WinTEC GmbH - Werkzeug & Industrietechnik

Solar und Beleuchtung erreicht in
6.5% Rendite
0t CO2 Einsparung
8 Jahre Laufzeit
10% effizienter
182,650€ benötigt
182,650€ von 172 Investoren

Der Automobilzulieferer WinTEC GmbH möchte seine konventionelle Beleuchtung komplett durch energieeffiziente LEDs austauschen, was zu über 60% Energieeinsparung bei der Beleuchtung führt. Außerdem soll eine Photovoltaikanlage mit 158,5kWp Leistung und 90% Eigennutzungsanteil für eine weitere Verbesserung der Energiesituation im Unternehmen sorgen. Die benötigte Gesamtsumme für die Umrüstung beträgt 182.650€. Das Projekt bietet eine Rendite von 6,5% über eine Laufzeit von 8 Jahren.



Alle hier aufgeführten Berechnungen basieren auf dem Bericht des Umsetzungsbetriebes Mitteldeutsche Energiekonzepte GmbH, welcher sowohl die LED-Beleuchtung als auch die Photovoltaikanlage umsetzen wird, und dem Energieberatungsunternehmen B.A.U.M. Consult GmbH. Diese haben im Rahmen eines Ortstermins die Daten validiert und plausibilisiert. Dabei wurden die Betriebsstunden der Beleuchtung sowie alle relevanten Daten für die Solaranlage genau erfasst und die Umsetzung der Maßnahme mit den ausgewählten LED- und PV-Produkten geplant.

Für die Kalkulationen wurde ein Strompreis von 0,1430€/kWh herangezogen – der aktuelle Energiepreis des Unternehmens. In den Energiekosten vorher und nachher ist ein dynamischer Annuitätenfaktor für Verbrauchskosten eingerechnet, welcher eine jährliche Preissteigerung von 3,5% über die Projektlaufzeit simuliert. Erhöht sich der Energiepreis stärker, fällt die höhere Energiekosten-Einsparung daher zugunsten des Projektinhabers aus. Laut dem Statistischen Bundesamt lag die Energiepreissteigerung im Bereich Strom in den Jahren 2008 bis 2013 durchschnittlich über 3,5%.



Energiedetails
Energieform Strom
Energieverbrauch vorher437.000 kWh
Erwarteter Energieverbrauch257.547 kWh
Energiekosten vorher72.728€
Erwartete Energiekosten42.862€
Erwartete Einsparung30.393€
Einsparung LED Beleuchtung67.034 kWh
Solarstromnutzung112.419 kWh
Energiepreis0,1430 €/kWh

Die LED-Beleuchtung

Insgesamt werden knapp 500 quecksilberhaltige Leuchtstoffröhren hauptsächlich durch LED-Paneele und -Hallenstrahler ersetzt. Die Kosten hierfür belaufen sich auf 21.152,40€ (siehe Angebot), denen aber gemittelt auch über 12.623,92€ jährlich an Energie-, Wartungs- und Netzlastkosteneinsparungen gegenüberstehen. Bettervest wird von den Umsetzungskosten nur 70% finanzieren, da die WinTEC GmbH eine Förderung über 30% vom Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) erhalten wird.


Die Photovoltaikanlage

Die 158,5 kWp-PV-Anlage wird mit 634 Modulen des Typs GC Energy 250P 60-C bestückt werden. Durch die Struktur und Ausrichtung des Daches sowie wegen des hohen Lastgangs des Unternehmens können ca. 90% des Stroms vor Ort genutzt werden und nur 10% müssen nach EEG vergütet werden. Dadurch kommt es zu einer großen Wirtschaftlichkeit der Anlage, die Stromnetze können entlastet werden und es findet eine wahre Energiewende vor Ort statt.

Die Photovoltaikanlage wird 147.427,60€ kosten, aber berechnete 21.216,11€ jährlich an Stromkosten einsparen oder durch Vergütung einbringen. Dem stehen gemittelte jährliche Wartungs- und Fernüberwachungskosten von 1038,57€ sowie eine anteilhafte, gemittelte EEG-Umlage auf den Eigenverbrauch von 2.409,21€ gegenüber.

 

Die Gesamtfundingsumme liegt bei 182.650€ und beinhaltet auch Kosten von 890€ für den Energieberater, sowie Treuhandgebühren und bettervest's Listingebühr. Der zu erwartende Überschuss liegt bei 30.392,24€ jährlich, wovon 98,70% über 8 Jahre an die Crowd zurückbezahlt werden, was einer zu erwartenden jährlichen Verzinsung von 6,5% für die Investoren entspricht.

Das hier beschriebene Crowdfunding-Projekt wird jährlich rund 179,5 MWh Strombezug einsparen, weitere rund 22 MWh einspeisen und somit 116 Tonnen CO2 einsparen.

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„Die Zusammenarbeit zwischen WinTEC und bettervest ist die ideale Kombination aus Ressourcen und Kompetenzen, um das gesteckte Ziel – eine effiziente und nachhaltige Energieversorgung – zu erreichen.“

Foto: Georg Ummen - Geschäftsführer der WinTEC GmbH

Georg Ummen - Geschäftsführer der WinTEC GmbH

Unternehmensportrait

Foto: WinTEC GmbH WinTEC GmbH
WinTEC ist ein hochmodernes, innovatives und kompetentes Unternehmen der Automobilzulieferindustrie. In dem im Jahre 2000 gegründeten, mittelständisch geprägten Familienbetrieb mit Wurzeln in der Region und internationaler Ausrichtung werden täglich Spitzenleistungen für die deutsche Automobiltechnik erbracht.


Aus dem Glasformbau kommend, hat sich WinTEC bereits 2001 auf Stanz- und Umformtechnik spezialisiert und hat seine Kernkompetenz nun in der Fertigung von Strukturteilen der Automobiltechnik. Neben der Produktion hochmoderner Automobilteile, zeichnet sich WinTEC aber vor allem in der individuellen Werkzeugsherstellung, wie Folgeverbundwerkzeuge, Transferwerkzeuge, Stanz-, Biegewerkzeuge, Handeinleger, Platinenschneidewerkzeuge und Warmumformung aus. Dazu gehören auch Musterwerkzeugteile wie Hilfswerkzeuge, Crashwerkzeuge, Prototypenteile, Laserteile und alle Kleinserien bis ca. 1.000 Stück/Satz. Schließlich bietet WinTec auch Änderung und Reparatur von Werkzeugen an. Über einen eigenen Webshop werden zudem Keil-, Antriebs- und Förderriemen verkauft. 

Als Besonderheit sei noch zu erwähnen, dass WinTEC auch über eigenes Personal in China, in den Regionen Shenzhen und Dongguan, verfügt. Dort bietet das Unternehmen seine hochprofessionellen Dienstleistungen in einer Kombination aus Personal vor Ort und Engineering in Deutschland an. Die 50 hoch qualifizierten Mitarbeiter sind dabei das größte und wichtigste Kapital des Unternehmens. Zu den Kunden gehören u.a. die Benteler Gruppe und die Magna Gruppe.

Innovation und Nachhaltigkeit gehören zum täglichen Geschäft von WinTEC. Daher ist es nur folgerichtig, auch das Thema Energieeffizienz professionell und nachhaltig zu betreuen, auch wenn diese Thematik nicht zum zentralen Gegenstand des Unternehmens gehört. Es ist die Zielsetzung von WinTEC, auf allen Gebieten – technisch, sozial und wirtschaftlich – führend, hochmodern, nachhaltig und erfolgreich zu sein. Der Umsatz des Unternehmens lag 2014 bei etwa 3,4 Mio. €.

Die Zusammenarbeit mit bettervest ist eine perfekte Ergänzung des Anspruchs von WinTEC an sich selbst: bettervest betreut die Thematik Energieeffizienz mit größtmöglicher Professionalität und Innovation. Die Spezialisierung auf Effizienzprojekte im Mittelstand sowie das innovative Finanzierungsmodell sind einzigartig in Deutschland. Es ist die ideale Kombination von Ressourcen und Kompetenzen, um das gesteckte Ziel – eine effiziente und nachhaltige Energieversorgung – zu erreichen.


WinTEC GmbH | Industriestraße 4 | 33014 Bad Driburg
Georg Ummen (Geschäftsführer)
0525 393 400 | gummen@w-intec.de

Risikohinweise

Allgemeine Risiken und Risiken aus der Ausgestaltung der Nachrangdarlehen

  1. Maximales Risiko – Totalverlustrisiko

    Es besteht das Risiko eines Totalverlusts des investierten Kapitals und der Zinsen. Individuell können dem Darlehensgeber zusätzliche Vermögensnachteile, z.B. durch Kosten für Steuernachzahlungen, entstehen. Deshalb ist das Darlehen nur als Beimischung in ein Anlageportfolio geeignet. Die Darlehensvergabe ist nur für Investoren geeignet, die einen entstehenden Verlust bis zum Totalverlust ihrer Kapitalanlage hinnehmen könnten. Das Darlehen ist nicht zur Altersvorsorge geeignet. Das Risiko einer Nachschusspflicht oder einer sonstigen Haftung, die über den Betrag des eingesetzten Darlehenskapitals hinausgeht, besteht dagegen nicht.

  2. Nachrangrisiko und unternehmerischer Charakter der Beteiligung

    Bei dem Darlehensvertrag handelt es sich um ein Darlehen mit einem sogenannten qualifizierten Rangrücktritt (siehe näher Ziffer 9 des Darlehensvertrags). Sämtliche Ansprüche des Darlehensgebers (Investors) aus dem Darlehensvertrag – insbesondere die Ansprüche auf Rückzahlung des Darlehensbetrags und auf Zahlung der Zinsen – („Nachrangforderungen“ ) können gegenüber dem Darlehensnehmer nicht geltend gemacht werden, wenn dies für den Darlehensnehmer einen Insolvenzgrund herbeiführen würde. Das bedeutet, dass die Zahlung von Zins und Tilgung des Darlehens keine Insolvenz des Darlehensnehmers auslösen darf. Dann dürften weder Zinsen noch Tilgungszahlungen an die Darlehensgeber geleistet werden. Die Nachrangforderungen des Darlehensgebers treten außerdem im Falle der Durchführung eines Liquidationsverfahrens und im Falle der Insolvenz des Darlehensnehmers im Rang gegenüber sämtlichen gegenwärtigen und künftigen Forderungen aller nicht nachrangigen Gläubiger des Darlehensnehmers zurück, das heißt, der Darlehensgeber wird mit seinen Forderungen zwar vor den Gesellschaftern, aber erst nach vollständiger und endgültiger Befriedigung sämtlicher anderer Gläubiger des Darlehensnehmers (mit Ausnahme anderer Rangrücktrittsgläubiger) berücksichtigt.

    Der Darlehensgeber trägt daher ein unternehmerisches Risiko, das höher ist als das Risiko eines regulären Fremdkapitalgebers. Der Darlehensgeber wird dabei nicht selbst Gesellschafter des Darlehensnehmers und erwirbt keine Gesellschafterrechte. Es handelt sich nicht um eine sogenannte mündelsichere Beteiligung, sondern um eine unternehmerische Beteiligung mit eigenkapitalähnlicher Haftungsfunktion.

    Der qualifizierte Rangrücktritt könnte sich wie folgt auswirken: Der Darlehensnehmer würde die Zins- und Tilgungszahlung bei Insolvenznähe so lange aussetzen müssen, wie er dazu verpflichtet ist. Der Darlehensgeber dürfte seine Forderungen bei Fälligkeit nicht einfordern. Der Darlehensgeber müsste eine Zinszahlung, die er trotz der Nachrangigkeit zu Unrecht erhalten hat, auf Anforderung an den Darlehensnehmer zurückgeben. Es besteht auch die Möglichkeit, dass der Darlehensgeber die Zinszahlungen ebenso wie die Tilgungszahlungen im Ergebnis aufgrund des Nachrangs nicht oder nicht rechtzeitig erhält oder zurückzuzahlen hat. Zudem könnte es sein, dass der Darlehensgeber für bereits gezahlte Zinsen Steuern entrichten muss, obwohl er zur Rückzahlung der erhaltenen Beträge verpflichtet ist.

  3. Fehlende Besicherung der Darlehen

    Da das Darlehen unbesichert ist, könnte der Darlehensgeber im Insolvenzfall des Darlehensnehmers weder seine Forderung auf Rückzahlung des eingesetzten Kapitals noch seine Zinszahlungsansprüche aus Sicherheiten befriedigen. Im Insolvenzfall könnte dies dazu führen, dass die Ansprüche der einzelnen Darlehensgeber nicht oder nur zu einem geringeren Teil durchgesetzt werden können. Dies könnte dazu führen, dass Zins- oder Tilgungszahlungen nicht oder nicht rechtzeitig geleistet werden können oder dass es zum teilweisen oder vollständigen Verlust des investierten Kapitals kommt.

  4. Veräußerlichkeit (Fungibilität), Verfügbarkeit des investierten Kapitals, langfristige Bindung

    Die Darlehensverträge sind mit einer festen Vertragslaufzeit versehen. Eine vorzeitige ordentliche Kündigung durch den Darlehensgeber ist nicht vorgesehen. Nachrangdarlehen sind keine Wertpapiere und auch nicht mit diesen vergleichbar. Derzeit existiert kein liquider Zweitmarkt für die abgeschlossenen Darlehensverträge. Eine Veräußerung des Darlehens durch den Darlehensgeber ist zwar grundsätzlich rechtlich möglich. Die Möglichkeit zum Verkauf ist jedoch aufgrund der geringen Marktgröße und Handelsvolumina nicht sichergestellt. Es ist auch möglich, dass eine Abtretung nicht zum Nennwert der Forderung erfolgen kann. Es könnte also sein, dass bei einem Veräußerungswunsch kein Käufer gefunden wird oder der Verkauf nur zu einem geringeren Preis als gewünscht erfolgen kann. Das investierte Kapital kann daher bis zum Ablauf der Vertragslaufzeit gebunden sein.

  5. Mögliche Verlängerung der Kapitalbindung

    Da es sich um ein nachrangiges Darlehen handelt, darf das Darlehen nur zurückgezahlt werden, wenn dies bei dem Darlehensnehmer nicht zur Zahlungsunfähigkeit führen würde. Wäre dies der Fall, verlängerte sich die Laufzeit des Darlehens automatisch bis zu dem Zeitpunkt, zu dem dieser Zustand nicht mehr bestünde. Die Anlage ist damit für Darlehensgeber, die darauf angewiesen sind, exakt zum geplanten Laufzeitende ihr Geld zurück zu erhalten, nicht empfehlenswert.

  • Risiken auf Ebene des Darlehensnehmers
    1. Geschäfts- und Ausfallrisiko des Darlehensnehmers

      Der Darlehensgeber trägt das Risiko einer nachteiligen Geschäftsentwicklung des Darlehensnehmers. Es besteht das Risiko, dass dem Darlehensnehmer in Zukunft nicht die erforderlichen Mittel zur Verfügung stehen, um die Zinsforderungen zu erfüllen und die Darlehensvaluta zurückzuzahlen.

      Weiterhin trägt der Darlehensgeber das Risiko der Insolvenz des Darlehensnehmers. Der Darlehensnehmer kann zahlungsunfähig werden oder in Überschuldung geraten. Dies kann insbesondere der Fall sein, wenn der Darlehensnehmer geringere Einnahmen und/oder höhere Ausgaben als erwartet zu verzeichnen hat oder wenn er eine etwaig erforderliche Anschlussfinanzierung nicht einwerben kann. Die Insolvenz des Darlehensnehmers kann zum Verlust des Investments des Darlehensgebers und der Zinsen führen, da der Darlehensnehmer keinem Einlagensicherungssystem angehört.

      Weder der wirtschaftliche Erfolg der zukünftigen Geschäftstätigkeit des Darlehensnehmers noch der Erfolg der finanzierten energetischen Maßnahme können mit Sicherheit vorhergesehen werden. Der Darlehensnehmer kann Höhe und Zeitpunkt von Zuflüssen weder zusichern noch garantieren.

    2. Risiken aus der Geschäftstätigkeit und der Durchführung des finanzierten Projekts

      Verschiedene Risikofaktoren können die Fähigkeit des Darlehensnehmers beeinträchtigen, seinen Verpflichtungen aus dem Darlehensvertrag nachzukommen. Dies sind zum einen Risiken aus der Durchführung des finanzierten Projekts. Die geplante energetische Maßnahme könnte komplexer sein als erwartet. Es könnten unerwartete und/oder höhere Umsetzungsrisiken auftreten und/oder Geschäftsprozesse mit mehr Aufwand und Kosten verbunden sein als erwartet. Es könnten Planungsfehler zutage treten oder Vertragspartner des Darlehensnehmers mangelhafte Leistungen erbringen. Es könnte sich herausstellen, dass Annahmen, auf denen die Projektplanung basiert, fehlerhaft sind. Erforderliche Genehmigungen könnten nicht erteilt werden. Es könnten unbekannte Umweltrisiken oder Altlasten bestehen. Es könnte zu Verzögerungen im geplanten Projektablauf und/oder zu Problemen bei der Erzielung von Einnahmen in der geplanten Höhe oder zum geplanten Zeitpunkt kommen. Ein etwaiger Versicherungsschutz könnte sich als nicht ausreichend erweisen. Die rechtlichen Anforderungen könnten sich verändern und dadurch könnten Änderungen oder zusätzliche Maßnahmen im Zusammenhang mit dem Projekt erforderlich werden, was zu Mehrkosten und/oder zeitlichen Verzögerungen führen könnte. Bei Leistungen, die Dritten gegenüber erbracht werden, könnten diese Gewährleistungsansprüche geltend machen, ohne dass der Darlehensnehmer Regressansprüche gegen eigene Zulieferer durchsetzen kann. Auch weitere Faktoren können sich nachteilig auf den Projekterfolg auswirken, wie etwa die Entwicklung des Strompreises oder des Preises anderer Energieträger, des Marktumfelds, der Nachfrage- und Absatzsituation, von Lieferantenbeziehungen, des politischen Umfelds und politischer Verhältnisse, von Umweltrisiken, Länder- und Wechselkursrisiken sowie Wettbewerbern.

      Daneben ist die allgemeine Geschäftstätigkeit des Darlehensnehmers mit Risiken verbunden, wie etwa marktbezogenen Risiken (z. B. Nachfrage- und Absatzrückgang; Zahlungsschwierigkeiten oder Insolvenzen großer Abnehmer; [Insolvenzen von Kunden, bei denen energetische Maßnahmen durchgeführt werden, aus deren Einnahmen Zins- und Tilgungszahlungen finanziert werden sollen;] Kostenerhöhungen und Kapazitätsengpässe auf Beschaffungsseite; politische Veränderungen; Zins- und Inflationsentwicklungen; Länder- und Wechselkursrisiken; Veränderungen der rechtlichen und steuerlichen Rahmenbedingungen der Tätigkeit des Darlehensnehmers) und unternehmensbezogene Risiken (z. B. Qualitätsrisiken; Produktmängel; Finanzierungs- und Zinsänderungsrisiken; Risiken aus Marken und Schutzrechten; Abhängigkeit von Partnerunternehmen, Schlüsselpersonen und qualifiziertem Personal; Risiken aus Rechtsstreitigkeiten, unzureichendem Versicherungsschutz, aus der Gesellschafter- und/oder Konzernstruktur, aus der internen Organisation, aus Vermögensbewertungen und Steuernachforderungen).

      Diese und/oder weitere Risiken könnten sich negativ auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Darlehensnehmers auswirken. Dem Darlehensnehmer könnten infolgedessen in Zukunft nicht die erforderlichen Mittel zur Verfügung stehen, um die Zinsforderungen zu erfüllen und das eingesetzte Darlehenskapital zurückzuzahlen.

      Bisherige Markt- oder Geschäftsentwicklungen sind keine Grundlage oder Indikator für zukünftige Entwicklungen.

    3. Kapitalstrukturrisiko

      Der Darlehensnehmer wird möglicherweise weitere Fremdkapitalfinanzierungen in Anspruch nehmen und daher Verpflichtungen eingehen, die (unabhängig von seiner Einnahmesituation) gegenüber den Forderungen der Nachrang-Darlehensgeber vorrangig zu bedienen sind.

  • Risiken auf Ebene des Anlegers
    1. Fremdfinanzierungsrisiko

      Dem Darlehensgeber können im Einzelfall in Abhängigkeit von den individuellen Umständen weitere Vermögensnachteile entstehen, z.B. aufgrund von Steuernachzahlungen. Wenn der Darlehensgeber die Darlehenssumme fremdfinanziert, indem er etwa einen privaten Kredit bei einer Bank aufnimmt, kann es über den Verlust des investierten Kapitals hinaus zur Gefährdung des weiteren Vermögens des Darlehensgebers kommen. Das maximale Risiko des Darlehensgebers besteht in diesem Fall in einer Überschuldung, die im schlechtesten Fall bis zur Privatinsolvenz des Darlehensgebers führen kann. Dies kann der Fall sein, wenn bei geringen oder keinen Rückflüssen aus der Vermögensanlage der Darlehensgeber finanziell nicht in der Lage ist, die Zins- und Tilgungsbelastung aus seiner Fremdfinanzierung zu bedienen. Der Darlehensnehmer rät daher von einer Fremdfinanzierung des Darlehensbetrags ab.

    2. Hinweis zu Risikostreuung und Vermeidung von Risikokonzentration

      Die Investition in den Nachrangdarlehensvertrag sollte aufgrund der Risikostruktur nur als ein Baustein eines diversifizierten (risikogemischten) Anlageportfolios betrachtet werden. Grundsätzlich gilt: Je höher die Rendite oder der Ertrag, desto größer das Risiko eines Verlusts. Durch eine Aufteilung des investierten Kapitals auf mehrere Anlageklassen und Projekte kann eine bessere Risikostreuung erreicht und „Klumpenrisiken“ können vermieden werden.

  • Hinweise des Plattformbetreibers
    1. Umfang der Projektprüfung durch den Plattformbetreiber

      Der Plattformbetreiber nimmt im Vorfeld des Einstellens eines Projekts auf der Plattform lediglich eine Prüfung nach formalen Kriterien vor. Das Einstellen auf der Plattform stellt keine Investitionsempfehlung dar. Der Plattformbetreiber beurteilt nicht die Bonität des Darlehensnehmers und überprüft nicht die von diesem zur Verfügung gestellten Informationen auf ihren Wahrheitsgehalt, ihre Vollständigkeit oder ihre Aktualität

    2. Tätigkeitsprofil des Plattformbetreibers

      Der Plattformbetreiber übt keine Beratungstätigkeit aus und erbringt keine Beratungsleistungen. Insbesondere werden keine Finanzierungs- und/oder Anlageberatung sowie keine steuerliche und/oder rechtliche Beratung erbracht. Der Plattformbetreiber gibt Investoren keine persönlichen Empfehlungen zum Erwerb von Finanzinstrumenten auf Grundlage einer Prüfung der persönlichen Umstände des jeweiligen Investors. Die persönlichen Umstände werden nur insoweit erfragt, wie dies im Rahmen der Anlagevermittlung gesetzlich vorgeschrieben ist, und lediglich mit dem Ziel, die gesetzlich vorgeschriebenen Hinweise zu erteilen, nicht aber mit dem Ziel, dem Investor eine persönliche Empfehlung zum Erwerb eines bestimmten Finanzinstruments auszusprechen.

    3. Informationsgehalt der Projektbeschreibung

      Das Projektprofil und die Projektbeschreibung auf der Plattform erheben nicht den Anspruch, alle Informationen zu enthalten, die für die Beurteilung der angebotenen Anlage erforderlich sind. Investoren sollten die Möglichkeit nutzen, dem Darlehensnehmer über die Plattform Fragen zu stellen, sich aus unabhängigen Quellen zu informieren und fachkundige Beratung einzuholen, wenn sie unsicher sind, ob sie den Darlehensvertrag abschließen sollten. Da jeder Darlehensgeber mit seiner Darlehensvergabe persönliche Ziele verfolgen kann, sollten die Angaben und Annahmen des Darlehensnehmers unter Berücksichtigung der individuellen Situation sorgfältig geprüft werden.