Vorfinanzierung von LED Produkten und Unternehmensfinanzierung – ECRES

Green Economy erreicht in
8.5% Rendite
1% Vorlaufzins
1 Jahr Laufzeit
164,850€ benötigt
164,850€ von 234 Investoren
Fundingschwelle:44000
Hinweis gemäß § 12 Abs. 2 Vermögensanlagengesetz:
Der Erwerb dieser Vermögensanlage ist mit erheblichen Risiken verbunden und kann zum vollständigen Verlust des eingesetzten Vermögens führen.

Hintergrund 

Gegenstand des hier vorliegenden Crowdfunding-Projektes ist die Vorfinanzierung der Produktion von LED-Leuchtmitteln der ECRES GmbH. Es handelt sich hierbei um eine Unternehmensfinanzierung, keine Projektfinanzierung, wie normalerweise auf bettervest.com. 

Die ECRES GmbH wurde 2012 in Haldensleben gegründet. Das Unternehmen befasst sich mit der Entwicklung, Produktion und dem Vertrieb von LED-Leuchten und -Lampen auf Grundlage innovativster Hochleistungs-LED-Technologie für hochwertige und anspruchsvolle Anwendungen in Industrie und Gewerbe. Dabei hat ECRES eine Palette an namhaften Kunden bzw. Projekten vorzuweisen, wie zum Beispiel die Ausrüstung des neuen Flughafens in Baku, Aserbaidschan, ArcelorMittal in Luxemburg oder McDonalds in Trier. Gründer und Kopf von ECRES, Herr Oliver Grim, übernahm Anfang 2017 das Werk in Haldensleben sowie alle Namens- und Patentrechte. Da die finanziellen Reserven für diese strukturelle Übernahme aufgebraucht wurden, sucht ECRES nun mittels bettervest eine Zwischenfinanzierung, um eingehende Bestellungen mittels Wareneinkauf und Produktion der Ware bedienen zu können. 

Gegenstand der Finanzierung 

Mit den in diesem Crowdfunding eingesammelten Geldern wird ausschließlich die Herstellung von LED-Komponenten als auch der Unternehmensbetrieb zur Herstellung dieser Ware vorfinanziert. Grund ist, dass vom Zeitpunkt der Bestellung bei ECRES bis zur Auslieferung und damit auch Bezahlung durch den Kunden bis zu drei Monate vergehen können. Um diesen Zeitraum zu überbrücken, benötigt ECRES eine Zwischenfinanzierung durch die Crowd. Die genauen Kostenpositionen finden sich im Liquiditätsplan 2018. Die erwarteten Kundenbestellungen (wovon die erste bereits vorliegt), können im Dokument Erwartete Auftraege Okt 17 - Maerz 18 eingesehen werden. 

Die Auszahlung der Finanzierung an ECRES ist an die konkrete Bestellung von Kunden gekoppelt. ECRES erhält 

  • die ersten 40.000 € sobald eine erste LED-Bestellung von einem Kunden vorliegt 
  • weitere 40.000 €, sofern Bestellungen im Wert von mindestens 40.001 € vorliegen 
  • weitere 40.000 €, sofern Bestellungen im Wert von mindestens 80.001 € vorliegen 
  • weitere 30.000 €, sofern Bestellungen im Wert von mindestens 120.001 € vorliegen 

Geschäftsmodell 

Das Geschäftsmodell der ECRES besteht aus zwei Komponenten. Es umfasst zum einen die Entwicklung, die Produktion und den Vertrieb von LED-Leuchten und -Lampen auf Grundlage innovativster Hochleistungs-LED-Technologie für hochwertige und anspruchsvolle Anwendungen in Industrie und Gewerbe. Dabei erfolgt die Akquisition von A-Kunden durch Herrn Grim und Herrn Schumacher. Der Vertrieb von LED-Leuchten an B- und C-Kunden wird über ein Handelsvertreternetz und ein Distributorennetzwerk mit dem ehemaligen Unternehmen BAUM Consulting betreut. Vor Kurzem wurde das Unternehmen von der ECRES GmbH übernommen. 

Die zweite Komponente des Geschäftsmodells ist die Vermittlung von Photovoltaikanlagen. Ab April 2017 wurde eine Vertriebskooperation mit dem Dach-Photovoltaik-Anlagenhersteller enerXia GmbH eingegangen. enerXia ist präferierter Partner des weltgrößten Solarmodulherstellers Trina Solar. Die Vorteile für die Kunden: im Bundle werden eine Photovoltaik-Anlage sowie ECRES-Leuchten bezogen. Dadurch entstehen Kosteneinsparungen beim Strom von bis zu zwei Cent im Vergleich zu anderen Energieanbietern, Pachteinnahmen durch die Vermietung der Dächer für die PV-Anlagen, kostenlose Bereitstellungen der ECRES-Leuchten für die Produktionshallen bzw. Verkaufsräume und Energieeinsparungen von bis zu 77 % durch die ECRES-Leuchten. ECRES wird durch den Photovoltaik-Anlagenhersteller bezahlt. 

Die detaillierte Erläuterung des Geschäftsmodells befindet sich im Textteil "Marktpotential & Wettbewerbsvorteile" unter "Details" als auch im Businessplan

Finanzielle Lage des Unternehmens 

Die aktuelle finanzielle Lage des Unternehmens kann der vorläufigen Bilanz 2016 entnommen werden. Demnach lag der Gewinnüberschuss von ECRES in 2016 bei 61.064,06 €. Mit den einkommenden Aufträgen und durch die aktuell geringen Personalkosten, konnte ECRES bis heute alle Kosten aus eigenen Einnahmen decken.  

Technologie 

Die ECRES GmbH entwickelt, produziert und vertreibt LED-Produkte. Bei LEDs handelt es sich um Leuchtdioden (aus dem Engl. light-emitting diode), die einige bedeutende Vorteile gegenüber herkömmlichen Leuchtmitteln wie Glühbirnen und Energiesparlampen aufweisen (Quelle): Sie haben einen sehr geringen Stromverbrauch (im Fall von ECRES je nach Produkt 63 - 90 % weniger gegenüber konventionellen Beleuchtungsmitteln), sie enthalten kein gesundheitsgefährdendes Quecksilber und müssen aus diesem Grund auch nicht über den Sondermüll entsorgt werden. Des Weiteren verfügen LEDs über eine besonders lange Lebensdauer von bis zu 50.000 Stunden, wodurch sich der Wartungsaufwand und die daraus resultierenden Kosten stark verringern. Zusätzlich kommt es bei LED-Leuchtmitteln nicht zu einer Einschaltverzögerung wie es beispielsweise bei Energiesparlampen der Fall ist (Quelle). Die Vorteile von LED-Leuchtmitteln liegen auf der Hand und der Markt reagiert: Bereits 2020 geht man von einem Marktpotential von 14 Milliarden € in Europa aus. Im Vergleich: 2011 betrug der auf dem europäischen Markt generierte Umsatz lediglich 1 Milliarde € (Quelle). ECRES konzentriert sich in diesem Wettbewerbsumfeld mit eigens entwickelten LED-Produkten auf Nischensegmente hochwertiger und anspruchsvoller industrieller Anwendungen unter Extrembedingungen wie Hitze, Kälte, giftigen Gasen, Explosionsgefahr, extremer Höhe und starker Druckbelastung. 

Klimaschutz 

Die von ECRES vertriebenen Leuchtmittel verbrauchen gegenüber herkömmlichen Leuchtmitteln 63 - 90 % weniger Strom. Somit führen sie zu enormen Energie- und auch Kosteneinsparungen für Industrieunternehmen. Letztendlich profitiert im Wesentlichen das Klima vom geringeren Verbrauch an Elektrizität, da weniger CO2 während der Stromproduktion emittiert wird. Da es sich bei dem vorliegenden Crowdfunding-Projekt um eine Unternehmensfinanzierung handelt und nicht um eine konkrete Projektfinanzierung, wie es auf bettervest.com üblicherweise der Fall ist, können die CO2-Einsparungen nicht genau beziffert werden. 

Weitere positive Umwelteffekte der ECRES Produkte sind im Besonderen, dass LEDs kein gesundheits- und umweltschädliches Quecksilber enthalten und deren Entsorgung/Recycling gefahrenfrei möglich ist. Mittlerweile können bereits 90 - 95 % der Bestandteile von LEDs wiederverwertet werden (Quelle, Quelle).

Firmenhistorie 

Im Jahr 2009 erhielt das in Luxemburg ansässige Ingenieurbüro LUX-TEC S.A., geleitet von seinem Hauptaktionär, Herr Oliver Grim, einen Entwicklungsauftrag für LED-Hallenleuchten für den Einsatz unter Extrembedingungen in der Stahlindustrie. Zu diesem Zeitpunkt existierte keine LED-Leuchte, die die besonderen Bedingungen, u.a. sehr hohe Umgebungstemperatur und extreme Robustheit, auch nur annähernd erfüllte. Große Lampenhersteller wie Osram und Philips attestierten, dass dies mit der bekannten LED-Technologie nicht machbar sei. Entgegen dieser Einschätzung konnten die Entwickler von ECRES nach 1,5 Jahren Entwicklungszeit die erste LED-Hallenleuchte, die für diesen industriellen Einsatz geeignet war, dem Markt vorstellen. Die ehemalige Muttergesellschaft (ECRES S.A.) wurde im Jahr 2010 durch die Entwickler, u.a. Herr Grim, und private Geldgeber sowie mithilfe von Fördergeldern des luxemburgischen Staates gegründet. Daraufhin wurde eine komplette Produktreihe entwickelt und 2011 zwei große McDonalds Filialen in Trier und Bitburg mit den neuen Produkten auf LED umgerüstet. Anfang 2012 konnte im Anschluss in Luxemburg eine vom Staat für Start-Up Unternehmen geförderte Produktionsstätte bezogen werden. Ein weiterer Meilenstein war der Auftrag zum Generallieferanten für LED-Hallenleuchten für das luxemburgische Stahlunternehmen ArcelorMittal. Letzteres ist mit über 60 Werken in mehr als zwei Dutzend Ländern vertreten und mit 320.000 Beschäftigten noch vor Thyssen-Krupp und Acerinox der weltweit größte Stahlproduzent (Quelle). 2012 wurde zudem die 100-prozentige deutsche Tochter-GmbH (ECRES GmbH) gegründet, mit dem Ziel sukzessiv den gesamten Geschäftsbetrieb von Luxemburg nach Deutschland zu verlagern. Hintergrund waren die hohen Personal- und Infrastrukturkosten am Produktionsstandort Luxemburg sowie der Mehrwert, welcher für den internationalen Markt aus dem Zusatz „Made in Germany“ resultiert. Der Unternehmenssitz befindet sich nun in der rund 20.000 Einwohner großen Stadt Haldensleben (Sachsen-Anhalt). Der heutige Standort weist eine strategisch optimale Lage auf: Die Infrastruktur der Region ist neu und kostengünstig, bei deutlich niedrigeren Lohn- und Gehaltskosten im Vergleich zu Luxemburg sowie optimaler Verkehrsanbindung. Die Landeshauptstadt Magdeburg ist nur 30 km entfernt und die moderne und sehr gepflegte Immobilie konnte langfristig angemietet werden. 

Aufgrund der zu hohen Produktionskosten in Luxemburg entschied man sich im Jahr 2014 die gesamte Produktion nach Haldensleben zu verlagern. 2015 folgten die Bereiche Produktion, Verwaltung, Vertrieb und Systemlösungen. 2016 wurden alle weiteren Bereiche auf die deutsche GmbH übertragen und somit in Haldensleben angesiedelt. 

Übertragung der Patente und Namensrechte von ECRES S.A. zu ECRES GmbH 

Im Jahr 2013 erwarb ein Geschäftspartner 60 % der Aktien der ECRES S.A. (Luxemburg). Nach einiger Zeit stellte sich heraus, dass die Zusammenarbeit nicht wie geplant funktioniert und daher entschied man sich getrennte Wege zu gehen. So übertrug Herr Grim 2017 alle Namen- und Patentrechte der luxemburgischen GmbH (ECRES S.A.) auf die deutsche GmbH (ECRES GmbH). Diese deutsche ECRES GmbH ist das Unternehmen, für welches die hier vorgestellte Unternehmensfinanzierung mittels Crowdfunding durchgeführt wird. Die luxemburgische ECRES S.A. existiert noch, ist aber aufgrund der fehlenden Patentrechte und dem zur deutschen ECRES GmbH abgewanderten Personal mit Spezial-Knowhow nur noch als Vertriebs-Unternehmen der LEDs zu betrachten. 

ECRES sieht sich heute als Pionier in seinem Marktsegment. Die Gründungsmitglieder des Unternehmens hatten vor fünf Jahren eine Vision, eine Produktentwicklung voranzutreiben, die sowohl den speziellen Anforderungen der industriellen Beleuchtung gerecht wird, als auch die Umwelt mit einem energiesparenden Produkt entlastet. Die Technologie sowie auch das Know-How des Unternehmens ist von Jahr zu Jahr gewachsen und ist der Konkurrenz oft einen Schritt voraus. ECRES verfügt heute über ein Portfolio an professionellen Produkten gekoppelt mit der notwendigen Erfahrung, die gesamte Palette an Beleuchtungsprojekten in einem Format zu bedienen. 

Marktpotential & Wettbewerbsvorteile 

Der Beleuchtungsmarkt befindet sich derzeit in einem massiven Umbruch. So werden traditionelle Leuchtmittel wie Glühbirnen – in Zukunft aber auch Halogen- und Energiesparlampen – durch moderne Halbleitertechnologie abgelöst. Firmen wie ECRES sehen den Technologiewandel als Chance, sich auf dem LED-Beleuchtungsmarkt gerade in Nischensektoren erfolgreich zu etablieren.

Zu den wichtigsten Wachstumsfaktoren des Marktes zählen zum Beispiel das zunehmende Umweltbewusstsein der Bevölkerung und die Besorgnis über CO2-Emissionen. Unternehmen sehen im Besonderen die durch LED-Leuchtmittel ermöglichten Energie- und Wartungskosteneinsparungen. Zusätzlich beschleunigen gesetzliche Vorgaben zur Erreichung bestimmter Energieminderungsziele für Unternehmen mit einem Energieverbrauch > 100.000 kW/h das Marktwachstum. 

Das Wachstum speziell im Industriesektor wird getrieben durch die veränderten gesetzlichen Rahmenbedingungen und verschärfte Normen. Zum Beispiel hat die Europäische Union im Rahmen der Harmonisierung der Rechtsvorschriften der Mitgliedstaaten über die Bereitstellung elektrischer Betriebsmittel zur Verwendung innerhalb bestimmter Spannungsgrenzen in der aktuellen Richtlinie 2014/35/EU eindeutige Vorgaben für den Einsatz von LED-Lampen festgelegt, die das Geschäftsmodell von ECRES begünstigen. Gleichzeitig hat die EU beschlossen ab 2018 den Verkauf von Energiesparlampen im kommerziellen sowie auch im industriellen Bereich zu untersagen. Das hat zur Folge, dass in Europa ein gigantischer Markt für LED-Beleuchtung entsteht. 

Die großen Player im LED-Bereich, wie z.B. Osram und Philips, konzentrieren sich auf den Konsumentenbereich mit technologisch weniger anspruchsvollen Produkten, die in großen Stückzahlen produziert werden können. 

Der Industriebereich ist zwar für die großen Player ein „must have“, um in allen Marktsegmenten vertreten zu sein, aber die hier generierten Umsätze spielen eine untergeordnete Rolle. An speziellen Industrieleuchten, an welche hohe Anforderungen gestellt werden, von denen aber gleichzeitig nur vergleichsweise geringe Stückzahlen abgerufen werden, besteht kein sonderliches Interesse. Diese Nische hat die ECRES GmbH erkannt und bietet maßgeschneiderte Lösungen an, beginnend mit der Ist-Analyse, einer darauf aufbauenden Lichtberechnung, der anschließenden Konzeptentwicklung sowie Realisierung vor Ort, welche die Massenhersteller bzw. große Distributoren nicht leisten können. ECRES möchte sich in diesem Wettbewerbsumfeld durch seine Fokussierung auf Nischensegmente hochwertiger und anspruchsvoller industrieller Anwendungen gegen die Volumenhersteller behaupten. 

Die von ECRES angebotenen, hochwertigen Produkte haben jedoch einen Nachteil: Sie sind bedeutend teurer als die Standardprodukte. So kann es durchaus sein, dass z.B. die Umrüstung eines Unternehmens auf industrielle LED-Beleuchtung mehr als 70.000 € pro Produktionshalle kostet. Um hier den Kunden besser erreichen zu können und ihm die Entscheidung zur Umrüstung zu erleichtern, hat ECRES mit den Kooperationspartnern enerXia und Cygnus, zwei Spezialunternehmen für Planung, Bau und Betrieb von Photovoltaikanlagen, ein einzigartiges Konzept entwickelt, das sich wie folgt darstellt: 

Der Kunde stellt dem Partner enerXia seine Dachflächen zur Verfügung. enerXia baut auf diese Flächen eine Photovoltaikanlage und betreibt diese für einen Zeitraum von 20 Jahren. Gleichzeitig schenkt die ECRES GmbH diesem Kunden die komplette LED-Beleuchtung und montiert sie kostenneutral. Darüber hinaus bekommt der Kunde für die Dachnutzung eine Pacht für den Zeitraum von 20 Jahren und kann zusätzlich den erzeugten Strom zwei Cent günstiger einkaufen. Um das Ganze abzurunden, überdacht Cygnus die Parkplätze des Kunden mit hochmodernen Carports, deren Dächer aus transluzenten Photovoltaikpanelen bestehen. Diese Carports sind für den Kunden ebenfalls kostenneutral. Das Ganze wird über die Einnahmen von enerXia und Cygnus durch die gesetzlich garantierte Einspeisevergütung über die Laufzeit von 20 Jahren ermöglicht. ECRES wird dabei von enerXia bezahlt. Dieses innovative, kundenorientierte Finanzierungskonzept stellt ein weiteres starkes Alleinstellungsmerkmal von ECRES dar. 

Weitere detaillierte Informationen zur Geschäftsentwicklung, den von der ECRES GmbH angebotenen Produkten sowie Informationen zum operativen Geschäftsbetrieb und bereits bestehenden Kundenstamm können dem Businessplan entnommen werden.

Die Fundingsumme des vorliegenden Crowdfunding-Projektes liegt bei 164.850 € und teilt sich auf in den eigentlichen Darlehensbetrag i.H.v. 150.000 €, die Listing-Gebühren für die bettervest-Plattform i.H.v. 13.600,13 € und die Treuhändergebühr i.H.v. 1.236,38 €. Den Investoren wird eine Rendite von 8,5 % über eine Laufzeit von einem Jahr angeboten. Die Fundingschwelle liegt bei 44.000 €, das heißt, das Projekt gilt auch als erfolgreich gefunded, wenn nur 44.000 € eingesammelt werden. Der Projektinhaber steuert in diesem Fall die noch fehlende Summe selbst bei.

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Frage 1: Im Businessplan des Unternehmens steht ein Finanzierungsbedarf von 250.000 € und auch der dort befindliche Liquiditätsplan sieht anders aus.

Antwort: Der Businessplan wurde im April erstellt. Damals benötigte das Unternehmen noch mehr Geld. Seither konnte das Unternehmen aber aus eigenen Kräften Kosten selbst finanzieren. Dadurch hat sich der Finanzierungsbedarf auf 150.000 € reduziert und damit auch der Liquiditätsplan verändert. 


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Unsere Vision ist es, eine Produktentwicklung voranzutreiben, die sowohl den speziellen Anforderungen der industriellen Beleuchtung gerecht wird, als auch die Umwelt mit einem energiesparenden Produkt entlastet.

Foto: Romain Schumacher - Geschäftsführer

Romain Schumacher - Geschäftsführer

Unternehmensportrait

Foto: ECRES GmbH ECRES GmbH

Die Gründungsmitglieder des Unternehmens hatten vor fünf Jahren die Vision (Gründungsjahr: 2012), eine Produktentwicklung voranzutreiben, die sowohl den speziellen Anforderungen der industriellen Beleuchtung gerecht wird, als auch die Umwelt mit einem energiesparenden Produkt entlastet. Die jetzigen Hauptverantwortlichen, Gründer Herr Oliver Grim und Geschäftsführer Herr Romain Schumacher, haben zusammen mit den derzeit fünf Mitarbeitern der ECRES GmbH, dieses Ziel erreicht. Herr Grim als auch Herr Schumacher können dabei auf einen umfangreichen Fundus an beruflichen und persönlichen Erfahrungen bauen. Herr Oliver Grim wird im Führungsduo für die Technik/Produktion und den Vertrieb verantwortlich sein und Herr Schumacher für die kaufmännische Abwicklung sowie Personal und Finanzen. Herr Grim erwarb im Jahr 1984 einen Abschluss als Diplom-Ingenieur für allgemeine Elektrotechnik von der privaten Fachhochschule in Köln und startete seinen beruflichen Werdegang im selben Jahr bei der Siemens AG in Köln. Bei der Siemens AG arbeitete Herr Grim insgesamt 18 Jahre in den Bereichen Energie- und Automatisierungstechnik, Verkehrstechnik, Anlagentechnik sowie im Servicegeschäft für Industriekunden. Ab dem Jahr 1990 bis zu seinem Ausscheiden aus dem Unternehmen im Jahr 2002, besetzte Herr Grim verschiedene leitende Positionen. Unmittelbar nach dem Ausscheiden gründete Herr Grim die Hyperion Business Consult GmbH für Sonderdienstleistungen im Industriesektor. Im Anschluss gründete er im Jahr 2004 die LUX-TEC S.A., ein Ingenieurbüro für Sonderanwendungen der Industrie und im Bereich IT. Die LUX-TEC S.A. ist ebenfalls das Unternehmen, welches im Jahr 2009 den Entwicklungsauftrag für LED-Hallenleuchten für den Einsatz unter Extrembedingungen in der Stahlindustrie erhalten hatte und aus dem im Anschluss die ECRES S.A. hervorgegangen ist. Von Oktober 2010 bis 2017 war Herr Grim darüber hinaus staatlicher Handelsbevollmächtigter, CEO und technischer Leiter der ECRES S.A. und ab dem Jahr 2012 Prokurist der ECRES GmbH. Seit der Übernahme der ECRES GmbH durch die LUX-TEC S.A., ist Herr Grim zusätzlich Inhaber der ECRES GmbH. Herr Schumacher absolvierte eine Ausbildung zum staatlich geprüften Buchhalter und Steuerberater und starte seinen beruflichen Werdegang als vereidigter Steuerexperte 1979 als Chefbuchhalter bei der luxemburgischen Bauernzentrale. Im Anschluss arbeitete er von 1981 bis 1991 als Mitinhaber und Geschäftsführer der Buchhaltungsfirma Ecofisc sowie von 1991 bis 1999 in der Finanzdirektion von RTL (CLT-UFA) im Hauptsitz in Luxemburg. Im Jahr 2000 gründete Herr Schumacher seine eigene Buchhaltungsfirma, die beim Verkauf des Unternehmens im Jahr 2016 20 Mitarbeiter beschäftigte. Seit 2017 ist Herr Schumacher Geschäftsführer der ECRES GmbH und im Besonderen für den Bereich Finanzen, Rechnungswesen und Controlling verantwortlich.


ECRES GmbH | Jakob-Uffrecht-Str. 5 | 39340 Haldensleben
Geschäftsführer Herr Grim
+49 3904 63585 10 | mail@ecres.org

Risikohinweise

Der Erwerb dieser Vermögensanlage ist mit erheblichen Risiken verbunden und kann zum vollständigen Verlust des eingesetzten Vermögens führen.

Allgemeine Risiken und Risiken aus der Ausgestaltung der Nachrangdarlehen

  1. Maximales Risiko – Totalverlustrisiko

    Es besteht das Risiko eines Totalverlusts des investierten Kapitals und der Zinsen. Individuell können dem Darlehensgeber zusätzliche Vermögensnachteile, z.B. durch Kosten für Steuernachzahlungen, entstehen. Deshalb ist das Darlehen nur als Beimischung in ein Anlageportfolio geeignet. Die Darlehensvergabe ist nur für Investoren geeignet, die einen entstehenden Verlust bis zum Totalverlust ihrer Kapitalanlage hinnehmen könnten. Das Darlehen ist nicht zur Altersvorsorge geeignet. Das Risiko einer Nachschusspflicht oder einer sonstigen Haftung, die über den Betrag des eingesetzten Darlehenskapitals hinausgeht, besteht dagegen nicht.

  2. Nachrangrisiko und unternehmerischer Charakter der Beteiligung

    Bei dem Darlehensvertrag handelt es sich um ein Darlehen mit einem sogenannten qualifizierten Rangrücktritt (siehe näher Ziffer 9 des Darlehensvertrags). Sämtliche Ansprüche des Darlehensgebers (Investors) aus dem Darlehensvertrag – insbesondere die Ansprüche auf Rückzahlung des Darlehensbetrags und auf Zahlung der Zinsen – („Nachrangforderungen“ ) können gegenüber dem Darlehensnehmer nicht geltend gemacht werden, wenn dies für den Darlehensnehmer einen Insolvenzgrund herbeiführen würde. Das bedeutet, dass die Zahlung von Zins und Tilgung des Darlehens keine Insolvenz des Darlehensnehmers auslösen darf. Dann dürften weder Zinsen noch Tilgungszahlungen an die Darlehensgeber geleistet werden. Die Nachrangforderungen des Darlehensgebers treten außerdem im Falle der Durchführung eines Liquidationsverfahrens und im Falle der Insolvenz des Darlehensnehmers im Rang gegenüber sämtlichen gegenwärtigen und künftigen Forderungen aller nicht nachrangigen Gläubiger des Darlehensnehmers zurück, das heißt, der Darlehensgeber wird mit seinen Forderungen zwar vor den Gesellschaftern, aber erst nach vollständiger und endgültiger Befriedigung sämtlicher anderer Gläubiger des Darlehensnehmers (mit Ausnahme anderer Rangrücktrittsgläubiger) berücksichtigt.

    Der Darlehensgeber trägt daher ein unternehmerisches Risiko, das höher ist als das Risiko eines regulären Fremdkapitalgebers. Der Darlehensgeber wird dabei nicht selbst Gesellschafter des Darlehensnehmers und erwirbt keine Gesellschafterrechte. Es handelt sich nicht um eine sogenannte mündelsichere Beteiligung, sondern um eine unternehmerische Beteiligung mit eigenkapitalähnlicher Haftungsfunktion.

    Der qualifizierte Rangrücktritt könnte sich wie folgt auswirken: Der Darlehensnehmer würde die Zins- und Tilgungszahlung bei Insolvenznähe so lange aussetzen müssen, wie er dazu verpflichtet ist. Der Darlehensgeber dürfte seine Forderungen bei Fälligkeit nicht einfordern. Der Darlehensgeber müsste eine Zinszahlung, die er trotz der Nachrangigkeit zu Unrecht erhalten hat, auf Anforderung an den Darlehensnehmer zurückgeben. Es besteht auch die Möglichkeit, dass der Darlehensgeber die Zinszahlungen ebenso wie die Tilgungszahlungen im Ergebnis aufgrund des Nachrangs nicht oder nicht rechtzeitig erhält oder zurückzuzahlen hat. Zudem könnte es sein, dass der Darlehensgeber für bereits gezahlte Zinsen Steuern entrichten muss, obwohl er zur Rückzahlung der erhaltenen Beträge verpflichtet ist.

  3. Fehlende Besicherung der Darlehen

    Da das Darlehen unbesichert ist, könnte der Darlehensgeber im Insolvenzfall des Darlehensnehmers weder seine Forderung auf Rückzahlung des eingesetzten Kapitals noch seine Zinszahlungsansprüche aus Sicherheiten befriedigen. Im Insolvenzfall könnte dies dazu führen, dass die Ansprüche der einzelnen Darlehensgeber nicht oder nur zu einem geringeren Teil durchgesetzt werden können. Dies könnte dazu führen, dass Zins- oder Tilgungszahlungen nicht oder nicht rechtzeitig geleistet werden können oder dass es zum teilweisen oder vollständigen Verlust des investierten Kapitals kommt.

  4. Veräußerlichkeit (Fungibilität), Verfügbarkeit des investierten Kapitals, langfristige Bindung

    Die Darlehensverträge sind mit einer festen Vertragslaufzeit versehen. Eine vorzeitige ordentliche Kündigung durch den Darlehensgeber ist nicht vorgesehen. Nachrangdarlehen sind keine Wertpapiere und auch nicht mit diesen vergleichbar. Derzeit existiert kein liquider Zweitmarkt für die abgeschlossenen Darlehensverträge. Eine Veräußerung des Darlehens durch den Darlehensgeber ist zwar grundsätzlich rechtlich möglich. Die Möglichkeit zum Verkauf ist jedoch aufgrund der geringen Marktgröße und Handelsvolumina nicht sichergestellt. Es ist auch möglich, dass eine Abtretung nicht zum Nennwert der Forderung erfolgen kann. Es könnte also sein, dass bei einem Veräußerungswunsch kein Käufer gefunden wird oder der Verkauf nur zu einem geringeren Preis als gewünscht erfolgen kann. Das investierte Kapital kann daher bis zum Ablauf der Vertragslaufzeit gebunden sein.

  5. Mögliche Verlängerung der Kapitalbindung

    Da es sich um ein nachrangiges Darlehen handelt, darf das Darlehen nur zurückgezahlt werden, wenn dies bei dem Darlehensnehmer nicht zur Zahlungsunfähigkeit führen würde. Wäre dies der Fall, verlängerte sich die Laufzeit des Darlehens automatisch bis zu dem Zeitpunkt, zu dem dieser Zustand nicht mehr bestünde. Die Anlage ist damit für Darlehensgeber, die darauf angewiesen sind, exakt zum geplanten Laufzeitende ihr Geld zurück zu erhalten, nicht empfehlenswert.

  • Risiken auf Ebene des Darlehensnehmers
    1. Geschäfts- und Ausfallrisiko des Darlehensnehmers

      Der Darlehensgeber trägt das Risiko einer nachteiligen Geschäftsentwicklung des Darlehensnehmers. Es besteht das Risiko, dass dem Darlehensnehmer in Zukunft nicht die erforderlichen Mittel zur Verfügung stehen, um die Zinsforderungen zu erfüllen und die Darlehensvaluta zurückzuzahlen.

      Weiterhin trägt der Darlehensgeber das Risiko der Insolvenz des Darlehensnehmers. Der Darlehensnehmer kann zahlungsunfähig werden oder in Überschuldung geraten. Dies kann insbesondere der Fall sein, wenn der Darlehensnehmer geringere Einnahmen und/oder höhere Ausgaben als erwartet zu verzeichnen hat oder wenn er eine etwaig erforderliche Anschlussfinanzierung nicht einwerben kann. Die Insolvenz des Darlehensnehmers kann zum Verlust des Investments des Darlehensgebers und der Zinsen führen, da der Darlehensnehmer keinem Einlagensicherungssystem angehört.

      Weder der wirtschaftliche Erfolg der zukünftigen Geschäftstätigkeit des Darlehensnehmers noch der Erfolg der finanzierten energetischen Maßnahme können mit Sicherheit vorhergesehen werden. Der Darlehensnehmer kann Höhe und Zeitpunkt von Zuflüssen weder zusichern noch garantieren.

    2. Risiken aus der Geschäftstätigkeit und der Durchführung des finanzierten Projekts

      Verschiedene Risikofaktoren können die Fähigkeit des Darlehensnehmers beeinträchtigen, seinen Verpflichtungen aus dem Darlehensvertrag nachzukommen. Dies sind zum einen Risiken aus der Durchführung des finanzierten Projekts. Die geplante energetische Maßnahme könnte komplexer sein als erwartet. Es könnten unerwartete und/oder höhere Umsetzungsrisiken auftreten und/oder Geschäftsprozesse mit mehr Aufwand und Kosten verbunden sein als erwartet. Es könnten Planungsfehler zutage treten oder Vertragspartner des Darlehensnehmers mangelhafte Leistungen erbringen. Es könnte sich herausstellen, dass Annahmen, auf denen die Projektplanung basiert, fehlerhaft sind. Erforderliche Genehmigungen könnten nicht erteilt werden. Es könnten unbekannte Umweltrisiken oder Altlasten bestehen. Es könnte zu Verzögerungen im geplanten Projektablauf und/oder zu Problemen bei der Erzielung von Einnahmen in der geplanten Höhe oder zum geplanten Zeitpunkt kommen. Ein etwaiger Versicherungsschutz könnte sich als nicht ausreichend erweisen. Die rechtlichen Anforderungen könnten sich verändern und dadurch könnten Änderungen oder zusätzliche Maßnahmen im Zusammenhang mit dem Projekt erforderlich werden, was zu Mehrkosten und/oder zeitlichen Verzögerungen führen könnte. Bei Leistungen, die Dritten gegenüber erbracht werden, könnten diese Gewährleistungsansprüche geltend machen, ohne dass der Darlehensnehmer Regressansprüche gegen eigene Zulieferer durchsetzen kann. Auch weitere Faktoren können sich nachteilig auf den Projekterfolg auswirken, wie etwa die Entwicklung des Strompreises oder des Preises anderer Energieträger, des Marktumfelds, der Nachfrage- und Absatzsituation, von Lieferantenbeziehungen, des politischen Umfelds und politischer Verhältnisse, von Umweltrisiken, Länder- und Wechselkursrisiken sowie Wettbewerbern.

      Daneben ist die allgemeine Geschäftstätigkeit des Darlehensnehmers mit Risiken verbunden, wie etwa marktbezogenen Risiken (z. B. Nachfrage- und Absatzrückgang; Zahlungsschwierigkeiten oder Insolvenzen großer Abnehmer; [Insolvenzen von Kunden, bei denen energetische Maßnahmen durchgeführt werden, aus deren Einnahmen Zins- und Tilgungszahlungen finanziert werden sollen;] Kostenerhöhungen und Kapazitätsengpässe auf Beschaffungsseite; politische Veränderungen; Zins- und Inflationsentwicklungen; Länder- und Wechselkursrisiken; Veränderungen der rechtlichen und steuerlichen Rahmenbedingungen der Tätigkeit des Darlehensnehmers) und unternehmensbezogene Risiken (z. B. Qualitätsrisiken; Produktmängel; Finanzierungs- und Zinsänderungsrisiken; Risiken aus Marken und Schutzrechten; Abhängigkeit von Partnerunternehmen, Schlüsselpersonen und qualifiziertem Personal; Risiken aus Rechtsstreitigkeiten, unzureichendem Versicherungsschutz, aus der Gesellschafter- und/oder Konzernstruktur, aus der internen Organisation, aus Vermögensbewertungen und Steuernachforderungen).

      Diese und/oder weitere Risiken könnten sich negativ auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Darlehensnehmers auswirken. Dem Darlehensnehmer könnten infolgedessen in Zukunft nicht die erforderlichen Mittel zur Verfügung stehen, um die Zinsforderungen zu erfüllen und das eingesetzte Darlehenskapital zurückzuzahlen.

      Bisherige Markt- oder Geschäftsentwicklungen sind keine Grundlage oder Indikator für zukünftige Entwicklungen.

    3. Kapitalstrukturrisiko

      Der Darlehensnehmer wird möglicherweise weitere Fremdkapitalfinanzierungen in Anspruch nehmen und daher Verpflichtungen eingehen, die (unabhängig von seiner Einnahmesituation) gegenüber den Forderungen der Nachrang-Darlehensgeber vorrangig zu bedienen sind.

  • Risiken auf Ebene des Anlegers
    1. Fremdfinanzierungsrisiko

      Dem Darlehensgeber können im Einzelfall in Abhängigkeit von den individuellen Umständen weitere Vermögensnachteile entstehen, z.B. aufgrund von Steuernachzahlungen. Wenn der Darlehensgeber die Darlehenssumme fremdfinanziert, indem er etwa einen privaten Kredit bei einer Bank aufnimmt, kann es über den Verlust des investierten Kapitals hinaus zur Gefährdung des weiteren Vermögens des Darlehensgebers kommen. Das maximale Risiko des Darlehensgebers besteht in diesem Fall in einer Überschuldung, die im schlechtesten Fall bis zur Privatinsolvenz des Darlehensgebers führen kann. Dies kann der Fall sein, wenn bei geringen oder keinen Rückflüssen aus der Vermögensanlage der Darlehensgeber finanziell nicht in der Lage ist, die Zins- und Tilgungsbelastung aus seiner Fremdfinanzierung zu bedienen. Der Darlehensnehmer rät daher von einer Fremdfinanzierung des Darlehensbetrags ab.

    2. Hinweis zu Risikostreuung und Vermeidung von Risikokonzentration

      Die Investition in den Nachrangdarlehensvertrag sollte aufgrund der Risikostruktur nur als ein Baustein eines diversifizierten (risikogemischten) Anlageportfolios betrachtet werden. Grundsätzlich gilt: Je höher die Rendite oder der Ertrag, desto größer das Risiko eines Verlusts. Durch eine Aufteilung des investierten Kapitals auf mehrere Anlageklassen und Projekte kann eine bessere Risikostreuung erreicht und „Klumpenrisiken“ können vermieden werden.

  • Hinweise des Plattformbetreibers
    1. Umfang der Projektprüfung durch den Plattformbetreiber

      Der Plattformbetreiber nimmt im Vorfeld des Einstellens eines Projekts auf der Plattform lediglich eine Prüfung nach formalen Kriterien vor. Das Einstellen auf der Plattform stellt keine Investitionsempfehlung dar. Der Plattformbetreiber beurteilt nicht die Bonität des Darlehensnehmers und überprüft nicht die von diesem zur Verfügung gestellten Informationen auf ihren Wahrheitsgehalt, ihre Vollständigkeit oder ihre Aktualität

    2. Tätigkeitsprofil des Plattformbetreibers

      Der Plattformbetreiber übt keine Beratungstätigkeit aus und erbringt keine Beratungsleistungen. Insbesondere werden keine Finanzierungs- und/oder Anlageberatung sowie keine steuerliche und/oder rechtliche Beratung erbracht. Der Plattformbetreiber gibt Investoren keine persönlichen Empfehlungen zum Erwerb von Finanzinstrumenten auf Grundlage einer Prüfung der persönlichen Umstände des jeweiligen Investors. Die persönlichen Umstände werden nur insoweit erfragt, wie dies im Rahmen der Anlagevermittlung gesetzlich vorgeschrieben ist, und lediglich mit dem Ziel, die gesetzlich vorgeschriebenen Hinweise zu erteilen, nicht aber mit dem Ziel, dem Investor eine persönliche Empfehlung zum Erwerb eines bestimmten Finanzinstruments auszusprechen.

    3. Informationsgehalt der Projektbeschreibung

      Das Projektprofil und die Projektbeschreibung auf der Plattform erheben nicht den Anspruch, alle Informationen zu enthalten, die für die Beurteilung der angebotenen Anlage erforderlich sind. Investoren sollten die Möglichkeit nutzen, dem Darlehensnehmer über die Plattform Fragen zu stellen, sich aus unabhängigen Quellen zu informieren und fachkundige Beratung einzuholen, wenn sie unsicher sind, ob sie den Darlehensvertrag abschließen sollten. Da jeder Darlehensgeber mit seiner Darlehensvergabe persönliche Ziele verfolgen kann, sollten die Angaben und Annahmen des Darlehensnehmers unter Berücksichtigung der individuellen Situation sorgfältig geprüft werden.