Solare Tröpfchenbewässerung Landwirtschaftsbetrieb Tansania

Solar erreicht in
8.5% Rendite
23.46t CO2 Einsparung
8 Jahre Laufzeit
99.7% effizienter
75,750€ benötigt
75,750€ von 141 Investoren
Fundingschwelle: 68125
Diese Vermögensanlage wurde vor Inkrafttreten des „Kleinanlegerschutzgesetzes“ erstmals öffentlich angeboten. Nach der Übergangsvorschrift des § 32 Abs. 10 Vermögensanlagengesetz findet auf dieses Angebot noch das Vermögensanlagengesetz in der vor dem 10.07.2015 geltenden Fassung Anwendung.

Die EnergieKonzepte Schiffer GmbH möchte mit Hilfe von bettervest den ökologischen und ökonomischen Anbau von Feldfrüchten in Tansania fördern und helfen Arbeitsplätze zu schaffen. Dazu soll das vorhandene Bewässerungssystem eines lokalen landwirtschaftlichen Betriebes erweitert und verbessert werden, sodass dieser effizienter anbauen kann und das zu 100% unterstützt durch solare Energie. Hierzu ist neben einer bestehenden Pumpe, die Wasser aus einem Brunnen zieht, eine zweite Pumpe nötig, die das benötigte Wasser aus dem anliegenden Fluss ziehen wird. Beide Pumpen sollen dann über eine neue Photovoltaikanlage mit einer Nennleistung von 17,16 kW Strom beziehen. Der zusätzlich generierte Strom wird im Hauptgebäude des Bertriebes genutzt und versorgt die Mitarbeiter mit Strom für Licht, Kühlschränke, etc.. Außerdem soll die Bewässerungsregelung effizient ausgebaut werden, sodass der Feuchtigkeitsgehalt des Bodens direkt an der Pflanzenwurzel gemessen und durch Tröpfchenbewässerung geregelt wird. Dadurch wird viel weniger Wasser benötigt, es kann mehr Ackerfläche bearbeitet werden und schließlich Arbeitsplätze geschaffen werden. Die benötigte Gesamtsumme des Projektes beträgt 75.750 Euro. Bei einer Laufzeit von 8 Jahren können 8,5% Rendite ausgezahlt werden.



In dem hier vorliegenden Projekt wird EnergieKonzepte Schiffer eine solar betriebene Pumpen- und Tröpfchenbewässerungsanlage installieren und diese über 11 Jahre im Mietkauf an einen lokalen Farmbetrieb weiterverkaufen.

Bisher können durch das gering ausgebaute Bewässerungsnetz nur 16 % der Fläche (0,6 Hektar) drei Monate im Jahr bewirtschaftet werden. Die vorhandene Bewässerungsanlage läuft 2 mal 2 Stunden am Tag und bezieht ihren Strom über einen Dieselgenerator. Die neue solar betriebene Anlage wird eine Bewässerung von 3,64 Hektar über mind. 7 Monate im Jahr erlauben (7 Monate sind konservativ berechnet). Die Mehreinnahmen durch die neue Bewässerung liegen laut Farmer und Nachweis des lokalen Bauernverbandes bei über 26.000 €, laut Energiegutachter konservativ gerechnet bei 14.850 €.

Die Photovoltaikanlage wird 15.533 kWh Strom herstellen und somit 8.252 Liter Diesel substituieren, der normalerweise verbrannt worden wäre, um die selbe Menge Strom herzustellen. Dies führt für den Bauern über die 11 Jahre Laufzeit zu gemittelten Energiekosteneinsparungen von 8873 € pro Jahr. (In den Energiekosten vorher und nachher ist ein dynamischer Annuitätenfaktor für Verbrauchskosten eingerechnet, welcher eine jährliche Preissteigerung von 3,5% über die Projektlaufzeit simuliert. Erhöht sich der Energiepreis stärker, fällt die höhere Energiekosten-Einsparung daher zugunsten des Projektinhabers aus. Laut dem Statistischen Bundesamt lag die Energiepreissteigerung in den Jahren 2008 bis 2013 durchschnittlich über 3,5%. Die genaue Effizienzkalkulation kann dem Energieberaterbericht entnommen werden.)

Die Wartungskosten wurden für beide Systeme gleich angenommen, wobei laut Gutachter etwas höhere Wartungskosten beim alten Dieselsystem zu erwarten sind.

Die alte Dieselgeneratoranlage emittiert pro Jahr 7,76 t CO2. Diese Emissionen können durch die neue Photovoltaikanlage mit Energiespeicher gänzlich vermieden werden. Außerdem soll die Anlage die Bewohner der Farm mit Strom und damit mit Licht versorgen. Die Photovoltaikanlage wird im Ganzen damit 23,46 Tonnen CO2 vermeiden.

Die Effizienz des Projektes wurde als Primärenergieeinsparung zur Stromherstellung im Vergleich von Diesel zu Solarstrom, errechnet.

Momentan hat die Farm 5 Arbeiter. Im Zuge der Erweiterung werden 6 Vollzeitmitarbeiter und 5 Saisonkräfte beschäftigt. Diese leben mit auf der Farm und erhalten somit ebenfalls Strom über die Solaranlage.

Energiearten und Kosten
Energieform vorherDiesel (Generator)
Energieform nachherSolarenergie
Energiekosten vorher theor.8873 €/ Jahr
Erwartete Energiekosten0 €/ Jahr
Erwartete Mehreinnahmen Ernte (konservativ)14850 €/ Jahr
Erwartete Einsparung und Einnahmen23723 €/ Jahr
Ausgaben Mietkauf Farmer = Einnahmen Energiekonzepte Schiffer14400 €/ Jahr

Die Fundingsumme von 75.750 Euro beinhaltet die Photovoltaikanlage (17,16 kWp) inklusive Speicherbatterie mit einer Kapazität von 36 kWh, eine zusätzliche Tiefbrunnenpumpe sowie die neue Bewässerungsanlage. Des weiteren wird mit einer Klimaanlage die nötige Kühlung der Batterie sichergestellt. Der Transport der Anlagen ist inkludiert, sowie Treuhandgebühren und die bettervest Listinggebühren.
Der Farmer selbst trägt die Unkosten für das Bewässerungsverteilsystem (Rohleitungen und Speicher), die Isolierung des Generators und Einfuhrsteuer, gesamt rund 15.400 €.
Der Farmer wird konservativ 23.723 € pro Jahr Mehreinnahmen bzw. Kosteneinsparungen verbuchen können. Davon gibt er über 11 Jahre 14.400 € jährlich (zahlt in monatlichen Raten von 1.200 €) an EnergieKonzepte Schiffer weiter, die davon 93,28% über 8 Jahre an die Crowd weitergeben. Daraus ergibt sich eine Rendite von 8,5% für das Projekt.

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Energieeffizienz ist die Effizienz, die es uns erlaubt nachhaltig und rücksichtsvoll mit den natürlichen Ressourcen unseres Planeten umzugehen. bettervest ist der ideale Partner, um dies aktiv und vertrauensvoll in die Tat umzusetzen.

Foto: Sebastian Schiffer, Geschäftsführer Energiekonzepte Schiffer

Sebastian Schiffer, Geschäftsführer Energiekonzepte Schiffer

Unternehmensportrait

Foto: EnergieKonzepte Schiffer GmbH EnergieKonzepte Schiffer GmbH

Die EnergieKonzepte Schiffer GmbH bietet Energieeffizienzprodukte und Energieversorgungslösungen mit regenerativer Energieerzeugung und Energiespeichern an. Es wird vornehmlich der afrikanische Markt beliefert. Alle Systeme sind mit einer regenerativen Energieversorgung ausgestattet und ermöglichen so einen kosteneffizienten, unabhängigen und klimaschonenden Betrieb der Technik.

Konkret bietet die EnergieKonzepte GmbH folgende Anlagen:

  • Wasserpumpsysteme
  • Trinkwasserentkeimung
  • Meerwasserentsalzungsanlagen
  • Kühl- und Tiefkühlcontainer
  • Ölmühlen
  • Infrastrukturlösungen

Das Unternehmen existiert seit Oktober 2013. Es hat 2 1/2 Mitarbeiter in Deutschland. 27 Personen arbeiten in Afrika als Selbstständige bzw. Angestellte der Tochterunternehmen in Afrika (Siehe Firmenpräsentation im Anhang).

Der Kunde von EnergieKonzepte Schiffer ist die Miwaleni Hortikulture Ltd., die im Januar 2011 in Tansania gegründet wurde. Auditierte Bilanzen existieren und spiegeln ein positives Bild im bisher durchgeführten Rahmen wieder (Zahlen für das Jahr 2013): Anlagevermögen von ca. 380.000 Euro, Umsatz von ca. 120.000 Euro, der Bruttogewinn betrug ca. 80.000 Euro, der Nettogewinn nach Abzug aller Kosten ca. 18.000 Euro Gewinn. Eine weitere, langjährige Unternehmung des Inhabers ist die „ViaAfrica“ Tanzania. Hier wird eine unternehmerische Kooperation im IT – Bereich, bereits langjährig und vertrauensvoll, in Verbindung mit einem europäischen Partner praktiziert. Erfolgreich werden hier Computerräume bereitgestellt bzw. vertrieben, für eine soziale und gleichzeitige wirtschaftliche Entwicklung Tansanias.


EnergieKonzepte Schiffer GmbH | Friedrich-List-Str. 9 | 33100 Paderborn
Sebastian Schiffer
+49 5251-5088170 | info@sebastianschiffer.de

Risikohinweise

Allgemeine Risiken und Risiken aus der Ausgestaltung der Nachrangdarlehen

  1. Maximales Risiko – Totalverlustrisiko

    Es besteht das Risiko eines Totalverlusts des investierten Kapitals und der Zinsen. Individuell können dem Darlehensgeber zusätzliche Vermögensnachteile, z.B. durch Kosten für Steuernachzahlungen, entstehen. Deshalb ist das Darlehen nur als Beimischung in ein Anlageportfolio geeignet. Die Darlehensvergabe ist nur für Investoren geeignet, die einen entstehenden Verlust bis zum Totalverlust ihrer Kapitalanlage hinnehmen könnten. Das Darlehen ist nicht zur Altersvorsorge geeignet. Das Risiko einer Nachschusspflicht oder einer sonstigen Haftung, die über den Betrag des eingesetzten Darlehenskapitals hinausgeht, besteht dagegen nicht.

  2. Nachrangrisiko und unternehmerischer Charakter der Beteiligung

    Bei dem Darlehensvertrag handelt es sich um ein Darlehen mit einem sogenannten qualifizierten Rangrücktritt (siehe näher Ziffer 9 des Darlehensvertrags). Sämtliche Ansprüche des Darlehensgebers (Investors) aus dem Darlehensvertrag – insbesondere die Ansprüche auf Rückzahlung des Darlehensbetrags und auf Zahlung der Zinsen – („Nachrangforderungen“ ) können gegenüber dem Darlehensnehmer nicht geltend gemacht werden, wenn dies für den Darlehensnehmer einen Insolvenzgrund herbeiführen würde. Das bedeutet, dass die Zahlung von Zins und Tilgung des Darlehens keine Insolvenz des Darlehensnehmers auslösen darf. Dann dürften weder Zinsen noch Tilgungszahlungen an die Darlehensgeber geleistet werden. Die Nachrangforderungen des Darlehensgebers treten außerdem im Falle der Durchführung eines Liquidationsverfahrens und im Falle der Insolvenz des Darlehensnehmers im Rang gegenüber sämtlichen gegenwärtigen und künftigen Forderungen aller nicht nachrangigen Gläubiger des Darlehensnehmers zurück, das heißt, der Darlehensgeber wird mit seinen Forderungen zwar vor den Gesellschaftern, aber erst nach vollständiger und endgültiger Befriedigung sämtlicher anderer Gläubiger des Darlehensnehmers (mit Ausnahme anderer Rangrücktrittsgläubiger) berücksichtigt.

    Der Darlehensgeber trägt daher ein unternehmerisches Risiko, das höher ist als das Risiko eines regulären Fremdkapitalgebers. Der Darlehensgeber wird dabei nicht selbst Gesellschafter des Darlehensnehmers und erwirbt keine Gesellschafterrechte. Es handelt sich nicht um eine sogenannte mündelsichere Beteiligung, sondern um eine unternehmerische Beteiligung mit eigenkapitalähnlicher Haftungsfunktion.

    Der qualifizierte Rangrücktritt könnte sich wie folgt auswirken: Der Darlehensnehmer würde die Zins- und Tilgungszahlung bei Insolvenznähe so lange aussetzen müssen, wie er dazu verpflichtet ist. Der Darlehensgeber dürfte seine Forderungen bei Fälligkeit nicht einfordern. Der Darlehensgeber müsste eine Zinszahlung, die er trotz der Nachrangigkeit zu Unrecht erhalten hat, auf Anforderung an den Darlehensnehmer zurückgeben. Es besteht auch die Möglichkeit, dass der Darlehensgeber die Zinszahlungen ebenso wie die Tilgungszahlungen im Ergebnis aufgrund des Nachrangs nicht oder nicht rechtzeitig erhält oder zurückzuzahlen hat. Zudem könnte es sein, dass der Darlehensgeber für bereits gezahlte Zinsen Steuern entrichten muss, obwohl er zur Rückzahlung der erhaltenen Beträge verpflichtet ist.

  3. Fehlende Besicherung der Darlehen

    Da das Darlehen unbesichert ist, könnte der Darlehensgeber im Insolvenzfall des Darlehensnehmers weder seine Forderung auf Rückzahlung des eingesetzten Kapitals noch seine Zinszahlungsansprüche aus Sicherheiten befriedigen. Im Insolvenzfall könnte dies dazu führen, dass die Ansprüche der einzelnen Darlehensgeber nicht oder nur zu einem geringeren Teil durchgesetzt werden können. Dies könnte dazu führen, dass Zins- oder Tilgungszahlungen nicht oder nicht rechtzeitig geleistet werden können oder dass es zum teilweisen oder vollständigen Verlust des investierten Kapitals kommt.

  4. Veräußerlichkeit (Fungibilität), Verfügbarkeit des investierten Kapitals, langfristige Bindung

    Die Darlehensverträge sind mit einer festen Vertragslaufzeit versehen. Eine vorzeitige ordentliche Kündigung durch den Darlehensgeber ist nicht vorgesehen. Nachrangdarlehen sind keine Wertpapiere und auch nicht mit diesen vergleichbar. Derzeit existiert kein liquider Zweitmarkt für die abgeschlossenen Darlehensverträge. Eine Veräußerung des Darlehens durch den Darlehensgeber ist zwar grundsätzlich rechtlich möglich. Die Möglichkeit zum Verkauf ist jedoch aufgrund der geringen Marktgröße und Handelsvolumina nicht sichergestellt. Es ist auch möglich, dass eine Abtretung nicht zum Nennwert der Forderung erfolgen kann. Es könnte also sein, dass bei einem Veräußerungswunsch kein Käufer gefunden wird oder der Verkauf nur zu einem geringeren Preis als gewünscht erfolgen kann. Das investierte Kapital kann daher bis zum Ablauf der Vertragslaufzeit gebunden sein.

  5. Mögliche Verlängerung der Kapitalbindung

    Da es sich um ein nachrangiges Darlehen handelt, darf das Darlehen nur zurückgezahlt werden, wenn dies bei dem Darlehensnehmer nicht zur Zahlungsunfähigkeit führen würde. Wäre dies der Fall, verlängerte sich die Laufzeit des Darlehens automatisch bis zu dem Zeitpunkt, zu dem dieser Zustand nicht mehr bestünde. Die Anlage ist damit für Darlehensgeber, die darauf angewiesen sind, exakt zum geplanten Laufzeitende ihr Geld zurück zu erhalten, nicht empfehlenswert.

  • Risiken auf Ebene des Darlehensnehmers
    1. Geschäfts- und Ausfallrisiko des Darlehensnehmers

      Der Darlehensgeber trägt das Risiko einer nachteiligen Geschäftsentwicklung des Darlehensnehmers. Es besteht das Risiko, dass dem Darlehensnehmer in Zukunft nicht die erforderlichen Mittel zur Verfügung stehen, um die Zinsforderungen zu erfüllen und die Darlehensvaluta zurückzuzahlen.

      Weiterhin trägt der Darlehensgeber das Risiko der Insolvenz des Darlehensnehmers. Der Darlehensnehmer kann zahlungsunfähig werden oder in Überschuldung geraten. Dies kann insbesondere der Fall sein, wenn der Darlehensnehmer geringere Einnahmen und/oder höhere Ausgaben als erwartet zu verzeichnen hat oder wenn er eine etwaig erforderliche Anschlussfinanzierung nicht einwerben kann. Die Insolvenz des Darlehensnehmers kann zum Verlust des Investments des Darlehensgebers und der Zinsen führen, da der Darlehensnehmer keinem Einlagensicherungssystem angehört.

      Weder der wirtschaftliche Erfolg der zukünftigen Geschäftstätigkeit des Darlehensnehmers noch der Erfolg der finanzierten energetischen Maßnahme können mit Sicherheit vorhergesehen werden. Der Darlehensnehmer kann Höhe und Zeitpunkt von Zuflüssen weder zusichern noch garantieren.

    2. Risiken aus der Geschäftstätigkeit und der Durchführung des finanzierten Projekts

      Verschiedene Risikofaktoren können die Fähigkeit des Darlehensnehmers beeinträchtigen, seinen Verpflichtungen aus dem Darlehensvertrag nachzukommen. Dies sind zum einen Risiken aus der Durchführung des finanzierten Projekts. Die geplante energetische Maßnahme könnte komplexer sein als erwartet. Es könnten unerwartete und/oder höhere Umsetzungsrisiken auftreten und/oder Geschäftsprozesse mit mehr Aufwand und Kosten verbunden sein als erwartet. Es könnten Planungsfehler zutage treten oder Vertragspartner des Darlehensnehmers mangelhafte Leistungen erbringen. Es könnte sich herausstellen, dass Annahmen, auf denen die Projektplanung basiert, fehlerhaft sind. Erforderliche Genehmigungen könnten nicht erteilt werden. Es könnten unbekannte Umweltrisiken oder Altlasten bestehen. Es könnte zu Verzögerungen im geplanten Projektablauf und/oder zu Problemen bei der Erzielung von Einnahmen in der geplanten Höhe oder zum geplanten Zeitpunkt kommen. Ein etwaiger Versicherungsschutz könnte sich als nicht ausreichend erweisen. Die rechtlichen Anforderungen könnten sich verändern und dadurch könnten Änderungen oder zusätzliche Maßnahmen im Zusammenhang mit dem Projekt erforderlich werden, was zu Mehrkosten und/oder zeitlichen Verzögerungen führen könnte. Bei Leistungen, die Dritten gegenüber erbracht werden, könnten diese Gewährleistungsansprüche geltend machen, ohne dass der Darlehensnehmer Regressansprüche gegen eigene Zulieferer durchsetzen kann. Auch weitere Faktoren können sich nachteilig auf den Projekterfolg auswirken, wie etwa die Entwicklung des Strompreises oder des Preises anderer Energieträger, des Marktumfelds, der Nachfrage- und Absatzsituation, von Lieferantenbeziehungen, des politischen Umfelds und politischer Verhältnisse, von Umweltrisiken, Länder- und Wechselkursrisiken sowie Wettbewerbern.

      Daneben ist die allgemeine Geschäftstätigkeit des Darlehensnehmers mit Risiken verbunden, wie etwa marktbezogenen Risiken (z. B. Nachfrage- und Absatzrückgang; Zahlungsschwierigkeiten oder Insolvenzen großer Abnehmer; [Insolvenzen von Kunden, bei denen energetische Maßnahmen durchgeführt werden, aus deren Einnahmen Zins- und Tilgungszahlungen finanziert werden sollen;] Kostenerhöhungen und Kapazitätsengpässe auf Beschaffungsseite; politische Veränderungen; Zins- und Inflationsentwicklungen; Länder- und Wechselkursrisiken; Veränderungen der rechtlichen und steuerlichen Rahmenbedingungen der Tätigkeit des Darlehensnehmers) und unternehmensbezogene Risiken (z. B. Qualitätsrisiken; Produktmängel; Finanzierungs- und Zinsänderungsrisiken; Risiken aus Marken und Schutzrechten; Abhängigkeit von Partnerunternehmen, Schlüsselpersonen und qualifiziertem Personal; Risiken aus Rechtsstreitigkeiten, unzureichendem Versicherungsschutz, aus der Gesellschafter- und/oder Konzernstruktur, aus der internen Organisation, aus Vermögensbewertungen und Steuernachforderungen).

      Diese und/oder weitere Risiken könnten sich negativ auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Darlehensnehmers auswirken. Dem Darlehensnehmer könnten infolgedessen in Zukunft nicht die erforderlichen Mittel zur Verfügung stehen, um die Zinsforderungen zu erfüllen und das eingesetzte Darlehenskapital zurückzuzahlen.

      Bisherige Markt- oder Geschäftsentwicklungen sind keine Grundlage oder Indikator für zukünftige Entwicklungen.

    3. Kapitalstrukturrisiko

      Der Darlehensnehmer wird möglicherweise weitere Fremdkapitalfinanzierungen in Anspruch nehmen und daher Verpflichtungen eingehen, die (unabhängig von seiner Einnahmesituation) gegenüber den Forderungen der Nachrang-Darlehensgeber vorrangig zu bedienen sind.

  • Risiken auf Ebene des Anlegers
    1. Fremdfinanzierungsrisiko

      Dem Darlehensgeber können im Einzelfall in Abhängigkeit von den individuellen Umständen weitere Vermögensnachteile entstehen, z.B. aufgrund von Steuernachzahlungen. Wenn der Darlehensgeber die Darlehenssumme fremdfinanziert, indem er etwa einen privaten Kredit bei einer Bank aufnimmt, kann es über den Verlust des investierten Kapitals hinaus zur Gefährdung des weiteren Vermögens des Darlehensgebers kommen. Das maximale Risiko des Darlehensgebers besteht in diesem Fall in einer Überschuldung, die im schlechtesten Fall bis zur Privatinsolvenz des Darlehensgebers führen kann. Dies kann der Fall sein, wenn bei geringen oder keinen Rückflüssen aus der Vermögensanlage der Darlehensgeber finanziell nicht in der Lage ist, die Zins- und Tilgungsbelastung aus seiner Fremdfinanzierung zu bedienen. Der Darlehensnehmer rät daher von einer Fremdfinanzierung des Darlehensbetrags ab.

    2. Hinweis zu Risikostreuung und Vermeidung von Risikokonzentration

      Die Investition in den Nachrangdarlehensvertrag sollte aufgrund der Risikostruktur nur als ein Baustein eines diversifizierten (risikogemischten) Anlageportfolios betrachtet werden. Grundsätzlich gilt: Je höher die Rendite oder der Ertrag, desto größer das Risiko eines Verlusts. Durch eine Aufteilung des investierten Kapitals auf mehrere Anlageklassen und Projekte kann eine bessere Risikostreuung erreicht und „Klumpenrisiken“ können vermieden werden.

  • Hinweise des Plattformbetreibers
    1. Umfang der Projektprüfung durch den Plattformbetreiber

      Der Plattformbetreiber nimmt im Vorfeld des Einstellens eines Projekts auf der Plattform lediglich eine Prüfung nach formalen Kriterien vor. Das Einstellen auf der Plattform stellt keine Investitionsempfehlung dar. Der Plattformbetreiber beurteilt nicht die Bonität des Darlehensnehmers und überprüft nicht die von diesem zur Verfügung gestellten Informationen auf ihren Wahrheitsgehalt, ihre Vollständigkeit oder ihre Aktualität

    2. Tätigkeitsprofil des Plattformbetreibers

      Der Plattformbetreiber übt keine Beratungstätigkeit aus und erbringt keine Beratungsleistungen. Insbesondere werden keine Finanzierungs- und/oder Anlageberatung sowie keine steuerliche und/oder rechtliche Beratung erbracht. Der Plattformbetreiber gibt Investoren keine persönlichen Empfehlungen zum Erwerb von Finanzinstrumenten auf Grundlage einer Prüfung der persönlichen Umstände des jeweiligen Investors. Die persönlichen Umstände werden nur insoweit erfragt, wie dies im Rahmen der Anlagevermittlung gesetzlich vorgeschrieben ist, und lediglich mit dem Ziel, die gesetzlich vorgeschriebenen Hinweise zu erteilen, nicht aber mit dem Ziel, dem Investor eine persönliche Empfehlung zum Erwerb eines bestimmten Finanzinstruments auszusprechen.

    3. Informationsgehalt der Projektbeschreibung

      Das Projektprofil und die Projektbeschreibung auf der Plattform erheben nicht den Anspruch, alle Informationen zu enthalten, die für die Beurteilung der angebotenen Anlage erforderlich sind. Investoren sollten die Möglichkeit nutzen, dem Darlehensnehmer über die Plattform Fragen zu stellen, sich aus unabhängigen Quellen zu informieren und fachkundige Beratung einzuholen, wenn sie unsicher sind, ob sie den Darlehensvertrag abschließen sollten. Da jeder Darlehensgeber mit seiner Darlehensvergabe persönliche Ziele verfolgen kann, sollten die Angaben und Annahmen des Darlehensnehmers unter Berücksichtigung der individuellen Situation sorgfältig geprüft werden.