80 Solar-Hubs für die digitale Vernetzung Ruandas - ARED

Solar erreicht in
8% Rendite
1% Vorlaufzins
7 Jahre Laufzeit
250,000€ benötigt
378t CO2 Einsparung
250,000€ von 426 Investoren
Fundingschwelle: 125000
Hinweis gemäß § 12 Abs. 2 Vermögensanlagengesetz:
Der Erwerb dieser Vermögensanlage ist mit erheblichen Risiken verbunden und kann zum vollständigen Verlust des eingesetzten Vermögens führen.


Hintergrund

Bei dem hier vorliegenden Projekt handelt es sich um die Produktion und Installation von 80 mobilen Solar-Hubs, sogenannte „Shiriki-Hubs“, in Ruanda. Diese sollen durch selbstständige Franchisenehmer betrieben werden und Nutzern von Mobilgeräten wichtige Dienste anbieten. Auf Swahili heißt „Shiriki“ so viel wie „Teilen“ und genau das tut dieser Kiosk auf Rädern. Der Shiriki-Hub ist mit einem Solarmodul sowie maßgeschneiderten Kommunikationsgeräten ausgestattet und versorgt Kunden allen voran mit Solarstrom und Internetzugang.

In Ruanda haben nur 30 % der Bevölkerung Zugang zu Strom, in ländlichen Gebieten sind es sogar nur 12 %. Dabei nutzen circa 75 % der Bevölkerung (8,9 Millionen Menschen) Handys. Durch die Verteilung der Shiriki-Hubs in ganz Ruanda möchte ARED – African Renewable Energy Distributor Ltd. diesen Missstand beheben und die digitale Kluft durch frei verfügbares Internet schließen. Zudem entstehen durch die Förderung des Unternehmertums Arbeitsmöglichkeiten und damit eine reale Alternative zur Arbeitslosigkeit. 


Technologie

Um diese Vision zu verwirklichen, entwickelte ARED den Shiriki-Hub, einen robusten mobilen Solarkiosk, der einen kostengünstigen digitalen Zugang ermöglicht, ohne auf eine Netzinfrastruktur angewiesen zu sein. Die Technologie des Shiriki-Hubs wurde von der deutschen Firma tech-solute GmbH entwickelt und seit Anfang 2017 mit 5 Hubs in Ruanda erfolgreich getestet und optimiert. Auf dieser Basis kann jetzt die Skalierung umgesetzt werden. 

Gegen Gebühr können die Kunden an den Solar-Hubs ihre Mobilfunkgeräte mittels Solarstrom aufladen und auch andere Dienstleistungen in Anspruch nehmen, wie z. B. das Nutzen von Internet/Intranet oder Bezahlsysteme. Jeder Shiriki-Hub kann bis zu 50 Personen im Umkreis von 100 Metern mit dem Internet verbinden. Dieses zusätzliche Angebot hebt den Shiriki-Hub von anderen auf dem Markt befindlichen Anbietern ab.


Soziale Auswirkungen

ARED agiert als soziales Unternehmen und leistet einen wesentlichen Beitrag zur Umsetzung der Ziele für nachhaltige Entwicklung der Vereinten Nationen (United Nations‘ Sustainable Development Goals (SDG)):

• SDG 1 (Armut beenden)

• SDG 5 (Geschlechtergleichheit)

• SDG 7 (bezahlbare und saubere Energie)

• SDG 8 (menschenwürdige Arbeit und Wirtschaftswachstum)

• SDG 9 (Industrie, Innovation und Infrastruktur)

• SDG 13 (Maßnahmen zum Klimaschutz)

Die Business-in-a-Box-Lösung des Unternehmens bietet dem Franchisenehmer ein nachhaltiges Geschäft mit einem konstanten Einkommen von durchschnittlich 150 USD/Monat, was ungefähr dem zweifachen ruandischen Landesdurchschnitt entspricht. Das Unternehmen fördert die Gleichstellung der Geschlechter durch ein Programm, das die Franchisekosten für Frauen und Menschen mit Behinderung subventioniert. Die Ausrichtung des Unternehmens auf SDG 7 und 13 erfolgt durch die Nutzung des Solar-Hubs selbst.

Darüber hinaus bietet ARED seinen Franchisenehmern umfangreiche Schulungen zum Betrieb von Business- und Kiosksystemen sowie Unterstützung bei der Mikrofinanzierung. Das Kerngeschäft von ARED, der Zugang zum Internet, hilft die digitale Kluft in Ruanda zu schließen und eröffnet vielfältige Optionen.


Klimaschutz

Für die Ermittlung des CO2-Einsparpotentials wurde im Rahmen der Projektprüfung gegen ein hypothetisches, auf einem Benzingenerator basierenden System gerechnet. Da die Shiriki-Hubs ihren Strom aus 100 % Solarenergie beziehen, ist ihre CO2-Bilanz neutral. Bei 80 Hubs führt dies zu einer jährlichen Einsparung von 131.440 Litern Benzin, was einem CO2-Äquivalent von 378 Tonnen pro Jahr entspricht.

Aufbau des Shiriki-Hubs

Ausgestattet ist der Solar-Hub mit einem faltbaren 135 W Solarmodul, welches von der deutschen Firma Wattstunde GmbH bezogen wird und mit einem Schließsystem gesichert werden kann. Außerdem beinhaltet der Shiriki-Hub einen Router und ein IOT Hardware System, Lautsprecher und eine Lithium-Eisen-Phosphat-Batterie des chinesischen Herstellers Winston Battery Ltd.. Diese ermöglicht innerhalb eines Zyklus das Aufladen von bis zu 30 Handys. Überschüssige Solarenergie, die nicht für den Betrieb benötigt wird, wird in einem Akkumulator zwischengespeichert, wodurch die Schwankungen der Sonneneinstrahlung ausgeglichen werden können. Somit können auch nach Sonnenuntergang Kunden bedient werden.

Die verbauten Elemente des Solar-Hubs entsprechen europäischen Standards. Die Einzelteile (bis auf direkt zu liefernde Teile aus China wie z.B. die Batterien) werden in Deutschland zusammengestellt, verpackt und nach Ruanda verschifft. In Ruanda werden die Komponenten zum Shiriki-Hub zusammengebaut. Dazu wurde eine ausführliche, auf Englisch verfasste, 42-seitige Montageanleitung erstellt, in welcher Schritt für Schritt der Zusammenbau der Einzelteile beschrieben wird. Zusätzlich verfügt die Anleitung über Bebilderungen, sodass es dem einheimischen Personal in kurzer Zeit möglich ist, die Anlage selbständig zusammenzubauen. Zudem stellt ARED durch Schulungen die Ausbildung der Operatoren und des Servicepersonals sicher.

Zu den angebotenen Dienstleistungen des Shiriki-Hubs gehören: 

  • digitale Transaktionen (mobiles Geld)
  • Zugang zum Internet
  • gratis Zugang zu einem werbefinanzierten Intranet mit Zugang zu Nachrichten, Gesundheit, Spielen und vieles mehr
  • Telefonie
  • Datentransfer über Internet
  • mobiles Aufladen von z. B. Prepaidkarten 
  • Zugang zu weiteren digitalen Inhalten

Zusätzlich bietet der Solar-Hub viel Fläche und gute Sichtbarkeit um Co-Branding und Werbung anzubringen, wodurch weitere Einnahmen generiert werden können. Die schlauchlosen Reifen stehen für eine höhere Lebensdauer und reduzieren dadurch die Wartungskosten für die Franchisenehmer.

Da jeder Solar-Hub von einem Franchisenehmer betrieben wird, werden 80 neue Dauerarbeitsplätze erschaffen, die den Betreibern ein nachhaltiges Geschäft garantieren. Darüber hinaus werden zunächst 3 Personen für die Installation und Wartung der Hubs ausgebildet, welche dadurch einen Arbeitsplatz finden. ARED stellt durch Schulungen die Ausbildung der Operatoren und des Servicepersonals sicher.

Fünf Shiriki-Hubs der neuen Generation sind bereits erfolgreich in Betrieb. Dieses Projekt soll es ARED ermöglichen, 80 weitere Hubs zu produzieren und in Betrieb zu nehmen. Der Projektbetreiber behält sich die Möglichkeit vor, bis zu 20 der Hubs in Uganda aufzustellen, der Fokus wird aber auf Ruanda liegen.


Umsätze

Der Solar-Hub generiert Umsätze aus verschieden Quellen, zum einen aus den Beziehungen zu den Kunden (direkte Einnahmen) und zum anderen aus den Beziehungen zu den Dienstanbietern (z. B. Werbeeinahmen). Dies reduziert das Risiko von Zahlungsausfällen, da es unwahrscheinlich ist, dass alle Umsatzquellen gleichzeitig ausfallen. Der größte Teil der Umsätze fällt mit ca. 50 % in den Bereich Werbung („Advertising“). Dies sind digitale Werbungen, wie sie z.B. aus mobilen Apps bekannt sind. Bei der gratis Nutzung des ARED-Intranets, werden diese Werbungen ausgestrahlt. Die weiteren Umsätze sind breit gefächert und ergeben sich größtenteils aus Zahlungen von Gebühren, wenn ein Kunde Dienstleistungen wie „Mobile Money“ oder Handyaufladungen in Anspruch nimmt.

Die Zielerlöse pro Hub pro Monat belaufen sich auf bis zu 220 USD. Da die Hubs allerdings erst in Betrieb sein müssen, um das volle Potential auszuschöpfen, wird bei der Finanzierung dieses Projekts zunächst von niedrigeren Umsätzen ausgegangen, um einen Risikopuffer für Verzögerungen oder Ausfälle zu haben. Das Finanzmodell sieht entsprechend lediglich 50 € Erlös ab Monat 4 nach Start der Finanzierung vor (die Zeit vorher wird benötigt zur Produktion und Lieferung). In Monat 6 erfolgt dann eine Steigerung auf 75 € bis auf 100 € in Monat 8. Diese 100€ werden im weiteren Verlauf als durchschnittliches, monatliches Netto-Einkommen pro Hub angenommen.

Die Gesamtfundingsumme beläuft sich auf 250.000 € und beinhaltet die bettervest-Listing- und Treuhandgebühren. Das über bettervest eingesammelte Kapital dient zur Produktion von 80 Solar-Hubs, die von Franchisenehmern betrieben werden. Darunter fallen die Kosten für alle Einzelteile, Ausgaben für Schulungen, für die Montage, für die Einrichtung der Anlagen vor Ort sowie für administrative Vorbereitungen. Die Fundingschwelle liegt bei diesem Projekt bei 125.000 € - wird nur diese Summe im Funding erreicht, wird der Projektinhaber nur 40 Shiriki-Hubs produzieren.

Der zu erwartende Umsatz liegt bei durchschnittlich 85.714 € im Jahr, wovon jährlich 48.018,10 € über 7 Jahre an die Crowd zurückbezahlt werden, was einer zu erwartenden jährlichen Verzinsung von 8 % für die Investoren entspricht.


Land

Es ist empfehlenswert sich bei Investitionsentscheidungen vorab über den Projektstandort, insbesondere das Land, in dem das Projekt umgesetzt wird, zu informieren. Um sich einen Überblick zu schaffen, stellen folgende Indikatoren einen hilfreichen Ausgangspunkt bei der eigenständigen Recherche dar. Die Informationen wurden im Juli 2018 aus den entsprechenden Datenquellen abgerufen und werden ohne Gewähr veröffentlicht.

INDIKATOR BEWERTUNG RUANDA
Euler Hermes Ranking Euler Hermes hat das Risiko der Nicht-Zahlung von ruandischen Unternehmen mit hoch bewertet und auf einer Skala von AA bis D mit C gerated (Quellen: Euler Hermes Country Risk Map und Ranking 2018).
OECD Klassifizierung Die OECD klassifiziert das allgemeine Länderrisiko Ruandas auf einer Skala von 0 (geringes Risiko) bis 7 (hohes Risiko) mit (Quellen: OECD Country Risk Classification und OECD Ranking 2018).
Korruptionsindex (Transparency International) Der Korruptionsindex, der von Transparency International veröffentlicht wird und auf einer Basis von 0 (hohes Maß an Korruption) - 100 (keine wahrgenommene Korruption) bemessen wird, liegt bei Ruanda bei 55 (Quelle: Transparency International 2017). 
Commercial Bank Prime Lending Rate Die Commercial Bank Prime Lending Rate veröffentlicht durch die Central Intelligence Agency zeigt auf, welchen Durchschnitt an annualisierten Zinsraten lokale Geschäftsbanken ihren kreditwürdigsten Kunden für neue Kredite in der Landeswährung berechnen. Bei Ruanda liegt die Commercial Bank Prime Lending Rate bei 16,9% (Quelle: CIA Country Comparison 2017).
Kreditwürdigkeit (S&P) Standards and Poors hat die Kreditwürdigkeit von ruandischen Staatsanleihen auf einer Skala von AAA bis D mit B bewertet und somit als spekulativ eingestuft (Quelle: countryeconomy 2018).
Devisenmarkt (Bundesbank) In den letzten fünf Jahren ist der Devisenpreis für den Euro in Ruanda leicht gestiegen, vor fünf Jahren lag der Preis bei 784,15 Ruanda-Franc, vor einem Jahr bei 931,84 und heute liegt der Preis bei 1.002,69 Ruanda-Franc (Quelle: Bundesbank 2018).

Weitere Informationen befinden sich im Länderprofil.

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Die restlichen Dokumente werden nur angemeldeten Benutzern angezeigt.
Die Informationen zur Umsetzung werden nur angemeldeten Benutzern angezeigt.
Die Reportings stehen den Projektinvestoren in Kürze wieder zur Verfügung.

bettervest ist eine angesehene Crowdfunding-Plattform, die sich eng an unseren Projektbedürfnissen orientiert. Die Erfolgsbilanz der Plattform gibt uns volles Vertrauen, dass unsere Projekte auf diesem Wege realisiert werden. Eine erfolgreiche Finanzierung wird es uns ermöglichen, weitere solarbetriebene Kioske für den ruandischen und ugandischen Markt zu kaufen. Diese haben durch ihre Energieeffizienz eine hohe Wirkung.

Foto: Thomas Festerling - Geschäftsführer

Thomas Festerling - Geschäftsführer

Unternehmensportrait

Foto: ARED Germany UG (haftungsbeschränkt) ARED Germany UG (haftungsbeschränkt)

Die ARED Germany UG (haftungsbeschränkt) ist Inhaber und Darlehensnehmer des Projekts. Sie wurde für die Finanzierungsvorhaben der ARED Group (ARED - African Renewable Energy Distributor Ltd.), die in Ruanda tätig ist, gegründet. Die ARED Germany UG ist lediglich für die Weitergabe des Darlehens an die ARED Group verantwortlich, die das Projekt vor Ort umsetzt.

ARED wurde 2013 in Ruanda von Henri Nyakarundi gegründet, der das ARED-Flaggschiff, den Shiriki-Hub, entwickelt und eingeführt hat und die Expansionspläne des Unternehmens steuert. Herr Nyakarundi studierte Informatik an der Georgia State University, Atlanta, GA. Danach sammelte er mehr als 7 Jahre Erfahrung im Transportsektor in den USA und in Burundi. Das ARED-Team in Ruanda verfügt über unterschiedliche Kompetenzen in den Bereichen Business, Mobile Industry, Softwareentwicklung und Investor Relations. Seit der Gründung 2013 ist ARED in Ruanda auf 20 Franchiseunternehmen angewachsen und hat in Zusammenarbeit mit der deutschen tech-solute GmbH und der GreenTec Capital Partners GmbH ihren Solar-Hub der nächsten Generation mit digitaler Konnektivität entwickelt. Im Jahr 2017 expandierte das Unternehmen in Uganda und stellte einen Geschäftsentwickler im Land ein. Das Unternehmen beschäftigt zurzeit 6 Vollzeitmitarbeiter und 21 aktive Franchisenehmer. 2017 betreute das Unternehmen mehr als 40.000 Einzelkunden und wickelte mehr als 117.000 elektronische Transaktionen ab. Zu den bisherigen Kunden zählen unter anderem das internationale Rote Kreuz, die Regierung von Ruanda sowie Telefongesellschaften. Ziel des Unternehmens ist es, bis 2020 5.000 Shiriki-Hubs zu verkaufen und sein Geschäft in Uganda, Niger und Namibia auszubauen. Hierzu sind bereits konkrete Verhandlungen angelaufen. Weiter im Fokus für zukünftige Projekte stehen die Länder Nigeria und Ghana.


ARED Germany UG (haftungsbeschränkt) | Carl-von-Noorden Platz 5 | 60569 Frankfurt
Geschäftsführer Thomas Festerling
+4915233902637 | t.festerling@greentec-capital.com