GTC Green Technologies & Consulting GmbH – Kulturbühne Travemünde e. V.

Heizung erreicht in
5% Rendite
10 Jahre Laufzeit
15,200€ benötigt
4.14t CO2 Einsparung
23% effizienter
15,200€ von 48 Investoren

In der vom gemeinnützigen Förderverein Kulturbühne Travemünde genutzten Theater, soll die veraltete und nicht mehr funktionierende Ölheizung durch einen modernen Gasbrennwertkessel ausgetauscht werden, welcher zu über 35% Energiekosteneinsparung führt. Die benötigte Gesamtsumme für die Umrüstung der Kulturstätte inklusive bettervest-Gebühr beträgt 15.200€. Das Kulturprojekt bietet eine Rendite von 5% über eine Laufzeit von 10 Jahren und wird 4,14 Tonnen CO2 einsparen. Die Wirtschaftlichkeitsanalyse des Gutachters als auch von bettervest ist aus Sicht des Theaters gerechnet. GTC wird die Maßnahme jedoch für den Förderverein durchführen und der Kreditnehmer sein. 

Die Kulturbühne Travemünde hat sich zum Ziel gesetzt, eine Bühne vor allem für unbekanntere Künstler (Musiker, Bands, Kabarettisten etc.) zu bieten. In der Kulturbühne, welche sich im denkmalgeschützten ehemaligen Bahnhofsgebäude befindet, ist Platz für 140 Personen. Das Gebäude wurde im Rahmen der Möglichkeiten (Denkmalpflegeamt) saniert, allerdings steht neben vielen kleinen Arbeiten im Innenbereich, die der Kulturverein mit eigenen Mitteln bewerkstelligt hat, nun noch die sehr veraltete Heizung an. Derzeit befindet sich eine alte Ölheizung im Objekt, welche kaum gewartet wurde und nun auch nicht mehr richtig funktioniert. Außerdem sind alle Leitungen im Gebäude nicht isoliert. Es geht also zudem noch ein großer Teil der Heizenergie durch Abwärme verloren. Gleiches gilt für die hintere Außenwand, die überhaupt nicht gedämmt ist. Dies soll sich nun ändern.

Die bisherige Ölheizung der Kulturbühne hat 81.520 kWh aus Heizöl benötigt. Durch den Austausch und die Modernisierungsarbeiten kann der Energiebedarf auf 62.480 kWh reduziert und durch Gas bereitgestellt werden. Durch den Ersatz mit einem modernen neuen Heizkessel wurden auch Wartungskosteneinsparungen von 200€ angesetzt. Die Energiedaten für die alte Heizung basieren auf den Angaben der Kulturbühne und Schätzungen des Gutachters HSP Janke aus Lübeck (Energieeffizienzbericht). Die Daten für die neue Heizung basieren ebenfalls auf den Kalkulationen des Gutachters.

Energie-Details
Energieform Heizöl / Erdgas
Energieverbrauch vorher81.520 kWh
Erwarteter Energieverbrauch62.480 kWh
Energiekosten vorher5.505€
Erwartete Energiekosten3.742€
Erwartete Einsparung1.963
Einsparung Wartungskosten200€
Energiepreis €/kWh0,0562 / 0,0498

Für die genaue Berechnung der Wirtschaftlichkeit wurde ein Heizölpreis von 0,0562€/kWh (Quelle: http://www.fastenergy.de/heizoelpreise.htm am 20.11.2014, 8000 Liter in Travemünde) und ein Gaspreis von 0,0498€/kWh (Quelle: http://www.verivox.de/gaspreisvergleich am 20.11.2014) herangezogen. In den Energiekosten vorher und nachher ist ein dynamischer Annuitätenfaktor für Verbrauchskosten eingerechnet, welcher eine Preissteigerung von jährlich 3,5% über die Projektlaufzeit simuliert. Erhöht sich der Energiepreis daher stärker, fällt die höhere Energiekosteneinsparung zugunsten des Projektinhabers aus.


Belohnungen

Bei einem investierten Betrag von bis zu 500€ erhalten Investoren einen Eintritt für zwei Personen zu einer beliebigen Veranstaltung – sofern diese nicht schon ausgebucht ist. Ab einem Betrag über 500€ aufwärts erhalten Investoren zwei Eintritte für zwei Personen zu verschiedenen Veranstaltungen oder auch für vier Personen zu einer Veranstaltung – sofern diese nicht schon ausgebucht sind/ist.

Die Gesamtfundingsumme liegt bei 15.200€ und wird die Materialkosten sowie die bettervest Gebühr abdecken. Handwerker- sowie Planungsarbeiten in Höhe von ca. 10.000€ werden von der GTC GmbH in Eigenleistung als Spende erbracht (siehe Angebot). Die Energiekosten für die Kulturbühne betrugen vor der Umrüstung 5.504,85€ und würden nach der Umrüstung auf 3.741,79€ sinken (inkl. 200€ Wartungskosteneinsparung). Die Auszahlung der Einsparungen von 1.963,05€ zu 100% führen zu einer Verzinsung von 5% über 10 Jahre für die Investoren.

Hierbei ist wie oben schon erwähnt zu berücksichtigen, dass die Einsparungen zwar bei der Kulturbühne anfallen, die GTC GmbH allerdings das Projekt für die Kulturbühne abwickelt und deshalb mit dieser einen Contracting-Vertrag abgeschlossen hat. Die Rückzahlungen in der genannten Höhe werden daher von GTC garantiert. Dafür erhält die GTC von der Kulturbühne eine vertraglich vereinbarte Zahlung, die jedoch geringer ausfällt, als die Einsparungen des Theaters. GTC erhält dafür vom Theater zusätzlich Freikarten und eine Spendenquittung. Das Projekt ist als ein Beitrag der GTC GmbH zum Kulturbetrieb an der Ostseeküste und zur Nachhaltigkeit zu verstehen, an dem sie die Crowd beteiligen wollen. Die überschaubare Größe des Projektes ermöglicht dies auch aus finanzieller Sicht.

Das hier beschriebene Crowdfunding-Projekt wird jährlich rund 19 MWh thermische Energie und 4,14 Tonnen CO2 einsparen.

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„Die Verbindung aus der Erfahrung des ersten Projektes mit bettervest und der Crowd (Projekt GTC – Wohnsiedlung Lübeck) sowie dem Ansatz, in diesem Vorhaben ein kulturelles Vorhaben nach vorne zu bringen, hat uns dazu motiviert, dieses Projekt realisieren zu wollen. Der Einsatz unserer Erfahrung, der Finanzmittel der Crowd und der Arbeit aller Beteiligten an diesem tollen Projekt ermöglicht es, in Travemünde eine neue Kulturstätte zu schaffen, die nun auch im Winter und vor allem nachhaltig betrieben werden kann.“

Manfred Weber - Geschäftsführer GTC GmbH

Unternehmensportrait

Foto: GTC Green Technologies & Consulting GmbH GTC Green Technologies & Consulting GmbH

Die GTC GmbH wurde im Jahr 2007 gegründet. Seither hat sie 6 BHKW Projekte erfolgreich realisiert. Das familiengeführte Unternehmen hat zwei Gesellschafter. 90% der Gesellschaftsanteile gehören der WSM GmbH, welche wiederum zu 60% Herrn Gerhard Nikulka und zu 40% Herrn Manfred Weber gehört. Die übrigen 10% gehören Gerhard Nikulka persönlich. Im letzten Jahr hat die GTC GmbH als Wärme- und Stromlieferant knapp 280.000€ Umsatz erwirtschaften können und dabei ein Gewinnergebnis von knapp 90.000€ erzielt.

Die GTC GmbH hat schon zu Beginn des Jahres ein erfolgreiches Projekt mit der bettervest-Crowd durchgeführt. Hierbei wurde in einer Lübecker Wohnsiedlung ein BHWK installiert. Das Funding mit knapp 160.000€ bot 8% Rendite bei 6 Jahren Laufzeit und ist hier einsehbar.


GTC Green Technologies & Consulting GmbH | Travemünder Landstr. 300 | 23570 Lübeck

0450 288 945 60 | info@gtc-bhkw.de

Risikohinweise

Der Erwerb dieser Vermögensanlage ist mit erheblichen Risiken verbunden und kann zum vollständigen Verlust des eingesetzten Vermögens führen.

Allgemeine Risiken und Risiken aus der Ausgestaltung der Nachrangdarlehen

  1. Maximales Risiko – Totalverlustrisiko

    Es besteht das Risiko eines Totalverlusts des investierten Kapitals und der Zinsen. Individuell können dem Darlehensgeber zusätzliche Vermögensnachteile, z.B. durch Kosten für Steuernachzahlungen, entstehen. Deshalb ist das Darlehen nur als Beimischung in ein Anlageportfolio geeignet. Die Darlehensvergabe ist nur für Investoren geeignet, die einen entstehenden Verlust bis zum Totalverlust ihrer Kapitalanlage hinnehmen könnten. Das Darlehen ist nicht zur Altersvorsorge geeignet. Das Risiko einer Nachschusspflicht oder einer sonstigen Haftung, die über den Betrag des eingesetzten Darlehenskapitals hinausgeht, besteht dagegen nicht.

  2. Nachrangrisiko und unternehmerischer Charakter der Beteiligung

    Bei dem Darlehensvertrag handelt es sich um ein Darlehen mit einem sogenannten qualifizierten Rangrücktritt (siehe näher Ziffer 9 des Darlehensvertrags). Sämtliche Ansprüche des Darlehensgebers (Investors) aus dem Darlehensvertrag – insbesondere die Ansprüche auf Rückzahlung des Darlehensbetrags und auf Zahlung der Zinsen – („Nachrangforderungen“ ) können gegenüber dem Darlehensnehmer nicht geltend gemacht werden, wenn dies für den Darlehensnehmer einen Insolvenzgrund herbeiführen würde. Das bedeutet, dass die Zahlung von Zins und Tilgung des Darlehens keine Insolvenz des Darlehensnehmers auslösen darf. Dann dürften weder Zinsen noch Tilgungszahlungen an die Darlehensgeber geleistet werden. Die Nachrangforderungen des Darlehensgebers treten außerdem im Falle der Durchführung eines Liquidationsverfahrens und im Falle der Insolvenz des Darlehensnehmers im Rang gegenüber sämtlichen gegenwärtigen und künftigen Forderungen aller nicht nachrangigen Gläubiger des Darlehensnehmers zurück, das heißt, der Darlehensgeber wird mit seinen Forderungen zwar vor den Gesellschaftern, aber erst nach vollständiger und endgültiger Befriedigung sämtlicher anderer Gläubiger des Darlehensnehmers (mit Ausnahme anderer Rangrücktrittsgläubiger) berücksichtigt.

    Der Darlehensgeber trägt daher ein unternehmerisches Risiko, das höher ist als das Risiko eines regulären Fremdkapitalgebers. Der Darlehensgeber wird dabei nicht selbst Gesellschafter des Darlehensnehmers und erwirbt keine Gesellschafterrechte. Es handelt sich nicht um eine sogenannte mündelsichere Beteiligung, sondern um eine unternehmerische Beteiligung mit eigenkapitalähnlicher Haftungsfunktion.

    Der qualifizierte Rangrücktritt könnte sich wie folgt auswirken: Der Darlehensnehmer würde die Zins- und Tilgungszahlung bei Insolvenznähe so lange aussetzen müssen, wie er dazu verpflichtet ist. Der Darlehensgeber dürfte seine Forderungen bei Fälligkeit nicht einfordern. Der Darlehensgeber müsste eine Zinszahlung, die er trotz der Nachrangigkeit zu Unrecht erhalten hat, auf Anforderung an den Darlehensnehmer zurückgeben. Es besteht auch die Möglichkeit, dass der Darlehensgeber die Zinszahlungen ebenso wie die Tilgungszahlungen im Ergebnis aufgrund des Nachrangs nicht oder nicht rechtzeitig erhält oder zurückzuzahlen hat. Zudem könnte es sein, dass der Darlehensgeber für bereits gezahlte Zinsen Steuern entrichten muss, obwohl er zur Rückzahlung der erhaltenen Beträge verpflichtet ist.

  3. Fehlende Besicherung der Darlehen

    Da das Darlehen unbesichert ist, könnte der Darlehensgeber im Insolvenzfall des Darlehensnehmers weder seine Forderung auf Rückzahlung des eingesetzten Kapitals noch seine Zinszahlungsansprüche aus Sicherheiten befriedigen. Im Insolvenzfall könnte dies dazu führen, dass die Ansprüche der einzelnen Darlehensgeber nicht oder nur zu einem geringeren Teil durchgesetzt werden können. Dies könnte dazu führen, dass Zins- oder Tilgungszahlungen nicht oder nicht rechtzeitig geleistet werden können oder dass es zum teilweisen oder vollständigen Verlust des investierten Kapitals kommt.

  4. Veräußerlichkeit (Fungibilität), Verfügbarkeit des investierten Kapitals, langfristige Bindung

    Die Darlehensverträge sind mit einer festen Vertragslaufzeit versehen. Eine vorzeitige ordentliche Kündigung durch den Darlehensgeber ist nicht vorgesehen. Nachrangdarlehen sind keine Wertpapiere und auch nicht mit diesen vergleichbar. Derzeit existiert kein liquider Zweitmarkt für die abgeschlossenen Darlehensverträge. Eine Veräußerung des Darlehens durch den Darlehensgeber ist zwar grundsätzlich rechtlich möglich. Die Möglichkeit zum Verkauf ist jedoch aufgrund der geringen Marktgröße und Handelsvolumina nicht sichergestellt. Es ist auch möglich, dass eine Abtretung nicht zum Nennwert der Forderung erfolgen kann. Es könnte also sein, dass bei einem Veräußerungswunsch kein Käufer gefunden wird oder der Verkauf nur zu einem geringeren Preis als gewünscht erfolgen kann. Das investierte Kapital kann daher bis zum Ablauf der Vertragslaufzeit gebunden sein.

  5. Mögliche Verlängerung der Kapitalbindung

    Da es sich um ein nachrangiges Darlehen handelt, darf das Darlehen nur zurückgezahlt werden, wenn dies bei dem Darlehensnehmer nicht zur Zahlungsunfähigkeit führen würde. Wäre dies der Fall, verlängerte sich die Laufzeit des Darlehens automatisch bis zu dem Zeitpunkt, zu dem dieser Zustand nicht mehr bestünde. Die Anlage ist damit für Darlehensgeber, die darauf angewiesen sind, exakt zum geplanten Laufzeitende ihr Geld zurück zu erhalten, nicht empfehlenswert.

  • Risiken auf Ebene des Darlehensnehmers
    1. Geschäfts- und Ausfallrisiko des Darlehensnehmers

      Der Darlehensgeber trägt das Risiko einer nachteiligen Geschäftsentwicklung des Darlehensnehmers. Es besteht das Risiko, dass dem Darlehensnehmer in Zukunft nicht die erforderlichen Mittel zur Verfügung stehen, um die Zinsforderungen zu erfüllen und die Darlehensvaluta zurückzuzahlen.

      Weiterhin trägt der Darlehensgeber das Risiko der Insolvenz des Darlehensnehmers. Der Darlehensnehmer kann zahlungsunfähig werden oder in Überschuldung geraten. Dies kann insbesondere der Fall sein, wenn der Darlehensnehmer geringere Einnahmen und/oder höhere Ausgaben als erwartet zu verzeichnen hat oder wenn er eine etwaig erforderliche Anschlussfinanzierung nicht einwerben kann. Die Insolvenz des Darlehensnehmers kann zum Verlust des Investments des Darlehensgebers und der Zinsen führen, da der Darlehensnehmer keinem Einlagensicherungssystem angehört.

      Weder der wirtschaftliche Erfolg der zukünftigen Geschäftstätigkeit des Darlehensnehmers noch der Erfolg der finanzierten energetischen Maßnahme können mit Sicherheit vorhergesehen werden. Der Darlehensnehmer kann Höhe und Zeitpunkt von Zuflüssen weder zusichern noch garantieren.

    2. Risiken aus der Geschäftstätigkeit und der Durchführung des finanzierten Projekts

      Verschiedene Risikofaktoren können die Fähigkeit des Darlehensnehmers beeinträchtigen, seinen Verpflichtungen aus dem Darlehensvertrag nachzukommen. Dies sind zum einen Risiken aus der Durchführung des finanzierten Projekts. Die geplante energetische Maßnahme könnte komplexer sein als erwartet. Es könnten unerwartete und/oder höhere Umsetzungsrisiken auftreten und/oder Geschäftsprozesse mit mehr Aufwand und Kosten verbunden sein als erwartet. Es könnten Planungsfehler zutage treten oder Vertragspartner des Darlehensnehmers mangelhafte Leistungen erbringen. Es könnte sich herausstellen, dass Annahmen, auf denen die Projektplanung basiert, fehlerhaft sind. Erforderliche Genehmigungen könnten nicht erteilt werden. Es könnten unbekannte Umweltrisiken oder Altlasten bestehen. Es könnte zu Verzögerungen im geplanten Projektablauf und/oder zu Problemen bei der Erzielung von Einnahmen in der geplanten Höhe oder zum geplanten Zeitpunkt kommen. Ein etwaiger Versicherungsschutz könnte sich als nicht ausreichend erweisen. Die rechtlichen Anforderungen könnten sich verändern und dadurch könnten Änderungen oder zusätzliche Maßnahmen im Zusammenhang mit dem Projekt erforderlich werden, was zu Mehrkosten und/oder zeitlichen Verzögerungen führen könnte. Bei Leistungen, die Dritten gegenüber erbracht werden, könnten diese Gewährleistungsansprüche geltend machen, ohne dass der Darlehensnehmer Regressansprüche gegen eigene Zulieferer durchsetzen kann. Auch weitere Faktoren können sich nachteilig auf den Projekterfolg auswirken, wie etwa die Entwicklung des Strompreises oder des Preises anderer Energieträger, des Marktumfelds, der Nachfrage- und Absatzsituation, von Lieferantenbeziehungen, des politischen Umfelds und politischer Verhältnisse, von Umweltrisiken, Länder- und Wechselkursrisiken sowie Wettbewerbern.

      Daneben ist die allgemeine Geschäftstätigkeit des Darlehensnehmers mit Risiken verbunden, wie etwa marktbezogenen Risiken (z. B. Nachfrage- und Absatzrückgang; Zahlungsschwierigkeiten oder Insolvenzen großer Abnehmer; [Insolvenzen von Kunden, bei denen energetische Maßnahmen durchgeführt werden, aus deren Einnahmen Zins- und Tilgungszahlungen finanziert werden sollen;] Kostenerhöhungen und Kapazitätsengpässe auf Beschaffungsseite; politische Veränderungen; Zins- und Inflationsentwicklungen; Länder- und Wechselkursrisiken; Veränderungen der rechtlichen und steuerlichen Rahmenbedingungen der Tätigkeit des Darlehensnehmers) und unternehmensbezogene Risiken (z. B. Qualitätsrisiken; Produktmängel; Finanzierungs- und Zinsänderungsrisiken; Risiken aus Marken und Schutzrechten; Abhängigkeit von Partnerunternehmen, Schlüsselpersonen und qualifiziertem Personal; Risiken aus Rechtsstreitigkeiten, unzureichendem Versicherungsschutz, aus der Gesellschafter- und/oder Konzernstruktur, aus der internen Organisation, aus Vermögensbewertungen und Steuernachforderungen).

      Diese und/oder weitere Risiken könnten sich negativ auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Darlehensnehmers auswirken. Dem Darlehensnehmer könnten infolgedessen in Zukunft nicht die erforderlichen Mittel zur Verfügung stehen, um die Zinsforderungen zu erfüllen und das eingesetzte Darlehenskapital zurückzuzahlen.

      Bisherige Markt- oder Geschäftsentwicklungen sind keine Grundlage oder Indikator für zukünftige Entwicklungen.

    3. Kapitalstrukturrisiko

      Der Darlehensnehmer wird möglicherweise weitere Fremdkapitalfinanzierungen in Anspruch nehmen und daher Verpflichtungen eingehen, die (unabhängig von seiner Einnahmesituation) gegenüber den Forderungen der Nachrang-Darlehensgeber vorrangig zu bedienen sind.

  • Risiken auf Ebene des Anlegers
    1. Fremdfinanzierungsrisiko

      Dem Darlehensgeber können im Einzelfall in Abhängigkeit von den individuellen Umständen weitere Vermögensnachteile entstehen, z.B. aufgrund von Steuernachzahlungen. Wenn der Darlehensgeber die Darlehenssumme fremdfinanziert, indem er etwa einen privaten Kredit bei einer Bank aufnimmt, kann es über den Verlust des investierten Kapitals hinaus zur Gefährdung des weiteren Vermögens des Darlehensgebers kommen. Das maximale Risiko des Darlehensgebers besteht in diesem Fall in einer Überschuldung, die im schlechtesten Fall bis zur Privatinsolvenz des Darlehensgebers führen kann. Dies kann der Fall sein, wenn bei geringen oder keinen Rückflüssen aus der Vermögensanlage der Darlehensgeber finanziell nicht in der Lage ist, die Zins- und Tilgungsbelastung aus seiner Fremdfinanzierung zu bedienen. Der Darlehensnehmer rät daher von einer Fremdfinanzierung des Darlehensbetrags ab.

    2. Hinweis zu Risikostreuung und Vermeidung von Risikokonzentration

      Die Investition in den Nachrangdarlehensvertrag sollte aufgrund der Risikostruktur nur als ein Baustein eines diversifizierten (risikogemischten) Anlageportfolios betrachtet werden. Grundsätzlich gilt: Je höher die Rendite oder der Ertrag, desto größer das Risiko eines Verlusts. Durch eine Aufteilung des investierten Kapitals auf mehrere Anlageklassen und Projekte kann eine bessere Risikostreuung erreicht und „Klumpenrisiken“ können vermieden werden.

  • Hinweise des Plattformbetreibers
    1. Umfang der Projektprüfung durch den Plattformbetreiber

      Der Plattformbetreiber nimmt im Vorfeld des Einstellens eines Projekts auf der Plattform lediglich eine Prüfung nach formalen Kriterien vor. Das Einstellen auf der Plattform stellt keine Investitionsempfehlung dar. Der Plattformbetreiber beurteilt nicht die Bonität des Darlehensnehmers und überprüft nicht die von diesem zur Verfügung gestellten Informationen auf ihren Wahrheitsgehalt, ihre Vollständigkeit oder ihre Aktualität

    2. Tätigkeitsprofil des Plattformbetreibers

      Der Plattformbetreiber übt keine Beratungstätigkeit aus und erbringt keine Beratungsleistungen. Insbesondere werden keine Finanzierungs- und/oder Anlageberatung sowie keine steuerliche und/oder rechtliche Beratung erbracht. Der Plattformbetreiber gibt Investoren keine persönlichen Empfehlungen zum Erwerb von Finanzinstrumenten auf Grundlage einer Prüfung der persönlichen Umstände des jeweiligen Investors. Die persönlichen Umstände werden nur insoweit erfragt, wie dies im Rahmen der Anlagevermittlung gesetzlich vorgeschrieben ist, und lediglich mit dem Ziel, die gesetzlich vorgeschriebenen Hinweise zu erteilen, nicht aber mit dem Ziel, dem Investor eine persönliche Empfehlung zum Erwerb eines bestimmten Finanzinstruments auszusprechen.

    3. Informationsgehalt der Projektbeschreibung

      Das Projektprofil und die Projektbeschreibung auf der Plattform erheben nicht den Anspruch, alle Informationen zu enthalten, die für die Beurteilung der angebotenen Anlage erforderlich sind. Investoren sollten die Möglichkeit nutzen, dem Darlehensnehmer über die Plattform Fragen zu stellen, sich aus unabhängigen Quellen zu informieren und fachkundige Beratung einzuholen, wenn sie unsicher sind, ob sie den Darlehensvertrag abschließen sollten. Da jeder Darlehensgeber mit seiner Darlehensvergabe persönliche Ziele verfolgen kann, sollten die Angaben und Annahmen des Darlehensnehmers unter Berücksichtigung der individuellen Situation sorgfältig geprüft werden.