Unterstützen Sie Karanja beim Aufbau einer solarbetriebenen Avocado-Verarbeitungsanlage in Rumuruti, Kenia – mit 200 kWp Solarenergie, über 7.500 neuen Jobs und jährlich 256 Tonnen CO₂-Einsparung.
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UN Entwicklungsziele (SDGs)
Das verpackte Anlageprodukt im Überblick
Projektintention
In Rumuruti, einem agrarisch geprägten Zentrum in Laikipia County, Kenia entsteht mithilfe des Darlehens eine moderne Anlage zur Verarbeitung von Hass-Avocados. Der kenianische Unternehmer Peter Karanja will damit eine nachhaltige Wertschöpfungskette aufbauen – von der Schulung von Kleinbauern bis zur Verarbeitung und dem Export von Avocados und hochwertigen Avocado-Produkten wie Öl, Püree und Tiefkühlprodukte. Die Verarbeitungseinheit wird mit einem 200 kWp Solarstromsystem betrieben und umfasst:
- Kühl- und Lagerkapazitäten - Sortier- und Verpackungseinrichtungen - Extraktions- und Raffinerieanlage für Avocadoöl Ziel ist es, Lebensmittelverluste zu minimieren, ländliche Einkommen zu stärken und CO₂-intensive Logistikketten zu verkürzen.Soziale & Ökonomische Auswirkungen
Das Projekt zielt darauf ab, Kleinbäuerinnen und -bauern zu unterstützen, indem ihnen faire Abnahmepreise geboten und sie in eine verlässliche, exportorientierte Wertschöpfungskette eingebunden werden. In der Anfangsphase wird das Projekt bis zu 400 landwirtschaftliche Haushalte erreichen und damit rund 1.600 Familienmitglieder direkt unterstützen. Während der Bauphase ist eine Ausweitung auf über 3.200 Haushalte geplant. Langfristig sollen so bis zu 6.400 Arbeitsplätze entstehen, wodurch letztlich etwa 64.000 Menschen profitieren könnten.
Zudem werden Lebensmittelverluste reduziert: In Laikipia verderben jährlich Avocados im Wert von über 3 Mrd. KES (rund 20 Mio. Euro) – vor allem durch fehlende Kühlmöglichkeiten. Die neue Infrastruktur schafft Abhilfe und verbessert zugleich die Exportchancen nach Europa, Asien und in den Nahen Osten.Klimaschutz
Die Verarbeitungsanlage wird vollständig von einer 200 kWp-Photovoltaikanlage auf dem Dach mit Strom versorgt. Sie deckt den gesamten Energiebedarf und spart im Vergleich zu einer dieselbasierten Stromerzeugung jährlich rund 256 Tonnen CO₂ ein. Zudem reduziert die Ölherstellung aus nicht exportfähigen Avocados Lebensmittelverluste, fördert Ressourceneffizienz und trägt zusätzlich zur Emissionsvermeidung bei.
Etabliertes, nachhaltiges Unternehmen
AAAS Energy B.V. (AAAS) ist ein niederländisches Unternehmen, das sich auf die Entwicklung und Finanzierung nachhaltiger Infrastrukturen in Subsahara-Afrika spezialisiert hat. Der Fokus liegt auf solargestützten Lösungen in der Landwirtschaft, Kühlkettenlogistik und ländlichen Versorgung. AAAS entwickelt Projekte mit hoher sozialer Wirkung und wirtschaftlicher Tragfähigkeit, indem es erneuerbare Energien mit lokaler Wertschöpfung verbindet. Dabei arbeitet das Unternehmen eng mit lokalen Partnern zusammen, um den Aufbau dezentraler Infrastrukturen zu ermöglichen.
Maßnahmen zur Risikoreduzierung
Für die Crowdfunding-Kampagnen auf bettervest wurde eine Zweckgesellschaft namens Afrika Emissions 9 UG (haftungsbeschränkt) mit Sitz in Deutschland gegründet, die bei diesem Projekt als Darlehensnehmer fungiert. Sie leitet das eingesammelte Kapital als erstrangiges Darlehen an den Projektinhaber in Kenia, AAAS Kenya Project 1 Ltd. weiter. Gesellschafter und Geschäftsführer von Afrika Emissions 9 UG (haftungsbeschränkt) sind unabhängig von dem Projektinhaber. AAAS Kenya Project 1 Ltd. ist der Projektinhaber und gleichzeitig eine Zweckgesellschaft, die von der Muttergesellschaft AAAS Energy B.V. für die lokale Umsetzung des Projekts gegründet wurde.
Zusätzlich werden folgenden Sicherheiten angeboten:
Verpfändung von Grundstücken:
Der Darlehensnehmer AAAS Kenya Project 1 Ltd. stellt sicher, dass 2 Grundstücke von Karanja Orchard Ltd. als Eigentümer dieser Grundstücke an den Darlehensgeber Afrika Emissions 9 UG (haftungsbeschränkt) verpfändet werden.
Abtretung von Pachteinnahmen:
Die laufenden Einnahmen des Darlehensnehmers AAAS Kenya Project 1 Ltd. aus dem langfristigen Pachtvertrag mit Karanja Orchard Ltd. werden als Sicherheit an den Darlehensgeber, Afrika Emissions 9 UG (haftungsbeschränkt), abgetreten.
Projektbeschreibung
Kenia, eines der führenden Avocado-Exportländer Afrikas, bietet mit seinem fruchtbaren Hochland, günstigen Klimabedingungen und einer jungen Bevölkerung enormes landwirtschaftliches Potenzial. Doch trotz wachsender internationaler Nachfrage nach kenianischen Avocados fehlt es vielerorts an der notwendigen Infrastruktur zur Lagerung, Verarbeitung und Vermarktung. Vor allem in ländlichen Regionen wie Laikipia County gehen jährlich große Erntemengen durch Verderb verloren – mit gravierenden Folgen für Einkommen, Lebensqualität und Klimabilanz.
Karanja Orchard Ltd. möchte dieser Problematik mit einem nachhaltigen Infrastrukturprojekt begegnen: dem Bau einer modernen Verarbeitungs- und Kühlanlage für Avocados in Rumuruti. Die Anlage wird vollständig durch Solarenergie betrieben und soll nicht nur die eigene Ernte verarbeiten, sondern auch Früchte von Kleinbäuer*innen aus der Region ankaufen – einschließlich jener, die für den Export nicht geeignet sind. Diese werden zu hochwertigem Avocadoöl weiterverarbeitet, wodurch Wertschöpfung vor Ort entsteht und Lebensmittelverluste vermieden werden.
Ziel des Projekts ist es, Einkommen und Arbeitsplätze im ländlichen Raum zu schaffen, die Exportfähigkeit zu stärken und durch solare Energieversorgung einen Beitrag zum Klimaschutz zu leisten. Das Projekt verknüpft damit ökologische Nachhaltigkeit, wirtschaftliche Teilhabe und soziale Wirkung auf beispielhafte Weise.
Das Projekt von AAAS Kenya Project 1 Ltd. trägt aktiv zu 5 der nachhaltigen Entwicklungsziele der UN („sustainable development goals“) bei:
SDG 2 (Kein Hunger): Durch den Aufbau einer lokalen Verarbeitungsanlage für biologisch angebaute Avocados wird die Wertschöpfung in der Region gesteigert. Bäuerinnen und Bauern erhalten einen fairen und stabilen Absatzmarkt – auch für bisher ungenutzte Ernteüberschüsse. Dadurch verbessert sich die regionale Nahrungsmittelversorgung nachhaltig und Hunger wird wirksam bekämpft.
SDG 7 (Bezahlbare und saubere Energie): Die gesamte Verarbeitungsanlage wird über eine große, dachmontierte Solaranlage betrieben. So wird vollständig auf fossile Energie verzichtet und ein klimafreundlicher Betrieb sichergestellt.
SDG 8 (Menschenwürdige Arbeit und Wirtschaftswachstum): Das Projekt schafft neue, dauerhafte Arbeitsplätze in der Verarbeitung, Logistik und Verwaltung – insbesondere in einer ländlichen Region mit hoher Arbeitslosigkeit.
SDG 12 (Verantwortungsvoller Konsum und Produktion): In Kenia werden bislang rund 20 % der Avocadoernte aufgrund strenger Exportauflagen entsorgt. Diese Früchte werden künftig vor Ort zu hochwertigem Öl verarbeitet – eine ökologische Lösung, die Lebensmittelverluste reduziert und Ressourcen schont.
SDG 13 (Maßnahmen zum Klimaschutz): Der solarbetriebene Anlagenbetrieb vermeidet CO₂-Emissionen, und senkt durch die lokale Verarbeitung den Transportaufwand. Das Projekt trägt damit messbar zum Klimaschutz bei.
Der Betrieb der neuen Avocado-Verarbeitungsanlage in Rumuruti basiert vollständig auf Solarenergie – ein klares Signal für nachhaltige Entwicklung im ländlichen Raum. Die großflächige Photovoltaikanlage mit 200 kWp Leistung versorgt sämtliche Bereiche der Anlage mit sauberem Strom: Kühlräume, Sortieranlagen, Maschinen zur Ölgewinnung sowie elektrische Gabelstapler. Die Anlage erzeugt jährlich rund 320.000 kWh Solarstrom und spart dadurch im Vergleich zu dieselbasierter Stromerzeugung rund 256 Tonnen CO₂ pro Jahr ein.
Auch in der Lieferkette trägt das Projekt zur Emissionsreduktion bei: Derzeit werden rund 20 % der Avocadoernte entsorgt, da dieser Teil nicht exportfähig ist. Künftig werden diese Früchte vor Ort weiterverarbeitet – das spart Transportwege, reduziert Lebensmittelverluste und senkt die Methanemissionen, die durch Verrottung entstehen würden.
Das Projekt zeigt eindrucksvoll, wie durch solare Energieversorgung, regionale Produktion und effiziente Ressourcennutzung ein direkter Beitrag zum Klimaschutz geleistet werden kann – ganz im Sinne einer kreislauforientierten, zukunftsfähigen Landwirtschaft.
Die mit dem Nachrangdarlehen verbundenen Investmentrisiken werden im Basisinformationsblatt ausführlich beschrieben. Mit Blick auf die Einschätzung und Eingrenzung der Risiken für die Anleger*innen weist der Emittent auf folgende Besonderheiten in der Ausgestaltung des Projekts hin:
1. Nutzung einer Zweckgesellschaft als Darlehensgeber:
Für die Crowdfunding-Kampagnen auf bettervest wurde eine Zweckgesellschaft namens Afrika Emissions 9 UG mit Sitz in Deutschland gegründet, die bei diesem Projekt als Darlehensgeber fungiert. Sie leitet das eingesammelte Kapital als erstrangiges Darlehen an den Projektinhaber und Darlehensnehmer in Kenia, AAAS Kenya Project 1 Ltd., weiter. Gesellschafter und Geschäftsführer von Afrika Emissions 9 UG sind unabhängig von AAAS Kenya Project 1 Ltd.
2. Zweckgesellschaft in Kenia als Projektinhaber und Darlehensnehmer:
AAAS Kenya Project 1 Ltd. fungiert im Rahmen der Finanzierungsstruktur als Projektinhaber und Darelehensnehmer. Diese Zwecksgesellschaft wurde für die lokale Umsetzung des Projekts gegründet, die auf Basis eines langfristigen Mietvertrags die Verarbeitungsanalage an Karanja Orchard Ltd. verpachtet. Die niederländische Muttergesellschaft, AAAS Energy B.V., ist dabei für die technische Planung, Finanzierung und Steuerung des Projekts zuständig.
3. Verpfändung von Grundstücken:
Der Darlehensnehmer AAAS Kenya Project 1 Ltd. stellt sicher, dass 2 Grundstücke von Karanja Orchard Ltd. als Eigentümer dieser Grundstücke an den Darlehensgeber Afrika Emissions 9 UG verpfändet werden. Sofern AAAS Kenya Project 1 Ltd. das Darlehen nicht zurückzahlt, ist der Darlehensgeber berechtigt, diese Grundstücke zu verwerten.
4. Abtretung von Pachteinnahmen
Die laufenden Einnahmen des Darlehensnehmers AAAS Kenya Project 1 Ltd. aus dem langfristigen Pachtvertrag mit Karanja Orchard Ltd. werden als Sicherheit an den Darlehensgeber, Afrika Emissions 9 UG, abgetreten. Kommt AAAS Kenya Project 1 Ltd. seiner Rückzahlungsverpflichtung nicht nach, ist der Darlehensgeber berechtigt, diese Einnahmen zur Tilgung des Darlehens zu verwerten.
Investitionsbedarf
Das Gesamtinvestitionsvolumen des Projekts beläuft sich auf 801.250 EUR, welche über das geplante Crowdfunding-Nachrangdarlehen finanziert werden sollen. Die verbleibenden Mittel werden als Eigenkapital in Höhe von 190.000 EUR von der Sponsorin AAAS Energy B.V. eingebracht. Dieses Kapital dient der Realisierung einer solargestützten Verarbeitungsanlage für Avocados in Rumuruti, Kenia, inklusive Kühlhaus, Verarbeitungslinien und einer 200 kWp Photovoltaikanlage.
Die Laufzeit des Darlehens beträgt 7 Jahre und weist eine jährliche Verzinsung von 7.5% p.a. für die Crowd-Investor*innen auf. Die Fundingschwelle liegt bei diesem Projekt bei 50.000 Euro. Falls das Fundingziel nicht erreicht wird, jedoch mindestens die Fundingschwelleerfüllt ist, wird der Projektinhaber die Anlegergelder dennoch für den Bau der Kühl-und Verarbeitungsanlage in geringerem Maße verwenden.
Zinsen
Der Anleger erhält auf das Nachrangdarlehen ab dem Start des regulären Zinslaufs eine jährliche Verzinsung in Höhe von 7,5 % p.a. des Darlehensbetrags. Die Zinsen sind vierteljährlich nachschüssig fällig, erstmalig 3 Monate nach dem Start des regulären Zinslaufs und letztmalig am Laufzeitende. Die Höhe der vierteljährlichen Zinszahlungen ist den Bedingungen des Nachrangdarlehens als Zins- und Tilgungsplan beigefügt.
Bonuszins
Darüber hinaus gewährt die Emittentin auf das Nachrangdarlehen einen Bonuszins in Höhe von 0,5% p.a. des Darlehensbetrags, wenn und soweit am Standort der Kühlanlage in Rumuruti, Kenia, ein lokaler Netzstrompreis von weniger als 13 kenianischer Schilling (KES) kWh an mehr als 50% der wöchentlichen Arbeitstagen, an denen die Anlage betrieben wird zu zahlen ist. Dieser Bonuszins ist gemeinsam mit den Zinsen des Nachrangdarlehens zur Zahlung fällig.
Rückzahlung
Die Rückzahlung des Nachrangdarlehens erfolgt vorbehaltlich des qualifizierten Rangrücktritts und der vorinsolvenzlichen Durchsetzungssperre in Höhe des eingezahlten Darlehensbetrags. Die Rückzahlung erfolgt in vierteljährlichen Tilgungsraten, erstmalig 15 Monate nach dem Start des regulären Zinslaufs und letztmalig am Laufzeitende. Die Höhe der vierteljährlichen Tilgungsraten variiert und ist den Bedingungen des Nachrangdarlehens als Zins- und Tilgungsplan beigefügt.
Die Rückzahlung des Darlehens erfolgt aus den monatlichen Leasingraten, die Karanja Orchard Ltd. an die Projektgesellschaft (AAAS Kenya Project 1 Ltd.) entrichtet. Diese Zahlungen basieren auf einem langfristigen Leasingvertrag und bilden die zentrale Einnahmequelle der SPV zur Bedienung von Zins und Tilgung.
Karanja Orchard Ltd. wiederum generiert diese Leasingzahlungen aus der laufenden Geschäftstätigkeit, insbesondere durch die Verarbeitung und den Verkauf von Avocadoöl und frischen Avocados. Die erwarteten Umsätze stützen sich auf eine hohe lokale und internationale Marktnachfrage sowie eine nachweislich stabile Abnehmerstruktur.
Der Darlehensnehmer und Länderprofil
AAAS Kenya Project 1 Limited.
P.O. Box 52741
00100 – G.P.O Nairobi, Kenia
info@aaas.energy
AAAS Energy B.V.
Tjotterspad 40, 1081 KD
Amsterdam, Niederlande
https://aaas.energy/
Karanja Orchard Ltd.
P.O Box 15323
Laikipia, Kenia
Kuriakarnaja15@gmail.com
Afrika Emissions 9 UG (haftungsbeschränkt)
c/o Emerging Markets
Invest UG,
Richard-Wagner-Straße 8,
61440 Oberursel (Taunus)
Deutschland
Afrika Emissions 9 UG (haftungsbeschränkt): Zweckgesellschaft und Darlehensgeber
Die Zweckgesellschaft Afrika Emissions 9 UG (haftungsbeschränkt) hat ihren Sitz in Deutschland und tritt bei diesem Projekt als Emittentin und Darlehensgeberin auf. Die Aufgabe dieser Zweckgesellschaft ist es, das eingesammelte Geld der Crowdinvestoren als erstrangiges Darlehen an den lokalen Projektinhaber AAAS Kenya Project 1 Limited weiterzuleiten. Gesellschafter und Geschäftsführer der Afrika Emissions 9 UG (haftungsbeschränkt) sind unabhängig vom Projektinhaber.
AAAS Energy B.V.: Muttergesellschaft des Projektinhabers
AAAS Energy B.V. ist ein in den Niederlanden registriertes Unternehmen, das sich auf die Entwicklung nachhaltiger Infrastrukturen in Subsahara-Afrika spezialisiert hat. Der Fokus liegt auf der Kombination von erneuerbaren Energien und lokaler Wertschöpfung, insbesondere in der Landwirtschaft und Kühlketteninfrastruktur. Das Unternehmen entwickelt dezentrale, solargestützte Projekte mit hoher sozialer Wirkung und wirtschaftlicher Nachhaltigkeit. Im vorliegenden Projekt ist AAAS Energy B.V. für die übergeordnete Planung, technische Umsetzung sowie die Betreuung der Projektstruktur zuständig.
AAAS Kenya Project 1 Ltd.: Projektinhaber, Projektgesellschaft und Darlehensnehmer
Die Projektumsetzung vor Ort erfolgt durch die kenianische Zweckgesellschaft AAAS Kenya Project 1 Ltd., welche die Anlage errichtet und an Karanja Orchard Ltd. verleast. AAAS Kenya Project 1 Ltd. ist gleichzeitig die Darlehensnehmerin. Durch die Einbringung von rund 190.000 € an Eigenmitteln vor Auszahlung des Darlehens signalisiert AAAS Energy B.V. eine starke finanzielle und strategische Bindung an das Projekt. Die Projektgesellschaft AAAS Kenya Project 1 Ltd. bleibt vollständig im Eigentum und unter der Kontrolle von AAAS Energy B.V.
Karanja Orchard Ltd.: Lokaler Leasingnehmer und Betriebspartner
Karanja Orchard Ltd. ist ein kenianisches Agrarunternehmen unter der Leitung von Peter Karanja. Karanja produziert seit mehreren Jahren Hass-Avocados und hat frühzeitig das steigende Exportpotenzial erkannt. Durch konsequente Qualitätsverbesserung und die Einhaltung strenger Vorschriften zu Chemikalieneinsatz und Behandlungsmethoden konnte er ein Produkt etablieren, das weitgehend exportfähig ist. Um den nächsten Wachstumsschritt zu gehen, plant Karanja den Aufbau einer eigenen Verarbeitungs- und Exportstruktur. Hier setzt die Zusammenarbeit mit AAAS Energy an: AAAS Kenya Project 1 übernimmt die Entwicklung, Finanzierung und technische Umsetzung der solarbetriebenen Verarbeitungsanlage, welche nach der Fertigstellung von Karanja Orchard im Rahmen eines Leasingmodells übernommen und betrieben wird.
Ketel Structures Ltd.: Generalunternehmer für Bau und Installation
Ketel Structures Ltd. ist ein etabliertes kenianisches Bauunternehmen mit umfassender Erfahrung in der Umsetzung von Industrie-, Energie- und Infrastrukturbauten im ostafrikanischen Raum. Im Rahmen dieses Projekts übernimmt Ketel Structures Ltd. als Generalunternehmer (EPC-Partner) die Planung, Lieferung und Errichtung der Verarbeitungsanlage einschließlich der Photovoltaikkomponenten.
Es ist empfehlenswert sich bei Investitionsentscheidungen vorab über den Projektstandort, insbesondere das Land, in dem das Projekt umgesetzt wird, zu informieren. Um sich einen Überblick zu schaffen, stellen folgende Indikatoren einen hilfreichen Ausgangspunkt bei der eigenständigen Recherche dar. Die Informationen wurden im Juli 2025 aus den entsprechenden Datenquellen abgerufen und werden ohne Gewähr veröffentlicht.
INDIKATOR | BEWERTUNG KENIA |
Euler Hermes Ranking | Euler Hermes hat das Risiko der Nicht-Zahlung von kenianischen Unternehmen mit „sensitive risk“ bewertet und auf einer Skala von AA bis D mit C3 gerated (Quellen: Euler Hermes Country Risk Map). |
OECD Klassifizierung | Die OECD klassifiziert das allgemeine Länderrisiko Kenias auf einer Skala von 0 (geringes Risiko) bis 7 (hohes Risiko) mit 7 (Quellen: OECD Ranking 2025). |
Korruptionsindex (Transparency International) | Der Korruptionsindex, der von Transparency International veröffentlicht wird und auf einer Basis von 0 (hohes Maß an Korruption) – 100 (keine wahrgenommene Korruption) bemessen wird, liegt in Kenia bei 32 (Quelle: Transparency International 2024). |
Commercial Bank Prime Lending Rate | Die Commercial Bank Prime Lending Rate zeigt auf, welchen Durchschnitt an annualisierten Zinsraten lokale Geschäftsbanken ihren kreditwürdigsten Kunden für neue Kredite in der Landeswährung berechnen. Bei Kenia lag die Commercial Bank Prime Lending Rate 2023 bei 13,6% (Quelle: World Bank Data). |
Kreditwürdigkeit (Moody’s) | Moody’s hat die Kreditwürdigkeit von kenianischen Staatsanleihen auf einer Skala von AAA bis D mit Caa1 bewertet und der Outlook somit als positiv eingestuft (Quelle: Trading Economics). |
Devisenmarkt (Bundesbank) | In den letzten fünf Jahren ist der Devisenpreis für den Euro in Kenia leicht gestiegen, vor fünf Jahren lag der Preis bei 122,00 Kenia-Schilling und vor einem Jahr bei 144,48 Kenia-Schilling. (Quelle: Bundesbank 2024). |
Eckdaten
| Darlehensnehmer | Afrika Emissions 9 UG (haftungsbeschränkt) |
| Anlagetyp | Nachrangdarlehen |
| Darlehensvolumen | 801.250 EUR |
| Laufzeit | 7 Jahre |
| Rendite | bis zu 7,5% p.a. (Bonuszins in Höhe von 0,5% p.a. möglich) |
| Tilgung und Zinszahlung | vierteljährlich |








