3 Blockheizkraftwerke (BHKWs) zur Modernisierung von 3 Heizzentralen in Celle

BHKW erreicht in
7% Rendite
7 Jahre Laufzeit
186,600€ benötigt
87.3t CO2 Einsparung
29.7% effizienter
186,600€ von 199 Investoren
Fundingschwelle:124400
Die erste Fundingschwelle von 62.200€ wurde am 23.01.2016 um 10:08 erreicht.
Die zweite Fundingschwelle von 124.400€ wurde am 01.02.2016 um 13:05 erreicht.

Das Gelingen der Energiewende ist ein Gelingen der Wärmewende. Nur ca. 17 % der Energiekosten in Deutschland entfallen auf Strom. Mehr als die Hälfte aller Energiekosten entstehen aus der Wärmeversorgung. Deshalb ist das Umrüsten auf hocheffiziente Heizungstechnologie ein entscheidender Schritt zum Gelingen der Energiewende im Gesamten. 

Bei diesem zu finanzierenden Projekt geht es daher gleich um die Erneuerung von drei Heizzentralen in Form von neuen Gasthermen plus der Einbindung von BHKWs in den Objekten. Je nachdem wie hoch die Summe ist, die im Crowdfunding eingesammelt wird, werden eine (62.200 €), zwei (124.400 €) oder alle drei (186.600 €) Anlagen gebaut. 

Bisher haben die drei Wohnanlagen aus den 70er Jahren insgesamt einen Verbrauch von ca. 180.000 kWh Strom und einen Wärmebedarf in allen Wohneinheiten von rund 550.000 kWh. Umgesetzt wird das Projekt von der Wasserturm Invest GmbH, die hier als Contracting-Unternehmen auftritt und die BHKWs sowie die Gasthermen installieren wird. Mit dem Einbau der neuen Heizzentralen werden voraussichtlich 29,6 % CO2 eingespart, dies entspricht 87,3 Tonnen CO2 für alle Gebäude zusammen (IEA-Methode). Die Fundingsumme beträgt 186.600 €. Es wird eine jährliche Verzinsung von 7 % über eine Laufzeit von 7 Jahren angeboten.

Celle ist ein wunderschöner, wirtschaftsstarker Ort in Niedersachsen mit rund 70.000 Einwohnern. Die Wohnanlagen aus den 70er Jahren sind in privates Wohneigentum aufgeteilt. Alle Wohnungen in allen drei Wohnanlagen sind voll vermietet. Die Eigentümer der Wohnanlagen haben sich dazu entschlossen, die Heizzentralen auf den neuesten technischen Stand bringen zu lassen und gleichzeitig die Effizienz zu erhöhen, indem dort auch BHKWs mit eingebracht werden sollen. Dies hat den zusätzlichen Vorteil der Nutzung des dort dezentral erzeugten Stroms in den Gebäuden als Eigenstrom oder Mieterstrom zu besseren Konditionen.

Die Wohnanlagen, in denen die BHKWs eingebaut werden, haben jeweils zwischen 20 und 24 Wohneinheiten mit einer zentralen Warmwasserbereitung für je zwei Gebäude. In allen drei Heizzentralen werden Weishaupt-Brennwertthermen mit einer Leistung von 90 KW eingesetzt. Die BHKWs werden jeweils eine elektrische Leistung von 20 KW und eine thermische Leistung von 40 KW haben. Zudem werden die Heizzentralen mit einem Pufferspeicher von 1.000 Litern und einer Fernleitwarte ausgestattet, sodass jede Störung oder Unregelmäßigkeit der Geräte sofort erkannt werden kann.

Die BHKWs rechnen sich bereits über die Wärmeführung (siehe Kalkulation), zusätzlich wird die Wirtschaftlichkeit durch die Nutzung des Stroms in dem Objekt (Mieter-/Eigenstrom) erzielt. Mit den Mietern wurde bereits gesprochen und es besteht ein sehr großes Interesse an der Abnahme des vom BHKW erzeugten Stroms, den die Mieter günstiger als bisher und mit langfristiger Preisstabilität erhalten. Unterm Strich werden alle von der Eigentümergemeinschaft und dem Gesetzgeber gewollten Ziele erreicht. Es wird eine deutliche Verbesserung der Emissionswerte der Objekte entstehen, da zukünftig neben der Wärme auch der Strom dezentral nachhaltiger erzeugt wird. Zudem wird dadurch die Wärme, wie auch der Strom, zu verbesserten Konditionen vor Ort verfügbar sein. Und dies, ohne die Nutzer finanziell mehr zu belasten. Mit dem Einbau der Brennwerttherme ist außerdem eine optimale Energieausnutzung möglich. Umgesetzt wird das Projekt von der Wasserturm Invest GmbH, die hier als Contracting-Unternehmen auftritt und die BHKWs sowie den Spitzenlastkessel installiert sowie die Steuerungen optimiert und die gesamte Anlage auf den neuesten technischen Stand bringt.

Mit dem Einbau aller drei neuen Heizzentralen werden voraussichtlich 87,3 Tonnen CO2 pro Jahr eingespart.

In den Stromkosten vorher und nachher ist ein dynamischer Annuitätenfaktor für Verbrauchskosten eingerechnet, welcher eine Strompreissteigerung von 3,5 % jährlich über die Projektlaufzeit simuliert. Laut dem Statistischen Bundesamt lag die Energiepreissteigerung im Bereich Strom für diese Abnahmemenge durchschnittlich über 5 % pro Jahr. Erhöht sich der Energiepreis daher stärker, fällt die höhere Energiekosteneinsparung zugunsten des Projektinhabers aus.

Die Fundingsumme beträgt insgesamt 186.600 €. Es wird eine jährliche Verzinsung von 7 % über eine Laufzeit von 7 Jahren angeboten. Sollte mindestens eine Summe von 62.200 € (Funding-Schwelle) eingesammelt werden, wird ein BHKW umgesetzt. Bei 124.400 € werden zwei BHKWs gebaut und  alle drei geplanten Anlagen, wenn die volle Fundingsumme erreicht wird. 

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Liebe Crowd,

wir möchten in diesem Projekt nun auch zum ersten Mal die Funktion der FAQs nutzen, sprich: Fragen, die von euch an uns über unterschiedlichste Kanäle gesendet werden, bilden wir auch hier ab.

1) Im Prüfbericht wird ein bisheriger (4,815EUR) und neuer Gaspreis (4 EUR) aufgeführt. Wie kommt der Unterschied zustande? Wird die Chance genutzt, in Zukunft Ökogas als Brennstoff zu verwenden?

AW: Das ist im Prüfbericht vielleicht etwas verwirrend ausgedrückt. Die 4,815 ct waren der Gaspreis der Bewohner. Die 4 ct sind der Gaspreis den Wasserturm nun im Einkauf hat und für das BHKW und den Spitzenlastkessel nutzen kann.

2) Inwieweit rentiert sich die Finanzierung für die Wasserturm Invest GmbH? Könntet Ihr bitte den erwarten Ertrag mit den Kosten aus der Finanzierung (Zahlungen an bettervest und Crowd) gegenüberstellen?

AW: Ja, gerne. Auf S. 7 des Energieberaterberichtes steht der zu erwartende Gewinn mit 11.585 €. Wasserturm zahlt an die Crowd und uns gesamt 12.163,41€ über 7 Jahre. Ab Jahr 8 macht Wasserturm also Gewinn. Die fehlende Differenz möchte der Kunde gerne selbst drauflegen, da er die Laufzeit für die Crowd bei 7 statt 8 Jahren lassen wollte, um es für euch attraktiver zu halten.

3) In der Kreditauskunft ist zu lesen, dass Herr Weber neben der Wasserturm Invest GmbH auch Geschäftsführer der GTC Green Technologies & Consulting GmbH ist, welche uns ja bereits von einigen anderen Projekten bekannt ist. Bei der Finanzierung der Wohnsiedlung in Lübeck wurde hingegen noch Herr Nikulka als Geschäftsführer von GTC genannt? Hat sich hier etwas geändert?

AW: Ja genau. Manfred ist der Geschäftsführer beider Firmen. Jens Nikulka ist sein Neffe und kümmert sich bei GTC um die gesamte Abwicklung, er ist aber nicht der Geschäftsführer.

„Die Energiewende ist mehr als eine reine Stromwende, sie muss auch eine Wärmewende sein. Die Potentiale im Wärmebereich werden weiterhin unterschätzt, deshalb setzen wir hocheffiziente BHKW-Projekte mit bettervest um!“

Foto: Manfred Weber, Geschäftsführender Gesellschafter der Wasserturm Invest GmbH

Manfred Weber, Geschäftsführender Gesellschafter der Wasserturm Invest GmbH

Unternehmensportrait

Wasserturm Invest GmbH

Die Wasserturm Invest GmbH ist ein Projektentwickler für Cleantech-Projekte im In- und Ausland. Zu den aktuellen Projekten gehören neben mobilen Solarkraftwerken eine nachhaltige Aquaponik-Anlage mit Salzwasserkreislauf, eine hochmoderne Holzvergasungsanlage, das hier vorgestellte BHKW-Projekt sowie ein Immobilienprojekt. Ziel der Wasserturm Invest GmbH ist es, in nachhaltige, innovative Geschäftsmodelle zu investieren, die die Energiewende unterstützen. Ihre Kompetenz liegt in einem hervorragenden Netzwerk an Dienstleistern und Partnern. Die Gesellschaft wurde im Juli 2014 gegründet und ist seit 2015 mit 5 Projekten aktiv. Die Wasserturm Invest GmbH wird die BHKWs in Zusammenarbeit mit der GTC GmbH green technologies & consulting installieren und betreiben.


Wasserturm Invest GmbH | Daimlerstraße 6 | 97900 Külsheim
Geschäftsführer: Manfred Weber
+49 172 760 2015 | mweber@wsmgmbh.de

Risikohinweise

Der Erwerb dieser Vermögensanlage ist mit erheblichen Risiken verbunden und kann zum vollständigen Verlust des eingesetzten Vermögens führen.

Allgemeine Risiken und Risiken aus der Ausgestaltung der Nachrangdarlehen

  1. Maximales Risiko – Totalverlustrisiko

    Es besteht das Risiko eines Totalverlusts des investierten Kapitals und der Zinsen. Individuell können dem Darlehensgeber zusätzliche Vermögensnachteile, z.B. durch Kosten für Steuernachzahlungen, entstehen. Deshalb ist das Darlehen nur als Beimischung in ein Anlageportfolio geeignet. Die Darlehensvergabe ist nur für Investoren geeignet, die einen entstehenden Verlust bis zum Totalverlust ihrer Kapitalanlage hinnehmen könnten. Das Darlehen ist nicht zur Altersvorsorge geeignet. Das Risiko einer Nachschusspflicht oder einer sonstigen Haftung, die über den Betrag des eingesetzten Darlehenskapitals hinausgeht, besteht dagegen nicht.

  2. Nachrangrisiko und unternehmerischer Charakter der Beteiligung

    Bei dem Darlehensvertrag handelt es sich um ein Darlehen mit einem sogenannten qualifizierten Rangrücktritt (siehe näher Ziffer 9 des Darlehensvertrags). Sämtliche Ansprüche des Darlehensgebers (Investors) aus dem Darlehensvertrag – insbesondere die Ansprüche auf Rückzahlung des Darlehensbetrags und auf Zahlung der Zinsen – („Nachrangforderungen“ ) können gegenüber dem Darlehensnehmer nicht geltend gemacht werden, wenn dies für den Darlehensnehmer einen Insolvenzgrund herbeiführen würde. Das bedeutet, dass die Zahlung von Zins und Tilgung des Darlehens keine Insolvenz des Darlehensnehmers auslösen darf. Dann dürften weder Zinsen noch Tilgungszahlungen an die Darlehensgeber geleistet werden. Die Nachrangforderungen des Darlehensgebers treten außerdem im Falle der Durchführung eines Liquidationsverfahrens und im Falle der Insolvenz des Darlehensnehmers im Rang gegenüber sämtlichen gegenwärtigen und künftigen Forderungen aller nicht nachrangigen Gläubiger des Darlehensnehmers zurück, das heißt, der Darlehensgeber wird mit seinen Forderungen zwar vor den Gesellschaftern, aber erst nach vollständiger und endgültiger Befriedigung sämtlicher anderer Gläubiger des Darlehensnehmers (mit Ausnahme anderer Rangrücktrittsgläubiger) berücksichtigt.

    Der Darlehensgeber trägt daher ein unternehmerisches Risiko, das höher ist als das Risiko eines regulären Fremdkapitalgebers. Der Darlehensgeber wird dabei nicht selbst Gesellschafter des Darlehensnehmers und erwirbt keine Gesellschafterrechte. Es handelt sich nicht um eine sogenannte mündelsichere Beteiligung, sondern um eine unternehmerische Beteiligung mit eigenkapitalähnlicher Haftungsfunktion.

    Der qualifizierte Rangrücktritt könnte sich wie folgt auswirken: Der Darlehensnehmer würde die Zins- und Tilgungszahlung bei Insolvenznähe so lange aussetzen müssen, wie er dazu verpflichtet ist. Der Darlehensgeber dürfte seine Forderungen bei Fälligkeit nicht einfordern. Der Darlehensgeber müsste eine Zinszahlung, die er trotz der Nachrangigkeit zu Unrecht erhalten hat, auf Anforderung an den Darlehensnehmer zurückgeben. Es besteht auch die Möglichkeit, dass der Darlehensgeber die Zinszahlungen ebenso wie die Tilgungszahlungen im Ergebnis aufgrund des Nachrangs nicht oder nicht rechtzeitig erhält oder zurückzuzahlen hat. Zudem könnte es sein, dass der Darlehensgeber für bereits gezahlte Zinsen Steuern entrichten muss, obwohl er zur Rückzahlung der erhaltenen Beträge verpflichtet ist.

  3. Fehlende Besicherung der Darlehen

    Da das Darlehen unbesichert ist, könnte der Darlehensgeber im Insolvenzfall des Darlehensnehmers weder seine Forderung auf Rückzahlung des eingesetzten Kapitals noch seine Zinszahlungsansprüche aus Sicherheiten befriedigen. Im Insolvenzfall könnte dies dazu führen, dass die Ansprüche der einzelnen Darlehensgeber nicht oder nur zu einem geringeren Teil durchgesetzt werden können. Dies könnte dazu führen, dass Zins- oder Tilgungszahlungen nicht oder nicht rechtzeitig geleistet werden können oder dass es zum teilweisen oder vollständigen Verlust des investierten Kapitals kommt.

  4. Veräußerlichkeit (Fungibilität), Verfügbarkeit des investierten Kapitals, langfristige Bindung

    Die Darlehensverträge sind mit einer festen Vertragslaufzeit versehen. Eine vorzeitige ordentliche Kündigung durch den Darlehensgeber ist nicht vorgesehen. Nachrangdarlehen sind keine Wertpapiere und auch nicht mit diesen vergleichbar. Derzeit existiert kein liquider Zweitmarkt für die abgeschlossenen Darlehensverträge. Eine Veräußerung des Darlehens durch den Darlehensgeber ist zwar grundsätzlich rechtlich möglich. Die Möglichkeit zum Verkauf ist jedoch aufgrund der geringen Marktgröße und Handelsvolumina nicht sichergestellt. Es ist auch möglich, dass eine Abtretung nicht zum Nennwert der Forderung erfolgen kann. Es könnte also sein, dass bei einem Veräußerungswunsch kein Käufer gefunden wird oder der Verkauf nur zu einem geringeren Preis als gewünscht erfolgen kann. Das investierte Kapital kann daher bis zum Ablauf der Vertragslaufzeit gebunden sein.

  5. Mögliche Verlängerung der Kapitalbindung

    Da es sich um ein nachrangiges Darlehen handelt, darf das Darlehen nur zurückgezahlt werden, wenn dies bei dem Darlehensnehmer nicht zur Zahlungsunfähigkeit führen würde. Wäre dies der Fall, verlängerte sich die Laufzeit des Darlehens automatisch bis zu dem Zeitpunkt, zu dem dieser Zustand nicht mehr bestünde. Die Anlage ist damit für Darlehensgeber, die darauf angewiesen sind, exakt zum geplanten Laufzeitende ihr Geld zurück zu erhalten, nicht empfehlenswert.

  • Risiken auf Ebene des Darlehensnehmers
    1. Geschäfts- und Ausfallrisiko des Darlehensnehmers

      Der Darlehensgeber trägt das Risiko einer nachteiligen Geschäftsentwicklung des Darlehensnehmers. Es besteht das Risiko, dass dem Darlehensnehmer in Zukunft nicht die erforderlichen Mittel zur Verfügung stehen, um die Zinsforderungen zu erfüllen und die Darlehensvaluta zurückzuzahlen.

      Weiterhin trägt der Darlehensgeber das Risiko der Insolvenz des Darlehensnehmers. Der Darlehensnehmer kann zahlungsunfähig werden oder in Überschuldung geraten. Dies kann insbesondere der Fall sein, wenn der Darlehensnehmer geringere Einnahmen und/oder höhere Ausgaben als erwartet zu verzeichnen hat oder wenn er eine etwaig erforderliche Anschlussfinanzierung nicht einwerben kann. Die Insolvenz des Darlehensnehmers kann zum Verlust des Investments des Darlehensgebers und der Zinsen führen, da der Darlehensnehmer keinem Einlagensicherungssystem angehört.

      Weder der wirtschaftliche Erfolg der zukünftigen Geschäftstätigkeit des Darlehensnehmers noch der Erfolg der finanzierten energetischen Maßnahme können mit Sicherheit vorhergesehen werden. Der Darlehensnehmer kann Höhe und Zeitpunkt von Zuflüssen weder zusichern noch garantieren.

    2. Risiken aus der Geschäftstätigkeit und der Durchführung des finanzierten Projekts

      Verschiedene Risikofaktoren können die Fähigkeit des Darlehensnehmers beeinträchtigen, seinen Verpflichtungen aus dem Darlehensvertrag nachzukommen. Dies sind zum einen Risiken aus der Durchführung des finanzierten Projekts. Die geplante energetische Maßnahme könnte komplexer sein als erwartet. Es könnten unerwartete und/oder höhere Umsetzungsrisiken auftreten und/oder Geschäftsprozesse mit mehr Aufwand und Kosten verbunden sein als erwartet. Es könnten Planungsfehler zutage treten oder Vertragspartner des Darlehensnehmers mangelhafte Leistungen erbringen. Es könnte sich herausstellen, dass Annahmen, auf denen die Projektplanung basiert, fehlerhaft sind. Erforderliche Genehmigungen könnten nicht erteilt werden. Es könnten unbekannte Umweltrisiken oder Altlasten bestehen. Es könnte zu Verzögerungen im geplanten Projektablauf und/oder zu Problemen bei der Erzielung von Einnahmen in der geplanten Höhe oder zum geplanten Zeitpunkt kommen. Ein etwaiger Versicherungsschutz könnte sich als nicht ausreichend erweisen. Die rechtlichen Anforderungen könnten sich verändern und dadurch könnten Änderungen oder zusätzliche Maßnahmen im Zusammenhang mit dem Projekt erforderlich werden, was zu Mehrkosten und/oder zeitlichen Verzögerungen führen könnte. Bei Leistungen, die Dritten gegenüber erbracht werden, könnten diese Gewährleistungsansprüche geltend machen, ohne dass der Darlehensnehmer Regressansprüche gegen eigene Zulieferer durchsetzen kann. Auch weitere Faktoren können sich nachteilig auf den Projekterfolg auswirken, wie etwa die Entwicklung des Strompreises oder des Preises anderer Energieträger, des Marktumfelds, der Nachfrage- und Absatzsituation, von Lieferantenbeziehungen, des politischen Umfelds und politischer Verhältnisse, von Umweltrisiken, Länder- und Wechselkursrisiken sowie Wettbewerbern.

      Daneben ist die allgemeine Geschäftstätigkeit des Darlehensnehmers mit Risiken verbunden, wie etwa marktbezogenen Risiken (z. B. Nachfrage- und Absatzrückgang; Zahlungsschwierigkeiten oder Insolvenzen großer Abnehmer; [Insolvenzen von Kunden, bei denen energetische Maßnahmen durchgeführt werden, aus deren Einnahmen Zins- und Tilgungszahlungen finanziert werden sollen;] Kostenerhöhungen und Kapazitätsengpässe auf Beschaffungsseite; politische Veränderungen; Zins- und Inflationsentwicklungen; Länder- und Wechselkursrisiken; Veränderungen der rechtlichen und steuerlichen Rahmenbedingungen der Tätigkeit des Darlehensnehmers) und unternehmensbezogene Risiken (z. B. Qualitätsrisiken; Produktmängel; Finanzierungs- und Zinsänderungsrisiken; Risiken aus Marken und Schutzrechten; Abhängigkeit von Partnerunternehmen, Schlüsselpersonen und qualifiziertem Personal; Risiken aus Rechtsstreitigkeiten, unzureichendem Versicherungsschutz, aus der Gesellschafter- und/oder Konzernstruktur, aus der internen Organisation, aus Vermögensbewertungen und Steuernachforderungen).

      Diese und/oder weitere Risiken könnten sich negativ auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Darlehensnehmers auswirken. Dem Darlehensnehmer könnten infolgedessen in Zukunft nicht die erforderlichen Mittel zur Verfügung stehen, um die Zinsforderungen zu erfüllen und das eingesetzte Darlehenskapital zurückzuzahlen.

      Bisherige Markt- oder Geschäftsentwicklungen sind keine Grundlage oder Indikator für zukünftige Entwicklungen.

    3. Kapitalstrukturrisiko

      Der Darlehensnehmer wird möglicherweise weitere Fremdkapitalfinanzierungen in Anspruch nehmen und daher Verpflichtungen eingehen, die (unabhängig von seiner Einnahmesituation) gegenüber den Forderungen der Nachrang-Darlehensgeber vorrangig zu bedienen sind.

  • Risiken auf Ebene des Anlegers
    1. Fremdfinanzierungsrisiko

      Dem Darlehensgeber können im Einzelfall in Abhängigkeit von den individuellen Umständen weitere Vermögensnachteile entstehen, z.B. aufgrund von Steuernachzahlungen. Wenn der Darlehensgeber die Darlehenssumme fremdfinanziert, indem er etwa einen privaten Kredit bei einer Bank aufnimmt, kann es über den Verlust des investierten Kapitals hinaus zur Gefährdung des weiteren Vermögens des Darlehensgebers kommen. Das maximale Risiko des Darlehensgebers besteht in diesem Fall in einer Überschuldung, die im schlechtesten Fall bis zur Privatinsolvenz des Darlehensgebers führen kann. Dies kann der Fall sein, wenn bei geringen oder keinen Rückflüssen aus der Vermögensanlage der Darlehensgeber finanziell nicht in der Lage ist, die Zins- und Tilgungsbelastung aus seiner Fremdfinanzierung zu bedienen. Der Darlehensnehmer rät daher von einer Fremdfinanzierung des Darlehensbetrags ab.

    2. Hinweis zu Risikostreuung und Vermeidung von Risikokonzentration

      Die Investition in den Nachrangdarlehensvertrag sollte aufgrund der Risikostruktur nur als ein Baustein eines diversifizierten (risikogemischten) Anlageportfolios betrachtet werden. Grundsätzlich gilt: Je höher die Rendite oder der Ertrag, desto größer das Risiko eines Verlusts. Durch eine Aufteilung des investierten Kapitals auf mehrere Anlageklassen und Projekte kann eine bessere Risikostreuung erreicht und „Klumpenrisiken“ können vermieden werden.

  • Hinweise des Plattformbetreibers
    1. Umfang der Projektprüfung durch den Plattformbetreiber

      Der Plattformbetreiber nimmt im Vorfeld des Einstellens eines Projekts auf der Plattform lediglich eine Prüfung nach formalen Kriterien vor. Das Einstellen auf der Plattform stellt keine Investitionsempfehlung dar. Der Plattformbetreiber beurteilt nicht die Bonität des Darlehensnehmers und überprüft nicht die von diesem zur Verfügung gestellten Informationen auf ihren Wahrheitsgehalt, ihre Vollständigkeit oder ihre Aktualität

    2. Tätigkeitsprofil des Plattformbetreibers

      Der Plattformbetreiber übt keine Beratungstätigkeit aus und erbringt keine Beratungsleistungen. Insbesondere werden keine Finanzierungs- und/oder Anlageberatung sowie keine steuerliche und/oder rechtliche Beratung erbracht. Der Plattformbetreiber gibt Investoren keine persönlichen Empfehlungen zum Erwerb von Finanzinstrumenten auf Grundlage einer Prüfung der persönlichen Umstände des jeweiligen Investors. Die persönlichen Umstände werden nur insoweit erfragt, wie dies im Rahmen der Anlagevermittlung gesetzlich vorgeschrieben ist, und lediglich mit dem Ziel, die gesetzlich vorgeschriebenen Hinweise zu erteilen, nicht aber mit dem Ziel, dem Investor eine persönliche Empfehlung zum Erwerb eines bestimmten Finanzinstruments auszusprechen.

    3. Informationsgehalt der Projektbeschreibung

      Das Projektprofil und die Projektbeschreibung auf der Plattform erheben nicht den Anspruch, alle Informationen zu enthalten, die für die Beurteilung der angebotenen Anlage erforderlich sind. Investoren sollten die Möglichkeit nutzen, dem Darlehensnehmer über die Plattform Fragen zu stellen, sich aus unabhängigen Quellen zu informieren und fachkundige Beratung einzuholen, wenn sie unsicher sind, ob sie den Darlehensvertrag abschließen sollten. Da jeder Darlehensgeber mit seiner Darlehensvergabe persönliche Ziele verfolgen kann, sollten die Angaben und Annahmen des Darlehensnehmers unter Berücksichtigung der individuellen Situation sorgfältig geprüft werden.