Photovoltaikanlage für das Family Health Hospital in Accra/ Ghana - UMAWA

Solar erreicht in
7% Rendite
7 Jahre Laufzeit
183,350€ benötigt
26.17t CO2 Einsparung
183,350€ von 272 Investoren
Fundingschwelle: 167000
Hinweis gemäß § 12 Abs. 2 Vermögensanlagengesetz:
Der Erwerb dieser Vermögensanlage ist mit erheblichen Risiken verbunden und kann zum vollständigen Verlust des eingesetzten Vermögens führen.


Nach der Maria-Montessori-Schule in Kumasi und dem Photovoltaik-Hybrid-System für die St.-Martin-de-Porres-Schule in Dansoman folgt nun das dritte Projekt in Kooperation mit der UMAWA Ltd. Diesmal geht es um die Finanzierung einer Photovoltaikanlage in Verbindung mit einem Energiespeicher für das Family Health Hospital in der ghanaischen Hauptstadt Accra. 

Wie auch in Kumasi und Dansoman wird komplementär zur öffentlichen Stromversorgung eine Photovoltaikanlage auf dem Dach des Krankenhauses eingerichtet. Der nachhaltig und dezentral produzierte Strom wird sicherstellen, dass das Krankenhaus während der immer wieder auftretenden Stromausfälle den Betrieb weiter fortsetzen kann. Darüber hinaus wird überschüssiger Strom in das öffentliche Netz eingespeist und in Form von „Netmetering“ gutgeschrieben. Die Projektierung, Errichtung und Wartung der Anlage wird durch die ghanaische UMAWA Ltd., unter Führung der Gründer und einzigen Gesellschafter Francis Kwaku Mensah und Peter Schuster, durchgeführt. Die Gründer der UMAWA Ltd., Herr Peter Schuster und sein langjähriger Wegbegleiter Francis Kwaku Mensah sowie dessen Frau hatten ursprünglich die Projektidee, Schulen in Ghana mittels vereinfachter Finanzierung über die Crowdfunding-Plattform bettervest durch Solaranlagen günstig und nachhaltig mit Strom zu versorgen, um sie zugleich unabhängiger von den massiven, teilweise tagelangen Stromausfällen in Ghana zu machen. Diese Idee wurde nun auf Krankenhäuser ausgeweitet, denn wie Schulen sind auch Krankenhäuser auf eine zuverlässige Stromversorgung angewiesen, um den Betrieb aufrechtzuerhalten. Durch das Crowdfunding-Modell wird dem Krankenhaus eine im Vergleich zu den Angeboten von ortsansässigen Finanzinstituten vereinfachte und weitaus günstigere 

Finanzierungsmöglichkeit mit tragbaren Konditionen geboten. Die enge Kooperation von ghanaischen Geschäftspartnern wie Francis Kwaku Mensah und Peter Schuster ermöglicht es, im westafrikanischen Markt Projekte umzusetzen, die für europäische Unternehmen allein nicht zu verwirklichen wären. Denn es braucht in der westafrikanischen Region stets starke lokale Partner, die sich mit den landesüblichen Gepflogenheiten und der Handhabung von „Business“ auskennen und sich gleichzeitig den westlichen Standards verpflichten. Dies mit dem Ziel, dem immer stärker steigenden Energieverbrauch in Westafrika mit den vorhandenen nachhaltigen und sinnvollen Ressourcen wie der Sonnenenergie zu begegnen und den Menschen vor Ort ein bezahlbares Energieversorgungssystem zu gewährleisten. Die Gesamtfundingsumme des Projekts beläuft sich auf 183.350 € und bietet eine Rendite von 7 % über eine Laufzeit von 7 Jahren. Der Einsatz von Solarpanelen wird in Zukunft jährlich 26,17 Tonnen CO2 einsparen.

Das von häufigen Stromausfällen geplagte öffentliche Stromnetz in Ghana macht eine Notstromversorgung für das Family Health Hospital unabdingbar. Zu diesem Zweck wird eine hochwertige 64,48 kWp PV-Anlage mit insgesamt 248 Solarmodulen vom Typ Phono Solar 260 W SPH-0026E auf dem Dach das Krankenhaus installiert. Um die Stromversorgung bei Ausfällen und in der Nacht zu ermöglichen, werden zusätzlich zwei Bleibatteriebänke der Firma Hoppecke (20 OPzS Sun.Power VL3160, 48V; 12 OPzS Sun.Power VL2170, 48V) mit ca. 205,92 kWh nutzbarer Energie eingesetzt. Zum Umrichten des Stroms werden netzgekoppelte Wechselrichter der Firma SMA (8 x Sunnny Boy 5000TL-21; 4 x Sunny Boy 4000 TL-21) und Batteriewechselrichter der Firma SMA (3 x Sunny Island 8.0H & SRC; 2 x Sunny Island 6.0H & SRC) verwendet. 

Die Photovoltaikanlage kann ca. 86976 kWh Strom im Jahr produzieren, wovon das Krankenhaus selbst rund 43803 kWh Strom pro Jahr selbst nutzen kann, die weiteren 37190 kWh sollen in das lokale Netz eingespeist und in Form eines Netmeterings gutgeschrieben werden. Bei einem Solarsystem mit Batterien hat man Beladeverluste und Entladerverluste, diese summieren sich auf diesen Betrag (86976 kWh - 43803 kWh - 37190 kWh).

Diese Projektentwicklung wurde unabhängig validiert und bestätigt. Die genauen wirtschaftlichen und technischen Zahlen sind dem Energieberaterbericht im Anhang zu entnehmen. Sämtliche Kalkulationen wurden gegen die theoretische Benutzung eines Dieselgenerators gerechnet.

Durch den Einsatz der PV-Anlage wird das Family Health Hospital erheblich an Stromkosten sparen. Ausgehend von sehr konservativ angenommenen Strompreissteigerungen von 10 % jährlich (25–29 % in den Vorjahren) sowie einem steigenden Wechselkurs von 8 % (€/Ghc) werden sich bereits im ersten Jahr Kosteneinsparungen von 34.784 € nach Abzug der Instandhaltungskosten ergeben. In Anbetracht der steigenden Stromkosten geht man davon aus, dass sich die Einsparungen auf 44.320 € im Jahr 2026 erhöhen werden. Unter gleichbleibenden Voraussetzungen wird das Family Health Hospital durch das Projekt in die Lage versetzt, in den nächsten 20 Jahren 683.660 € Stromkosten einzusparen. 

Die durch die Photovoltaikanlage produzierte Kilowattstunde Strom wird das Krankenhaus 0,129 € kosten. Für die alternative eines Dieselgenerators in Verbindung mit einem angenommenen Dieselpreis von 0,816 €/l (Quelle: Worldbank, gemittelter Wert aus den Jahren 2010–2014) ergeben sich Gesamtkosten von 0,46 €/kWh inkl. prognostizierter Wartungskosten für den Dieselgenerator von 0,03 ct/ kWh. Dieser Wert ist konservativ berechnet, nach Angaben der Internationalen Energie-Behörde (IRENA) liegen die Kosten zwischen 0,31 €/kWh und 0,58 €/kWh für Inselsysteme. 

Die Gesamtfundingsumme beläuft sich auf 183.350 € und wird für die Anschaffung einer Photovoltaikanlage in Verbindung mit einem Energiespeicher und deren Einbau verwendet. Den Investoren wird eine Rendite von 7 % über eine Laufzeit von 7 Jahren angeboten. Das hier beschriebene Crowdfunding-Projekt wird (als Alternative zu einem Dieselgenerator) jährlich 26,17 Tonnen CO2 einsparen.

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Informationen zum Krankenhaus: 

Über wie viele Krankenbetten verfügt das Family Health Hospital? 

A:Hospital: 50, Hostel: 60 

Welche Teile des Krankenhauses werden von dem Solar System versorgt? 
A: Anatomischer Bereich, OPD, Künstliche Befreuchtungs Bereich und medizinische Schule, Hostel & Administrations Block 

Wie viele Doktoren arbeiten dort? 
A: Vollzeit: 6 (GP) Teilzeit (Spezialisten): 10 

Wie viele Mitarbeiter hat das Krankenhaus? 
A: Das Krankenhaus beschäftigt 112 Mitarbeiter.
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Die Erfolgsgeschichte für erneuerbare Energien und langfristige Verbesserung des Weltklimas bzw. der CO2-Bilanz in Ghana geht weiter. Nachdem wir mit bettervest unser erstes Projekt erfolgreich an den Start gebracht haben, eröffnen sich immer mehr Möglichkeiten, neue Projekte aufzulegen Wir haben unsere Ziele ausgeweitet und wollen innerhalb eines Jahres mindestens vier weitere Projekte mit bettervest platzieren.

Foto: Peter Schuster - Geschäftsführer Umawa Deutschland UG

Peter Schuster - Geschäftsführer Umawa Deutschland UG

Unternehmensportrait

UMAWA Deutschland UG (haftungsbeschränkt)

Da bettervest noch keine direkten Darlehen an Unternehmen außerhalb Deutschlands geben kann, ist das zu finanzierende Unternehmen die UMAWA Deutschland UG (haftungsbeschränkt). Die UG (haftungsbeschränkt) ist aus dem Einzelunternehmen von Herrn Peter Schuster hervorgegangen, einer der zwei Gesellschafter und Gründer der UMAWA Ltd. Das Unternehmen beschäftigt sich primär mit Projekten im Bereich erneuerbarer Energien in westafrikanischen Ländern und fördert aktiv ihre Weiterentwicklung. Langfristig ist das Ziel, die UG in eine GmbH zu entwickeln und die Lieferanten aus Deutschland über die GmbH zu steuern, sowie weitere Projektentwicklungen voranzutreiben. Die deutsche UG übernimmt die Verantwortung für die Weitergabe des Darlehens an die ghanaische UMAWA Ltd.

UMAWA sieht sich auch als Vehikel für Ghanas Schulen und soziale Einrichtungen, um effizient, ökologisch und ökonomisch sinnvoll - gerade in Zeiten permanenter Strompreissteigerungen (um 60 % in Ghana im letzten Jahr) - mit alternativen Energiequellen autark zu werden. 

Die UMAWA Ltd. hat sich zum Ziel gesetzt, nachhaltige Projekte im Bereich der erneuerbaren Energien in Westafrika und im Speziellen in Ghana umzusetzen. Das Geschäft der UMAWA Ltd. in Ghana besteht dabei aus der Planung, dem Vertrieb und dem Bau von Solaranlagen und deren Komponenten. Dabei kann die UMAWA Ltd. auf außerordentlich erfahrenes Personal zurückgreifen: 

  • George Osei-Waree, zuständig für Controlling und Geschäftsentwicklung, hat unter anderem für die KPMG in Deutschland als Auditor gearbeitet, bevor er mit seiner Familie wieder zurück nach Ghana gezogen ist. 

  • Kojo Farhat, zuständig für die Planung der Anlagen, leitet zusätzlich das Team der Installateure. Er kommt aus der Solarbranche und hat unter anderem als Ingenieur für ein deutsches Unternehmen im Bereich Solaranlagen gearbeitet. Er hat diverse Trainings auch in Deutschland absolviert und war in seinem bisherigen Berufsleben auch in Ländern außerhalb Ghanas als Ingenieur für Solaranlagen tätig.
     
  • Steve Atsu, zuständig für Logistik und Organisation, hat bereits in Deutschland an der Seite von Herrn Mensah gearbeitet und dabei alle logistischen Aktivitäten sowie die Abläufe gesteuert.  

Die UMAWA Ltd. hat bereits mehrere Solaranlagen in Ghana errichtet und ist derzeit dabei, einen weiteren Geschäftszweig als Großhändler für Solaranlagenteile aufzubauen. Hierzu gibt es bereits erste Vereinbarungen, u. a. mit Hoppecke (Batterien) und der UMAWA Ltd. als Service- und Vertriebspartner für Ghana. 

UMAWA hat bereits zwei Projekte erfolgreich bei bettervest finanziert. Das erste Projekt, die Maria-Montessori-Schule, hat die letzten technischen Tests kurz vor dem Start dieses Projektes erfolgreich abgeschlossen; die Anlage wurde produktiv ans Schulnetz angeschlossen. Die Begeisterung der Schule und der Eltern ist riesig. Durch die Anlage soll den Schülern das Thema „Erneuerbare Energie“ wesentlich nähergebracht werden als es derzeit der Fall ist. D.h., das Bewusstsein für erneuerbare Energien wird schon in jungen Jahren geschärft. Bei der zweiten, erst vor Kurzem auf bettervest finanzierten Anlage an der St.-Martin-de-Porres-Schule wird aufgrund der Abschlussarbeiten in Kumasi (erste Anlage) und der Schulferien in der nächsten Woche mit der Installation der Solarpanele begonnen. 

Noch eine weitere schöne Nachricht, die wir hier bekannt machen wollen ist, dass UMAWA mit dem Verein Lapdoo in eine Kooperation eingestiegen ist. Lapdoo vermittelt gebrauchte Laptops an Schulen in Entwicklungsländern. Im September wird Herr Schuster die ersten Laptops mit nach Ghana nehmen.

UMAWA Deutschland UG (haftungsbeschränkt) | Teichstrasse 19c | 63225 Langen (Hessen)
Geschäftsführer Peter Schuster
+49 610321815 // +49 160 977 37 208 | schuster@umawa.com