SOLTERRA ENERGY GmbH - Weinhotel & Restaurant Platz Veldenz a. d. Mosel

BHKW erreicht in
8% Rendite
23.93t CO2 Einsparung
7 Jahre Laufzeit
23% effizienter
88,300€ benötigt
88,300€ von 100 Investoren

In dem Weinhotel & Restaurant Platz in Veldenz soll die alte Heizung komplett durch ein energieeffizientes Blockheizkraftwerk der SOLTERRA ENERGY GmbH ausgetauscht werden. Diese nachhaltige Lösung zeichnet sich durch die weitgehende Deckung des Strom- und Wärmebedarfs aus der Eigenerzeugung des BHKWs aus. Die geplanten Maßnahmen erzielen jährliche Kosteneinsparungen von 14.401€ für den Hotelbesitzer (Mehrkosten Wartung BHKW schon verrechnet) und schonen die Umwelt mit einer CO2-Reduzierung von über 23,93 Tonnen im Jahr. Das Hotel geht einen Mietvertrag für das BHKW über 7 Jahre ein und gibt darin jährlich 14.400€ an SOLTERRA für die Miete des BHKWs ab. Für das Projekt wird ein Investitionsvolumen von 88.300€ veranschlagt, welches seine Investoren bei einer Laufzeit von 7 Jahren mit 8% Rendite belohnt. Die SOLTERRA GmbH wird das Projekt also auf ihren Namen durchführen und das BHKW an das Hotel vermieten. 


Der Wärmebedarf des Hotels beträgt aktuell 212.500 kWh (siehe Energieeffizienzbericht) und wird derzeit noch durch zwei alte 70-KW-Heizölkessel gedeckt. Der Strombedarf in Höhe von 75.030 kWh (siehe Energieeffizienzbericht) ergibt sich schwerpunktmäßig aus den Bereichen Kühlung, Wärmeverteilung, Beleuchtung sowie Betrieb elektrischer Geräte und soll zukünftig gänzlich durch das Blockheizkraftwerk gestemmt werden. Vorab wurde das Lastprofil des Hotels mittels eines Stromzählers ermittelt und daraufhin das BHKW mit Pufferspeicher ausgesucht. Der Stromzähler wird im Gebäude bleiben, um das BHKW je nach Strombedarf hoch- und runterzufahren. Das ausgewählte neue BHKW liefert 9 kW elektrische und 20kW thermische Leistung und hat einen Pufferspeicher von 2000-Litern (siehe Angebot), ein weiterer schon vorhandener 2000 Liter Pufferspeicher wird zusätzlich genutzt. Das Weinhotel & Restaurant Platz wird den generierten Strom zu 85% und die erzeugte Wärme zu 100% selbst nutzen – somit ist das BHKW perfekt auf den Wärmebedarf des Hotels ausgelegt und nachhaltig geplant (siehe Energieeffizienzbericht). Die 15% Überschussstrom werden vergütet eingespeist. Alle Berechnungen gehen davon, dass das Hotel 61,51% des Wärmebedarfs über das BHKW decken wird, das entspricht 6830 Stunden Volllastnutzung des BHKWs.

Bettervest hat alle vom Energieberater bereit gestellten Daten übernommen und in die bettervest Logik übertragen. In allen Energiekosten ist ein dynamischer Annuitätenfaktor für Verbrauchskosten eingerechnet, welcher eine Strompreissteigerung von 3,5% jährlich über die Projektlaufzeit simuliert. Laut dem Statistischen Bundesamt lag die Energiepreissteigerung in den letzten Jahren durchweg höher. Erhöht sich der Energiepreis daher stärker, fällt die höhere Energiekosteneinsparung zugunsten des Projektinhabers aus.

Die bisherigen Kosten für Strom liegen damit mit Energiepreissteigerung im Mittel bei 18.528€, für Heizöl bei 18.774€ im Jahr. Durch die geplanten Maßnahmen können 12.902€ an Stromkosten eingespart werden, zusätzlich können 323€ durch den Verkauf des Überschussstromes, 3.326€ durch KWK-Bonus, 269€ durch die vermiedene Netznutzung und 979€ durch Rückzahlungen an Stromsteuer erzielt werden. Dem stehen Ausgaben von 20.774€ für das Flüssiggas für das neue BHKW und den Spitzenlastkessel (alte Heizkessel mit neuem Gasbrenner bestückt), sowie 998€ für die seit der EEG-Novellierung fällige anteilige EEG-Umlage auf Eigenstrom entgegen. Dennoch führt das Projekt damit jährlich zu Kosteneinsparungen von 14.401€ für den Hotelbesitzer (inklusive Verrechnung Mehrkosten Wartung BHKW).

Die SOLTERRA ENERGY GmbH begutachtete die Wärmeversorgung und die bestehende Heizanlage des Hotels und entwickelte ein Energiekonzept mit höchst moderner Anlagetechnik in Absprache mit dem Hotelleiter. Dieses Energiekonzept war Basis der Wirtschaftlichkeitsberechnung und wurde vom Ingenieurbüro Peter Wünsch aus Saarbrücken nochmals verifiziert und bestätigt (siehe Energieeffizienzbericht).

Energiekosten
Brennstoffkosten vorher16.400€
Brennstoffkosten nachher5.920,16€
Stromkosten vorher16.184€
Stromkosten nachher4.913,76€
Erwartete Einsparung14.401€
Zusätzliche Einnahmen4.897€
Wartungskosten600€

Belohnungen

Für alle Investoren, die eine Summe von mindestens 2000€ investieren, gibt es vom Weinhotel Platz einen Gutschein für ein kulinarisches Wochenende für zwei Personen inklusive einer Übernachtung im Hotel Platz mit Frühstück und einem 4-Gänge-Menü am Abend der Anreise. Zu jedem Menüpunkt wird ein Wein aus der Region gereicht.

Projektwiederaufnahme

Das Projekt wurde zeitweilig unterbrochen. Grund waren Fehler, die sich in das Projekt eingeschlichen hatten. Das Angebot war noch nicht mit den wirklich später zu nutzenden Bauteilen überarbeitet, sowie die Nutzungsstunden zu hoch ausgelegt. Daraufhin wurde das Projekt nochmals in Prüfung gegeben. Das Ingenieursbüro Peter Wünsch hat demnach die Zahlen nochmals eruiert und angepasst. Maßgebliche Änderungen gab es in:Der vorherige Verbrauch an Heizöl wurde von 20.000 Liter auf 25.000 Liter erhöht. Grund ist, dass die 20.000 Liter aus dem Vorjahr stammten, in dem nur wenige Monate der Betrieb lief. Die Nutzungsstunden des BHKWs wurden auf 6.830 Stunden reduziert, dies ist nach nochmaligem Check der Verbrauchszahlen der realistischere Wert.

Projektkosten

Für die vorgesehenen Maßnahmen ist eine Investition von 88.300€ für das BHKW und die bettervest-Gebühr nötig (siehe Angebot).

SOLTERRA ENERGY tritt dabei als Projektinhaber auf und erhält von dem Hotel jährlich 14.400€ über 7 Jahre für die Miete des BHKWs (siehe Mietvertrag). Des Weiteren erhält SOLTERRA Wartungseinnahmen von fixen 600€. Zusätzlich generiert SOLTERRA im ersten Jahr 2.323€ durch eine BAFA-Förderung. Es wurde nach den 7 Jahren ein Restwert von 11.829€ angenommen, der konservativen 50% des Abschreibungsrestwertes des BHKWs entspricht (Abschreibung über 10 Jahre). Nach der Mietlaufzeit, kann das Hotel das BHKW dann gegen Zahlung eines in etwa entsprechenden Betrages übernehmen. 

Beide eben erwähnten Summen wurden vereinfacht als Einnahmen über die 7 vorherigen Jahre verteilt. Die Summe aus all diesen Einnahmen entspricht somit theoretischen 17.009€ welche zu 99,71% an die Crowd ausgezahlt, was einer Rendite von 8% über 7 Jahre entspricht. SOLTERRA generiert natürlich zusätzliche Einnahmen durch die Marge des BHKW-Verkaufs. Somit ist das Geschäft in jedem Fall ein positives Geschäft für SOLTERRA. Das hier beschriebene Crowdfunding-Projekt wird jährlich rund 23,93 Tonnen CO2 einsparen.

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„Die Förderung von grünen Projekten liegt uns sehr am Herzen – deshalb haben wir SOL-TERRA gegründet. Mit bettervest haben wir nun die Möglichkeit, weitere Projekte umzusetzen. Die kurzen Kommunikationswege und der unkomplizierte Aufbau des Konzeptes konnten uns vollends überzeugen. Wirklich ein großartiges Konzept!“

Foto: Georg Pfrang, Geschäftsführer der SOLTERRA ENERGY GmbH

Georg Pfrang, Geschäftsführer der SOLTERRA ENERGY GmbH

Unternehmensportrait

Foto: SOLTERRA ENERGY GmbH SOLTERRA ENERGY GmbH

Details zum Projektinhaber

Langfristige und weitsichtige Lösungen im Bereich der Energieversorgung zu erstellen, ist die Mission der SOLTERRA ENERGY GmbH. Durch PV- und Solarthermieanlagen, Biomasseheizungen, Blockheizkraftwerke und Kleinwindanlagen will SOLTERRA unbegrenzte Sonnenenergie und nachwachsende Rohstoffe in ganz unterschiedlichen und individuell geplanten Größenordnungen nutzbar machen.

Das Team besteht aus Spezialisten aus den Bereichen:

  • Projektentwicklung BHKW-, Solar- und Windkraftprojekte
  • Projektfinanzierung
  • Anlagenbau BHKW-, Wärmepumpen- und Solartechnik
  • Feuerungstechnik für Biomasse (Pellets, Holzhackschnitzel)
  • Energieberatung

Die SOLTERRA GmbH wurde 2012 mit zwei Mitarbeitern gegründet. Der Umsatz betrug im ersten Jahr 81.000€. Im Jahr 2013 konnten drei Mitarbeiter dann schon einen Umsatz von 833.000€ erwirtschaften. Heute hat SOLTERRA bereits neun Mitarbeiter und bis Ende August 2014 einen Umsatz von 932.000€ erwirtschaftet - das Ziel für 2014 liegt bei 1,4 Mio €, was mit großer Wahrscheinlichkeit erreicht wird. SOLTERRA ist außerdem der offizielle und zertifizierte Partner des Hotelverbandes HGK und somit exklusiver Partner zur Umrüstung von Hotels auf regenerative Energien und Energieeffizienz.

Der Geschäftsführer Herr Georg Pfrang beendete 1973 sein Studium an der Staatlichen Ingenieurschule für Textilwesen in Lambrecht. Im selben Jahr startete er als Produktionsleiter für Web- und Wirkwaren in Spanien, Italien und Portugal durch und hatte diesen Job für 12 Jahre inne. Ab 1985 erweiterte er sein Angebot um Eigen- und Lohnproduktionen in Fernost und der Türkei und erhielt einen Posten in der Geschäftsführung. Doch aufgrund von Gewissenskonflikten wegen der Umweltverschmutzung, Nichtachtung der Menschenrechte, Kinderarbeit und Ressourcenvernichtung entschied er sich 2007 zu einer halbjährigen Auszeit. Diese führte sowohl privat als auch geschäftlich zu einem Umschwung und führte schließlich im Dezember 2011 zur Gründung der SOLTERRA ENERGY GmbH.

„Wir sind zwar ein junges Unternehmen, haben aber zusammen eine fachliche Kompetenz von mehr als 100 Jahren. Wir haben zusammen den Kampf um eine bessere Zukunft aufgenommen, denn wir wollen in ihr leben.“

Mit dieser Einstellung und durch seine jetzige Firma versucht Herr Georg Pfrang der Umwelt und den Menschen zurückzugeben, was er in seinem ersten Berufsleben zerstört hat. Flankiert wird Georg Pfrang dabei durch den zukünftigen Prokuristen Florian Brandt, welcher durch seine ehemalige Tätigkeit als Gebietsvertriebsleiter von EC-Power auch die nötige technische Expertise mitbringt.


SOLTERRA ENERGY GmbH | Solarparkstraße 1 | 67435 Neustadt/Weinstraße
Geschäftsführer / Einzelunternehmer / Gesellschafter / Vorstand / Bürgermeister
0632 797 799 83 | georg.pfrang@solterra-energy.de

Risikohinweise

Allgemeine Risiken und Risiken aus der Ausgestaltung der Nachrangdarlehen

  1. Maximales Risiko – Totalverlustrisiko

    Es besteht das Risiko eines Totalverlusts des investierten Kapitals und der Zinsen. Individuell können dem Darlehensgeber zusätzliche Vermögensnachteile, z.B. durch Kosten für Steuernachzahlungen, entstehen. Deshalb ist das Darlehen nur als Beimischung in ein Anlageportfolio geeignet. Die Darlehensvergabe ist nur für Investoren geeignet, die einen entstehenden Verlust bis zum Totalverlust ihrer Kapitalanlage hinnehmen könnten. Das Darlehen ist nicht zur Altersvorsorge geeignet. Das Risiko einer Nachschusspflicht oder einer sonstigen Haftung, die über den Betrag des eingesetzten Darlehenskapitals hinausgeht, besteht dagegen nicht.

  2. Nachrangrisiko und unternehmerischer Charakter der Beteiligung

    Bei dem Darlehensvertrag handelt es sich um ein Darlehen mit einem sogenannten qualifizierten Rangrücktritt (siehe näher Ziffer 9 des Darlehensvertrags). Sämtliche Ansprüche des Darlehensgebers (Investors) aus dem Darlehensvertrag – insbesondere die Ansprüche auf Rückzahlung des Darlehensbetrags und auf Zahlung der Zinsen – („Nachrangforderungen“ ) können gegenüber dem Darlehensnehmer nicht geltend gemacht werden, wenn dies für den Darlehensnehmer einen Insolvenzgrund herbeiführen würde. Das bedeutet, dass die Zahlung von Zins und Tilgung des Darlehens keine Insolvenz des Darlehensnehmers auslösen darf. Dann dürften weder Zinsen noch Tilgungszahlungen an die Darlehensgeber geleistet werden. Die Nachrangforderungen des Darlehensgebers treten außerdem im Falle der Durchführung eines Liquidationsverfahrens und im Falle der Insolvenz des Darlehensnehmers im Rang gegenüber sämtlichen gegenwärtigen und künftigen Forderungen aller nicht nachrangigen Gläubiger des Darlehensnehmers zurück, das heißt, der Darlehensgeber wird mit seinen Forderungen zwar vor den Gesellschaftern, aber erst nach vollständiger und endgültiger Befriedigung sämtlicher anderer Gläubiger des Darlehensnehmers (mit Ausnahme anderer Rangrücktrittsgläubiger) berücksichtigt.

    Der Darlehensgeber trägt daher ein unternehmerisches Risiko, das höher ist als das Risiko eines regulären Fremdkapitalgebers. Der Darlehensgeber wird dabei nicht selbst Gesellschafter des Darlehensnehmers und erwirbt keine Gesellschafterrechte. Es handelt sich nicht um eine sogenannte mündelsichere Beteiligung, sondern um eine unternehmerische Beteiligung mit eigenkapitalähnlicher Haftungsfunktion.

    Der qualifizierte Rangrücktritt könnte sich wie folgt auswirken: Der Darlehensnehmer würde die Zins- und Tilgungszahlung bei Insolvenznähe so lange aussetzen müssen, wie er dazu verpflichtet ist. Der Darlehensgeber dürfte seine Forderungen bei Fälligkeit nicht einfordern. Der Darlehensgeber müsste eine Zinszahlung, die er trotz der Nachrangigkeit zu Unrecht erhalten hat, auf Anforderung an den Darlehensnehmer zurückgeben. Es besteht auch die Möglichkeit, dass der Darlehensgeber die Zinszahlungen ebenso wie die Tilgungszahlungen im Ergebnis aufgrund des Nachrangs nicht oder nicht rechtzeitig erhält oder zurückzuzahlen hat. Zudem könnte es sein, dass der Darlehensgeber für bereits gezahlte Zinsen Steuern entrichten muss, obwohl er zur Rückzahlung der erhaltenen Beträge verpflichtet ist.

  3. Fehlende Besicherung der Darlehen

    Da das Darlehen unbesichert ist, könnte der Darlehensgeber im Insolvenzfall des Darlehensnehmers weder seine Forderung auf Rückzahlung des eingesetzten Kapitals noch seine Zinszahlungsansprüche aus Sicherheiten befriedigen. Im Insolvenzfall könnte dies dazu führen, dass die Ansprüche der einzelnen Darlehensgeber nicht oder nur zu einem geringeren Teil durchgesetzt werden können. Dies könnte dazu führen, dass Zins- oder Tilgungszahlungen nicht oder nicht rechtzeitig geleistet werden können oder dass es zum teilweisen oder vollständigen Verlust des investierten Kapitals kommt.

  4. Veräußerlichkeit (Fungibilität), Verfügbarkeit des investierten Kapitals, langfristige Bindung

    Die Darlehensverträge sind mit einer festen Vertragslaufzeit versehen. Eine vorzeitige ordentliche Kündigung durch den Darlehensgeber ist nicht vorgesehen. Nachrangdarlehen sind keine Wertpapiere und auch nicht mit diesen vergleichbar. Derzeit existiert kein liquider Zweitmarkt für die abgeschlossenen Darlehensverträge. Eine Veräußerung des Darlehens durch den Darlehensgeber ist zwar grundsätzlich rechtlich möglich. Die Möglichkeit zum Verkauf ist jedoch aufgrund der geringen Marktgröße und Handelsvolumina nicht sichergestellt. Es ist auch möglich, dass eine Abtretung nicht zum Nennwert der Forderung erfolgen kann. Es könnte also sein, dass bei einem Veräußerungswunsch kein Käufer gefunden wird oder der Verkauf nur zu einem geringeren Preis als gewünscht erfolgen kann. Das investierte Kapital kann daher bis zum Ablauf der Vertragslaufzeit gebunden sein.

  5. Mögliche Verlängerung der Kapitalbindung

    Da es sich um ein nachrangiges Darlehen handelt, darf das Darlehen nur zurückgezahlt werden, wenn dies bei dem Darlehensnehmer nicht zur Zahlungsunfähigkeit führen würde. Wäre dies der Fall, verlängerte sich die Laufzeit des Darlehens automatisch bis zu dem Zeitpunkt, zu dem dieser Zustand nicht mehr bestünde. Die Anlage ist damit für Darlehensgeber, die darauf angewiesen sind, exakt zum geplanten Laufzeitende ihr Geld zurück zu erhalten, nicht empfehlenswert.

  • Risiken auf Ebene des Darlehensnehmers
    1. Geschäfts- und Ausfallrisiko des Darlehensnehmers

      Der Darlehensgeber trägt das Risiko einer nachteiligen Geschäftsentwicklung des Darlehensnehmers. Es besteht das Risiko, dass dem Darlehensnehmer in Zukunft nicht die erforderlichen Mittel zur Verfügung stehen, um die Zinsforderungen zu erfüllen und die Darlehensvaluta zurückzuzahlen.

      Weiterhin trägt der Darlehensgeber das Risiko der Insolvenz des Darlehensnehmers. Der Darlehensnehmer kann zahlungsunfähig werden oder in Überschuldung geraten. Dies kann insbesondere der Fall sein, wenn der Darlehensnehmer geringere Einnahmen und/oder höhere Ausgaben als erwartet zu verzeichnen hat oder wenn er eine etwaig erforderliche Anschlussfinanzierung nicht einwerben kann. Die Insolvenz des Darlehensnehmers kann zum Verlust des Investments des Darlehensgebers und der Zinsen führen, da der Darlehensnehmer keinem Einlagensicherungssystem angehört.

      Weder der wirtschaftliche Erfolg der zukünftigen Geschäftstätigkeit des Darlehensnehmers noch der Erfolg der finanzierten energetischen Maßnahme können mit Sicherheit vorhergesehen werden. Der Darlehensnehmer kann Höhe und Zeitpunkt von Zuflüssen weder zusichern noch garantieren.

    2. Risiken aus der Geschäftstätigkeit und der Durchführung des finanzierten Projekts

      Verschiedene Risikofaktoren können die Fähigkeit des Darlehensnehmers beeinträchtigen, seinen Verpflichtungen aus dem Darlehensvertrag nachzukommen. Dies sind zum einen Risiken aus der Durchführung des finanzierten Projekts. Die geplante energetische Maßnahme könnte komplexer sein als erwartet. Es könnten unerwartete und/oder höhere Umsetzungsrisiken auftreten und/oder Geschäftsprozesse mit mehr Aufwand und Kosten verbunden sein als erwartet. Es könnten Planungsfehler zutage treten oder Vertragspartner des Darlehensnehmers mangelhafte Leistungen erbringen. Es könnte sich herausstellen, dass Annahmen, auf denen die Projektplanung basiert, fehlerhaft sind. Erforderliche Genehmigungen könnten nicht erteilt werden. Es könnten unbekannte Umweltrisiken oder Altlasten bestehen. Es könnte zu Verzögerungen im geplanten Projektablauf und/oder zu Problemen bei der Erzielung von Einnahmen in der geplanten Höhe oder zum geplanten Zeitpunkt kommen. Ein etwaiger Versicherungsschutz könnte sich als nicht ausreichend erweisen. Die rechtlichen Anforderungen könnten sich verändern und dadurch könnten Änderungen oder zusätzliche Maßnahmen im Zusammenhang mit dem Projekt erforderlich werden, was zu Mehrkosten und/oder zeitlichen Verzögerungen führen könnte. Bei Leistungen, die Dritten gegenüber erbracht werden, könnten diese Gewährleistungsansprüche geltend machen, ohne dass der Darlehensnehmer Regressansprüche gegen eigene Zulieferer durchsetzen kann. Auch weitere Faktoren können sich nachteilig auf den Projekterfolg auswirken, wie etwa die Entwicklung des Strompreises oder des Preises anderer Energieträger, des Marktumfelds, der Nachfrage- und Absatzsituation, von Lieferantenbeziehungen, des politischen Umfelds und politischer Verhältnisse, von Umweltrisiken, Länder- und Wechselkursrisiken sowie Wettbewerbern.

      Daneben ist die allgemeine Geschäftstätigkeit des Darlehensnehmers mit Risiken verbunden, wie etwa marktbezogenen Risiken (z. B. Nachfrage- und Absatzrückgang; Zahlungsschwierigkeiten oder Insolvenzen großer Abnehmer; [Insolvenzen von Kunden, bei denen energetische Maßnahmen durchgeführt werden, aus deren Einnahmen Zins- und Tilgungszahlungen finanziert werden sollen;] Kostenerhöhungen und Kapazitätsengpässe auf Beschaffungsseite; politische Veränderungen; Zins- und Inflationsentwicklungen; Länder- und Wechselkursrisiken; Veränderungen der rechtlichen und steuerlichen Rahmenbedingungen der Tätigkeit des Darlehensnehmers) und unternehmensbezogene Risiken (z. B. Qualitätsrisiken; Produktmängel; Finanzierungs- und Zinsänderungsrisiken; Risiken aus Marken und Schutzrechten; Abhängigkeit von Partnerunternehmen, Schlüsselpersonen und qualifiziertem Personal; Risiken aus Rechtsstreitigkeiten, unzureichendem Versicherungsschutz, aus der Gesellschafter- und/oder Konzernstruktur, aus der internen Organisation, aus Vermögensbewertungen und Steuernachforderungen).

      Diese und/oder weitere Risiken könnten sich negativ auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Darlehensnehmers auswirken. Dem Darlehensnehmer könnten infolgedessen in Zukunft nicht die erforderlichen Mittel zur Verfügung stehen, um die Zinsforderungen zu erfüllen und das eingesetzte Darlehenskapital zurückzuzahlen.

      Bisherige Markt- oder Geschäftsentwicklungen sind keine Grundlage oder Indikator für zukünftige Entwicklungen.

    3. Kapitalstrukturrisiko

      Der Darlehensnehmer wird möglicherweise weitere Fremdkapitalfinanzierungen in Anspruch nehmen und daher Verpflichtungen eingehen, die (unabhängig von seiner Einnahmesituation) gegenüber den Forderungen der Nachrang-Darlehensgeber vorrangig zu bedienen sind.

  • Risiken auf Ebene des Anlegers
    1. Fremdfinanzierungsrisiko

      Dem Darlehensgeber können im Einzelfall in Abhängigkeit von den individuellen Umständen weitere Vermögensnachteile entstehen, z.B. aufgrund von Steuernachzahlungen. Wenn der Darlehensgeber die Darlehenssumme fremdfinanziert, indem er etwa einen privaten Kredit bei einer Bank aufnimmt, kann es über den Verlust des investierten Kapitals hinaus zur Gefährdung des weiteren Vermögens des Darlehensgebers kommen. Das maximale Risiko des Darlehensgebers besteht in diesem Fall in einer Überschuldung, die im schlechtesten Fall bis zur Privatinsolvenz des Darlehensgebers führen kann. Dies kann der Fall sein, wenn bei geringen oder keinen Rückflüssen aus der Vermögensanlage der Darlehensgeber finanziell nicht in der Lage ist, die Zins- und Tilgungsbelastung aus seiner Fremdfinanzierung zu bedienen. Der Darlehensnehmer rät daher von einer Fremdfinanzierung des Darlehensbetrags ab.

    2. Hinweis zu Risikostreuung und Vermeidung von Risikokonzentration

      Die Investition in den Nachrangdarlehensvertrag sollte aufgrund der Risikostruktur nur als ein Baustein eines diversifizierten (risikogemischten) Anlageportfolios betrachtet werden. Grundsätzlich gilt: Je höher die Rendite oder der Ertrag, desto größer das Risiko eines Verlusts. Durch eine Aufteilung des investierten Kapitals auf mehrere Anlageklassen und Projekte kann eine bessere Risikostreuung erreicht und „Klumpenrisiken“ können vermieden werden.

  • Hinweise des Plattformbetreibers
    1. Umfang der Projektprüfung durch den Plattformbetreiber

      Der Plattformbetreiber nimmt im Vorfeld des Einstellens eines Projekts auf der Plattform lediglich eine Prüfung nach formalen Kriterien vor. Das Einstellen auf der Plattform stellt keine Investitionsempfehlung dar. Der Plattformbetreiber beurteilt nicht die Bonität des Darlehensnehmers und überprüft nicht die von diesem zur Verfügung gestellten Informationen auf ihren Wahrheitsgehalt, ihre Vollständigkeit oder ihre Aktualität

    2. Tätigkeitsprofil des Plattformbetreibers

      Der Plattformbetreiber übt keine Beratungstätigkeit aus und erbringt keine Beratungsleistungen. Insbesondere werden keine Finanzierungs- und/oder Anlageberatung sowie keine steuerliche und/oder rechtliche Beratung erbracht. Der Plattformbetreiber gibt Investoren keine persönlichen Empfehlungen zum Erwerb von Finanzinstrumenten auf Grundlage einer Prüfung der persönlichen Umstände des jeweiligen Investors. Die persönlichen Umstände werden nur insoweit erfragt, wie dies im Rahmen der Anlagevermittlung gesetzlich vorgeschrieben ist, und lediglich mit dem Ziel, die gesetzlich vorgeschriebenen Hinweise zu erteilen, nicht aber mit dem Ziel, dem Investor eine persönliche Empfehlung zum Erwerb eines bestimmten Finanzinstruments auszusprechen.

    3. Informationsgehalt der Projektbeschreibung

      Das Projektprofil und die Projektbeschreibung auf der Plattform erheben nicht den Anspruch, alle Informationen zu enthalten, die für die Beurteilung der angebotenen Anlage erforderlich sind. Investoren sollten die Möglichkeit nutzen, dem Darlehensnehmer über die Plattform Fragen zu stellen, sich aus unabhängigen Quellen zu informieren und fachkundige Beratung einzuholen, wenn sie unsicher sind, ob sie den Darlehensvertrag abschließen sollten. Da jeder Darlehensgeber mit seiner Darlehensvergabe persönliche Ziele verfolgen kann, sollten die Angaben und Annahmen des Darlehensnehmers unter Berücksichtigung der individuellen Situation sorgfältig geprüft werden.