit je 36,4 KW Leistung. Für dieses aktuelle Projekt hat sich die Mobile Solarkraftwerke GmbH & Co KG über ihre eigene Expertise hinaus einen der erfahrensten Elektroingenieure Malis, Herrn Mamadou Sall ins Boot geholt. Herr Sall betreibt mit seiner Firma EMS – Energie SARL (Referenzen im Anhang) mehrere Inselanlagen mit Dieselgeneratoren und möchte nun das Dorf Djoliba, ca. 20 Minuten von Malis Hauptstatt Bamako gelegen, und eine Nebengemeinde mit zwei Solarcontainern ausstatten. In diesem Projekt wird also EMS die Container im Mietkaufverfahren von Mobile Solarkraftwerke erwerben. 

Wie in Mourdiah werden auch in Djoliba alte Dieselgeneratoren zur Stromproduktion eingesetzt, die durch die Solarcontainer größtenteils ersetzt werden sollen, ( den kleinen Teil, den die Solaranlage dann nicht decken kann, wird weiterhin durch die Dieselgeneratoren ersetzt). Djoliba lebt von Fischfang und Handel und ist für malische Verhältnisse ein „reiches“ und vor allem sicheres Dorf.


Der durch die Dieselgeneratoren produzierte Strom kostet je nach Beschaffungssituation bis zu 1 € pro kWh (inkl. Wartungskosten) und verschmutzt, neben der enormen Lärmbelastung, die Umwelt durch ungefilterte Emissionen. Der Strom aus dem Solarcontainer kostet die Dorfbewohner ungefähr 0,7 € pro kWh (für den Nutzer 0,381 € pro kWh und Grundgebühr je Anschluss 6,309€ pro Monat). Die Mobile Solarkraftwerke Afrika GmbH & Co. KG wird die Fernüberwachung des Projektes von Deutschland aus übernehmen. Der lokale Servicepartner Africa GreenTec SARL und dessen Geschäftsführer Oumar Maiga kümmern sich zusammen mit dem Team von EMS-Energie um Betrieb und Wartung der Anlage und erhalten hierfür 150 € monatlich pro Container. Ein vor Ort ausgebildeter Servicemitarbeiter übernimmt den First Level Support und sorgt für die Sicherheit sowie die Säuberung der Solarmodule und den Schutz des Objektes. Die in der 40 km entfernten Hauptstadt Bamako sitzende Serviceleitung überprüft die Anlage und übernimmt bei Bedarf den Second Level Support vor Ort. Somit findet auch ein Know-how-Transfer in die Region statt, was ein wichtiger sozialer Bestandteil des Projektes ist. 


Für Anschaffung und Installation der zwei Solarcontainer wird eine Gesamtfundingsumme von 346.500 € benötigt. Der Projektinhaber beteiligt die Investoren mit einer Rendite von 7,25% über 8 Jahre an den Einnahmen. Die zu installierenden Solarcontainer substituieren die aus Dieselgeneratoren produzierte Elektrizität und werden so 103,2 Tonnen CO2 pro Jahr einsparen. Wird nur die Fundingschwelle erreicht (die Hälfte der Gesamtfundingsumme), wird nur ein Container gebaut und der noch benötigte Zusatzstrom durch die vorhandenen Dieselgeneratoren gedeckt.



Das 2016er Solarcontainer-Modell „Amali“ wurde in den letzten 12 Monaten massiv weiterentwickelt. Beide Container sind mit jeweils 140 Solarmodulen der Firma Solarworld vom Typ Sunmodule Plus SW 260 ausgestattet. Zusammen kommen sie so auf eine Generatorfläche von 234,8 m2. Aufgrund der Nähe zum Äquator werden sie in einer Ost-West-Ausrichtung aufgebaut, da so eine bessere Ausnutzung der Solarstrahlung möglich ist. 

Aufbauend auf den Erfahrungen aus dem Pilotprojekt in Mourdiah sind die Container mit einer besseren Kühlung für die von SMA Solar Technology AG stammenden Wechselrichter vom Typ Sunny Tripower 15000TL-10 ausgestattet. Darüber hinaus wurden fast doppelt so große Speicher in Form von ebenfalls von der SMA Solar Technology AG stammenden Hochleistungsbatterien (Typ: SMA Sunny Island 3x 8.0 h + BMZ ESS) eingebaut. Das Gesamtsystem wird in einer vollintegrierten, komplett selbst entwickelten 40-Fuß-Containerlösung von der Firma Africa GreenTec GmbH & Co. KG geliefert. Die DC-Gesamtleistung je Container beträgt 36,4 kWp. Es handelt sich also hierbei um eine echte Photovoltaik-Insellösung, die zusätzlich mobil ist.

In diesem Projekt wurden keine Energiekostensteigerung angenommen, da sowohl die Mietkaufrate als auch die Einnahmen des Energieversorgers vor Ort über die Projektlaufzeit fix bleiben. 

Die Gesamtfundingsumme liegt bei 346.500 € und beinhaltet die Herstellungskosten, die Transportkosten, die Treuhandgebühren und die bettervest-Listingebühr. Die zu erwartenden Einnahmen aus dem Mietverkauf liegen für die Mobile Solarkraftwerke bei 63.165 € jährlich, wovon 92,76 % über 8 Jahre an de Crowd zurückbezahlt werden, was einer zu erwartenden jährlichen Verzinsung von 7,25 % für die Investoren entspricht. Das hier beschriebene Crowdfunding-Projekt produziert jährlich 95.562 kWh Strom aus Solarkraft und spart damit jährlich ein Äquivalent von rund 38.000 Litern an Diesel ein. Es werden somit 103,2 Tonnen an CO2 jährlich eingespart. Die Fundingschwelle liegt bei 50 %, das heißt, das Projekt gilt auch als erfolgreich gefunded, wenn nur 173.250 € eingesammelt werden. Der Projektinhaber baut in dem Fall dann nur einen Solarcontainer statt zwei.

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Liebe bettervestoren,  

im Rahmen unserer Kampagne haben wir eine FAQ-Videoreihe für Euch produziert. Falls Ihr noch weitere Fragen zum Projekt haben solltet dann schreibt uns einfach eine Mail an mail@bettervest.com  Wir wünschen Euch viel Spaß beim Anschauen der betterFAQVids


1. Frage: Wie zufrieden seid Ihr mit dem Pilotprojekt in Mourdiah?



2. Frage: Wie wichtig ist Euch der soziale Impact bei Eurem Projekt?



3. Frage: Wie wird die Sicherheit des Containers gewährleistet?



4. Frage: Wie läuft der Zahlungsverkehr in Afrika/Dorf? 



5. Frage: Wie sieht die Zukunft von Africa Greentec und Mobile Solarkraftwerke aus?



6. Frage: Kann man das was Ihr macht als "Entwicklungshilfe" bezeichnen?



7. Wie genau verändern sich die Lebensumstände der Menschen durch das Projekt?


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Der mobile Solarcontainer ist eine skalierbare und effektive Energielösung für ländliche Regionen Afrikas. Sie können jetzt mit Ihrer Beteiligung gemeinsam mit uns die Vision von einem ökoeffektiven, sozialen und nachhaltigen Schwarmkraftwerk in Afrika verwirklichen“

Foto: Charlie Njonmou, Geschäftsführer von Mobile Solarkraftwerke Afrika GmbH & Co. KG

Charlie Njonmou, Geschäftsführer von Mobile Solarkraftwerke Afrika GmbH & Co. KG

Unternehmensportrait

Foto: Mobile Solarkraftwerke Afrika GmbH & Co. KG Mobile Solarkraftwerke Afrika GmbH & Co. KG

Die Vision der Mobile Solarkraftwerke Afrika GmbH & Co. KG ist es, erster dezentraler Energieversorger Afrikas zu werden und so die Abhängigkeit vom fossilen Brennstoff Diesel als Energieträger abzulösen. Das Unternehmen wurde einst für das Pilotprojekt in Mourdiah gegründet mit dem Ziel, ein skalierbares Geschäftsmodell für den Vertrieb der Solarcontainer in ganz Afrika zu verwirklichen. Das Unternehmen produziert gemeinsam mit seinen Partnern Mobile Solarcontainer in Deutschland und vertreibt diese durch ein Mietkauf-Modell in Afrika, um strukturelle, soziale und umweltpolitische Probleme zu lösen bzw. zu mindern. 

Geschäftsführer und Mitgründer der Gesellschaft Charlie Njonmou ist 34 Jahre alt, hat an der technischen Hochschule in Darmstadt erfolgreich Energiewirtschaft studiert und absolviert aktuell ein Aufbaustudium im Bereich Wirtschaftsingenieurwesen. In Kamerun hat er einen Bachelor in internationalem Handel erlangt und eine Ausbildung zum Fachinformatiker erfolgreich abgeschlossen. Charlie Njonmou spricht neben seiner Landessprache fließend Englisch, Französisch und Deutsch. Vor dem Projekt Mobile Solarkraftwerke Afrika hat Charlie Njonmou in Kamerun und in Kooperation mit WSC Afrika an Projekten zur Ausbildung von Technikern für Photovoltaikanlagen mitgearbeitet. Die dabei geplante Schule wurde zwischenzeitlich eröffnet und hat 40 Auszubildende. 

Torsten Schreiber, Mitinitiator des Solarcontainer-Projekts, ist bis Ende 2015 selber im Team von bettervest tätig gewesen. Für die Realisierung der Afrika-Projekte hat er bettervest zum 1.12.2015 verlassen und entwickelt Africa GreenTec nun zu einem „Social Energy Business“. Als Social Entrepreneur baute Torsten Schreiber Afrikas erstes ökoeffektives und nachhaltiges Solarkraftwerk. Mit seiner Erfahrung möchte er den afrikanischen Kontinent dabei unterstützen, aus fossilen Energien auszusteigen und zu 100 % auf erneuerbare Energien setzen. Wichtig sei dabei, so Schreiber, „den Menschen, die noch nie mit Strom versorgt waren, sparsamen und effektiven Umgang mit Strom zu vermitteln“. So können sie optimal und effektiv mit der kostbaren Energie in ihre Zukunft investieren. Des Weiteren unterstützt Africa GreenTec zusammen mit dem Partner Labdoo.org auch die Schulen von Djoliba und der dazugehörigen Gemeinde mit insgesamt 40 Computern, die mit individuellen Lernprogrammen in der Landessprache Bambara ausgestattet sind.


Mobile Solarkraftwerke Afrika GmbH & Co. KG | Mergenthalerallee 10-12 | 65760 Eschborn
Charlie Njonmou - Geschäftsführer
06196 400910 | info@solarcontainer.org

Risikohinweise

Allgemeine Risiken und Risiken aus der Ausgestaltung der Nachrangdarlehen

  1. Maximales Risiko – Totalverlustrisiko

    Es besteht das Risiko eines Totalverlusts des investierten Kapitals und der Zinsen. Individuell können dem Darlehensgeber zusätzliche Vermögensnachteile, z.B. durch Kosten für Steuernachzahlungen, entstehen. Deshalb ist das Darlehen nur als Beimischung in ein Anlageportfolio geeignet. Die Darlehensvergabe ist nur für Investoren geeignet, die einen entstehenden Verlust bis zum Totalverlust ihrer Kapitalanlage hinnehmen könnten. Das Darlehen ist nicht zur Altersvorsorge geeignet. Das Risiko einer Nachschusspflicht oder einer sonstigen Haftung, die über den Betrag des eingesetzten Darlehenskapitals hinausgeht, besteht dagegen nicht.

  2. Nachrangrisiko und unternehmerischer Charakter der Beteiligung

    Bei dem Darlehensvertrag handelt es sich um ein Darlehen mit einem sogenannten qualifizierten Rangrücktritt (siehe näher Ziffer 9 des Darlehensvertrags). Sämtliche Ansprüche des Darlehensgebers (Investors) aus dem Darlehensvertrag – insbesondere die Ansprüche auf Rückzahlung des Darlehensbetrags und auf Zahlung der Zinsen – („Nachrangforderungen“ ) können gegenüber dem Darlehensnehmer nicht geltend gemacht werden, wenn dies für den Darlehensnehmer einen Insolvenzgrund herbeiführen würde. Das bedeutet, dass die Zahlung von Zins und Tilgung des Darlehens keine Insolvenz des Darlehensnehmers auslösen darf. Dann dürften weder Zinsen noch Tilgungszahlungen an die Darlehensgeber geleistet werden. Die Nachrangforderungen des Darlehensgebers treten außerdem im Falle der Durchführung eines Liquidationsverfahrens und im Falle der Insolvenz des Darlehensnehmers im Rang gegenüber sämtlichen gegenwärtigen und künftigen Forderungen aller nicht nachrangigen Gläubiger des Darlehensnehmers zurück, das heißt, der Darlehensgeber wird mit seinen Forderungen zwar vor den Gesellschaftern, aber erst nach vollständiger und endgültiger Befriedigung sämtlicher anderer Gläubiger des Darlehensnehmers (mit Ausnahme anderer Rangrücktrittsgläubiger) berücksichtigt.

    Der Darlehensgeber trägt daher ein unternehmerisches Risiko, das höher ist als das Risiko eines regulären Fremdkapitalgebers. Der Darlehensgeber wird dabei nicht selbst Gesellschafter des Darlehensnehmers und erwirbt keine Gesellschafterrechte. Es handelt sich nicht um eine sogenannte mündelsichere Beteiligung, sondern um eine unternehmerische Beteiligung mit eigenkapitalähnlicher Haftungsfunktion.

    Der qualifizierte Rangrücktritt könnte sich wie folgt auswirken: Der Darlehensnehmer würde die Zins- und Tilgungszahlung bei Insolvenznähe so lange aussetzen müssen, wie er dazu verpflichtet ist. Der Darlehensgeber dürfte seine Forderungen bei Fälligkeit nicht einfordern. Der Darlehensgeber müsste eine Zinszahlung, die er trotz der Nachrangigkeit zu Unrecht erhalten hat, auf Anforderung an den Darlehensnehmer zurückgeben. Es besteht auch die Möglichkeit, dass der Darlehensgeber die Zinszahlungen ebenso wie die Tilgungszahlungen im Ergebnis aufgrund des Nachrangs nicht oder nicht rechtzeitig erhält oder zurückzuzahlen hat. Zudem könnte es sein, dass der Darlehensgeber für bereits gezahlte Zinsen Steuern entrichten muss, obwohl er zur Rückzahlung der erhaltenen Beträge verpflichtet ist.

  3. Fehlende Besicherung der Darlehen

    Da das Darlehen unbesichert ist, könnte der Darlehensgeber im Insolvenzfall des Darlehensnehmers weder seine Forderung auf Rückzahlung des eingesetzten Kapitals noch seine Zinszahlungsansprüche aus Sicherheiten befriedigen. Im Insolvenzfall könnte dies dazu führen, dass die Ansprüche der einzelnen Darlehensgeber nicht oder nur zu einem geringeren Teil durchgesetzt werden können. Dies könnte dazu führen, dass Zins- oder Tilgungszahlungen nicht oder nicht rechtzeitig geleistet werden können oder dass es zum teilweisen oder vollständigen Verlust des investierten Kapitals kommt.

  4. Veräußerlichkeit (Fungibilität), Verfügbarkeit des investierten Kapitals, langfristige Bindung

    Die Darlehensverträge sind mit einer festen Vertragslaufzeit versehen. Eine vorzeitige ordentliche Kündigung durch den Darlehensgeber ist nicht vorgesehen. Nachrangdarlehen sind keine Wertpapiere und auch nicht mit diesen vergleichbar. Derzeit existiert kein liquider Zweitmarkt für die abgeschlossenen Darlehensverträge. Eine Veräußerung des Darlehens durch den Darlehensgeber ist zwar grundsätzlich rechtlich möglich. Die Möglichkeit zum Verkauf ist jedoch aufgrund der geringen Marktgröße und Handelsvolumina nicht sichergestellt. Es ist auch möglich, dass eine Abtretung nicht zum Nennwert der Forderung erfolgen kann. Es könnte also sein, dass bei einem Veräußerungswunsch kein Käufer gefunden wird oder der Verkauf nur zu einem geringeren Preis als gewünscht erfolgen kann. Das investierte Kapital kann daher bis zum Ablauf der Vertragslaufzeit gebunden sein.

  5. Mögliche Verlängerung der Kapitalbindung

    Da es sich um ein nachrangiges Darlehen handelt, darf das Darlehen nur zurückgezahlt werden, wenn dies bei dem Darlehensnehmer nicht zur Zahlungsunfähigkeit führen würde. Wäre dies der Fall, verlängerte sich die Laufzeit des Darlehens automatisch bis zu dem Zeitpunkt, zu dem dieser Zustand nicht mehr bestünde. Die Anlage ist damit für Darlehensgeber, die darauf angewiesen sind, exakt zum geplanten Laufzeitende ihr Geld zurück zu erhalten, nicht empfehlenswert.

  • Risiken auf Ebene des Darlehensnehmers
    1. Geschäfts- und Ausfallrisiko des Darlehensnehmers

      Der Darlehensgeber trägt das Risiko einer nachteiligen Geschäftsentwicklung des Darlehensnehmers. Es besteht das Risiko, dass dem Darlehensnehmer in Zukunft nicht die erforderlichen Mittel zur Verfügung stehen, um die Zinsforderungen zu erfüllen und die Darlehensvaluta zurückzuzahlen.

      Weiterhin trägt der Darlehensgeber das Risiko der Insolvenz des Darlehensnehmers. Der Darlehensnehmer kann zahlungsunfähig werden oder in Überschuldung geraten. Dies kann insbesondere der Fall sein, wenn der Darlehensnehmer geringere Einnahmen und/oder höhere Ausgaben als erwartet zu verzeichnen hat oder wenn er eine etwaig erforderliche Anschlussfinanzierung nicht einwerben kann. Die Insolvenz des Darlehensnehmers kann zum Verlust des Investments des Darlehensgebers und der Zinsen führen, da der Darlehensnehmer keinem Einlagensicherungssystem angehört.

      Weder der wirtschaftliche Erfolg der zukünftigen Geschäftstätigkeit des Darlehensnehmers noch der Erfolg der finanzierten energetischen Maßnahme können mit Sicherheit vorhergesehen werden. Der Darlehensnehmer kann Höhe und Zeitpunkt von Zuflüssen weder zusichern noch garantieren.

    2. Risiken aus der Geschäftstätigkeit und der Durchführung des finanzierten Projekts

      Verschiedene Risikofaktoren können die Fähigkeit des Darlehensnehmers beeinträchtigen, seinen Verpflichtungen aus dem Darlehensvertrag nachzukommen. Dies sind zum einen Risiken aus der Durchführung des finanzierten Projekts. Die geplante energetische Maßnahme könnte komplexer sein als erwartet. Es könnten unerwartete und/oder höhere Umsetzungsrisiken auftreten und/oder Geschäftsprozesse mit mehr Aufwand und Kosten verbunden sein als erwartet. Es könnten Planungsfehler zutage treten oder Vertragspartner des Darlehensnehmers mangelhafte Leistungen erbringen. Es könnte sich herausstellen, dass Annahmen, auf denen die Projektplanung basiert, fehlerhaft sind. Erforderliche Genehmigungen könnten nicht erteilt werden. Es könnten unbekannte Umweltrisiken oder Altlasten bestehen. Es könnte zu Verzögerungen im geplanten Projektablauf und/oder zu Problemen bei der Erzielung von Einnahmen in der geplanten Höhe oder zum geplanten Zeitpunkt kommen. Ein etwaiger Versicherungsschutz könnte sich als nicht ausreichend erweisen. Die rechtlichen Anforderungen könnten sich verändern und dadurch könnten Änderungen oder zusätzliche Maßnahmen im Zusammenhang mit dem Projekt erforderlich werden, was zu Mehrkosten und/oder zeitlichen Verzögerungen führen könnte. Bei Leistungen, die Dritten gegenüber erbracht werden, könnten diese Gewährleistungsansprüche geltend machen, ohne dass der Darlehensnehmer Regressansprüche gegen eigene Zulieferer durchsetzen kann. Auch weitere Faktoren können sich nachteilig auf den Projekterfolg auswirken, wie etwa die Entwicklung des Strompreises oder des Preises anderer Energieträger, des Marktumfelds, der Nachfrage- und Absatzsituation, von Lieferantenbeziehungen, des politischen Umfelds und politischer Verhältnisse, von Umweltrisiken, Länder- und Wechselkursrisiken sowie Wettbewerbern.

      Daneben ist die allgemeine Geschäftstätigkeit des Darlehensnehmers mit Risiken verbunden, wie etwa marktbezogenen Risiken (z. B. Nachfrage- und Absatzrückgang; Zahlungsschwierigkeiten oder Insolvenzen großer Abnehmer; [Insolvenzen von Kunden, bei denen energetische Maßnahmen durchgeführt werden, aus deren Einnahmen Zins- und Tilgungszahlungen finanziert werden sollen;] Kostenerhöhungen und Kapazitätsengpässe auf Beschaffungsseite; politische Veränderungen; Zins- und Inflationsentwicklungen; Länder- und Wechselkursrisiken; Veränderungen der rechtlichen und steuerlichen Rahmenbedingungen der Tätigkeit des Darlehensnehmers) und unternehmensbezogene Risiken (z. B. Qualitätsrisiken; Produktmängel; Finanzierungs- und Zinsänderungsrisiken; Risiken aus Marken und Schutzrechten; Abhängigkeit von Partnerunternehmen, Schlüsselpersonen und qualifiziertem Personal; Risiken aus Rechtsstreitigkeiten, unzureichendem Versicherungsschutz, aus der Gesellschafter- und/oder Konzernstruktur, aus der internen Organisation, aus Vermögensbewertungen und Steuernachforderungen).

      Diese und/oder weitere Risiken könnten sich negativ auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Darlehensnehmers auswirken. Dem Darlehensnehmer könnten infolgedessen in Zukunft nicht die erforderlichen Mittel zur Verfügung stehen, um die Zinsforderungen zu erfüllen und das eingesetzte Darlehenskapital zurückzuzahlen.

      Bisherige Markt- oder Geschäftsentwicklungen sind keine Grundlage oder Indikator für zukünftige Entwicklungen.

    3. Kapitalstrukturrisiko

      Der Darlehensnehmer wird möglicherweise weitere Fremdkapitalfinanzierungen in Anspruch nehmen und daher Verpflichtungen eingehen, die (unabhängig von seiner Einnahmesituation) gegenüber den Forderungen der Nachrang-Darlehensgeber vorrangig zu bedienen sind.

  • Risiken auf Ebene des Anlegers
    1. Fremdfinanzierungsrisiko

      Dem Darlehensgeber können im Einzelfall in Abhängigkeit von den individuellen Umständen weitere Vermögensnachteile entstehen, z.B. aufgrund von Steuernachzahlungen. Wenn der Darlehensgeber die Darlehenssumme fremdfinanziert, indem er etwa einen privaten Kredit bei einer Bank aufnimmt, kann es über den Verlust des investierten Kapitals hinaus zur Gefährdung des weiteren Vermögens des Darlehensgebers kommen. Das maximale Risiko des Darlehensgebers besteht in diesem Fall in einer Überschuldung, die im schlechtesten Fall bis zur Privatinsolvenz des Darlehensgebers führen kann. Dies kann der Fall sein, wenn bei geringen oder keinen Rückflüssen aus der Vermögensanlage der Darlehensgeber finanziell nicht in der Lage ist, die Zins- und Tilgungsbelastung aus seiner Fremdfinanzierung zu bedienen. Der Darlehensnehmer rät daher von einer Fremdfinanzierung des Darlehensbetrags ab.

    2. Hinweis zu Risikostreuung und Vermeidung von Risikokonzentration

      Die Investition in den Nachrangdarlehensvertrag sollte aufgrund der Risikostruktur nur als ein Baustein eines diversifizierten (risikogemischten) Anlageportfolios betrachtet werden. Grundsätzlich gilt: Je höher die Rendite oder der Ertrag, desto größer das Risiko eines Verlusts. Durch eine Aufteilung des investierten Kapitals auf mehrere Anlageklassen und Projekte kann eine bessere Risikostreuung erreicht und „Klumpenrisiken“ können vermieden werden.

  • Hinweise des Plattformbetreibers
    1. Umfang der Projektprüfung durch den Plattformbetreiber

      Der Plattformbetreiber nimmt im Vorfeld des Einstellens eines Projekts auf der Plattform lediglich eine Prüfung nach formalen Kriterien vor. Das Einstellen auf der Plattform stellt keine Investitionsempfehlung dar. Der Plattformbetreiber beurteilt nicht die Bonität des Darlehensnehmers und überprüft nicht die von diesem zur Verfügung gestellten Informationen auf ihren Wahrheitsgehalt, ihre Vollständigkeit oder ihre Aktualität

    2. Tätigkeitsprofil des Plattformbetreibers

      Der Plattformbetreiber übt keine Beratungstätigkeit aus und erbringt keine Beratungsleistungen. Insbesondere werden keine Finanzierungs- und/oder Anlageberatung sowie keine steuerliche und/oder rechtliche Beratung erbracht. Der Plattformbetreiber gibt Investoren keine persönlichen Empfehlungen zum Erwerb von Finanzinstrumenten auf Grundlage einer Prüfung der persönlichen Umstände des jeweiligen Investors. Die persönlichen Umstände werden nur insoweit erfragt, wie dies im Rahmen der Anlagevermittlung gesetzlich vorgeschrieben ist, und lediglich mit dem Ziel, die gesetzlich vorgeschriebenen Hinweise zu erteilen, nicht aber mit dem Ziel, dem Investor eine persönliche Empfehlung zum Erwerb eines bestimmten Finanzinstruments auszusprechen.

    3. Informationsgehalt der Projektbeschreibung

      Das Projektprofil und die Projektbeschreibung auf der Plattform erheben nicht den Anspruch, alle Informationen zu enthalten, die für die Beurteilung der angebotenen Anlage erforderlich sind. Investoren sollten die Möglichkeit nutzen, dem Darlehensnehmer über die Plattform Fragen zu stellen, sich aus unabhängigen Quellen zu informieren und fachkundige Beratung einzuholen, wenn sie unsicher sind, ob sie den Darlehensvertrag abschließen sollten. Da jeder Darlehensgeber mit seiner Darlehensvergabe persönliche Ziele verfolgen kann, sollten die Angaben und Annahmen des Darlehensnehmers unter Berücksichtigung der individuellen Situation sorgfältig geprüft werden.