Wasserdesinfektion mittels REDO Technologie statt Elektroboiler für 60 Krankenhäuser und Schulen in Ungarn

Prozess erfolgreich in
7% Rendite
282.9t CO2 Einsparung
7 Jahre Laufzeit
99.67% effizienter
279,450€ benötigt
186,800€ von 312 Investoren
Fundingschwelle: 60000
Verlängerung der Funding-Laufzeit

Die Projektinhaberin hat von der einmaligen Verlängerungsoption (30 Tage) Gebrauch gemacht. Der Finanzierungszeitraum endet damit nun spätestens am 24.1.2017.


Bei dem vorliegenden Projekt handelt es sich um die Finanzierung einer zentralen Wasserdesinfektionsanlage sowie 60 Dosierstationen des Herstellers REDO® Water Systems zur laufenden Belieferung von insgesamt 60 einzelnen Kunden (insbesondere Schulen, Krankenhäuser, Kindergärten und Altersheime) mit einem Wasserdesinfektionsmittel in der ungarischen Hauptstadt Budapest. Projektinhaber ist die Grasshopper Direktinvest Wasser GmbH & Co. KG aus Frankfurt am Main, eine Projektgesellschaft der Grasshopper Investments GmbH, die private Finanzierungskonzepte und innovative Geschäftsmodelle im Wassersektor entwickelt und umsetzt. 

Hintergrund des Projektes ist ein neues, nationales Gesetz in Ungarn, welches verschärften Legionellenschutz vorsieht. Das Gesetz wurde Anfang des Jahres in Ungarn verabschiedet und dient der Erfüllung der europarechtlichen Vorgaben der EU-Wasserrahmenrichtlinie, die in allen EU-Mitgliedsstaaten durch nationale Gesetze umgesetzt werden muss. Die neuen gesetzlichen Vorgaben müssen in Ungarn kurzfristig mit Übergangsvorschriften von 6 bis 12 Monaten realisiert werden. Dies betrifft auch und vor allem Schulen, Krankenhäuser, Kindergärten, Altersheime sowie Verwaltungsgebäude. Die gängige Methode zum Abtöten von Legionellen ist das regelmäßige Erhitzen des in den Rohrleitungen stehenden Wassers auf über 70 °C. Diese Methode ist wenig effektiv, da sich nach der zeitlich punktuellen Abtötung der Legionellen rasch neue Keime bilden und es so zu einer Wiederverkeimung kommen kann. Darüber hinaus ist das Erhitzen des Wassers höchst Energie- und damit auch CO2-intensiv. 

Eine wirtschaftlich und ökologisch sinnvollere sowie in der Desinfektionswirkung wesentlich effizientere Alternative stellt das sogenannte REDO® Verfahren dar. Das REDO® Verfahren basiert auf der Produktion und Dosierung eines flüssigen Desinfektionsmittels in den Wasserkreislauf. Das Wasser muss nicht erhitzt werden und die Wiederverkeimung im Leitungsnetz wird durch einen starken sogenannten Depoteffekt des Verfahrens vermieden. Die REDO® Technologie beruht auf einer fortentwickelten Form der Membranelektrolyse. Durch das elektrochemische Verfahren werden insgesamt sechs Oxidantien produziert, die sämtliche Krankheitserreger und insbesondere auch hartnäckige Keime wie Legionellen und sogenannte multiresistente Erreger zuverlässig abtöten. Weitere Informationen zum REDO® Verfahren befinden sich im Anhang der Projektunterlagen. 

Die REDO® Technologie hat sich bereits in mehr als 30 Ländern (neben Deutschland insbesondere in Asien, Südamerika, im Mittleren Osten und Afrika) bewährt und wurde seit der Gründung des Unternehmens im Jahr 2002 schon in ca. 700 Anlagen installiert. Zu den Kundengruppen zählen neben Gebäudeinstallationen für Trinkwasser vor allem Wasserwerke und kleinere dezentrale Wasserversorgungseinheiten, die Agrarwirtschaft, Flughäfen und Flugzeugbauer, die Nahrungsmittelindustrie und Schwimmbäder. Das Desinfiktionsmittel ist natürlich unschädlich für den Menschen.

Grasshopper Investments arbeitet seit 2011 mit REDO®. Gemeinsam wurden bereits Projekte in 12 Ländern realisiert. Ein Referenzprojekt in Ungarn ist die Universitätsklinik in Pécs. Aufgrund des regulatorischen Drucks hat man sich dort Anfang des Jahres umfassend mit möglichen Verfahren zur Wasserreinigung befasst und sich nach einem Vergleich und einer öffentlichen Ausschreibung für das REDO® Verfahren entschieden. Die Anlage wurde installiert und die Laborergebnisse fielen sehr gut aus. Dies wurde in einer Pressekonferenz der Uniklinik bekanntgegeben. Inzwischen hat sich auch die Universitätsklinik der renommierten Semmelweis Universität in Budapest nach einem Ausschreibungsverfahren für eine REDO® Installation zur Bekämpfung von Legionellen entschieden. Daneben existieren in Ungarn bereits viele REDO® Installationen in Wasserwerken, der Agrarwirtschaft und der Nahrungsmittelindustrie. 

Da die Installation einer gesamten REDO® Anlage für viele Schulen, Kindergärten, kleinere Krankenhäuser etc. zu kostspielig ist, soll in diesem Projekt ein von Grasshopper und REDO® zusammen entwickeltes Miet-Modell finanziert werden. Das Modell sieht vor, dass das Desinfektionsmittel an einem zentralen Ort mit einer zentralen REDO® Anlage produziert wird und anschließend ein Kundencluster von 60 einzelnen Einheiten (z.B. kleine Schulen und Krankenhäuser) regelmäßig mit dem Desinfiktionsmittel beliefert wird, in den Dosierstaionen, die bei jedem Kunden installiert werden, wir das mittel mit Wasser im richtigen Verhältnis gemischt. Die einzelnen Kunden können diese Dosierstation mieten und werden sodann monatlich mit dem Desinfektionsmittel beliefert. Dadurch werden die für kleinere Einheiten nicht darstellbaren Investitionskosten für eine eigene Anlage vermieden. Den Kunden entstehen so lediglich monatliche Kosten von 150 bis 200 Euro für die Belieferung mit dem Desinfektionsmittel und die Miete für die Dosierstation (Einzelheiten sind dem Servicevertrag zu entnehmen). 

Für Anschaffung und Installation der Komponenten wird eine Gesamtfundingsumme von 279.450 € benötigt. Der Projektinhaber beteiligt die Investoren mit einer Rendite von 7 % über 7 Jahre an den Einnahmen. Darüber hinaus hat das Projekt aufgrund der vermiedenen laufenden Wiedererhitzung des Wassers eine bemerkenswert hohe CO2-Ersparnis von 290 Tonnen CO2 jährlich zur Folge.

Das Projekt umfasst die REDO® Anlage mit Zubehör und Installation sowie Dosierstationen für ein Kundencluster von 60 Einheiten (Details siehe Angebote im Anhang). Genaue Angaben zur Funktionsweise des REDO® Verfahrens sowie Informationen zu den einzelnen Komponenten entnehmen Sie bitte den im Anhang angefügten Broschüren. Diese enthalten ebenfalls einen Vergleich zwischen dem REDO® Verfahren und dem klassisch-thermischen Verfahren anhand einer Grundschule im Raum Budapest. 

Die CO2-Ersparnis des Projektes wurde vom ungarischen Ingenieurbüro „MLT“ durch ein Vergleichsverfahren ermittelt. Dazu wurde die Aufrüstung der bestehenden Situation zur Erfüllung des neuen Legionellengesetzes der Budaörs Grundschule bei Budapest durch übliche thermische Desinfektion mit dem REDO® Verfahren verglichen. Für die Berechnungen zur thermischen Desinfektion wurde das vorhandene Warmwasserleitungsnetz der Schule vermessen (Rohrlängen, Durchmesser) und anhand des stets fixen Wasservolumens im Leitungsnetz der Energieverbrauch für dessen regelmäßige Aufheizung zu Desinfektionszwecken genau berechnet. Die Berechnungen ergeben eine CO2-Emission von 4,73 Tonnen bei thermischer Erhitzung (mittels Aufheizen). Dieser Wert beruht nicht auf Annahmen, da die Wassermenge im Leitungsnetz immer konstant ist, unabhängig davon, welche Menge Wasser regelmäßig durch das Leitungsnetz fließt und verbraucht wird. Im Vergleich dazu verursacht das REDO® Verfahren lediglich 0,158 Tonnen CO2, woraus sich eine CO2-Ersparnis von 4,715 Tonnen für das Projekt der Grundschule ergibt. Es ist wichtig, zu bemerken, dass sich die obigen Rechnungsdaten auf den Gesamtwasserverbrauch einer Schule beziehen. Es muss aber genau festgestellt werden, wie viel aus dem Gesamtwasserverbrauch auf den HMV-Verbrauch fällt (da die Legionellen-Gefahr hierbei besteht). Laut Beraterbericht sind dies weniger als die Hälfte dieser Gesamtverbrauchsmenge. Rechnet man diesen Wert hoch auf die 60 zu beliefernden Kunden, ermöglicht das Projekt eine CO2-Ersparnis von unglaublichen 282,9 Tonnen. Die Hochrechnung beruht auf der Annahme, dass alle 60 Kunden im Durchschnitt eine gleiche Wassermenge desinfizieren wie die begutachtete Grundschule. Aufgrund des hohen Aufwands einer Begutachtung und der Ermittlung der Basiswerte wurde nur einer der 60 Kunden durch das Gutachten erfasst. Einzelheiten sind dem Beraterbericht zu entnehmen.

Die Fundingsumme beinhaltet vier wesentliche Komponenten: die REDO® Anlage mit Zubehör und Installation, die 60 Dosierstationen für die Endkunden sowie die Listing-Gebühren der bettervest Plattform und die Treuhändergebühren. Das Gesamtfinanzierungsvolumen beträgt 279.450 €. Die Fundingschwelle liegt bei 196.000 €. Der Projektinhaber beteiligt die Investoren mit einer Rendite von 7 % über 7 Jahre an den Einnahmen. Durch das Projekt werden infolge der vermiedenen laufenden Wiedererhitzung des Wassers 282,9 Tonnen CO2 eingespart. 

Laut Angaben des Projektinhabers liegen die Einnahmen je Endkunde bei 150 bis 200 € je Monat (für Belieferung und Miete Dosierstation). Bei 60 Kunden und einer Annahme von 150 € je Monat erwirtschaftet das Projekt einen jährlichen Umsatz von 108.000 €. Die Finanzierungskosten (Zins und Tilgung) betragen 54.647 € im Jahr und die laufenden Projektkosten betragen 29.280 € im Jahr (1,5 Mitarbeiter, Miete kleiner Truck, Benzinkosten, Miete Standfläche zentrale REDO® Anlage in Ungarn, Strom und Salz als Betriebsmittel Anlage, allg. Verwaltungskosten). Das sind zusammen ca. 83.927 € pro Jahr.

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03.01.2017 Artikel zum Projekt

Das Projekt hat von der unabhängigen Plattform „kritische Anleger“ eine positive Beurteilung erhalten, besonders hervorgehoben wurde die intensive Kommunikation seitens der Projektinhaberin. Fragen werden ausführlich beantwortet und auf Unklarheiten wird explizit eingegangen. 

Die gesamte positive Projekt-Bewertung von Kritische Anleger ist unter folgendem Link zu finden: https://www.kritische-anleger.de/crowdfunding-tagebuch-dezember-2016/

Update vom 24.11.2016: Mitteilung der Projektinhaberin


Sehr geehrte Damen und Herren,  


die Grasshopper Direktinvest Wasser GmbH & Co. KG konnte weitere finanzielle Mittel über die Kommanditistin Grasshopper Investment GmbH sicherstellen, um gegebenenfalls den Rest des Fundings selbst zu stemmen und möchte mit dem Heruntersetzen der Fundingschwelle dem zeitlichen Marktdruck begegnen. Ab Januar tritt in Ungarn eine verschärfte Legionellenrichtlinie in Kraft, nach der viele Schulen, Krankenhäuser, Altenheime etc. in Ungarn ihre Wasseranlagen zwingend umrüsten müssen.  
Die neue Fundingschwelle ermöglicht Grasshopper Direktinvest Wasser GmbH & Co. KG, bereits frühzeitig die ersten Endkundenverträge zu schließen, um so die Umsetzung des Projektes zu beschleunigen und einen größtmöglichen Marktanteil zu sichern. Konkret könnten mit der Herabsetzung auf 60.000 Euro, die Verträge mit den ersten 15 Endkunden gezeichnet werden. Wenn das Crowdfunding Projekt nach Ablauf der Platzierungszeit nicht voll platziert ist, garantiert Grasshopper Investments die Realisierung des Projektes über zusätzlich sichergestellte Finanzierungsmittel. Bis zum Ende der Platzierungszeit wird jedoch das Projekt für Investitionen von bettervest Investoren freigehalten.  
Die alternative Finanzierung konnte durch Grasshopper Investment erst vor kurzem sichergestellt werden. Aus diesem Grund wurde nicht bereits vorher eine niedrigere Fundingschwelle gewählt und bisher auch noch keine Endkundenverträge abgeschlossen, damit wird aber nun begonnen.  
Außerdem wünscht Grasshopper Direktinvest Wasser GmbH & Co. KG eine geringfügige Änderung der Auszahlungsmodalitäten. Dies ebenfalls mit dem Ziel, frühzeitiger Zwischenauszahlungen zu ermöglichen, um so eine schnellere Erschließung des Marktes zu ermöglichen.  
Die notwendigen Änderungen am Vermögensanlageninformationsblatt, dem Energiewendedarlehen und den Informationen für Verbraucher sind in diesem Dokument hervorgehoben.
Wenn Sie den Anpassungen zustimmen, so antworten Sie auf diese Mail einfach formlos mit einer Bestätigung. Danach senden wir Ihnen nochmals per mail Ihre Widerrufsbelehrung, nach deren Versandt Sie auch nochmals wie üblich 14 Tage Widerrufsrecht haben.  
Wenn Sie der Änderung nicht zustimmen möchten, wären wir um Information per Mail auch dankbar. Haben wir in den nächsten 14 Tagen keine Rückmeldung von Ihnen erhalten, so gehen wir davon aus, dass Sie der Vertragsänderung nicht zustimmen möchten. 


Beste Grüße
Mareen Schneider

Bei weiteren Fragen können Sie gerne eine Email an schneider@grasshopper-investments.com senden.


Ausführliches Projekt-Update vom 27. Oktober 2016


Da wir einige Investoren-Rückfragen erhalten haben, hinsichtlich der noch nicht abgeschlossenen Verträge (Liefer- und Mietverträge für das Desinfektionsmittel und die Dosierstationen) mit den bis zu 60 Endkunden möchten wir hier nochmals auf eine wichtige Projekt-Neuigkeit hinweisen:

Ein vorzeitiger Vertragsschluss mit den Endkunden ist nicht möglich, da die Finanzierung des Projekts über das bettervest Crowdfunding noch nicht gesichert und damit einhergehend die Lieferfähigkeit gegenüber den Endkunden noch nicht garantiert ist.

Daher wurde am 7.10.16 ein zusätzlicher Mietvertrag zwischen REDO Water Systems und der Projektinhaberin geschlossen, in dem die von ihr zu erwerbenden Gegenstände für das bettervest-Projekt an REDO vermietet werden. Die darin vereinbarten Mietzahlungen von REDO an die Projektinhaberin decken die bettervest Finanzierungskosten und die Verwaltungskosten über die Finanzierungslaufzeit des Projekts vollständig ab. Diese Mietzahlungen von REDO sind unabhängig vom Abschluss der Endkundenverträge zu leisten. 

Der Vertrag ist als Unterstützung von REDO Water Systems für die Projektinhaberin im aktuellen Funding zu verstehen. REDO kennt die Marktsituation in Ungarn sowie die vielen bisher besuchten potentiellen Endkunden und glaubt an den Markt. Dafür geht REDO mit dem Mietvertrag mit in die volle Haftung für das Projekt. Grasshopper hat durch den Mietvertrag die Einnahmen bereits heute gesichert, um die Bedenken der Investoren hinsichtlich der Endkundenverträge auszuräumen.

Mit Erreichen der Fundingschwelle werden die REDO Produktionsanlage und die ersten 30 von 60 Dosierstationen erworben und es können damit die Verträge für die ersten 30 Dosierstellen rechtsverbindlich unterzeichnet werden. Nach Vollplatzierung des Projekts können sodann weitere 30 Dosierstationen von der Projektgesellschaft erworben und Verträge für 30 weitere Dosierstationen  unterzeichnet werden (so definiert sich die Fundingschwelle). Selbstverständlich dokumentieren wir nach Erreichen der Fundingschwelle den Projekt-Fortschritt  hier bei bettervest.

Zusätzlich ist darauf hinzuweisen, dass Grasshopper Investments mit dem bettervest Projekt in Ungarn aufgrund der dortigen neuen Legionellengesetzgebung , die ab dem 1. Februar 2017 gilt, unter besonderem Zeitdruck steht: In Ungarn drohen ab dem 01.02.17 Strafzahlungen, wenn die neuen gesetzlichen Vorgaben zu Legionellen nicht erfüllt werden. Die Betroffenen in Ungarn müssen sich daher jetzt und bis dahin nach einer Lösung umschauen, die einerseits die Legionellenproblematik technisch löst. Zum anderen müssen die Betroffenen Investitionsentscheidungen treffen. Solange keine bessere Lösung am Markt bekannt und verfügbar ist, sind daher umfangreiche Aufrüstungen und Neuinvestitionen für thermische Desinfektion als „gängige Methode“ zu erwarten, die –einmal getätigt - sodann für einen langen Zeitraum in Betrieb sein werden. Jede einzelne Investitionsentscheidung für thermische Desinfektion wird zu einer langjährigen CO2 Produktion führen.

Durch das Angebot des bettervest Projekts wird Kunden in Ungarn eine Lösung geboten, die wesentlich effizienter gegen Legionellen wirkt, keinerlei Investitionen des Kunden erfordert und langfristig große Mengen an CO2 Emissionen verhindert. Die Nachfrage ist daher entsprechend hoch.

Eine erste wissenschaftliche und statistisch qualifizierte Studie zur Legionellenbelastung in Ungarn (publiziert im Magazin der IWA - International Water Association) gelangt zu dem Ergebnis, dass mehr als 60 % aller Gebäude in Ungarn eine Verkeimung mit Legionellen aufweisen. Die Belastung in Schulen ist dabei ebenso hoch wie in Krankenhäusern und Hotels.

Es können wesentlich mehr als 60 Dosierstellen bei Kunden in Ungarn installiert werden, was auch geplant ist. Es war aber schwerlich möglich, ein erstes Crowdfunding Projekt für das gesamte Potential zu initiieren. Das Gesamtfinanzierungsvolumen wäre zu hoch geworden. Daher hat Grasshopper das Projekt auf 60 Dosierstationen beschränkt. Es gibt bspw. auch viele größere Krankenhäuser in Ungarn, mit vielen Gebäuden, die schon als einzelner Kunde an bis zu 25 Dosierstationen (also für 25 Gebäude) sehr interessiert sind. Grundsätzlich können die Dosierstationen des Projekts auch an anderen Orten in Ungarn eingesetzt werden. Im Raum der Hauptstadt Budapest befinden sich jedoch besonders viele Kunden. Daher wurde diese Gegend für das erste Projekt als Standort ausgewählt.

Es sollte daher das Ziel sein, möglichst schnell mit dem vorfinanzierten Liefer- und Mietmodell am Markt zu sein und den Endkunden eine kostengünstige, CO2-effiziente Alternative zu bieten. Für den Fall einer zügigen Platzierung des ersten bettervest Projekts könnten viele weitere Dosierstationen über Crowdfunding finanziert werden.

Ergänzende Informationen zur REDO Technologie, dem CO2 Gutachten und dem Verfahrensvergleich:

  1. Die REDO Technologie erfüllt die deutsche Trinkwasserverordnung.
  2. Die REDO Technologie wurde in Ungarn im Rahmen eines gesetzlich vorgeschriebenen Verfahrens für die Anwendungsbereiche Trinkwasser, Schwimmbäder und Agrarwirtschaft staatlich zertifiziert.
  3. Im Dokumente-Bereich wurde ein Gutachten eines unabhängigen deutschen Instituts zur Wirksamkeit der REDO Desinfektion gegen Legionellen neu hochgeladen.
  4. Zudem wurde von Grasshopper Investments eine erläuternde Übersicht zum CO2 Gutachten und dem Verfahrensvergleich zwischen thermischer Desinfektion und REDO Desinfektion erstellt und neu hochgeladen.
  5. Darüber hinaus wurde ein Dokument mit ausführlichen Projektbeschreibungen zu einem Teil der bisher von Grasshopper Investments mit REDO Technologie realisierten Projekten neu hochgeladen. Weitere Informationen zur REDO-Technologie sind in unserem Blogbeitrag zu finden.



Sind die Verträge mit den Kunden bereits geschlossen? 

Nein, die Verträge sind noch nicht unterzeichnet. Die Grasshopper Investments geht keine vertraglich verpflichtende Bindungen auf Projektseite / operativer Seite ein (ob kleines oder großes Projekt), ehe eine klar zugehörige Finanzierung 100%ig feststeht. Alle bindenden Verträge für Projekte werden erst unterzeichnet, wenn die zugehörige Finanzierung 100 % sicher ist. Dies insbesondere, da mit dem Endkunden z.B. kein konkretes Datum über Lieferbeginn vereinbart werden kann und die Finanzierung durch Crowdinvesting beim Endkunden Verunsicherung hervorrufen könnte. Die Unterzeichnungen der Verträge mit Endkunden beginnen genau dann, wenn die Fundingschwelle erreicht ist. 



Wie genau funktioniert das REDO-Verfahren?

Aus einer gesättigten Salzlösung wird in der Membranelektrolysezelle der Anlage unter Einsatz von Strom und durch Elektrolyse ein Desinfektionsmittel produziert, das aus 6 Oxidantien besteht. Diese Mischung an Oxidantien führt den vielen besonderen Vorteilen des Verfahrens. (siehe Blogposting) 

Informationen zur Technologie, welche die deutsche Trinkwasserverordnung erfüllt und in Ungarn für mehrere Anwendungsbereiche – insbesondere Trinkwasser- zertifiziert ist, finden sich neben dem Blogbeitrag (http://mag.bettervest.de/2016/10/fragen-zum-aktuellen-redo-projekt-in-ungarn/) an folgenden Stellen: 
- In der allgemeinen REDO Broschüre, die im Download zur Verfügung steht 
- Filmbeitrag zum Flughafen Frankfurt Hahn, dort werden die Anlage und die Anwendung erklärt  



Wie viele Kunden können abspringen, ohne dass das Projekt scheitert? Wie groß ist der Markt? Gibt es noch ausreichend viele andere Kunden, so dass bei Ausscheiden eines Kunden neue gewonnen werden können und das Projekt weiterhin rentabel bleibt? 


Der Markt in Ungarn wird durch die Studie beschrieben, die im Projektupdate benannt wird. Demnach weisen 60 % der Gebäude in Ungarn eine Legionellenverkeimung auf. Umso größer und älter die Gebäude, desto größer ist die Legionellenproblematik (wg entstandenen Biolfilmen, Totleitungen, etc).
 
o Wir konzentrieren uns in Ungarn im Moment auf Krankenhäuser, Schulen und andere staatliche Einrichtungen, wir stehen in Kontakt mit dem Verband der staatlichen Krankenhäuser und haben bereits viele Krankenhäuser besucht. 
o Die Kunden müssen zunächst einmal ihren Status erfassen und erste Messungen zu Legionellen durchführen. Der Grenzwert liegt bei 100 KBE (sog. Koloniebildende Einheiten) pro 100 mml. Wir haben keine einzige Messung, die die Grenzwerte erfüllt. Die Werte liegen 4000 KBE, 40.000 KBE - in einem Krankenhaus sogar bei 200.000 KBE 
o Es gibt viele Kunden, die aus mehreren Gebäuden bestehen und daher mehrere Dosierstationen benötigen werden. Bpsw bei den Krankenhäusern gibt es viele Kunden mit vielen Gebäuden (bis zu 25), die dann auch viele Dosierstellen benötigen (schon als einzelner Kunde)
o Der Markt ist riesig und kann das Projekt nicht ansatzweise abgedeckt werden. Wir haben da Projekt auf 60 Dosierstellen beschränkt weil das Investitionsvolumen sonst zu hoch geworden wäre. Wir werden noch viel mehr Dosierstellen benötigen, um den Markt auch nur ansatzweise zu erschließen. Aber wir müssen dazu aktiv an den Markt und dazu muss die Finanzierung gesichert sein. 



Wie viel Energieeinsatz ist für die REDO-Technologie nötig? 

Der Energieeinsatz für REDO Desinfektion ist verschwinden gering. Es braucht nur die Energie für die Produktion es Desinfektionsmittels. Der Energieeinsatz je Endkunde für alternative thermische Desinfektion hängt ausschließlich davon ab, welche Menge Wasser sich im Warmwasserleitungsnetz eines Kunden befindet. Diese muss regelmäßig erhitzt werden. Für die Grundschule Budaörs, die begutachtet wurde, wurde dazu das Warmwasserleitungsnetzt vermessen (Länge und Durchmesser) und daraus die Wassermenge ermittelt. Und diese Wassermenge wird je nach Gebäudegröße und Wassernetzgröße eines Kunden variieren. (vgl. dazu die neu hochgeladenen „Erläuterungen zum Gutachten“ ).
Die Informationen zur Umsetzung werden nur angemeldeten Benutzern angezeigt.

Durch die Zusammenarbeit mit bettervest möchten wir das bislang weitgehend unbekannte, aber erhebliche CO2-Einsparpotential im Wassersektor durch innovative Projektkonzepte realisieren und finanzieren

Foto: Mareen Schneider - Geschäftsführerin

Mareen Schneider - Geschäftsführerin

Unternehmensportrait

Grasshopper Direktinvest Wasser GmbH & Co. KG

Projektinhaber in diesem Projekt ist die Grasshopper Direktinvest Wasser GmbH & Co. KG, eine neu gegründete Projektgesellschaft der Grasshopper Investments GmbH. Zweck dieser Gesellschaft ist die Realisierung und Bündelung von Projekten auf Basis des neu entwickelten „Liefer- und Mietmodells für Trinkwasserdesinfektion“ als einer innovativen Form von „Mobile Water Services“. Auf Basis dieses Konzepts befinden sich derzeit neben weiteren Projekten in Ungarn auch Projekte in Indien in der Planung. 

Die Grasshopper Investments GmbH mit Sitz in Frankfurt am Main ist ein im Jahr 2009 gegründetes unabhängiges Unternehmen für innovative Finanzierungskonzepte und Geschäftsmodelle im Bereich Wasser. Anlass für die Gründung war die mangelnde Verfügbarkeit von Finanzierungsmodellen für Wasserprojekte, obgleich in vielen Ländern der Welt eine hohe Nachfrage nach Lösungen für die Finanzierung von Investitionen in die Wasserinfrastruktur besteht. Mehr als eine Milliarde Menschen müssen Wasser aus verkeimten und häufig chemisch belasteten Quellen trinken. Die Folge: mehr als 1,8 Mio. Menschen sterben jährlich an Krankheiten, die durch verschmutztes Wasser verursacht wurden, viele davon Kinder unter fünf Jahren. Häufig ist fehlendes Kapital die Ursache dafür, dass gerade in Schwellenländern keine Investitionen in eine funktionierende Trinkwasserinfrastruktur getätigt werden. 

Grasshopper Investments möchte dazu beitragen, die Finanzierungslücke im Wassersektor zu schließen und mehr Menschen Zugang zu sicherem Trinkwasser zu verschaffen. Grasshopper Investments hat sich dazu seit seiner Gründung intensiv mit Finanzierungsstrukturen im Wassersektor befasst und in den letzten Jahren verschiedene Investitionsmodelle für Trinkwasserprojekte entwickelt und bei Investoren platziert. Auf diese Weise wurden alternative Finanzierungsmöglichkeiten für Wasserprojekte geschaffen, die bislang weltweit kaum vorhanden waren. Der Anspruch von Grasshopper Investments ist es dabei durch ethische Investments Strukturen zu fördern, die gesellschaftliche Probleme unternehmerisch lösen und zugleich die richtigen Anreizsysteme für eine volkswirtschaftlich nachhaltige Entwicklung schaffen. Der Länderfokus liegt auf Schwellenländern, denn hier besteht der höchste Bedarf. Die bisher realisierten Projekte wurden überwiegend in Ländern wie Indien, Indonesien, Philippinen, Oman, Nigeria und Venezuela umgesetzt. 

Mareen Schneider ist Gründerin und Geschäftsführerin von Grasshopper Investments. Sie ist ausgebildete Juristin und als Rechtsanwältin zudem Gründungspartnerin der Frankfurter Kanzlei „Landgraf Schneider Rechtsanwälte PartG“ mit Ausrichtung auf das internationale Wirtschaftsrecht, Kapitalmarktrecht und Finanzierung. Ihre anwaltlichen Erfahrungen mit der Konzeption und Strukturierung von Projektfinanzierungen gaben den Anstoß, vorhandene Finanzierungsstrukturen des westlichen Kapitalmarkts auf neue Weise für den überwiegend staatlich geprägten Wassersektor in Schwellenländern zu nutzen und so zur Verbesserung der Trinkwasserversorgung von Menschen beizutragen.

Die Grasshopper Direktinvest Wasser GmbH & Co. KG hat bisher keine anderen Kredite.


Grasshopper Direktinvest Wasser GmbH & Co. KG | Zeppelinallee 21 | 60325 Frankfurt am Main
Geschäftsführerin - Mareen Schneider
0049 (0) 69 713731812 | schneider@grasshopper-investments.com

Risikohinweise

Allgemeine Risiken und Risiken aus der Ausgestaltung der Nachrangdarlehen

  1. Maximales Risiko – Totalverlustrisiko

    Es besteht das Risiko eines Totalverlusts des investierten Kapitals und der Zinsen. Individuell können dem Darlehensgeber zusätzliche Vermögensnachteile, z.B. durch Kosten für Steuernachzahlungen, entstehen. Deshalb ist das Darlehen nur als Beimischung in ein Anlageportfolio geeignet. Die Darlehensvergabe ist nur für Investoren geeignet, die einen entstehenden Verlust bis zum Totalverlust ihrer Kapitalanlage hinnehmen könnten. Das Darlehen ist nicht zur Altersvorsorge geeignet. Das Risiko einer Nachschusspflicht oder einer sonstigen Haftung, die über den Betrag des eingesetzten Darlehenskapitals hinausgeht, besteht dagegen nicht.

  2. Nachrangrisiko und unternehmerischer Charakter der Beteiligung

    Bei dem Darlehensvertrag handelt es sich um ein Darlehen mit einem sogenannten qualifizierten Rangrücktritt (siehe näher Ziffer 9 des Darlehensvertrags). Sämtliche Ansprüche des Darlehensgebers (Investors) aus dem Darlehensvertrag – insbesondere die Ansprüche auf Rückzahlung des Darlehensbetrags und auf Zahlung der Zinsen – („Nachrangforderungen“ ) können gegenüber dem Darlehensnehmer nicht geltend gemacht werden, wenn dies für den Darlehensnehmer einen Insolvenzgrund herbeiführen würde. Das bedeutet, dass die Zahlung von Zins und Tilgung des Darlehens keine Insolvenz des Darlehensnehmers auslösen darf. Dann dürften weder Zinsen noch Tilgungszahlungen an die Darlehensgeber geleistet werden. Die Nachrangforderungen des Darlehensgebers treten außerdem im Falle der Durchführung eines Liquidationsverfahrens und im Falle der Insolvenz des Darlehensnehmers im Rang gegenüber sämtlichen gegenwärtigen und künftigen Forderungen aller nicht nachrangigen Gläubiger des Darlehensnehmers zurück, das heißt, der Darlehensgeber wird mit seinen Forderungen zwar vor den Gesellschaftern, aber erst nach vollständiger und endgültiger Befriedigung sämtlicher anderer Gläubiger des Darlehensnehmers (mit Ausnahme anderer Rangrücktrittsgläubiger) berücksichtigt.

    Der Darlehensgeber trägt daher ein unternehmerisches Risiko, das höher ist als das Risiko eines regulären Fremdkapitalgebers. Der Darlehensgeber wird dabei nicht selbst Gesellschafter des Darlehensnehmers und erwirbt keine Gesellschafterrechte. Es handelt sich nicht um eine sogenannte mündelsichere Beteiligung, sondern um eine unternehmerische Beteiligung mit eigenkapitalähnlicher Haftungsfunktion.

    Der qualifizierte Rangrücktritt könnte sich wie folgt auswirken: Der Darlehensnehmer würde die Zins- und Tilgungszahlung bei Insolvenznähe so lange aussetzen müssen, wie er dazu verpflichtet ist. Der Darlehensgeber dürfte seine Forderungen bei Fälligkeit nicht einfordern. Der Darlehensgeber müsste eine Zinszahlung, die er trotz der Nachrangigkeit zu Unrecht erhalten hat, auf Anforderung an den Darlehensnehmer zurückgeben. Es besteht auch die Möglichkeit, dass der Darlehensgeber die Zinszahlungen ebenso wie die Tilgungszahlungen im Ergebnis aufgrund des Nachrangs nicht oder nicht rechtzeitig erhält oder zurückzuzahlen hat. Zudem könnte es sein, dass der Darlehensgeber für bereits gezahlte Zinsen Steuern entrichten muss, obwohl er zur Rückzahlung der erhaltenen Beträge verpflichtet ist.

  3. Fehlende Besicherung der Darlehen

    Da das Darlehen unbesichert ist, könnte der Darlehensgeber im Insolvenzfall des Darlehensnehmers weder seine Forderung auf Rückzahlung des eingesetzten Kapitals noch seine Zinszahlungsansprüche aus Sicherheiten befriedigen. Im Insolvenzfall könnte dies dazu führen, dass die Ansprüche der einzelnen Darlehensgeber nicht oder nur zu einem geringeren Teil durchgesetzt werden können. Dies könnte dazu führen, dass Zins- oder Tilgungszahlungen nicht oder nicht rechtzeitig geleistet werden können oder dass es zum teilweisen oder vollständigen Verlust des investierten Kapitals kommt.

  4. Veräußerlichkeit (Fungibilität), Verfügbarkeit des investierten Kapitals, langfristige Bindung

    Die Darlehensverträge sind mit einer festen Vertragslaufzeit versehen. Eine vorzeitige ordentliche Kündigung durch den Darlehensgeber ist nicht vorgesehen. Nachrangdarlehen sind keine Wertpapiere und auch nicht mit diesen vergleichbar. Derzeit existiert kein liquider Zweitmarkt für die abgeschlossenen Darlehensverträge. Eine Veräußerung des Darlehens durch den Darlehensgeber ist zwar grundsätzlich rechtlich möglich. Die Möglichkeit zum Verkauf ist jedoch aufgrund der geringen Marktgröße und Handelsvolumina nicht sichergestellt. Es ist auch möglich, dass eine Abtretung nicht zum Nennwert der Forderung erfolgen kann. Es könnte also sein, dass bei einem Veräußerungswunsch kein Käufer gefunden wird oder der Verkauf nur zu einem geringeren Preis als gewünscht erfolgen kann. Das investierte Kapital kann daher bis zum Ablauf der Vertragslaufzeit gebunden sein.

  5. Mögliche Verlängerung der Kapitalbindung

    Da es sich um ein nachrangiges Darlehen handelt, darf das Darlehen nur zurückgezahlt werden, wenn dies bei dem Darlehensnehmer nicht zur Zahlungsunfähigkeit führen würde. Wäre dies der Fall, verlängerte sich die Laufzeit des Darlehens automatisch bis zu dem Zeitpunkt, zu dem dieser Zustand nicht mehr bestünde. Die Anlage ist damit für Darlehensgeber, die darauf angewiesen sind, exakt zum geplanten Laufzeitende ihr Geld zurück zu erhalten, nicht empfehlenswert.

  • Risiken auf Ebene des Darlehensnehmers
    1. Geschäfts- und Ausfallrisiko des Darlehensnehmers

      Der Darlehensgeber trägt das Risiko einer nachteiligen Geschäftsentwicklung des Darlehensnehmers. Es besteht das Risiko, dass dem Darlehensnehmer in Zukunft nicht die erforderlichen Mittel zur Verfügung stehen, um die Zinsforderungen zu erfüllen und die Darlehensvaluta zurückzuzahlen.

      Weiterhin trägt der Darlehensgeber das Risiko der Insolvenz des Darlehensnehmers. Der Darlehensnehmer kann zahlungsunfähig werden oder in Überschuldung geraten. Dies kann insbesondere der Fall sein, wenn der Darlehensnehmer geringere Einnahmen und/oder höhere Ausgaben als erwartet zu verzeichnen hat oder wenn er eine etwaig erforderliche Anschlussfinanzierung nicht einwerben kann. Die Insolvenz des Darlehensnehmers kann zum Verlust des Investments des Darlehensgebers und der Zinsen führen, da der Darlehensnehmer keinem Einlagensicherungssystem angehört.

      Weder der wirtschaftliche Erfolg der zukünftigen Geschäftstätigkeit des Darlehensnehmers noch der Erfolg der finanzierten energetischen Maßnahme können mit Sicherheit vorhergesehen werden. Der Darlehensnehmer kann Höhe und Zeitpunkt von Zuflüssen weder zusichern noch garantieren.

    2. Risiken aus der Geschäftstätigkeit und der Durchführung des finanzierten Projekts

      Verschiedene Risikofaktoren können die Fähigkeit des Darlehensnehmers beeinträchtigen, seinen Verpflichtungen aus dem Darlehensvertrag nachzukommen. Dies sind zum einen Risiken aus der Durchführung des finanzierten Projekts. Die geplante energetische Maßnahme könnte komplexer sein als erwartet. Es könnten unerwartete und/oder höhere Umsetzungsrisiken auftreten und/oder Geschäftsprozesse mit mehr Aufwand und Kosten verbunden sein als erwartet. Es könnten Planungsfehler zutage treten oder Vertragspartner des Darlehensnehmers mangelhafte Leistungen erbringen. Es könnte sich herausstellen, dass Annahmen, auf denen die Projektplanung basiert, fehlerhaft sind. Erforderliche Genehmigungen könnten nicht erteilt werden. Es könnten unbekannte Umweltrisiken oder Altlasten bestehen. Es könnte zu Verzögerungen im geplanten Projektablauf und/oder zu Problemen bei der Erzielung von Einnahmen in der geplanten Höhe oder zum geplanten Zeitpunkt kommen. Ein etwaiger Versicherungsschutz könnte sich als nicht ausreichend erweisen. Die rechtlichen Anforderungen könnten sich verändern und dadurch könnten Änderungen oder zusätzliche Maßnahmen im Zusammenhang mit dem Projekt erforderlich werden, was zu Mehrkosten und/oder zeitlichen Verzögerungen führen könnte. Bei Leistungen, die Dritten gegenüber erbracht werden, könnten diese Gewährleistungsansprüche geltend machen, ohne dass der Darlehensnehmer Regressansprüche gegen eigene Zulieferer durchsetzen kann. Auch weitere Faktoren können sich nachteilig auf den Projekterfolg auswirken, wie etwa die Entwicklung des Strompreises oder des Preises anderer Energieträger, des Marktumfelds, der Nachfrage- und Absatzsituation, von Lieferantenbeziehungen, des politischen Umfelds und politischer Verhältnisse, von Umweltrisiken, Länder- und Wechselkursrisiken sowie Wettbewerbern.

      Daneben ist die allgemeine Geschäftstätigkeit des Darlehensnehmers mit Risiken verbunden, wie etwa marktbezogenen Risiken (z. B. Nachfrage- und Absatzrückgang; Zahlungsschwierigkeiten oder Insolvenzen großer Abnehmer; [Insolvenzen von Kunden, bei denen energetische Maßnahmen durchgeführt werden, aus deren Einnahmen Zins- und Tilgungszahlungen finanziert werden sollen;] Kostenerhöhungen und Kapazitätsengpässe auf Beschaffungsseite; politische Veränderungen; Zins- und Inflationsentwicklungen; Länder- und Wechselkursrisiken; Veränderungen der rechtlichen und steuerlichen Rahmenbedingungen der Tätigkeit des Darlehensnehmers) und unternehmensbezogene Risiken (z. B. Qualitätsrisiken; Produktmängel; Finanzierungs- und Zinsänderungsrisiken; Risiken aus Marken und Schutzrechten; Abhängigkeit von Partnerunternehmen, Schlüsselpersonen und qualifiziertem Personal; Risiken aus Rechtsstreitigkeiten, unzureichendem Versicherungsschutz, aus der Gesellschafter- und/oder Konzernstruktur, aus der internen Organisation, aus Vermögensbewertungen und Steuernachforderungen).

      Diese und/oder weitere Risiken könnten sich negativ auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Darlehensnehmers auswirken. Dem Darlehensnehmer könnten infolgedessen in Zukunft nicht die erforderlichen Mittel zur Verfügung stehen, um die Zinsforderungen zu erfüllen und das eingesetzte Darlehenskapital zurückzuzahlen.

      Bisherige Markt- oder Geschäftsentwicklungen sind keine Grundlage oder Indikator für zukünftige Entwicklungen.

    3. Kapitalstrukturrisiko

      Der Darlehensnehmer wird möglicherweise weitere Fremdkapitalfinanzierungen in Anspruch nehmen und daher Verpflichtungen eingehen, die (unabhängig von seiner Einnahmesituation) gegenüber den Forderungen der Nachrang-Darlehensgeber vorrangig zu bedienen sind.

  • Risiken auf Ebene des Anlegers
    1. Fremdfinanzierungsrisiko

      Dem Darlehensgeber können im Einzelfall in Abhängigkeit von den individuellen Umständen weitere Vermögensnachteile entstehen, z.B. aufgrund von Steuernachzahlungen. Wenn der Darlehensgeber die Darlehenssumme fremdfinanziert, indem er etwa einen privaten Kredit bei einer Bank aufnimmt, kann es über den Verlust des investierten Kapitals hinaus zur Gefährdung des weiteren Vermögens des Darlehensgebers kommen. Das maximale Risiko des Darlehensgebers besteht in diesem Fall in einer Überschuldung, die im schlechtesten Fall bis zur Privatinsolvenz des Darlehensgebers führen kann. Dies kann der Fall sein, wenn bei geringen oder keinen Rückflüssen aus der Vermögensanlage der Darlehensgeber finanziell nicht in der Lage ist, die Zins- und Tilgungsbelastung aus seiner Fremdfinanzierung zu bedienen. Der Darlehensnehmer rät daher von einer Fremdfinanzierung des Darlehensbetrags ab.

    2. Hinweis zu Risikostreuung und Vermeidung von Risikokonzentration

      Die Investition in den Nachrangdarlehensvertrag sollte aufgrund der Risikostruktur nur als ein Baustein eines diversifizierten (risikogemischten) Anlageportfolios betrachtet werden. Grundsätzlich gilt: Je höher die Rendite oder der Ertrag, desto größer das Risiko eines Verlusts. Durch eine Aufteilung des investierten Kapitals auf mehrere Anlageklassen und Projekte kann eine bessere Risikostreuung erreicht und „Klumpenrisiken“ können vermieden werden.

  • Hinweise des Plattformbetreibers
    1. Umfang der Projektprüfung durch den Plattformbetreiber

      Der Plattformbetreiber nimmt im Vorfeld des Einstellens eines Projekts auf der Plattform lediglich eine Prüfung nach formalen Kriterien vor. Das Einstellen auf der Plattform stellt keine Investitionsempfehlung dar. Der Plattformbetreiber beurteilt nicht die Bonität des Darlehensnehmers und überprüft nicht die von diesem zur Verfügung gestellten Informationen auf ihren Wahrheitsgehalt, ihre Vollständigkeit oder ihre Aktualität

    2. Tätigkeitsprofil des Plattformbetreibers

      Der Plattformbetreiber übt keine Beratungstätigkeit aus und erbringt keine Beratungsleistungen. Insbesondere werden keine Finanzierungs- und/oder Anlageberatung sowie keine steuerliche und/oder rechtliche Beratung erbracht. Der Plattformbetreiber gibt Investoren keine persönlichen Empfehlungen zum Erwerb von Finanzinstrumenten auf Grundlage einer Prüfung der persönlichen Umstände des jeweiligen Investors. Die persönlichen Umstände werden nur insoweit erfragt, wie dies im Rahmen der Anlagevermittlung gesetzlich vorgeschrieben ist, und lediglich mit dem Ziel, die gesetzlich vorgeschriebenen Hinweise zu erteilen, nicht aber mit dem Ziel, dem Investor eine persönliche Empfehlung zum Erwerb eines bestimmten Finanzinstruments auszusprechen.

    3. Informationsgehalt der Projektbeschreibung

      Das Projektprofil und die Projektbeschreibung auf der Plattform erheben nicht den Anspruch, alle Informationen zu enthalten, die für die Beurteilung der angebotenen Anlage erforderlich sind. Investoren sollten die Möglichkeit nutzen, dem Darlehensnehmer über die Plattform Fragen zu stellen, sich aus unabhängigen Quellen zu informieren und fachkundige Beratung einzuholen, wenn sie unsicher sind, ob sie den Darlehensvertrag abschließen sollten. Da jeder Darlehensgeber mit seiner Darlehensvergabe persönliche Ziele verfolgen kann, sollten die Angaben und Annahmen des Darlehensnehmers unter Berücksichtigung der individuellen Situation sorgfältig geprüft werden.