Solarstrom für die ländliche Elektrifizierung in Namibia - Olusheno - Teil 3

Solar und Beleuchtung erreicht in
7.5% Rendite
1% Vorlaufzins
5 Jahre Laufzeit
209,400€ benötigt
907.2t CO2 Einsparung
209,400€ von 391 Investoren
Fundingschwelle:98250
Hinweis gemäß § 12 Abs. 2 Vermögensanlagengesetz:
Der Erwerb dieser Vermögensanlage ist mit erheblichen Risiken verbunden und kann zum vollständigen Verlust des eingesetzten Vermögens führen.
In diesem Projekt wird es Vorlaufzinsen in Höhe von 1 % direkt ab deiner Einzahlung geben (ab Auszahlung an den Projektinhaber dann reguläre Zinsen in Höhe von 7,5 %).



Das hier vorliegende Projekt ist das dritte Projekt von Olusheno auf der bettervest Plattform. Es beinhaltet die gleichen Komponenten und ist gleich aufgebaut wie das erste und zweite Projekt. Information über den Fortschritt von Projekt Nummer 1 findet ihr hier und Informationen zu Projekt Nummer 2 hier.

In der Nationalsprache Namibias bedeutet Olusheno „Elektrizität.“ Daher trägt das in Windhoek, Namibia ansässige Social Business den Namen „Olusheno Sales & Distribution Ltd.“. Es verkauft Solar-Home-Systeme im Mietkauf an Haushalte. Geschäftsführer Immo Böhm möchte zusammen mit bettervest Kapital für eine Unternehmenserweiterung einsammeln. Mit dieser Erweiterung verfolgt er das Ziel, in den nächsten fünf Jahren mehr als 250.000 Familien in Namibia, Sambia und Botswana mit erneuerbarer und dezentral produzierter Elektrizität zu versorgen.

Namibia, dessen Name sich übrigens aus der Wüste Namib, die den gesamten Küstenstreifen Namibias bedeckt, ableitet, verfügt über ein stabiles demokratisches System und weist seit Jahren ein konstantes wirtschaftliches Wachstum auf. Das Land verfügt über eine, für afrikanische Verhältnisse, gut entwickelte Infrastruktur und bietet somit auch ausländischen Unternehmungen gute Voraussetzungen. Die Weltbank kategorisiert Namibia in die Gruppe der Länder mit oberem mittlerem Einkommen. Dennoch ist das Vermögen in kaum einem Land der Welt ungleicher verteilt als in Namibia: Die zu großen Teilen weiße Elite Namibias sowie eine junge schwarze Mittelschicht pflegen einen annähernd europäischen Lebensstandard, wohingegen rund 30 % der Bevölkerung als arm gelten und 15 % als extrem arm (Quelle: BMZ). Laut der letzten namibischen Haushaltszählung, lebt sogar 85 % der ländlichen Bevölkerung ohne Elektrizität.

Die Olusheno Sales & Distribution Ltd. möchte diesen Bevölkerungsschichten mit Solar-Home-Systemen zu größeren Aufstiegschancen verhelfen. Die im System enthaltenen LED Lampen ermöglichen verschiedenste Aktivitäten, wie Arbeiten, Lernen und Kochen, auch nach Sonnenuntergang und das ohne den Einsatz von teuren, klimaschädlichen und giftigen Paraffinlampen. Letztere führen zudem in armen Haushalten immer wieder zu verheerenden Bränden.

Die Gesamtfundingsumme beläuft sich auf 209.400 €, wodurch 2.160 Solar-Home-Systeme gekauft und weitergegeben werden können. Die Fundingschwelle liegt in diesem Projekt bei 98.250 €, wird nur diese Summe im Funding erreicht, so wird der Projektinhaber nur 1.000 Solar-Home-Systeme kaufen. Der Projektinhaber beteiligt die Investoren mit einer Rendite von 7,5 % über fünf Jahre an den Einnahmen. Das Einsparpotential ist enorm, jedoch ist eine exakte Zahl nur schwer zu ermitteln, da noch nicht genau vorhergesehen werden kann, wie viele Paraffinlampen tatsächlich ersetzt werden können. Unter der Annahme, dass die gesamte Fundingsumme erreicht und somit 2.160 Solar-Home-Systeme Paraffinlampen, Kerzen und Strom für Mobiltelefone ersetzen, könnten jedoch konservativ angenommen jährlich 907,2 t CO2 eingespart werden.

Die qualitativ hochwertigen Systeme stammen von der US-amerikanischen Firma d.light und werden aus deren Zweigstelle in Kenia bezogen. Sie beinhalten ein Solarpanel, einen Controller mit Lithium-Eisenphosphat-Batterie, drei LED-Lampen, ein Radio, eine Taschenlampe und ein Handy-Ladekabel. Die Nutzungsdauer wird mit zehn Jahren angeben und Olusheno bietet seinen Kunden zwei Jahre Garantie. Weltweit wurden bereits 500.000 dieser Solar-Home-Systeme abgesetzt.

Die Bezahlung der Systeme erfolgt auf Mietkauf-Basis. Das heißt, dass der Kunde per mobilem Banking in kleinen Raten tilgt, bis ihm das System nach zwölf Monaten vollständig gehört. Wenn ein Kunde nicht rechtzeitig zahlt, schaltet sich das System automatisch ab und er muss zu den alten Energiequellen zurückkehren. Erfahrungen aus der Pilotphase zeigen, dass nur sehr wenige Kunden ihre Anlagen nicht vollständig bezahlen. Dies erlaubt sogar den Ratenverkauf an Menschen, die keine feste Anstellung haben und nur unregelmäßig Einkommen beziehen. Zudem sparen die Kunden Geld, da sie keine Batterien und Paraffin kaufen und keine Gebühren für das Laden ihrer Handys zahlen müssen. So lässt sich für die Kunden im Zeitraum der Tilgung bereits ein beachtlicher Teil des Solar-Home-Systems über die Einsparungen finanzieren. Nachdem die Systeme vollständig getilgt sind, sparen die Kunden weiterhin für viele Jahre Geld.

Wie laut Energiegutachten beschrieben, kann jedes einzelne Solar-Home-System je Woche im Durchschnitt vier Mobiltelefonladungen, 4,5 Kerzen, 2,5 Liter Paraffin und eine Radiobatterie ersetzen. Dies entspricht dann auf ein Jahr gerechnet einer CO2-Einsparung von 0,42 t.

Um einen Container mit 2.160 Systemen nach Namibia zu importieren ist ein Betrag von 197.340,90 US$ von Nöten, der über die Crowd finanziert werden soll. Die Gesamtfundingsumme beläuft sich somit auf 209.400 € und enthält neben den Kosten für die Solar-Home-Systeme die bettervest Listinggebühr und die Treuhandgebühr. Die Fundingschwelle liegt dabei bei 98.250 €, da der Projektinhaber die Möglichkeit hat einen 92.570 US$ Container mit 1.000 Systemen zu bestellen. 

Der Projektinhaber beteiligt die Investoren mit einer Rendite von 7,5 % über fünf Jahre an den Einnahmen. Unter der Annahme, dass 2.160 Solar-Home-Systeme finanziert werden können, werden jährlich ca. 907,2 t COeingespart.

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Wir haben bereits erste Fragen zu dem Projekt erhalten und möchten euch diese nicht vorenthalten:

Frage 1Wird es eine Schulung, Betriebsüberwachung und Wartung geben?

Antwort:  Beim Einkauf wird den Kunden genau erklärt wie man das Produkt installiert und benutzt. Vergleichbar mit dem Aufladen eines Mobiltelefons ist das Produkt ist sehr nutzerfreundlich und für jeden Laien verständlich da keine technischen Kenntnisse erforderlich sind. Zusätzlich stehen geschulten Community-Agenten und ein erfahrenes Helpdesk für Fragen bereit. Darüber hinaus werden Kunden regelmäßig stichprobenartig angerufen um zu erfahren ob und wie sie mit dem Produkt zurechtkommen. Somit kann Olusheno sein Net Promoter Score kalkulieren, der konsistent auf 9-10/10 kommt.

Frage 2: Besteht die Möglichkeit das Leasing für Kunden mit weniger Substitutionspotenzial für länger als ein Jahr anzubieten?

Antwort: Momentan hat Olusheno Sales & Distribution Ltd. nicht die Möglichkeit das Leasing für länger als ein Jahr anzubieten. Der Hauptgrund dafür ist, dass der Markt sehr groß ist und Olusheno sein Kapital möglichst schnell wiedereinsetzen möchte um noch mehr Menschen den Zugang zu sauberem Strom zu ermöglichen. Mit längeren Geldumlaufen ist das Kapital länger gebunden. Für Kunden die Olushenos günstige wöchentliche Leasingrate nicht leisten können bietet der Projektinhaber solare Laternen von d.light an die, je nach Größe, schon ab 10 oder 20 Euro erhältlich sind, und welche bereits Kerzen und Paraffinlampen ersetzen. Mehr zu den Laternen findet ihr hier.

Frage 3Gibt es keinen Inflationsausgleich in dem Leasing?

Antwort: Nein. Da das Leasing auf ein Jahr begrenzt ist, ist ein Inflationsausgleich nicht notwendig. Dennoch erhöht Olusheno die Preisspanne einmal im Jahr sodass das Leistungsversprechen konstant bleibt.

Frage 4: Wieso geht die Finanzierung über fünf Jahre, wenn die Anlagen früher refinanziert sind?

Antwort: Olusheno Sales & Distribution Ltd. muss die Anlagen erst anschaffen bevor sie diese verkaufen. Nicht alle Kunden zahlen pünktlich und daher kann es vorkommen, dass zwei Jahre zwischen dem Moment liegen indem Olusheno das Darlehen erhält und das Geld wieder eingenommen wird. 

Außerdem gibt keine feste Anzahl an Systemen die jährlich verkauft werden. Im besten Fall verkauft Olusheno Sales & Distribution Ltd. bereits im ersten Jahr alle Systeme. Im schlechtesten Fall dauert es die vollen 5 Jahre, die durch das Crowdinvesting Projekt erworbenen Systeme zu verkaufen.

Mit der Finanzierung wird außerdem das Team nachhaltig ausgebaut. Würde das Projekt schon nach 2 Jahren gestoppt werden, hätte Olusheno kein Kapital mehr um weitere Anlagen zu verkaufen. Damit würden die 60 Angestellten ihren Job verlieren. Fünf Jahre reichen Olusheno aus um genügend Anlagen zu verkaufen und einen Gewinn zu generieren mit dem die Geschäftstätigkeit danach selbstständig weiterlaufen kann. Somit sind die Arbeitsplätze des Teams langfristig gesichert und mehr Menschen kann zu einer Anlage verholfen werden.

Frage 5: Werden die Kosten des Energieberaterberichts nicht mitfinanziert?

Antwort: Nein, die Kosten des Energieberaterberichts trägt der Projektinhaber.

Frage 6: Wie viele Rückläufer darf es geben, wie viele Systeme könnten geklaut werden, etc., bis Olusheno nicht mehr in der Lage ist die Raten an bettervest zu zahlen?

Antwort: In der Praxis stellt Diebstahl kein ernsthaftes Problem dar. Bei 960 Kunden, gab es bisher nur 2 Fälle, in denen Solarplatten gestohlen wurden (in einem der beiden Fälle brachte der Dieb die Solarplatte sogar zurück als er womöglich merkte, dass er diese nicht gebrauchen konnte). Olusheno Sales & Distribution Ltd. gibt den Kunden dann die Möglichkeit eine neue Platte zu erwerben, indem der Kundenvertrag einfach verlängert wird. Der Kunde muss die Anlage dann etwas länger abbezahlen als geplant. 

Rückläufer hingegen stellen ein großes Risiko dar. In der Praxis sind zwischen 5% und 25% Rückläufer. Doch es gibt genauso viele Kunden die per Vorkasse bezahlen. In den vergangenen Monaten hat sich die Zahl der Rückläufer und der Vorkassezahler die Waage gehalten. Olusheno Sales & Distribution Ltd. hat einen sehr detaillierten Prozess entwickelt um Rückläufer zur Zahlung zu motivieren. Erfolgt trotzdem keine Zahlung “kauft” Olusheno die Anlagen zurück um diese dann weiterzuverkaufen. 

Das größte Risiko stellen Kunden dar, die nicht bezahlen und nicht aufgespürt werden können. In diesem Fall müssen die Anlagen abgeschrieben werden. In der Praxis gibt es 3-5% Abschreibungen. Immerhin, Olushenos Modell zeigt, dass 25% aller Anlagen abgeschrieben werden können, bevor Verluste entstehen. Meist hat der Kunde schon einen großen Teil der Anlage abbezahlt, bevor er nicht mehr weiterzahlt.

Frage 7Welches d.light System bietet Olusheno zu einem Preis von weniger als 200€/100€ an?

Antwort: Olusheno bietet seinen Kunden das D30 System von d.light zum Kauf an. Die Anlage besteht aus:

• 10W Panel (etwa so gross wie A3) 

• Batteriepack und Controller mit Litium-Eisen-Phosphat Batterien (mit 5-10 Jahren Lebensdauer) 

• 3x hocheffiziente LED Lampen mit separatem Schalter (6 Stunden grelles Licht oder 17 Stunden bei schwachem Licht 

• 1x Starke LED Taschenlampe 

• 1x kleines Radio mit Hany-Akku 

• 1x Ladekabel für diverse Handys 

Weitere Informationen zum System von d.light gibt es aus der d.light website.

Frage 8: Sind die 3.600 NAD (~250 EUR) pro Anlage nicht zu viel für arme Menschen in Namibia?

Antwort: Die Finanzierung ist so ausgelegt, dass der Kunde nur so viel zahlt wie er an Kerzen, Paraffin, Batterien oder Handy-lade-Services sowieso ausgibt. Im Schnitt sind das N$ 70 in der Woche. Der Kunde zahlt also die Anlage ab mit Geld was er anderswo spart. Nach einem Jahr, wenn die Anlage abbezahlt ist, spart der Kunde für weitere 4-8 Jahre diese 70N$ die sonst für Kerzen, Paraffin, Batterien und Handy-Lade-Services auszugeben wären. So spart der Kunde im Schnitt 14,000 bis 20,000 über die Lebensdauer der Anlage. Es stimmt, dass die Anlagen nicht billig sind, aber das liegt auch an der hochwertigen Qualität. Die Anlagen sind aber für den Kunden sehr erschwinglich und viel billiger wie die herkömmliche Alternative. 

Dazu kommt das die Kunden oft das Licht nutzen um besseres Einkommen zu generieren. Viele Kunden betreiben Läden, “Restaurants” oder Manufakturen und können nun auch abends arbeiten und verdienen so mehr Geld. Einige Kunden gebrauchen auch die Anlage selbst um Einkommen zu generieren. Manche verkaufen z.B. Handy-Lade-Services. Andere wiederum bekommen mehr Miete für die Zimmer die sie in Ihrer Hütte vermieten, da diese nun Licht haben.

Frage 9: Gibt es die Möglichkeit für den Endverbraucher, einzelne Komponenten wie z.B. die Batterie, auch nach der zweijährigen Garantiezeit zu ersetzen? 

Antwort: Der Endverbraucher kann einzelne Komponenten nach Bedarf ersetzen. Dazu gibt es eine separate Preisliste im System. Eine neue Batterie kostet beispielsweise umgerechnet 80€. Damit diese auch für den Kunden bezahlbar ist, kann Olusheno den Vertrag einfach verlängern, sodass der Kunde sie zu maximal 70 NGN pro Woche finanzieren kann und so seine Anlage über viele Jahre funktionstüchtig halten kann.

Frage 10: Der Verkaufspreis liegt bei 260 USD obwohl der Einkaufspreis nur 90 USD beträgt. Würden die Verkaufschancen sich nicht enorm erhöhen, wenn der Verkaufspreis auf eine realistischere Zahl heruntergesetzt werden würde? 

Antwort: Obwohl der Verkaufspreis hoch erscheinen mag, müssen Kosten wie Bankgebühren, Transport, IT und Software, Versicherungen, Gehälter, Verkaufsteuer, großzügige Kommissionen für die Agenten, Löhne, die Zinsen für die Investoren, etc. (Seite 20 im Energieberaterbericht) zum Einkaufspreis der Systeme hinzugerechnet werden. Daraus resultierend belaufen sich die Profite auf ca. 25%. Diese werden wiederum eingesetzt um das Zeil des Social Businesses zu verwirklichen und in den nächsten fünf Jahren mehr als 250.000 Familien in Namibia, Sambia und Botswana mit erneuerbarer und dezentral produzierter Elektrizität zu versorgen.

Frage 11: Wie werden die Agenten bezahlt?

Antwort: Alle Agenten arbeiten nur auf Provisionsbasis. Diese Provision ist aber großzügig und ermöglicht bei Vollzeitbeschäftigung ein überdurchschnittliches Einkommen.

Frage 12: In welchem Verhältnis stehen die Firmen Olusheno Impact Investments UG und Olusheno Sales & Distribution Ltd zueinander? 

Antwort: Olusheno Impact Investments UG hat denselben Teilhaber wie die Olusheno Sales & Distribution Ltd. Es besteht aber kein Mutter-/Tochterunternehmen Verhältnis zwischen den beiden Firmen. Die UG wurde für dieses Finanzierungsvorhaben gegründet, mit der Absicht sie nach erfolgreichem Funding für weitere Projekte zu verwenden. 

Frage 13: Wie funktioniert es, dass sich das System automatisch abschaltet, wenn der Kunde nicht rechtzeitig bezahlt. Woher weiß das System also sozusagen, ob bezahlt worden ist? 

Antwort: An der Batterie ist ein Keypad angebracht, auf welchem Zahlen eingegeben werden können. Zahlt der Kunde beispielsweise 70 N$ (NAD), dann schickt das System ihm eine SMS mit einem Zahlencode. Diesen Code gibt der Kunde auf der Batterie ein.


Für 70 N$ (NAD) erhält der Kunde 7 Tage Licht. Diese werden dem Kunden auf der Batterieanzeigetafel angezeigt. Nach 7 Tagen steht die Anzeigetafel auf 0 und die Anlage schaltet sich ab. Der Kunde muss also innerhalb der 7 Tage nochmals zahlen, damit der Kredit nicht ausläuft. Nach einem Jahr (genauer nach 342 bezahlten Tagen) ist die Anlage komplett abgezahlt. Dann bekommt der Kunde mit der letzten Bezahlung eine besondere SMS, dessen Code die Anlage komplett und für immer anschaltet.

Die Informationen zur Umsetzung werden nur angemeldeten Benutzern angezeigt.
Die Reportings werden nur angemeldeten Benutzern angezeigt, die in das Projekt investiert haben.

Das Olusheno Model beruht auf Effizienz: es bietet Kunden nicht nur eine höhere Lebensqualität, es spart ebenso extrem viele Ressourcen und Geld ein. Geld, das unsere Kunden bitter nötig haben. An bettervest haben wir uns gewandt, da das Team unser Konzept versteht und unterstützt. Auf diesem Wege möchten wir der Crowd die Möglichkeit geben, vielen Menschen in Namibia zu einem besseren Leben zu verhelfen und dabei hohe Zinsen zu erhalten.

Foto: Immo Böhm - Olusheno Impact Investments UG (haftungsbeschränkt)

Immo Böhm - Olusheno Impact Investments UG (haftungsbeschränkt)

Unternehmensportrait

Foto: Olusheno Impact Investments UG (haftungsbeschränkt) Olusheno Impact Investments UG (haftungsbeschränkt)

Die Geschäftsleitung von Olusheno besteht aus Immo Böhm (MBA) und seiner Frau, Monica Böhm. Herr Böhm hat 15 Jahre Erfahrung auf dem Gebiet der Unternehmensgründung und -entwicklung. Zudem hat er bereits Unternehmen in Namibia, Südafrika und Zimbabwe gegründet und konnte vor allem Erfahrung im Bereich IT und Softwareintegration sammeln. Frau Böhms Hintergrund liegt in der Beratungsbranche. Sie arbeitete im Bereich Finanzen bei PricewaterhouseCoopers (PWC) und anderen Beratungsunternehmen in Namibia. 

Seit Juni 2016 verkauft „Olusheno Sales & Distribution Ltd.“ Solar-Home-Systeme. Nach den ersten zwei Finanzierungsrunden über bettervest wurden bereits mehr als 2500 Anlagen an 30 Standorten in Vororten von Windhoek, Oshakati, Ondangwa, Ongwediva, Outapi, Walvisbay Rundu, Gobabis, Ruacana, Eenhana und Okalongo gekauft (Stand Oktober 2017). Das Unternehmen beschäftigt mittlerweile sieben feste Mitarbeiter und wird als Teil seines Expansionsplanes in Kürze zwei weitere Sales Manager für den Nordosten Namibias einstellen, wo insgesamt acht Zweigstellen eröffnet werden sollen. Der Bedarf der Systeme wächst täglich, da die nun mehr als 120 Agenten jeden Tag neue Dörfer und Familien erreichen, und so immer mehr Menschen die neue Lebensqualität selbst erleben können. Olusheno ist daher zuversichtlich, dass ein drittes Funding sich lohnt, um noch mehr Anlagen ins Land bringen zu können. Zudem ist das Unternehmen mit der Rückzahlung der bisherigen Kunden zufrieden: Aus dieser Erfahrung weiß Olusheno, dass sie mit dem Erwerb von zusätzlichen SHS keine unnötigen Risiken eingeht.

Das erklärte Ziel der Unternehmung Olusheno ist, so vielen Menschen wie möglich einen schnellen, preisgünstigen und nachhaltigen Zugang zu Elektrizität zu verschaffen. Konkret planen Herr und Frau Böhm in den nächsten fünf Jahren mit der Hilfe ihres hochmotivierten Teams, 250.000 Familien mit Solar-Home-Systemen zu beliefern und auf diese Weise die Unkosten der Familien für Energie zu verringern. Der Projektinhaber möchte mit seinem Projekt den Verbrauch von umweltschädlichen Brennstoffen reduzieren und die reichlich vorhandene Sonneneinstrahlung zu einer der bedeutendsten Energiequellen machen. Darüber hinaus kann die umweltfreundliche Solarenergie eine wichtige soziale Hebelwirkung erzielen, die die Ärmsten des Landes so dringend brauchen.


Olusheno Impact Investments UG (haftungsbeschränkt) | Florian-Geyer-Strasse 9 | 65207 Wiesbaden
Geschäftsführer Immo Böhm
+264 811247515 | immo@olusheno.com

Risikohinweise

Der Erwerb dieser Vermögensanlage ist mit erheblichen Risiken verbunden und kann zum vollständigen Verlust des eingesetzten Vermögens führen.

Allgemeine Risiken und Risiken aus der Ausgestaltung der Nachrangdarlehen

  1. Maximales Risiko – Totalverlustrisiko

    Es besteht das Risiko eines Totalverlusts des investierten Kapitals und der Zinsen. Individuell können dem Darlehensgeber zusätzliche Vermögensnachteile, z.B. durch Kosten für Steuernachzahlungen, entstehen. Deshalb ist das Darlehen nur als Beimischung in ein Anlageportfolio geeignet. Die Darlehensvergabe ist nur für Investoren geeignet, die einen entstehenden Verlust bis zum Totalverlust ihrer Kapitalanlage hinnehmen könnten. Das Darlehen ist nicht zur Altersvorsorge geeignet. Das Risiko einer Nachschusspflicht oder einer sonstigen Haftung, die über den Betrag des eingesetzten Darlehenskapitals hinausgeht, besteht dagegen nicht.

  2. Nachrangrisiko und unternehmerischer Charakter der Beteiligung

    Bei dem Darlehensvertrag handelt es sich um ein Darlehen mit einem sogenannten qualifizierten Rangrücktritt (siehe näher Ziffer 9 des Darlehensvertrags). Sämtliche Ansprüche des Darlehensgebers (Investors) aus dem Darlehensvertrag – insbesondere die Ansprüche auf Rückzahlung des Darlehensbetrags und auf Zahlung der Zinsen – („Nachrangforderungen“ ) können gegenüber dem Darlehensnehmer nicht geltend gemacht werden, wenn dies für den Darlehensnehmer einen Insolvenzgrund herbeiführen würde. Das bedeutet, dass die Zahlung von Zins und Tilgung des Darlehens keine Insolvenz des Darlehensnehmers auslösen darf. Dann dürften weder Zinsen noch Tilgungszahlungen an die Darlehensgeber geleistet werden. Die Nachrangforderungen des Darlehensgebers treten außerdem im Falle der Durchführung eines Liquidationsverfahrens und im Falle der Insolvenz des Darlehensnehmers im Rang gegenüber sämtlichen gegenwärtigen und künftigen Forderungen aller nicht nachrangigen Gläubiger des Darlehensnehmers zurück, das heißt, der Darlehensgeber wird mit seinen Forderungen zwar vor den Gesellschaftern, aber erst nach vollständiger und endgültiger Befriedigung sämtlicher anderer Gläubiger des Darlehensnehmers (mit Ausnahme anderer Rangrücktrittsgläubiger) berücksichtigt.

    Der Darlehensgeber trägt daher ein unternehmerisches Risiko, das höher ist als das Risiko eines regulären Fremdkapitalgebers. Der Darlehensgeber wird dabei nicht selbst Gesellschafter des Darlehensnehmers und erwirbt keine Gesellschafterrechte. Es handelt sich nicht um eine sogenannte mündelsichere Beteiligung, sondern um eine unternehmerische Beteiligung mit eigenkapitalähnlicher Haftungsfunktion.

    Der qualifizierte Rangrücktritt könnte sich wie folgt auswirken: Der Darlehensnehmer würde die Zins- und Tilgungszahlung bei Insolvenznähe so lange aussetzen müssen, wie er dazu verpflichtet ist. Der Darlehensgeber dürfte seine Forderungen bei Fälligkeit nicht einfordern. Der Darlehensgeber müsste eine Zinszahlung, die er trotz der Nachrangigkeit zu Unrecht erhalten hat, auf Anforderung an den Darlehensnehmer zurückgeben. Es besteht auch die Möglichkeit, dass der Darlehensgeber die Zinszahlungen ebenso wie die Tilgungszahlungen im Ergebnis aufgrund des Nachrangs nicht oder nicht rechtzeitig erhält oder zurückzuzahlen hat. Zudem könnte es sein, dass der Darlehensgeber für bereits gezahlte Zinsen Steuern entrichten muss, obwohl er zur Rückzahlung der erhaltenen Beträge verpflichtet ist.

  3. Fehlende Besicherung der Darlehen

    Da das Darlehen unbesichert ist, könnte der Darlehensgeber im Insolvenzfall des Darlehensnehmers weder seine Forderung auf Rückzahlung des eingesetzten Kapitals noch seine Zinszahlungsansprüche aus Sicherheiten befriedigen. Im Insolvenzfall könnte dies dazu führen, dass die Ansprüche der einzelnen Darlehensgeber nicht oder nur zu einem geringeren Teil durchgesetzt werden können. Dies könnte dazu führen, dass Zins- oder Tilgungszahlungen nicht oder nicht rechtzeitig geleistet werden können oder dass es zum teilweisen oder vollständigen Verlust des investierten Kapitals kommt.

  4. Veräußerlichkeit (Fungibilität), Verfügbarkeit des investierten Kapitals, langfristige Bindung

    Die Darlehensverträge sind mit einer festen Vertragslaufzeit versehen. Eine vorzeitige ordentliche Kündigung durch den Darlehensgeber ist nicht vorgesehen. Nachrangdarlehen sind keine Wertpapiere und auch nicht mit diesen vergleichbar. Derzeit existiert kein liquider Zweitmarkt für die abgeschlossenen Darlehensverträge. Eine Veräußerung des Darlehens durch den Darlehensgeber ist zwar grundsätzlich rechtlich möglich. Die Möglichkeit zum Verkauf ist jedoch aufgrund der geringen Marktgröße und Handelsvolumina nicht sichergestellt. Es ist auch möglich, dass eine Abtretung nicht zum Nennwert der Forderung erfolgen kann. Es könnte also sein, dass bei einem Veräußerungswunsch kein Käufer gefunden wird oder der Verkauf nur zu einem geringeren Preis als gewünscht erfolgen kann. Das investierte Kapital kann daher bis zum Ablauf der Vertragslaufzeit gebunden sein.

  5. Mögliche Verlängerung der Kapitalbindung

    Da es sich um ein nachrangiges Darlehen handelt, darf das Darlehen nur zurückgezahlt werden, wenn dies bei dem Darlehensnehmer nicht zur Zahlungsunfähigkeit führen würde. Wäre dies der Fall, verlängerte sich die Laufzeit des Darlehens automatisch bis zu dem Zeitpunkt, zu dem dieser Zustand nicht mehr bestünde. Die Anlage ist damit für Darlehensgeber, die darauf angewiesen sind, exakt zum geplanten Laufzeitende ihr Geld zurück zu erhalten, nicht empfehlenswert.

  • Risiken auf Ebene des Darlehensnehmers
    1. Geschäfts- und Ausfallrisiko des Darlehensnehmers

      Der Darlehensgeber trägt das Risiko einer nachteiligen Geschäftsentwicklung des Darlehensnehmers. Es besteht das Risiko, dass dem Darlehensnehmer in Zukunft nicht die erforderlichen Mittel zur Verfügung stehen, um die Zinsforderungen zu erfüllen und die Darlehensvaluta zurückzuzahlen.

      Weiterhin trägt der Darlehensgeber das Risiko der Insolvenz des Darlehensnehmers. Der Darlehensnehmer kann zahlungsunfähig werden oder in Überschuldung geraten. Dies kann insbesondere der Fall sein, wenn der Darlehensnehmer geringere Einnahmen und/oder höhere Ausgaben als erwartet zu verzeichnen hat oder wenn er eine etwaig erforderliche Anschlussfinanzierung nicht einwerben kann. Die Insolvenz des Darlehensnehmers kann zum Verlust des Investments des Darlehensgebers und der Zinsen führen, da der Darlehensnehmer keinem Einlagensicherungssystem angehört.

      Weder der wirtschaftliche Erfolg der zukünftigen Geschäftstätigkeit des Darlehensnehmers noch der Erfolg der finanzierten energetischen Maßnahme können mit Sicherheit vorhergesehen werden. Der Darlehensnehmer kann Höhe und Zeitpunkt von Zuflüssen weder zusichern noch garantieren.

    2. Risiken aus der Geschäftstätigkeit und der Durchführung des finanzierten Projekts

      Verschiedene Risikofaktoren können die Fähigkeit des Darlehensnehmers beeinträchtigen, seinen Verpflichtungen aus dem Darlehensvertrag nachzukommen. Dies sind zum einen Risiken aus der Durchführung des finanzierten Projekts. Die geplante energetische Maßnahme könnte komplexer sein als erwartet. Es könnten unerwartete und/oder höhere Umsetzungsrisiken auftreten und/oder Geschäftsprozesse mit mehr Aufwand und Kosten verbunden sein als erwartet. Es könnten Planungsfehler zutage treten oder Vertragspartner des Darlehensnehmers mangelhafte Leistungen erbringen. Es könnte sich herausstellen, dass Annahmen, auf denen die Projektplanung basiert, fehlerhaft sind. Erforderliche Genehmigungen könnten nicht erteilt werden. Es könnten unbekannte Umweltrisiken oder Altlasten bestehen. Es könnte zu Verzögerungen im geplanten Projektablauf und/oder zu Problemen bei der Erzielung von Einnahmen in der geplanten Höhe oder zum geplanten Zeitpunkt kommen. Ein etwaiger Versicherungsschutz könnte sich als nicht ausreichend erweisen. Die rechtlichen Anforderungen könnten sich verändern und dadurch könnten Änderungen oder zusätzliche Maßnahmen im Zusammenhang mit dem Projekt erforderlich werden, was zu Mehrkosten und/oder zeitlichen Verzögerungen führen könnte. Bei Leistungen, die Dritten gegenüber erbracht werden, könnten diese Gewährleistungsansprüche geltend machen, ohne dass der Darlehensnehmer Regressansprüche gegen eigene Zulieferer durchsetzen kann. Auch weitere Faktoren können sich nachteilig auf den Projekterfolg auswirken, wie etwa die Entwicklung des Strompreises oder des Preises anderer Energieträger, des Marktumfelds, der Nachfrage- und Absatzsituation, von Lieferantenbeziehungen, des politischen Umfelds und politischer Verhältnisse, von Umweltrisiken, Länder- und Wechselkursrisiken sowie Wettbewerbern.

      Daneben ist die allgemeine Geschäftstätigkeit des Darlehensnehmers mit Risiken verbunden, wie etwa marktbezogenen Risiken (z. B. Nachfrage- und Absatzrückgang; Zahlungsschwierigkeiten oder Insolvenzen großer Abnehmer; [Insolvenzen von Kunden, bei denen energetische Maßnahmen durchgeführt werden, aus deren Einnahmen Zins- und Tilgungszahlungen finanziert werden sollen;] Kostenerhöhungen und Kapazitätsengpässe auf Beschaffungsseite; politische Veränderungen; Zins- und Inflationsentwicklungen; Länder- und Wechselkursrisiken; Veränderungen der rechtlichen und steuerlichen Rahmenbedingungen der Tätigkeit des Darlehensnehmers) und unternehmensbezogene Risiken (z. B. Qualitätsrisiken; Produktmängel; Finanzierungs- und Zinsänderungsrisiken; Risiken aus Marken und Schutzrechten; Abhängigkeit von Partnerunternehmen, Schlüsselpersonen und qualifiziertem Personal; Risiken aus Rechtsstreitigkeiten, unzureichendem Versicherungsschutz, aus der Gesellschafter- und/oder Konzernstruktur, aus der internen Organisation, aus Vermögensbewertungen und Steuernachforderungen).

      Diese und/oder weitere Risiken könnten sich negativ auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Darlehensnehmers auswirken. Dem Darlehensnehmer könnten infolgedessen in Zukunft nicht die erforderlichen Mittel zur Verfügung stehen, um die Zinsforderungen zu erfüllen und das eingesetzte Darlehenskapital zurückzuzahlen.

      Bisherige Markt- oder Geschäftsentwicklungen sind keine Grundlage oder Indikator für zukünftige Entwicklungen.

    3. Kapitalstrukturrisiko

      Der Darlehensnehmer wird möglicherweise weitere Fremdkapitalfinanzierungen in Anspruch nehmen und daher Verpflichtungen eingehen, die (unabhängig von seiner Einnahmesituation) gegenüber den Forderungen der Nachrang-Darlehensgeber vorrangig zu bedienen sind.

  • Risiken auf Ebene des Anlegers
    1. Fremdfinanzierungsrisiko

      Dem Darlehensgeber können im Einzelfall in Abhängigkeit von den individuellen Umständen weitere Vermögensnachteile entstehen, z.B. aufgrund von Steuernachzahlungen. Wenn der Darlehensgeber die Darlehenssumme fremdfinanziert, indem er etwa einen privaten Kredit bei einer Bank aufnimmt, kann es über den Verlust des investierten Kapitals hinaus zur Gefährdung des weiteren Vermögens des Darlehensgebers kommen. Das maximale Risiko des Darlehensgebers besteht in diesem Fall in einer Überschuldung, die im schlechtesten Fall bis zur Privatinsolvenz des Darlehensgebers führen kann. Dies kann der Fall sein, wenn bei geringen oder keinen Rückflüssen aus der Vermögensanlage der Darlehensgeber finanziell nicht in der Lage ist, die Zins- und Tilgungsbelastung aus seiner Fremdfinanzierung zu bedienen. Der Darlehensnehmer rät daher von einer Fremdfinanzierung des Darlehensbetrags ab.

    2. Hinweis zu Risikostreuung und Vermeidung von Risikokonzentration

      Die Investition in den Nachrangdarlehensvertrag sollte aufgrund der Risikostruktur nur als ein Baustein eines diversifizierten (risikogemischten) Anlageportfolios betrachtet werden. Grundsätzlich gilt: Je höher die Rendite oder der Ertrag, desto größer das Risiko eines Verlusts. Durch eine Aufteilung des investierten Kapitals auf mehrere Anlageklassen und Projekte kann eine bessere Risikostreuung erreicht und „Klumpenrisiken“ können vermieden werden.

  • Hinweise des Plattformbetreibers
    1. Umfang der Projektprüfung durch den Plattformbetreiber

      Der Plattformbetreiber nimmt im Vorfeld des Einstellens eines Projekts auf der Plattform lediglich eine Prüfung nach formalen Kriterien vor. Das Einstellen auf der Plattform stellt keine Investitionsempfehlung dar. Der Plattformbetreiber beurteilt nicht die Bonität des Darlehensnehmers und überprüft nicht die von diesem zur Verfügung gestellten Informationen auf ihren Wahrheitsgehalt, ihre Vollständigkeit oder ihre Aktualität

    2. Tätigkeitsprofil des Plattformbetreibers

      Der Plattformbetreiber übt keine Beratungstätigkeit aus und erbringt keine Beratungsleistungen. Insbesondere werden keine Finanzierungs- und/oder Anlageberatung sowie keine steuerliche und/oder rechtliche Beratung erbracht. Der Plattformbetreiber gibt Investoren keine persönlichen Empfehlungen zum Erwerb von Finanzinstrumenten auf Grundlage einer Prüfung der persönlichen Umstände des jeweiligen Investors. Die persönlichen Umstände werden nur insoweit erfragt, wie dies im Rahmen der Anlagevermittlung gesetzlich vorgeschrieben ist, und lediglich mit dem Ziel, die gesetzlich vorgeschriebenen Hinweise zu erteilen, nicht aber mit dem Ziel, dem Investor eine persönliche Empfehlung zum Erwerb eines bestimmten Finanzinstruments auszusprechen.

    3. Informationsgehalt der Projektbeschreibung

      Das Projektprofil und die Projektbeschreibung auf der Plattform erheben nicht den Anspruch, alle Informationen zu enthalten, die für die Beurteilung der angebotenen Anlage erforderlich sind. Investoren sollten die Möglichkeit nutzen, dem Darlehensnehmer über die Plattform Fragen zu stellen, sich aus unabhängigen Quellen zu informieren und fachkundige Beratung einzuholen, wenn sie unsicher sind, ob sie den Darlehensvertrag abschließen sollten. Da jeder Darlehensgeber mit seiner Darlehensvergabe persönliche Ziele verfolgen kann, sollten die Angaben und Annahmen des Darlehensnehmers unter Berücksichtigung der individuellen Situation sorgfältig geprüft werden.