Nahwärmenetz mit Photovoltaik in Wohnsiedlung im Taunus

Solar erreicht in
6.5% Rendite
9 Jahre Laufzeit
204,400€ benötigt
72.9t CO2 Einsparung
204,400€ von 228 Investoren
Fundingschwelle: 143080
Hinweis gemäß § 12 Abs. 2 Vermögensanlagengesetz:
Der Erwerb dieser Vermögensanlage ist mit erheblichen Risiken verbunden und kann zum vollständigen Verlust des eingesetzten Vermögens führen.



In vorliegendem Bauvorhaben geht es um die Verringerung des Energieverbrauchs in den Bereichen Strom und Wärme sowie um die Ausgabenersparnis bei der Beschaffung der Energieversorgungskomponenten für Neubausiedlungen, in diesem Fall um 12 Neubauwohnungen. Die wird durch die Umsetzung eines Bürgerkraftwerkes ermöglicht. Projektierer ist die Wechselstrom Energiegenossenschaft, in Zusammenarbeit mit dem Bauträger „Traumhaus“ in Wiesbaden und der Wegatech GmbH in München. Durch die Installation einer Photovoltaikanlage in Verbindung mit einer hochmodernen Wärmepumpe wird eine sichere, ökologische und ökonomische Energieversorgung für 12 Einfamilienhäuser garantiert. Um dies zu gewährleisten, kauft, installiert und betreibt die Wechselstrom Energiegenossenschaft die PV-Anlagen zur dezentralen Stromversorgung der Wohneinheiten, die Brauchwasserpumpen für die dezentrale Warmwasserbereitung im Haus sowie zentrale Wärmepumpen mit Nahwärmenetz für 3–12 Wohneinheiten zur Wärmelieferung der Gebäude.

Solarstrom auf dem eigenen Dach zu erzeugen und im Haus zu verbrauchen ist heute wirtschaftlicher, als ihn ins Netz einzuspeisen. Dabei gilt: Je mehr Strom selbst genutzt werden kann, desto besser. Aus diesem Grund soll der Großteil des produzierten Stroms von den Bewohnern selbst genutzt werden. Und da ergänzen sich Wärmepumpe und Photovoltaikanlage hervorragend: Die Photovoltaikanlage liefert günstigen Strom für die Wärmepumpe und senkt damit die Heizkosten. Im Gegenzug steigert die Wärmepumpe durch die erhöhte Abnahme des Solarstroms die Wirtschaftlichkeit der Photovoltaikanlage! Natürlich kann die Wärmepumpe nicht zu 100 % mit Solarstrom betrieben werden: Zum einen sollen auch andere Geräte im Gebäude Solarstrom nutzen, zum anderen muss auch nachts geheizt werden, wenn kein Solarstrom zur Verfügung steht. Im Winter reicht auch tagsüber die Leistung der Photovoltaikanlage oft nicht aus, damit die Wärmepumpe autark mit Solarstrom laufen kann. An dieser Stelle springt erneut die Wechselstrom eG ein. Der Mehrverbrauch an Strom, den die installierten PV-Anlagen nicht bedienen können, wird von der Wechselstrom eG aus 100 % zertifiziertem Ökostrom bereitgestellt, woraus ein neutraler CO2-Fußabdruck für alle 12 Einfamilienhäuser resultiert. Die Bewohner zahlen monatlich eine fixe Nutzungsgebühr für Strom, Warmwasser und Wärme an die Wechselstrom eG nach prognostiziertem Energieverbrauch. Diese innovative „Energieflatrate“ liegt mit ca. 1,55 € pro Monat/m2 weit unterhalb der für Hessen üblichen Betriebskosten pro Quadratmeter zzgl. Strom von 1,95 € (Stand 2016).

Für Anschaffung und Installation der Komponenten wird eine Gesamtfundingsumme von 204.400 € benötigt. Wechselstrom beteiligt die Investoren mit einer Rendite von 6,5 % über 9 Jahre an den Einnahmen. Da 100 % der von den Bewohnern benötigten Energie aus erneuerbaren Quellen stammt, ist deren CO2-Bilanz neutral, was zu einer jährlichen Einsparung von 72,9 Tonnen CO2 gegenüber Energie fossilen Quellen führt.


Die durch die Crowd zu finanzierenden Komponenten der Energieeffizienzmaßnahme bestehen aus PV-Modulen, Wechselrichtern, Wärmepumpen und Brauchwasserpumpen. Die PV-Module, die auf den Dächern der 12 Einfamilienhäuser installiert werden, sind vom Typ IBC PolySol 160 VL. Die an das Nahwärmenetz angeschlossenen Wärmepumpen sind von der Firma Panasonic, Modell Aquarea T-Cap. Die 200 Liter fassende Bauchwasserpumpe ist vom Typ Atlatic BWWP und die installierten Wechselrichter vom Typ Steck Stecagrid 3010 Coolcept. Weitere technische Daten entnehmen Sie bitte den Produktdatenblättern, dem Angebot sowie dem Energieberaterbericht.

Einnahmen
Einnahmen Energieverkauf im Mittel über die Laufzeit36.920,10€
Einnahmen Einspeisevergütung3.369,60€
Einnahmen Reststromverkauf1.200,00€
Einnahmen in Summe41.489,70€
Ausgaben
Haftpflicht und Betriebsausfall600,00€
Service PV500,00€
Service Wärmepumpen/HTZ3.500,00€
Stromzukauf eG4.500,00€
Ausgaben in Summe9.100,00€

Die Gesamtfundingsumme dieses Projektes liegt bei 204.400 €. Zwar betragen die Umsetzungskosten 206.405 €, der Projektinhaber trägt aber davon 24.000 € aus Eigenkapital. Aufgrund der günstigen Bedingungen für die Stromproduktion, der geringen Betriebskosten für die Kombination aus Wärmepumpe und PV-Anlage sowie der Ausnutzung von Skaleneffekten beim Zentraleinkauf von Strom kann die Wechselstrom eG nicht nur eine preisgünstige Quadratmeterpauschale anbieten, sondern selber daran mitverdienen. Die Wechselstrom eG wird die Crowd mit einer Rendite von 6,5 % über 9 Jahre am Überschuss dieser Win-Win-Situation beteiligen. Die 12 Einfamilienhäuser werden nach Fertigstellung mit Strom und Wärme aus 100 % regenerativen Quellen versorgt und somit jährlich 72,9 Tonnen CO2 einsparen.

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1.  Frage: Um wie viele Häuser handelt es sich konkret bei diesem Projekt?

     Ant   : Es handelt sich um 12 Häuser. 


2.  Frage: Trägt der Projektinhaber auch einen Eigenanteil? 

     Ant   : Ja, sein Eigenanteil beträgt 24.000€, das sind die Einlagen der Genossen aus der Genossenschaft.


3.  Frage: Sind die Verträge mit den Hausbesitzern schon unter gezeichnet? Wenn ja, auf welche Laufzeit?

     Ant   : Ja, alle Verträge sind bereits gezeichnet und auf eine Laufzeit von 15 Jahren. Jeder Hausbesitzer ist Mitglied der Genossenschaft.


4.  Frage: Habt ihr schon Projekte dieser Art finanziert? Wenn ja, wie viele bisher?

     Ant   : Traumhaus und wir realisieren 300 p.a. nach diesem Muster.  


5.  Frage: Wie viele Genossen fasst die Genossenschaft?

      Ant  : Die Genossenschaft besteht aus 100 Mitgliedern.


6.  Frage: Wenn jeder Hausbesitzer eine Genosse sein muss, wie kann es dann sein dass 100 Investoren 350 Häuser realisieren? 

      Ant  : Die Zahl der Häuser spiegelt nicht die 1:1 die Mitgliederzahl, da je nach Projekt die Eigentümergemeinschaft (über mehrere Häuser ) Mitglied wird.  Entsprechend wird dadurch wird der Genossenschaftsbeitrag höher.     


7.  Frage: Sind die beiden Energiezentralen miteinander gekoppelt oder sind diese "auf sich alleine" gestellt?

      Ant  : Es wird zwei eigenständige HTZ geben. 


8. Frage :  Können Sie etwas zum Geschäftszwecke der Genossenschaft in Bezug auf das Projekt sagen?

     Ant   :  Die Genossenschaft wird Eigentümerin und Betreiberin der Energiekomponente, nicht der Grundstücke der HTZ. Grundsätzlich ist das Ziel den Hausbesitzern als eG-Mitglieder planbare und kostengünstige Energiekosten auf regenerativer Basis zur Verfügung zu stellen. Mittelfristig gehen die Anlagen in den Besitz der Hauseigentümer über (Option).

 

   

 

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„Crowdfunding ist für uns eine neue Art der Genossenschaft. Genossenschaften und Crowdfunding gehören absolut zusammen, und daher wollen wir als Genossenschaften auch in der Zusatzfinanzierung konsequent nur mit Bürgerfinanzierungen arbeiten.“

Foto: Peter Schmidt – Geschäftsführer Wechselstrom eG

Peter Schmidt – Geschäftsführer Wechselstrom eG

Unternehmensportrait

Foto: Wechselstrom Energiegenossenschaft eG Wechselstrom Energiegenossenschaft eG

Die etablierte Wechselstrom Energiegenossenschaft unterstützt mit ihrem Motto „Power to the People“ alle Maßnahmen, die zur Verringerung des Energieverbrauchs in den Bereichen Strom und Wärme und zu einer signifikanten Ausgabenersparnis bei der Beschaffung der Energieversorgungskomponenten führen. Dies erfolgt in der Umsetzung von „Bürgerkraftwerken vor Ort“, in der Regel als Quartierlösung mit bis zu 300 Wohneinheiten, vorzugsweise von neugebauten Einfamilienhäusern.

Dabei steht das Prinzip „Nutzen statt Besitzen“ („Collaborative Energy Consumption“ ) im Vordergrund. Dieses Grundprinzip lässt sich wie folgt beschreiben:

Die grundsätzliche Anforderung ist immer eine sichere, ökologische und ökonomische Energieversorgung für das Quartier mit folgenden Zielen

    Dezentrale Erzeugung so weit wie möglich.

    Die Versorgung liegt in den Händen von Bewohnern und Nutzern als Mitgliedern der Energiegenossenschaft.

     Langfristige Einsparungen beim Energie- und Wärmebezug.

     Mehr Unabhängigkeit vom etablierten Energieversorger.

Die Energieversorgung im Quartier erfolgt generell nach der

Idee der „Collaborative Economy“ mit dem Grundprinzip: Nutzen/leihen statt besitzen, d.h.:

       Keine Investition in Energie-Hardware für Mitglieder.

       Das CEC-Prinzip (Collaborative Energy Consumption) fördert eine veränderte Konsumeinstellung.

       Gemeinsames Wirtschaften auf Genossenschaftsbasis.

       Vom Konsumenten zum Unternehmer: Späterer Besitz des Bürgerkraftwerkes.


       Langfristige Überführung des Kraftwerkes in Bürgerhand.


Wechselstrom Energiegenossenschaft eG | Pierstraße 8 | 50997 Köln
Geschäftsführer: Peter Schmidt
+49 2236 8886610 | info@wechselstrom-eg.de