BHKW für das Fitnessstudio XtraSport Espelkamp

BHKW erreicht in
8% Rendite
33.43t CO2 Einsparung
8 Jahre Laufzeit
34% effizienter
71,450€ benötigt
71,450€ von 111 Investoren
Fundingschwelle: 64305

Bereits seit Gründung des XtraSport Fitnessstudios im Mai 2012 achtet Geschäftsführer Christian Klein auf Nachhaltigkeit und Umweltschutz: Unmittelbar nach dem Einzug in das Gebäude, wurde die gesamte Beleuchtung auf LED umgestellt sowie darauf geachtet, dass die installierten Cardiogeräte durch Bewegung ihren eigenen Strom produzieren. 

Das Fitnessstudio mit einer Grundfläche von über 1.000 Quadratmetern wurde 2013/14 erneuert und befindet sich in einem modernen Zustand. Die Anlage hat einen Nassbereich, Tresen mit Bistro, Fitnessfläche, Kursraum und Beratungsraum.

Nach umfangreicher Überprüfung durch einen Energieberater, sollen nun weitere Maßnahmen zur energetischen Optimierung des Fitnessstudios getroffen werden. Dazu soll die veraltete Heizung durch ein hochmodernes BHKW ersetzt werden. Die Spitzenlastabdeckung wird von einem neuen Gasbrennwertkessel übernommen werden. Durch die Modifizierung der Lüftung sollen außerdem die Stromkosten um die Hälfte reduziert werden. 

Die Gesamtfundingsumme beläuft sich auf 71.450 EUR und wird für die Anschaffung des BHKWs, des Kessels und deren Einbau, sowie für die Modifizierung der Lüftung verwendet. Den Investoren wird eine Rendite von 8 %  über eine Laufzeit von 8 Jahren angeboten. Die neue effizientere Heizungsanlage wird jährlich im Mittel 33,43 t COeinsparen.

Ziel des Projekts ist es, die veraltete Heizungsanlage durch ein modernes BHKW und einen Gasbrennwertkessel auszutauschen, um auf diese Weise die Energiekosten zu senken. Die Finanzierung soll aus den Erlösen von in das Netz eingespeisten überschüssigen Strom und den eingesparten Kosten aus vermiedenem Strombezug erfolgen. 

Bei der bestehenden Heizungsanlage handelt es sich um einen atmosphärischen Heizkessel mit 175 kW thermischer Leistung, der 1995 in Betrieb genommen wurde. 

Bei dem geplanten BHKW handelt es sich um das Modell neoTower 7.2 der Firma RMB/ENERGIE GmbH, welches als Brennstoff Erdgas verwendet. Das BHKW hat eine elektrische Leistung von 7,2 kW und eine thermische Leistung von 17,5 kW. Die Betriebsstunden des BHKW werden vermutlich 6250 Stunden pro Jahr betragen. Das BHKW liefert dann ca. 109.000 kWh/a Wärme, was ungefähr 68 % des Wärmebedarfs des Objekts darstellt. Gleichzeitig liefert das BHKW ca. 45.000 kWh/a elektrische Energie, wovon 42.750 kWh/a an das Fitnessstudio abgegeben werden. Das entspricht ca. 75 % des jährlichen elektrischen Energiebedarfs des Studios, der mittels des BHKWs gedeckt wird. Die darüber hinausgehende elektrische Energie von ca. 2.250 kWh/a wird ins öffentliche Stromnetz eingespeist. 

Für die Spitzenlastabdeckung wird parallel zum BHKW ein Gasbrennwertkessel installiert. Dabei handelt es sich um das Modell EuroCondens SGB der Firma Brötje Heizung. Mit einer Heizleistung von 20 bis 125 kW ist er die ideale Lösung für Großprojekte wie das Fitnessstudio XtraSport. Er zeichnet sich durch eine hohe Energieausnutzung mit einem Normnutzungsgrad von über 109 % aus. Dieser wird die restliche Wärme von ca. 43.000 kWh/a liefern. 

Zudem soll die alte Lüftungsanlage modifiziert werden, wodurch sich der Energieverbrauch um ca. 58 % senken sollen.

Die Gesamtfundingsumme liegt bei EUR 71.450. Die erwarteten Energie- und Wartungskosten-Einsparungen liegen bei  20.084 € jährlich, wovon 12433,35 € jedes Jahr über 8 Jahre an die Crowd zurückbezahlt werden, was einer zu erwartenden Rendite von 8 % für die Investoren entspricht. Das hier beschriebene Crowdfunding-Projekt wird jährlich rund 33,43 Tonnen CO2 einsparen. 

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Wir haben bereits erste Fragen zu dem Projekt erhalten und möchten euch diese nicht vorenthalten: 

Frage 1: Warum liegt bisher nur der Jahresabschluss von 2014 vor?

AntwortDem Projektinhaber lag zum Zeitpunkt des Funding der Jahresabschluss von 2015 noch nicht vor. Ergänzung: Der Jahresabschluss 2015 liegt uns mittlerweile vor. Ihr findet ihn im Reiter "Anhänge".

„Auf der einen Seite möchten wir diese Maßnahmen zur Kostenoptimierung durchführen, auf der anderen Seite aber auch aus der Verantwortung zum Umweltschutz heraus, der ein jeder nachkommen sollte. Nur so kann die Erde und ihre Flora und Fauna langfristig geschützt werden. bettervest ist unser gewählter Partner, da er diese Gedanken widerspiegelt.“

Foto: Christian Klein - Geschäftsführer XtraSport Espelkamp

Christian Klein - Geschäftsführer XtraSport Espelkamp

Unternehmensportrait

Foto: Christian Klein Fitness-Center Christian Klein Fitness-Center

Das von Inhaber Christian Klein geleitete XtraSport Fitnessstudio befindet sich im nordrhein-westfälischen Espelkamp, 20 km von Minden. Das Studio ist Teil eines Franchisekonzeptes mit insgesamt 4 Standorten, wovon Espelkamp mit 1.000 Quadratmetern den kleinsten darstellt. 

Christian Klein bietet seinen Kunden ein umfangreiches Fitnessangebot inkl. Kursen und Betreuung zum kleinen Preis. Zusatzangebote des Fitnessstudios beinhalten ein Solarium, Vibrationstraining, Ernährungskurse und Personaltraining. Herr Klein beschäftigt an seinem Standort insgesamt 18 Personen, davon sind zwei duale Studenten, ein festangestellter Trainer in Vollzeit, zwei festangestellte Trainer in Teilzeit sowie 13 Aushilfen. 

Anschließend an seine Ausbildung als Sport- und Fitnesskaufmann, absolvierte Herr Klein ein Studium im Bereich Sportmanagement. Darauf aufbauend absolvierte er das hauseigene High Potential Programm zur Ausbildung von Führungskräften bei der Fitnesskette Healthcity. Anschließend an seine Tätigkeit als Clubmanager bei Healthcity, wechselte Herr Klein als Studioleiter zur Fittnesskette Fit-4-U. Seit Mai 2012 ist Herr Klein mit seiner Niederlassung erfolgreich selbständig tätig.


Christian Klein Fitness-Center | XtraSport Espelkamp, Breslauer Str. 40 | 32339 Espelkamp
Christian Klein
+49 (0)5772 2034733 | klein@xtrasport-espelkamp.de

Risikohinweise

Allgemeine Risiken und Risiken aus der Ausgestaltung der Nachrangdarlehen

  1. Maximales Risiko – Totalverlustrisiko

    Es besteht das Risiko eines Totalverlusts des investierten Kapitals und der Zinsen. Individuell können dem Darlehensgeber zusätzliche Vermögensnachteile, z.B. durch Kosten für Steuernachzahlungen, entstehen. Deshalb ist das Darlehen nur als Beimischung in ein Anlageportfolio geeignet. Die Darlehensvergabe ist nur für Investoren geeignet, die einen entstehenden Verlust bis zum Totalverlust ihrer Kapitalanlage hinnehmen könnten. Das Darlehen ist nicht zur Altersvorsorge geeignet. Das Risiko einer Nachschusspflicht oder einer sonstigen Haftung, die über den Betrag des eingesetzten Darlehenskapitals hinausgeht, besteht dagegen nicht.

  2. Nachrangrisiko und unternehmerischer Charakter der Beteiligung

    Bei dem Darlehensvertrag handelt es sich um ein Darlehen mit einem sogenannten qualifizierten Rangrücktritt (siehe näher Ziffer 9 des Darlehensvertrags). Sämtliche Ansprüche des Darlehensgebers (Investors) aus dem Darlehensvertrag – insbesondere die Ansprüche auf Rückzahlung des Darlehensbetrags und auf Zahlung der Zinsen – („Nachrangforderungen“ ) können gegenüber dem Darlehensnehmer nicht geltend gemacht werden, wenn dies für den Darlehensnehmer einen Insolvenzgrund herbeiführen würde. Das bedeutet, dass die Zahlung von Zins und Tilgung des Darlehens keine Insolvenz des Darlehensnehmers auslösen darf. Dann dürften weder Zinsen noch Tilgungszahlungen an die Darlehensgeber geleistet werden. Die Nachrangforderungen des Darlehensgebers treten außerdem im Falle der Durchführung eines Liquidationsverfahrens und im Falle der Insolvenz des Darlehensnehmers im Rang gegenüber sämtlichen gegenwärtigen und künftigen Forderungen aller nicht nachrangigen Gläubiger des Darlehensnehmers zurück, das heißt, der Darlehensgeber wird mit seinen Forderungen zwar vor den Gesellschaftern, aber erst nach vollständiger und endgültiger Befriedigung sämtlicher anderer Gläubiger des Darlehensnehmers (mit Ausnahme anderer Rangrücktrittsgläubiger) berücksichtigt.

    Der Darlehensgeber trägt daher ein unternehmerisches Risiko, das höher ist als das Risiko eines regulären Fremdkapitalgebers. Der Darlehensgeber wird dabei nicht selbst Gesellschafter des Darlehensnehmers und erwirbt keine Gesellschafterrechte. Es handelt sich nicht um eine sogenannte mündelsichere Beteiligung, sondern um eine unternehmerische Beteiligung mit eigenkapitalähnlicher Haftungsfunktion.

    Der qualifizierte Rangrücktritt könnte sich wie folgt auswirken: Der Darlehensnehmer würde die Zins- und Tilgungszahlung bei Insolvenznähe so lange aussetzen müssen, wie er dazu verpflichtet ist. Der Darlehensgeber dürfte seine Forderungen bei Fälligkeit nicht einfordern. Der Darlehensgeber müsste eine Zinszahlung, die er trotz der Nachrangigkeit zu Unrecht erhalten hat, auf Anforderung an den Darlehensnehmer zurückgeben. Es besteht auch die Möglichkeit, dass der Darlehensgeber die Zinszahlungen ebenso wie die Tilgungszahlungen im Ergebnis aufgrund des Nachrangs nicht oder nicht rechtzeitig erhält oder zurückzuzahlen hat. Zudem könnte es sein, dass der Darlehensgeber für bereits gezahlte Zinsen Steuern entrichten muss, obwohl er zur Rückzahlung der erhaltenen Beträge verpflichtet ist.

  3. Fehlende Besicherung der Darlehen

    Da das Darlehen unbesichert ist, könnte der Darlehensgeber im Insolvenzfall des Darlehensnehmers weder seine Forderung auf Rückzahlung des eingesetzten Kapitals noch seine Zinszahlungsansprüche aus Sicherheiten befriedigen. Im Insolvenzfall könnte dies dazu führen, dass die Ansprüche der einzelnen Darlehensgeber nicht oder nur zu einem geringeren Teil durchgesetzt werden können. Dies könnte dazu führen, dass Zins- oder Tilgungszahlungen nicht oder nicht rechtzeitig geleistet werden können oder dass es zum teilweisen oder vollständigen Verlust des investierten Kapitals kommt.

  4. Veräußerlichkeit (Fungibilität), Verfügbarkeit des investierten Kapitals, langfristige Bindung

    Die Darlehensverträge sind mit einer festen Vertragslaufzeit versehen. Eine vorzeitige ordentliche Kündigung durch den Darlehensgeber ist nicht vorgesehen. Nachrangdarlehen sind keine Wertpapiere und auch nicht mit diesen vergleichbar. Derzeit existiert kein liquider Zweitmarkt für die abgeschlossenen Darlehensverträge. Eine Veräußerung des Darlehens durch den Darlehensgeber ist zwar grundsätzlich rechtlich möglich. Die Möglichkeit zum Verkauf ist jedoch aufgrund der geringen Marktgröße und Handelsvolumina nicht sichergestellt. Es ist auch möglich, dass eine Abtretung nicht zum Nennwert der Forderung erfolgen kann. Es könnte also sein, dass bei einem Veräußerungswunsch kein Käufer gefunden wird oder der Verkauf nur zu einem geringeren Preis als gewünscht erfolgen kann. Das investierte Kapital kann daher bis zum Ablauf der Vertragslaufzeit gebunden sein.

  5. Mögliche Verlängerung der Kapitalbindung

    Da es sich um ein nachrangiges Darlehen handelt, darf das Darlehen nur zurückgezahlt werden, wenn dies bei dem Darlehensnehmer nicht zur Zahlungsunfähigkeit führen würde. Wäre dies der Fall, verlängerte sich die Laufzeit des Darlehens automatisch bis zu dem Zeitpunkt, zu dem dieser Zustand nicht mehr bestünde. Die Anlage ist damit für Darlehensgeber, die darauf angewiesen sind, exakt zum geplanten Laufzeitende ihr Geld zurück zu erhalten, nicht empfehlenswert.

  • Risiken auf Ebene des Darlehensnehmers
    1. Geschäfts- und Ausfallrisiko des Darlehensnehmers

      Der Darlehensgeber trägt das Risiko einer nachteiligen Geschäftsentwicklung des Darlehensnehmers. Es besteht das Risiko, dass dem Darlehensnehmer in Zukunft nicht die erforderlichen Mittel zur Verfügung stehen, um die Zinsforderungen zu erfüllen und die Darlehensvaluta zurückzuzahlen.

      Weiterhin trägt der Darlehensgeber das Risiko der Insolvenz des Darlehensnehmers. Der Darlehensnehmer kann zahlungsunfähig werden oder in Überschuldung geraten. Dies kann insbesondere der Fall sein, wenn der Darlehensnehmer geringere Einnahmen und/oder höhere Ausgaben als erwartet zu verzeichnen hat oder wenn er eine etwaig erforderliche Anschlussfinanzierung nicht einwerben kann. Die Insolvenz des Darlehensnehmers kann zum Verlust des Investments des Darlehensgebers und der Zinsen führen, da der Darlehensnehmer keinem Einlagensicherungssystem angehört.

      Weder der wirtschaftliche Erfolg der zukünftigen Geschäftstätigkeit des Darlehensnehmers noch der Erfolg der finanzierten energetischen Maßnahme können mit Sicherheit vorhergesehen werden. Der Darlehensnehmer kann Höhe und Zeitpunkt von Zuflüssen weder zusichern noch garantieren.

    2. Risiken aus der Geschäftstätigkeit und der Durchführung des finanzierten Projekts

      Verschiedene Risikofaktoren können die Fähigkeit des Darlehensnehmers beeinträchtigen, seinen Verpflichtungen aus dem Darlehensvertrag nachzukommen. Dies sind zum einen Risiken aus der Durchführung des finanzierten Projekts. Die geplante energetische Maßnahme könnte komplexer sein als erwartet. Es könnten unerwartete und/oder höhere Umsetzungsrisiken auftreten und/oder Geschäftsprozesse mit mehr Aufwand und Kosten verbunden sein als erwartet. Es könnten Planungsfehler zutage treten oder Vertragspartner des Darlehensnehmers mangelhafte Leistungen erbringen. Es könnte sich herausstellen, dass Annahmen, auf denen die Projektplanung basiert, fehlerhaft sind. Erforderliche Genehmigungen könnten nicht erteilt werden. Es könnten unbekannte Umweltrisiken oder Altlasten bestehen. Es könnte zu Verzögerungen im geplanten Projektablauf und/oder zu Problemen bei der Erzielung von Einnahmen in der geplanten Höhe oder zum geplanten Zeitpunkt kommen. Ein etwaiger Versicherungsschutz könnte sich als nicht ausreichend erweisen. Die rechtlichen Anforderungen könnten sich verändern und dadurch könnten Änderungen oder zusätzliche Maßnahmen im Zusammenhang mit dem Projekt erforderlich werden, was zu Mehrkosten und/oder zeitlichen Verzögerungen führen könnte. Bei Leistungen, die Dritten gegenüber erbracht werden, könnten diese Gewährleistungsansprüche geltend machen, ohne dass der Darlehensnehmer Regressansprüche gegen eigene Zulieferer durchsetzen kann. Auch weitere Faktoren können sich nachteilig auf den Projekterfolg auswirken, wie etwa die Entwicklung des Strompreises oder des Preises anderer Energieträger, des Marktumfelds, der Nachfrage- und Absatzsituation, von Lieferantenbeziehungen, des politischen Umfelds und politischer Verhältnisse, von Umweltrisiken, Länder- und Wechselkursrisiken sowie Wettbewerbern.

      Daneben ist die allgemeine Geschäftstätigkeit des Darlehensnehmers mit Risiken verbunden, wie etwa marktbezogenen Risiken (z. B. Nachfrage- und Absatzrückgang; Zahlungsschwierigkeiten oder Insolvenzen großer Abnehmer; [Insolvenzen von Kunden, bei denen energetische Maßnahmen durchgeführt werden, aus deren Einnahmen Zins- und Tilgungszahlungen finanziert werden sollen;] Kostenerhöhungen und Kapazitätsengpässe auf Beschaffungsseite; politische Veränderungen; Zins- und Inflationsentwicklungen; Länder- und Wechselkursrisiken; Veränderungen der rechtlichen und steuerlichen Rahmenbedingungen der Tätigkeit des Darlehensnehmers) und unternehmensbezogene Risiken (z. B. Qualitätsrisiken; Produktmängel; Finanzierungs- und Zinsänderungsrisiken; Risiken aus Marken und Schutzrechten; Abhängigkeit von Partnerunternehmen, Schlüsselpersonen und qualifiziertem Personal; Risiken aus Rechtsstreitigkeiten, unzureichendem Versicherungsschutz, aus der Gesellschafter- und/oder Konzernstruktur, aus der internen Organisation, aus Vermögensbewertungen und Steuernachforderungen).

      Diese und/oder weitere Risiken könnten sich negativ auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Darlehensnehmers auswirken. Dem Darlehensnehmer könnten infolgedessen in Zukunft nicht die erforderlichen Mittel zur Verfügung stehen, um die Zinsforderungen zu erfüllen und das eingesetzte Darlehenskapital zurückzuzahlen.

      Bisherige Markt- oder Geschäftsentwicklungen sind keine Grundlage oder Indikator für zukünftige Entwicklungen.

    3. Kapitalstrukturrisiko

      Der Darlehensnehmer wird möglicherweise weitere Fremdkapitalfinanzierungen in Anspruch nehmen und daher Verpflichtungen eingehen, die (unabhängig von seiner Einnahmesituation) gegenüber den Forderungen der Nachrang-Darlehensgeber vorrangig zu bedienen sind.

  • Risiken auf Ebene des Anlegers
    1. Fremdfinanzierungsrisiko

      Dem Darlehensgeber können im Einzelfall in Abhängigkeit von den individuellen Umständen weitere Vermögensnachteile entstehen, z.B. aufgrund von Steuernachzahlungen. Wenn der Darlehensgeber die Darlehenssumme fremdfinanziert, indem er etwa einen privaten Kredit bei einer Bank aufnimmt, kann es über den Verlust des investierten Kapitals hinaus zur Gefährdung des weiteren Vermögens des Darlehensgebers kommen. Das maximale Risiko des Darlehensgebers besteht in diesem Fall in einer Überschuldung, die im schlechtesten Fall bis zur Privatinsolvenz des Darlehensgebers führen kann. Dies kann der Fall sein, wenn bei geringen oder keinen Rückflüssen aus der Vermögensanlage der Darlehensgeber finanziell nicht in der Lage ist, die Zins- und Tilgungsbelastung aus seiner Fremdfinanzierung zu bedienen. Der Darlehensnehmer rät daher von einer Fremdfinanzierung des Darlehensbetrags ab.

    2. Hinweis zu Risikostreuung und Vermeidung von Risikokonzentration

      Die Investition in den Nachrangdarlehensvertrag sollte aufgrund der Risikostruktur nur als ein Baustein eines diversifizierten (risikogemischten) Anlageportfolios betrachtet werden. Grundsätzlich gilt: Je höher die Rendite oder der Ertrag, desto größer das Risiko eines Verlusts. Durch eine Aufteilung des investierten Kapitals auf mehrere Anlageklassen und Projekte kann eine bessere Risikostreuung erreicht und „Klumpenrisiken“ können vermieden werden.

  • Hinweise des Plattformbetreibers
    1. Umfang der Projektprüfung durch den Plattformbetreiber

      Der Plattformbetreiber nimmt im Vorfeld des Einstellens eines Projekts auf der Plattform lediglich eine Prüfung nach formalen Kriterien vor. Das Einstellen auf der Plattform stellt keine Investitionsempfehlung dar. Der Plattformbetreiber beurteilt nicht die Bonität des Darlehensnehmers und überprüft nicht die von diesem zur Verfügung gestellten Informationen auf ihren Wahrheitsgehalt, ihre Vollständigkeit oder ihre Aktualität

    2. Tätigkeitsprofil des Plattformbetreibers

      Der Plattformbetreiber übt keine Beratungstätigkeit aus und erbringt keine Beratungsleistungen. Insbesondere werden keine Finanzierungs- und/oder Anlageberatung sowie keine steuerliche und/oder rechtliche Beratung erbracht. Der Plattformbetreiber gibt Investoren keine persönlichen Empfehlungen zum Erwerb von Finanzinstrumenten auf Grundlage einer Prüfung der persönlichen Umstände des jeweiligen Investors. Die persönlichen Umstände werden nur insoweit erfragt, wie dies im Rahmen der Anlagevermittlung gesetzlich vorgeschrieben ist, und lediglich mit dem Ziel, die gesetzlich vorgeschriebenen Hinweise zu erteilen, nicht aber mit dem Ziel, dem Investor eine persönliche Empfehlung zum Erwerb eines bestimmten Finanzinstruments auszusprechen.

    3. Informationsgehalt der Projektbeschreibung

      Das Projektprofil und die Projektbeschreibung auf der Plattform erheben nicht den Anspruch, alle Informationen zu enthalten, die für die Beurteilung der angebotenen Anlage erforderlich sind. Investoren sollten die Möglichkeit nutzen, dem Darlehensnehmer über die Plattform Fragen zu stellen, sich aus unabhängigen Quellen zu informieren und fachkundige Beratung einzuholen, wenn sie unsicher sind, ob sie den Darlehensvertrag abschließen sollten. Da jeder Darlehensgeber mit seiner Darlehensvergabe persönliche Ziele verfolgen kann, sollten die Angaben und Annahmen des Darlehensnehmers unter Berücksichtigung der individuellen Situation sorgfältig geprüft werden.