kraftkontor GbR - Frankfurter PresseClub e.V.

BHKW erreicht in
6.5% Rendite
7 Jahre Laufzeit
79,950€ benötigt
31.2t CO2 Einsparung
30% effizienter
79,950€ von 108 Investoren

In dem Livingston Palais in Frankfurt am Main sind neben dem Frankfurter PresseClub e. V. das Restaurant „Herr Franz“ des gleichnamigen Frankfurter Traditionsgastronoms sowie eine Wohneinheit angesiedelt. Nun soll das bereits verbaute, aber noch nicht vollständig in Betrieb genommene BHKW die alte Heizung ersetzen und dadurch wertvolle Energie einsparen. Hierfür installierte und betreibt die kraftkontor GbR eine hochmoderne Kraft-Wärme-Kopplungsanlage und ermöglicht so eine Verringerung der CO2-Emissionen um 37%. Die Fundingsumme beträgt 79.950€ und es wird eine jährliche Verzinsung von 6,5% über 7 Jahre angeboten.

Die bisherige Brennwertanlage wird mit Gas betrieben und soll auch als Spitzenlastausgleich bestehen bleiben. Die Anlage ist zwar in einem guten Zustand, das neue BHKW ermöglicht allerdings eine effizientere Primärenergienutzung und versorgt das Gebäude neben Wärme auch mit Strom, welcher zu 64% der erzeugten Menge vor Ort verbraucht werden kann. Durch den Austausch werden die CO2-Emissionen um 30% gesenkt und weitere Einnahmen generiert. Die kraftkontor GbR wird das BHKW betreiben und warten und die erzeugte Wärme und den Strom an die Einheiten im Gebäude zu 90% der alten Energiekosten verkaufen.

Energiebedarf und Kosten
Gasbedarf291.895kWh
Gasbedarfskosten12.385€
Strombedarf84.200kWh
Strombedarfskosten (Zusatzstrombezug PresseClub)6.401€
Einnahmen
Einnahmen Wärmeverkauf12.614€
Einnahmen Stromverkauf13.442€

In den Energiekosten vorher und nachher ist ein dynamischer Annuitätenfaktor für Verbrauchskosten eingerechnet, welcher eine jährliche Preissteigerung von 3,5% über die Projektlaufzeit simuliert. Erhöht sich der Energiepreis stärker, fällt die höhere Energiekosten-Einsparung daher zugunsten des Projektinhabers aus. Laut dem Statistischen Bundesamt lag die Energiepreissteigerung in den Jahren 2008 bis 2013 durchschnittlich über 3,5%. Die genaue Effizienzkalkulation kann dem Energieberaterbericht entnommen werden.

Durch den Betrieb des BHKWs erhält kraftkontor für die Versorgung mit Wärme und Strom Einnahmen. Zudem erhält krafkontor KWK-Zuschlag, Rückerstattung der Energiesteuer für Gas, Vergütung für vermiedene Netznutzung sowie Einnahmen durch den Verkauf des überschüssigen Stroms an der Strombörse. Dadurch, dass das BHKW noch im Juli 2014 angeschlossen wurde, fallen keine EEG-Umlagekosten auf den Eigenbedarf an. Das BHKW wurde bisher nur in Probebetrieb genommen und soll nach Abschluss weiterer Arbeiten offiziell ab dem 01.05.2015 starten. Die Wärmeabnahme ist zudem für 10 Jahre über die Stadt Frankfurt gesichert.

Die Gesamtfundingsumme liegt bei 79.950€. Das Unternehmen trägt dabei einen kleinen Anteil der Investitionskosten selbst. Es entsteht kraftkontor ein Überschuss von 17.134€ jährlich, wovon 14.577,39€, sprich 89,74%, über 7 Jahre an die Crowd zurückbezahlt werden. Dies führt zu einer Rendite von 6,5%. Das hier beschriebene Crowdfunding-Projekt wird zwar jährlich rund 107MWh mehr an Gas verbrauchen, dafür aber auch über 87MWh Strom erzeugen und somit netto 31,2 Tonnen CO2 einsparen. Die genauen Zahlen sind dem Energieberaterbericht zu entnehmen.

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„Das Livingston Palais ist ein architektonisches Kleinod im Herzen der Stadt Frankfurt. Für kraftkontor war es ein besonderes Anliegen zu zeigen, dass es auch dort, wo Denkmalschutz und Dämmung sich nicht vereinen lassen, durch intelligente Kraft-Wärme-Kopplung möglich ist, Kulturdenkmal und Energieeffizienz zu versöhnen. Zudem reizte uns die Aussicht auf eine Public-Private-Partnership mit der Stadt Frankfurt in besonderem Maße. Die Firmenphilosophie von bettervest harmoniert aus unserer Sicht mit dem Projekt und unseren eigenen Maximen Nachhaltigkeit, offene Kommunikation und Fairness in so perfekter Weise, dass wir es uns auch für die Zukunft vorstellen können, gemeinsame Projekte zu realisieren.“

Foto: Christophe Brandenburg - Geschäftsführer kraftkontor GbR

Christophe Brandenburg - Geschäftsführer kraftkontor GbR

Unternehmensportrait

Foto: kraftkontor GbR kraftkontor GbR

„Wir werden Ihnen kostenlos eine Dampfmaschine überlassen, sie installieren und unterhalten. Wir garantieren Ihnen, dass die Kohle für die Maschine weniger kostet, als das Futter für die Pferde, die derzeit die gleiche Arbeit verrichten. Alles, was wir von Ihnen verlangen, ist, dass Sie uns an Ihrer finanziellen Ersparnis beteiligen.

Energie-Contracting kann man kaum besser beschreiben als James Watt. Seine Dampfmaschine hatte einen Effizienzgrad von nur 2%. Nur 2% Effizienz haben die Industrielle Revolution eingeleitet und den Wohlstand der westlichen Welt begründet. Rauchende Schornsteine stehen jedoch nicht nur für Wohlstand, sondern auch für Treibhausgase, und selbst Zweifler am Klimawandel müssen sich die Frage gefallen lassen: Warum sind wir nicht effizienter in der Erzeugung von und Versorgung mit Energie? 

Wir von kraftkontor haben beschlossen Energieeffizienz zu unserer Maxime zu machen. Unser Angebot lautet: „Wir werden Ihnen kostenlos eine modernere, effizientere Energieversorgung überlassen, sie installieren und unterhalten. Wir garantieren, dass Sie diese weniger kostet, als der Betrag, den Sie an Ihre Energieversorger verfüttern, die derzeit die gleiche Arbeit verrichten. Alles, was wir von Ihnen verlangen, ist, dass Sie uns an Ihrer finanziellen Ersparnis beteiligen.“

Die kraftkontor GbR, vor knapp drei Jahren gegründet, und ihre Verbundpartner, sind ein starkes Team aus Ingenieurwesen, Architektur, finanz- und betriebswirtschaftlicher Kompetenz und Jurisprudenz/PR. Die Verbundpartner sind teilweise bis zu 20 Jahre in der BHKW- und Contractingbranche tätig. Wir sind überzeugt, dass Energieeffizienz nicht nur der Schlüssel für eine ökologisch bessere, sondern auch eine ökonomisch vitalere Zukunft unseres Landes ist. Dafür setzen wir uns seit vielen Jahren ein und versorgen in mehreren Projekten bereits Vertreter von Hotellerie und Gastronomie sowie Fitness-, Wohnungs- und Vereinswesen mit Energie. Wir wollen getreu unserem Motto auch künftig „Zukunft mit Energie gestalten“ und würden uns freuen, wenn Sie uns auf diesem Weg begleiten.

Bisher hat die kraftkontor GbR drei BHKW-Anlagen installiert (einschließlich diesem Projekt), zu weiteren acht Anlagen mit einem Projektvolumen von über 1 Mio.€ sind die Verträge gezeichnet und werden in den nächsten Monaten umgesetzt.


kraftkontor GbR | Sankt-Jakobus-Straße 12 | 55442 Stromberg
Christophe Brandenburg und Frederik Hirche
0672 458 696 90 | info@kraftkontor.de

Risikohinweise

Der Erwerb dieser Vermögensanlage ist mit erheblichen Risiken verbunden und kann zum vollständigen Verlust des eingesetzten Vermögens führen.

Allgemeine Risiken und Risiken aus der Ausgestaltung der Nachrangdarlehen

  1. Maximales Risiko – Totalverlustrisiko

    Es besteht das Risiko eines Totalverlusts des investierten Kapitals und der Zinsen. Individuell können dem Darlehensgeber zusätzliche Vermögensnachteile, z.B. durch Kosten für Steuernachzahlungen, entstehen. Deshalb ist das Darlehen nur als Beimischung in ein Anlageportfolio geeignet. Die Darlehensvergabe ist nur für Investoren geeignet, die einen entstehenden Verlust bis zum Totalverlust ihrer Kapitalanlage hinnehmen könnten. Das Darlehen ist nicht zur Altersvorsorge geeignet. Das Risiko einer Nachschusspflicht oder einer sonstigen Haftung, die über den Betrag des eingesetzten Darlehenskapitals hinausgeht, besteht dagegen nicht.

  2. Nachrangrisiko und unternehmerischer Charakter der Beteiligung

    Bei dem Darlehensvertrag handelt es sich um ein Darlehen mit einem sogenannten qualifizierten Rangrücktritt (siehe näher Ziffer 9 des Darlehensvertrags). Sämtliche Ansprüche des Darlehensgebers (Investors) aus dem Darlehensvertrag – insbesondere die Ansprüche auf Rückzahlung des Darlehensbetrags und auf Zahlung der Zinsen – („Nachrangforderungen“ ) können gegenüber dem Darlehensnehmer nicht geltend gemacht werden, wenn dies für den Darlehensnehmer einen Insolvenzgrund herbeiführen würde. Das bedeutet, dass die Zahlung von Zins und Tilgung des Darlehens keine Insolvenz des Darlehensnehmers auslösen darf. Dann dürften weder Zinsen noch Tilgungszahlungen an die Darlehensgeber geleistet werden. Die Nachrangforderungen des Darlehensgebers treten außerdem im Falle der Durchführung eines Liquidationsverfahrens und im Falle der Insolvenz des Darlehensnehmers im Rang gegenüber sämtlichen gegenwärtigen und künftigen Forderungen aller nicht nachrangigen Gläubiger des Darlehensnehmers zurück, das heißt, der Darlehensgeber wird mit seinen Forderungen zwar vor den Gesellschaftern, aber erst nach vollständiger und endgültiger Befriedigung sämtlicher anderer Gläubiger des Darlehensnehmers (mit Ausnahme anderer Rangrücktrittsgläubiger) berücksichtigt.

    Der Darlehensgeber trägt daher ein unternehmerisches Risiko, das höher ist als das Risiko eines regulären Fremdkapitalgebers. Der Darlehensgeber wird dabei nicht selbst Gesellschafter des Darlehensnehmers und erwirbt keine Gesellschafterrechte. Es handelt sich nicht um eine sogenannte mündelsichere Beteiligung, sondern um eine unternehmerische Beteiligung mit eigenkapitalähnlicher Haftungsfunktion.

    Der qualifizierte Rangrücktritt könnte sich wie folgt auswirken: Der Darlehensnehmer würde die Zins- und Tilgungszahlung bei Insolvenznähe so lange aussetzen müssen, wie er dazu verpflichtet ist. Der Darlehensgeber dürfte seine Forderungen bei Fälligkeit nicht einfordern. Der Darlehensgeber müsste eine Zinszahlung, die er trotz der Nachrangigkeit zu Unrecht erhalten hat, auf Anforderung an den Darlehensnehmer zurückgeben. Es besteht auch die Möglichkeit, dass der Darlehensgeber die Zinszahlungen ebenso wie die Tilgungszahlungen im Ergebnis aufgrund des Nachrangs nicht oder nicht rechtzeitig erhält oder zurückzuzahlen hat. Zudem könnte es sein, dass der Darlehensgeber für bereits gezahlte Zinsen Steuern entrichten muss, obwohl er zur Rückzahlung der erhaltenen Beträge verpflichtet ist.

  3. Fehlende Besicherung der Darlehen

    Da das Darlehen unbesichert ist, könnte der Darlehensgeber im Insolvenzfall des Darlehensnehmers weder seine Forderung auf Rückzahlung des eingesetzten Kapitals noch seine Zinszahlungsansprüche aus Sicherheiten befriedigen. Im Insolvenzfall könnte dies dazu führen, dass die Ansprüche der einzelnen Darlehensgeber nicht oder nur zu einem geringeren Teil durchgesetzt werden können. Dies könnte dazu führen, dass Zins- oder Tilgungszahlungen nicht oder nicht rechtzeitig geleistet werden können oder dass es zum teilweisen oder vollständigen Verlust des investierten Kapitals kommt.

  4. Veräußerlichkeit (Fungibilität), Verfügbarkeit des investierten Kapitals, langfristige Bindung

    Die Darlehensverträge sind mit einer festen Vertragslaufzeit versehen. Eine vorzeitige ordentliche Kündigung durch den Darlehensgeber ist nicht vorgesehen. Nachrangdarlehen sind keine Wertpapiere und auch nicht mit diesen vergleichbar. Derzeit existiert kein liquider Zweitmarkt für die abgeschlossenen Darlehensverträge. Eine Veräußerung des Darlehens durch den Darlehensgeber ist zwar grundsätzlich rechtlich möglich. Die Möglichkeit zum Verkauf ist jedoch aufgrund der geringen Marktgröße und Handelsvolumina nicht sichergestellt. Es ist auch möglich, dass eine Abtretung nicht zum Nennwert der Forderung erfolgen kann. Es könnte also sein, dass bei einem Veräußerungswunsch kein Käufer gefunden wird oder der Verkauf nur zu einem geringeren Preis als gewünscht erfolgen kann. Das investierte Kapital kann daher bis zum Ablauf der Vertragslaufzeit gebunden sein.

  5. Mögliche Verlängerung der Kapitalbindung

    Da es sich um ein nachrangiges Darlehen handelt, darf das Darlehen nur zurückgezahlt werden, wenn dies bei dem Darlehensnehmer nicht zur Zahlungsunfähigkeit führen würde. Wäre dies der Fall, verlängerte sich die Laufzeit des Darlehens automatisch bis zu dem Zeitpunkt, zu dem dieser Zustand nicht mehr bestünde. Die Anlage ist damit für Darlehensgeber, die darauf angewiesen sind, exakt zum geplanten Laufzeitende ihr Geld zurück zu erhalten, nicht empfehlenswert.

  • Risiken auf Ebene des Darlehensnehmers
    1. Geschäfts- und Ausfallrisiko des Darlehensnehmers

      Der Darlehensgeber trägt das Risiko einer nachteiligen Geschäftsentwicklung des Darlehensnehmers. Es besteht das Risiko, dass dem Darlehensnehmer in Zukunft nicht die erforderlichen Mittel zur Verfügung stehen, um die Zinsforderungen zu erfüllen und die Darlehensvaluta zurückzuzahlen.

      Weiterhin trägt der Darlehensgeber das Risiko der Insolvenz des Darlehensnehmers. Der Darlehensnehmer kann zahlungsunfähig werden oder in Überschuldung geraten. Dies kann insbesondere der Fall sein, wenn der Darlehensnehmer geringere Einnahmen und/oder höhere Ausgaben als erwartet zu verzeichnen hat oder wenn er eine etwaig erforderliche Anschlussfinanzierung nicht einwerben kann. Die Insolvenz des Darlehensnehmers kann zum Verlust des Investments des Darlehensgebers und der Zinsen führen, da der Darlehensnehmer keinem Einlagensicherungssystem angehört.

      Weder der wirtschaftliche Erfolg der zukünftigen Geschäftstätigkeit des Darlehensnehmers noch der Erfolg der finanzierten energetischen Maßnahme können mit Sicherheit vorhergesehen werden. Der Darlehensnehmer kann Höhe und Zeitpunkt von Zuflüssen weder zusichern noch garantieren.

    2. Risiken aus der Geschäftstätigkeit und der Durchführung des finanzierten Projekts

      Verschiedene Risikofaktoren können die Fähigkeit des Darlehensnehmers beeinträchtigen, seinen Verpflichtungen aus dem Darlehensvertrag nachzukommen. Dies sind zum einen Risiken aus der Durchführung des finanzierten Projekts. Die geplante energetische Maßnahme könnte komplexer sein als erwartet. Es könnten unerwartete und/oder höhere Umsetzungsrisiken auftreten und/oder Geschäftsprozesse mit mehr Aufwand und Kosten verbunden sein als erwartet. Es könnten Planungsfehler zutage treten oder Vertragspartner des Darlehensnehmers mangelhafte Leistungen erbringen. Es könnte sich herausstellen, dass Annahmen, auf denen die Projektplanung basiert, fehlerhaft sind. Erforderliche Genehmigungen könnten nicht erteilt werden. Es könnten unbekannte Umweltrisiken oder Altlasten bestehen. Es könnte zu Verzögerungen im geplanten Projektablauf und/oder zu Problemen bei der Erzielung von Einnahmen in der geplanten Höhe oder zum geplanten Zeitpunkt kommen. Ein etwaiger Versicherungsschutz könnte sich als nicht ausreichend erweisen. Die rechtlichen Anforderungen könnten sich verändern und dadurch könnten Änderungen oder zusätzliche Maßnahmen im Zusammenhang mit dem Projekt erforderlich werden, was zu Mehrkosten und/oder zeitlichen Verzögerungen führen könnte. Bei Leistungen, die Dritten gegenüber erbracht werden, könnten diese Gewährleistungsansprüche geltend machen, ohne dass der Darlehensnehmer Regressansprüche gegen eigene Zulieferer durchsetzen kann. Auch weitere Faktoren können sich nachteilig auf den Projekterfolg auswirken, wie etwa die Entwicklung des Strompreises oder des Preises anderer Energieträger, des Marktumfelds, der Nachfrage- und Absatzsituation, von Lieferantenbeziehungen, des politischen Umfelds und politischer Verhältnisse, von Umweltrisiken, Länder- und Wechselkursrisiken sowie Wettbewerbern.

      Daneben ist die allgemeine Geschäftstätigkeit des Darlehensnehmers mit Risiken verbunden, wie etwa marktbezogenen Risiken (z. B. Nachfrage- und Absatzrückgang; Zahlungsschwierigkeiten oder Insolvenzen großer Abnehmer; [Insolvenzen von Kunden, bei denen energetische Maßnahmen durchgeführt werden, aus deren Einnahmen Zins- und Tilgungszahlungen finanziert werden sollen;] Kostenerhöhungen und Kapazitätsengpässe auf Beschaffungsseite; politische Veränderungen; Zins- und Inflationsentwicklungen; Länder- und Wechselkursrisiken; Veränderungen der rechtlichen und steuerlichen Rahmenbedingungen der Tätigkeit des Darlehensnehmers) und unternehmensbezogene Risiken (z. B. Qualitätsrisiken; Produktmängel; Finanzierungs- und Zinsänderungsrisiken; Risiken aus Marken und Schutzrechten; Abhängigkeit von Partnerunternehmen, Schlüsselpersonen und qualifiziertem Personal; Risiken aus Rechtsstreitigkeiten, unzureichendem Versicherungsschutz, aus der Gesellschafter- und/oder Konzernstruktur, aus der internen Organisation, aus Vermögensbewertungen und Steuernachforderungen).

      Diese und/oder weitere Risiken könnten sich negativ auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Darlehensnehmers auswirken. Dem Darlehensnehmer könnten infolgedessen in Zukunft nicht die erforderlichen Mittel zur Verfügung stehen, um die Zinsforderungen zu erfüllen und das eingesetzte Darlehenskapital zurückzuzahlen.

      Bisherige Markt- oder Geschäftsentwicklungen sind keine Grundlage oder Indikator für zukünftige Entwicklungen.

    3. Kapitalstrukturrisiko

      Der Darlehensnehmer wird möglicherweise weitere Fremdkapitalfinanzierungen in Anspruch nehmen und daher Verpflichtungen eingehen, die (unabhängig von seiner Einnahmesituation) gegenüber den Forderungen der Nachrang-Darlehensgeber vorrangig zu bedienen sind.

  • Risiken auf Ebene des Anlegers
    1. Fremdfinanzierungsrisiko

      Dem Darlehensgeber können im Einzelfall in Abhängigkeit von den individuellen Umständen weitere Vermögensnachteile entstehen, z.B. aufgrund von Steuernachzahlungen. Wenn der Darlehensgeber die Darlehenssumme fremdfinanziert, indem er etwa einen privaten Kredit bei einer Bank aufnimmt, kann es über den Verlust des investierten Kapitals hinaus zur Gefährdung des weiteren Vermögens des Darlehensgebers kommen. Das maximale Risiko des Darlehensgebers besteht in diesem Fall in einer Überschuldung, die im schlechtesten Fall bis zur Privatinsolvenz des Darlehensgebers führen kann. Dies kann der Fall sein, wenn bei geringen oder keinen Rückflüssen aus der Vermögensanlage der Darlehensgeber finanziell nicht in der Lage ist, die Zins- und Tilgungsbelastung aus seiner Fremdfinanzierung zu bedienen. Der Darlehensnehmer rät daher von einer Fremdfinanzierung des Darlehensbetrags ab.

    2. Hinweis zu Risikostreuung und Vermeidung von Risikokonzentration

      Die Investition in den Nachrangdarlehensvertrag sollte aufgrund der Risikostruktur nur als ein Baustein eines diversifizierten (risikogemischten) Anlageportfolios betrachtet werden. Grundsätzlich gilt: Je höher die Rendite oder der Ertrag, desto größer das Risiko eines Verlusts. Durch eine Aufteilung des investierten Kapitals auf mehrere Anlageklassen und Projekte kann eine bessere Risikostreuung erreicht und „Klumpenrisiken“ können vermieden werden.

  • Hinweise des Plattformbetreibers
    1. Umfang der Projektprüfung durch den Plattformbetreiber

      Der Plattformbetreiber nimmt im Vorfeld des Einstellens eines Projekts auf der Plattform lediglich eine Prüfung nach formalen Kriterien vor. Das Einstellen auf der Plattform stellt keine Investitionsempfehlung dar. Der Plattformbetreiber beurteilt nicht die Bonität des Darlehensnehmers und überprüft nicht die von diesem zur Verfügung gestellten Informationen auf ihren Wahrheitsgehalt, ihre Vollständigkeit oder ihre Aktualität

    2. Tätigkeitsprofil des Plattformbetreibers

      Der Plattformbetreiber übt keine Beratungstätigkeit aus und erbringt keine Beratungsleistungen. Insbesondere werden keine Finanzierungs- und/oder Anlageberatung sowie keine steuerliche und/oder rechtliche Beratung erbracht. Der Plattformbetreiber gibt Investoren keine persönlichen Empfehlungen zum Erwerb von Finanzinstrumenten auf Grundlage einer Prüfung der persönlichen Umstände des jeweiligen Investors. Die persönlichen Umstände werden nur insoweit erfragt, wie dies im Rahmen der Anlagevermittlung gesetzlich vorgeschrieben ist, und lediglich mit dem Ziel, die gesetzlich vorgeschriebenen Hinweise zu erteilen, nicht aber mit dem Ziel, dem Investor eine persönliche Empfehlung zum Erwerb eines bestimmten Finanzinstruments auszusprechen.

    3. Informationsgehalt der Projektbeschreibung

      Das Projektprofil und die Projektbeschreibung auf der Plattform erheben nicht den Anspruch, alle Informationen zu enthalten, die für die Beurteilung der angebotenen Anlage erforderlich sind. Investoren sollten die Möglichkeit nutzen, dem Darlehensnehmer über die Plattform Fragen zu stellen, sich aus unabhängigen Quellen zu informieren und fachkundige Beratung einzuholen, wenn sie unsicher sind, ob sie den Darlehensvertrag abschließen sollten. Da jeder Darlehensgeber mit seiner Darlehensvergabe persönliche Ziele verfolgen kann, sollten die Angaben und Annahmen des Darlehensnehmers unter Berücksichtigung der individuellen Situation sorgfältig geprüft werden.