Solaranlage und energetische Immobiliensanierung in Lößnitz

Immobilie erreicht in
5% Rendite
1% Vorlaufzins
1 Jahr Laufzeit
199,600€ benötigt
14.7t CO2 Einsparung
199,600€ von 332 Investoren
Fundingschwelle: 100000
Hinweis gemäß § 12 Abs. 2 Vermögensanlagengesetz:
Der Erwerb dieser Vermögensanlage ist mit erheblichen Risiken verbunden und kann zum vollständigen Verlust des eingesetzten Vermögens führen.
Early Bird Bonus

Die Laufzeit bei diesem Projekt beträgt 1 Jahr und weist eine jährliche Verzinsung von 5% für die Crowd-Investoren auf. Zusätzlich wird den Investoren, welche innerhalb der ersten 17 Kampagnentage, also bis zum 26.08.2019 um 11:59 Uhr in das Projekt investieren, ein Early Bird Bonus in Höhe von zusätzlich 0,5% pro Jahr gewährt (= 5,5% gesamt).



Hintergrund 

Laut der Deutschen Energieagentur verbrauchen rund 62 Prozent der Wohngebäude in Deutschland fünfmal so viel Energie wie Neubauten. Diese insgesamt 12 Millionen Gebäude wurden vor 1979 errichtet – das Jahr, in dem die erste Wärmeschutzverordnung in Kraft trat. Bei diesen Gebäuden sind die Einsparpotenziale demnach besonders hoch, vor allem im Bereich Wärme. Schlechte oder unzureichende Dämmung, veraltete Heizungsanlagen und ineffiziente Beleuchtung haben zur Folge, dass eingesetzte Ressourcen verschwendet werden und unnötige Kosten entstehen. 

Durch eine 80-prozentige Reduzierung des Primärenergiebedarfs sollen Gebäude ab 2050 nahezu klimaneutral sein. So lautet das Ziel der Bundesregierung. Um dies zu schaffen, müsste sich die Sanierungsrate verdoppeln. Diesem Handlungsbedarf geht das in Sachsen ansässige Familienunternehmen, die Markus Hörning GmbH, nach. Gemeinsam mit bettervest hat die Markus Hörning GmbH bereits vier Immobilien energetisch saniert, wodurch 12,7 Tonnen CO2 jährlich eingespart werden. In einem dritten Projekt möchte die Markus Hörning GmbH nun die energetische Sanierung eines 2002 erbauten Zweifamilienhauses finanzieren sowie die Installation einer Photovoltaikanlage auf dessen Dach. 

Technologie 

Das Hauptziel dieses Projekts ist es, das Einsparpotential hinsichtlich des Primärenergiebedarfs des in der Kleinstadt Lößnitz im Erzgebirge befindlichen Zweifamilienhauses zu anzuheben. Die geplanten Sanierungsmaßnahmen umfassen neben einer neuen Geschossdecken- und Fußbodendämmung und der Erneuerung der Heizungsanlage auch die Installation einer 9,6 kW Photovoltaikanlage auf dem Dach des Hauses. Durch diese wird ein Autarkiegrad von circa 44% erreicht werden. Zudem sollen die sanitären Anlagen erneuert und eine vollbiologische Kleinkläranlage eingebaut werden. 

Klima- und Umweltschutz 

Durch die Dämmmaßnahmen, die Sanierung der Heizungsanlage und die Installation der PV-Anlage wird der jährliche Primärenergiebedarf der Immobilie gesenkt und circa 15 Tonnen CO2 pro Jahr eingespart. Vollbiologische Kleinkläranlagen erzielen eine Reinigungsleistung von bis zu 95%. Durch den Einbau dieser Anlage werden Ressourcen gespart, da das gereinigte Wasser anderweitig genutzt werden kann, und somit ein Beitrag zum Umweltschutz geleistet.

In dem Objekt mit einer Wohnfläche von 309 Quadratmetern besteht derzeit sanierungsbedingter Leerstand. Die Beheizung des Gebäudes erfolgte bisher über ein Nahwärmenetz, wobei die Abwärme von einem nahegelegenen Gewerbebetrieb bezogen wurde. Als Back-Up diente ein Öl betriebener Zusatzheizkessel. Zukünftig soll die Beheizung des Gebäudes über eine moderne Wärmepumpe der Firma Vaillant erfolgen. Wärmepumpen verbrauchen dank der Nutzung von Umweltwärme erheblich weniger Primärenergie und schonen somit die Umwelt. Im Sommer können diese außerdem zum Kühlen genutzt werden, dabei wird Wärme aus dem Gebäude an die Umwelt abgegeben. Im hiesigen Fall kommt eine Erdwärmepumpe zum Einsatz, welche dem Boden Wärme entzieht. Die Wärme wird mittels einer Erdwärmesonde erschlossen, welche vertikal circa 100 Meter tief in den Boden eingebracht und mit der Wärmepumpe verbunden wird. 

Um Wärmeverluste über die oberste Geschossdecke zu vermeiden und die Beheizung noch effizienter zu gestalten, soll die oberste Geschossdecke mit einer 100 Millimeter Dämmschicht isoliert werden. 

Ein Teil des Strombedarfs soll zukünftig über eine Photovoltaikanlage gedeckt werden, welche auf dem Dach des Hauses installiert wird. Diese besteht aus monokristallinen west- und ostseitig angebrachten Solarmodulen der Firma Vaillant und weist eine Nennleistung von 9,6 kW auf. Durch die Photovoltaikanlage stehen jährlich 8.125 kWh Strom zur Verfügung, wovon 2.615 kWh auf den Eigenbedarf abfallen. Dies entspricht einem Autarkiegrad von 43,6 %. Die restlichen 5.510 kWh werden in das öffentliche Stromnetz eingespeist und entsprechend dem aktuellen Erneuerbare-Energien-Gesetz vergütet (ab 01.09.2019 10,33 Ct/kWh für Dachanlagen bis 10 kWp). 

Weitere Maßnahmen sind die Sanierung des Kellers, Beton-, Maurer- sowie Innenputzarbeiten. Hinzu kommen Fliesenleger-, Maler-, Dachdecker- und Fußbodenarbeiten. Weitere Details hierzu finden Sie in der Baukostenaufstellung (Seite 33). 

Diese sinnvolle Kombination von energieeffizienten Maßnahmen senkt den Endenergieverbrauch der Immobilie sowie die CO2-Emissionen. Es ergibt sich ein Einsparpotential von circa 23.500 kWh/a (Strom und Wärme). Insgesamt werden durch die Energieeffizienz- bzw. Erneuerbaren Energiemaßnahmen jährlich 14,7 Tonnen CO2 eingespart.

Die Gesamtfundingsumme dieses Projekts beläuft sich auf 199.600 €. Diese gliedert sich auf in die Kosten für die Sanierung und die technischen Anlagen sowie in die Refinanzierung eines Teils des Eigenkapitals des Projektinhabers. Ebenso ist die bettervest Listing- und die Treuhandgebühr mitinbegriffen. Die Laufzeit der Nachrangdarlehen beträgt 1 Jahr und wird mit 5% verzinst. Zusätzlich wird den Investoren, welche innerhalb der ersten 17 Kampagnentage in das Projekt investieren, ein Early Bird Bonus in Höhe von zusätzlich 0,5% pro Jahr gewährt (= 5,5% gesamt). Die Tilgung der Darlehen an die Crowd wird durch die Einnahmen aus dem Verkauf der Immobilie erfolgen. Ein Gutachter hat den Marktwert der Immobilie auf 580.000 € geschätzt. Die Fundingschwelle liegt bei 100.000 €. Wird nur dieser Betrag erreicht, steuert der Projektinhaber die Differenz aus eigener Tasche bei.

Land

Es ist empfehlenswert sich bei Investitionsentscheidungen vorab über den Projektstandort, insbesondere das Land, in dem das Projekt umgesetzt wird, zu informieren. Um sich einen Überblick zu schaffen, stellen folgende Indikatoren einen hilfreichen Ausgangspunkt bei der eigenständigen Recherche dar. Die Informationen wurden im Juli 2018 aus den entsprechenden Datenquellen abgerufen und werden ohne Gewähr veröffentlicht.

INDIKATOR BEWERTUNG DEUTSCHLAND
Euler Hermes Ranking Euler Hermes hat das Risiko der Nicht-Zahlung von deutschen Unternehmen mit niedrig bewertet und auf einer Skala von AA bis D mit AA gerated (Quellen: Euler Hermes Country Risk Map).
OECD Klassifizierung Da die OECD Deutschland als „High Income OECD Country“ klassifiziert, wird das Landerrisiko nicht geprüft und es gibt dementsprechend keine Einstufung (Quellen: OECD Country Risk Classification und OECD Ranking 2018).
Korruptionsindex (Transparency International) Der Korruptionsindex, der von Transparency International veröffentlicht wird und auf einer Basis von 0 (hohes Maß an Korruption) - 100 (keine wahrgenommene Korruption) bemessen wird, liegt bei Deutschland bei 81 (Quelle: Transparency International 2017). 
Commercial Bank Prime Lending Rate Die Commercial Bank Prime Lending Rate veröffentlicht durch die Central Intelligence Agency zeigt auf, welchen Durchschnitt an annualisierten Zinsraten lokale Geschäftsbanken ihren kreditwürdigsten Kunden für neue Kredite in der Landeswährung berechnen. Bei Deutschland liegt die Commercial Bank Prime Lending Rate bei 1,8% (Quelle: CIA Country Comparison 2017).
Kreditwürdigkeit (Moody's) Moody's hat die Kreditwürdigkeit von deutschen Staatsanleihen auf einer Skala von AAA bis D mit Aaa bewertet und somit in der "Prime"-Klasse eingestuft (Quelle: countryeconomy 2018).

Weitere Informationen zu Deutschland befinden sich im Länderprofil.

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Foto: Markus Hörning - Geschäftsführer

Markus Hörning - Geschäftsführer

Unternehmensportrait

Foto: Markus Hörning GmbH Markus Hörning GmbH

Die Markus Hörning GmbH ist ein in Rodewisch ansässiges überwiegend auf Eigenkapitalbasis erfolgreich operierendes Immobilienunternehmen, welches 2016 gegründet wurde. Es ist Teil der familiär geführten Hörning Unternehmensgruppe und im Bereich des Immobilienmanagements, Wohnungsbaus und der Projektentwicklung lokal tätig. Gründer und Geschäftsführer ist Herr Markus Hörning, der als gelernter Kaufmann für Grundstücks- und Wohnungswirtschaft bereits viele Jahre Erfahrung in der Branche sammeln konnte. 2013 folgte die Ausbildung zum Gutachter mit der Akkreditierung als Sachverständiger für Immobilienbewertung. Seit 2017 begleitet er zusätzlich ein Fernstudium zum Immobilienökonom. Da fast alle relevanten, zeit- und kostenintensiven Leistungsbausteine - von der Projektvorbereitung und -durchführung, der Bauabwicklung, über Standort- und Objektanalysen, bis hin zur Vermietung und Verwaltung - unter Herrn Hörnings Leitung erbracht werden, weist das Unternehmen eine besonders transparente und schlanke Struktur auf. Die Leistungserbringer sind über Dienstleistungsverträge mit der Markus Hörning GmbH verbunden, am Erfolg beteiligt und damit hoch motiviert. Das Lean Management als Teil der strategischen Unternehmensführung unterstützt die Wettbewerbsfähigkeit des Unternehmens, seine Zukunftsfähigkeit und seine Wachstumschancen. Die Zielsetzung der Markus Hörning GmbH ist die Umsetzung innovativer Wohnraumkonzepte für bezahlbaren Wohnraum unter ökologischen Aspekten. Qualität geht vor Quantität und Ökonomie und Ökologie gehen bei dem Unternehmen Hand in Hand. Mieter und Käufer entscheiden bei der Wohnraumgestaltung mit, was die Akzeptanz, Identifikation und Bindung dieser Menschen stark erhöht und zusätzlich virale Effekte auslöst. Die Markus Hörning GmbH ist außerdem Mitglied der Deutschen Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen und hat bereits 14 Projekte erfolgreich umgesetzt.


Markus Hörning GmbH | Lengenfelder Straße 5a | 08228 Rodewisch
Geschäftsführer Markus Hörning
+49 3744 3652050 | office@mhproperties.de

Risikohinweise

Der Erwerb dieser Vermögensanlage ist mit erheblichen Risiken verbunden und kann zum vollständigen Verlust des eingesetzten Vermögens führen.

Allgemeine Risiken und Risiken aus der Ausgestaltung der Nachrangdarlehen

  1. Maximales Risiko – Totalverlustrisiko

    Es besteht das Risiko eines Totalverlusts des investierten Kapitals und der Zinsen. Individuell können dem Darlehensgeber zusätzliche Vermögensnachteile, z.B. durch Kosten für Steuernachzahlungen, entstehen. Deshalb ist das Darlehen nur als Beimischung in ein Anlageportfolio geeignet. Die Darlehensvergabe ist nur für Investoren geeignet, die einen entstehenden Verlust bis zum Totalverlust ihrer Kapitalanlage hinnehmen könnten. Das Darlehen ist nicht zur Altersvorsorge geeignet. Das Risiko einer Nachschusspflicht oder einer sonstigen Haftung, die über den Betrag des eingesetzten Darlehenskapitals hinausgeht, besteht dagegen nicht.

  2. Nachrangrisiko und unternehmerischer Charakter der Beteiligung

    Bei dem Darlehensvertrag handelt es sich um ein Darlehen mit einem sogenannten qualifizierten Rangrücktritt (siehe näher Ziffer 9 des Darlehensvertrags). Sämtliche Ansprüche des Darlehensgebers (Investors) aus dem Darlehensvertrag – insbesondere die Ansprüche auf Rückzahlung des Darlehensbetrags und auf Zahlung der Zinsen – („Nachrangforderungen“ ) können gegenüber dem Darlehensnehmer nicht geltend gemacht werden, wenn dies für den Darlehensnehmer einen Insolvenzgrund herbeiführen würde. Das bedeutet, dass die Zahlung von Zins und Tilgung des Darlehens keine Insolvenz des Darlehensnehmers auslösen darf. Dann dürften weder Zinsen noch Tilgungszahlungen an die Darlehensgeber geleistet werden. Die Nachrangforderungen des Darlehensgebers treten außerdem im Falle der Durchführung eines Liquidationsverfahrens und im Falle der Insolvenz des Darlehensnehmers im Rang gegenüber sämtlichen gegenwärtigen und künftigen Forderungen aller nicht nachrangigen Gläubiger des Darlehensnehmers zurück, das heißt, der Darlehensgeber wird mit seinen Forderungen zwar vor den Gesellschaftern, aber erst nach vollständiger und endgültiger Befriedigung sämtlicher anderer Gläubiger des Darlehensnehmers (mit Ausnahme anderer Rangrücktrittsgläubiger) berücksichtigt.

    Der Darlehensgeber trägt daher ein unternehmerisches Risiko, das höher ist als das Risiko eines regulären Fremdkapitalgebers. Der Darlehensgeber wird dabei nicht selbst Gesellschafter des Darlehensnehmers und erwirbt keine Gesellschafterrechte. Es handelt sich nicht um eine sogenannte mündelsichere Beteiligung, sondern um eine unternehmerische Beteiligung mit eigenkapitalähnlicher Haftungsfunktion.

    Der qualifizierte Rangrücktritt könnte sich wie folgt auswirken: Der Darlehensnehmer würde die Zins- und Tilgungszahlung bei Insolvenznähe so lange aussetzen müssen, wie er dazu verpflichtet ist. Der Darlehensgeber dürfte seine Forderungen bei Fälligkeit nicht einfordern. Der Darlehensgeber müsste eine Zinszahlung, die er trotz der Nachrangigkeit zu Unrecht erhalten hat, auf Anforderung an den Darlehensnehmer zurückgeben. Es besteht auch die Möglichkeit, dass der Darlehensgeber die Zinszahlungen ebenso wie die Tilgungszahlungen im Ergebnis aufgrund des Nachrangs nicht oder nicht rechtzeitig erhält oder zurückzuzahlen hat. Zudem könnte es sein, dass der Darlehensgeber für bereits gezahlte Zinsen Steuern entrichten muss, obwohl er zur Rückzahlung der erhaltenen Beträge verpflichtet ist.

  3. Fehlende Besicherung der Darlehen

    Da das Darlehen unbesichert ist, könnte der Darlehensgeber im Insolvenzfall des Darlehensnehmers weder seine Forderung auf Rückzahlung des eingesetzten Kapitals noch seine Zinszahlungsansprüche aus Sicherheiten befriedigen. Im Insolvenzfall könnte dies dazu führen, dass die Ansprüche der einzelnen Darlehensgeber nicht oder nur zu einem geringeren Teil durchgesetzt werden können. Dies könnte dazu führen, dass Zins- oder Tilgungszahlungen nicht oder nicht rechtzeitig geleistet werden können oder dass es zum teilweisen oder vollständigen Verlust des investierten Kapitals kommt.

  4. Veräußerlichkeit (Fungibilität), Verfügbarkeit des investierten Kapitals, langfristige Bindung

    Die Darlehensverträge sind mit einer festen Vertragslaufzeit versehen. Eine vorzeitige ordentliche Kündigung durch den Darlehensgeber ist nicht vorgesehen. Nachrangdarlehen sind keine Wertpapiere und auch nicht mit diesen vergleichbar. Derzeit existiert kein liquider Zweitmarkt für die abgeschlossenen Darlehensverträge. Eine Veräußerung des Darlehens durch den Darlehensgeber ist zwar grundsätzlich rechtlich möglich. Die Möglichkeit zum Verkauf ist jedoch aufgrund der geringen Marktgröße und Handelsvolumina nicht sichergestellt. Es ist auch möglich, dass eine Abtretung nicht zum Nennwert der Forderung erfolgen kann. Es könnte also sein, dass bei einem Veräußerungswunsch kein Käufer gefunden wird oder der Verkauf nur zu einem geringeren Preis als gewünscht erfolgen kann. Das investierte Kapital kann daher bis zum Ablauf der Vertragslaufzeit gebunden sein.

  5. Mögliche Verlängerung der Kapitalbindung

    Da es sich um ein nachrangiges Darlehen handelt, darf das Darlehen nur zurückgezahlt werden, wenn dies bei dem Darlehensnehmer nicht zur Zahlungsunfähigkeit führen würde. Wäre dies der Fall, verlängerte sich die Laufzeit des Darlehens automatisch bis zu dem Zeitpunkt, zu dem dieser Zustand nicht mehr bestünde. Die Anlage ist damit für Darlehensgeber, die darauf angewiesen sind, exakt zum geplanten Laufzeitende ihr Geld zurück zu erhalten, nicht empfehlenswert.

  • Risiken auf Ebene des Darlehensnehmers
    1. Geschäfts- und Ausfallrisiko des Darlehensnehmers

      Der Darlehensgeber trägt das Risiko einer nachteiligen Geschäftsentwicklung des Darlehensnehmers. Es besteht das Risiko, dass dem Darlehensnehmer in Zukunft nicht die erforderlichen Mittel zur Verfügung stehen, um die Zinsforderungen zu erfüllen und die Darlehensvaluta zurückzuzahlen.

      Weiterhin trägt der Darlehensgeber das Risiko der Insolvenz des Darlehensnehmers. Der Darlehensnehmer kann zahlungsunfähig werden oder in Überschuldung geraten. Dies kann insbesondere der Fall sein, wenn der Darlehensnehmer geringere Einnahmen und/oder höhere Ausgaben als erwartet zu verzeichnen hat oder wenn er eine etwaig erforderliche Anschlussfinanzierung nicht einwerben kann. Die Insolvenz des Darlehensnehmers kann zum Verlust des Investments des Darlehensgebers und der Zinsen führen, da der Darlehensnehmer keinem Einlagensicherungssystem angehört.

      Weder der wirtschaftliche Erfolg der zukünftigen Geschäftstätigkeit des Darlehensnehmers noch der Erfolg der finanzierten energetischen Maßnahme können mit Sicherheit vorhergesehen werden. Der Darlehensnehmer kann Höhe und Zeitpunkt von Zuflüssen weder zusichern noch garantieren.

    2. Risiken aus der Geschäftstätigkeit und der Durchführung des finanzierten Projekts

      Verschiedene Risikofaktoren können die Fähigkeit des Darlehensnehmers beeinträchtigen, seinen Verpflichtungen aus dem Darlehensvertrag nachzukommen. Dies sind zum einen Risiken aus der Durchführung des finanzierten Projekts. Die geplante energetische Maßnahme könnte komplexer sein als erwartet. Es könnten unerwartete und/oder höhere Umsetzungsrisiken auftreten und/oder Geschäftsprozesse mit mehr Aufwand und Kosten verbunden sein als erwartet. Es könnten Planungsfehler zutage treten oder Vertragspartner des Darlehensnehmers mangelhafte Leistungen erbringen. Es könnte sich herausstellen, dass Annahmen, auf denen die Projektplanung basiert, fehlerhaft sind. Erforderliche Genehmigungen könnten nicht erteilt werden. Es könnten unbekannte Umweltrisiken oder Altlasten bestehen. Es könnte zu Verzögerungen im geplanten Projektablauf und/oder zu Problemen bei der Erzielung von Einnahmen in der geplanten Höhe oder zum geplanten Zeitpunkt kommen. Ein etwaiger Versicherungsschutz könnte sich als nicht ausreichend erweisen. Die rechtlichen Anforderungen könnten sich verändern und dadurch könnten Änderungen oder zusätzliche Maßnahmen im Zusammenhang mit dem Projekt erforderlich werden, was zu Mehrkosten und/oder zeitlichen Verzögerungen führen könnte. Bei Leistungen, die Dritten gegenüber erbracht werden, könnten diese Gewährleistungsansprüche geltend machen, ohne dass der Darlehensnehmer Regressansprüche gegen eigene Zulieferer durchsetzen kann. Auch weitere Faktoren können sich nachteilig auf den Projekterfolg auswirken, wie etwa die Entwicklung des Strompreises oder des Preises anderer Energieträger, des Marktumfelds, der Nachfrage- und Absatzsituation, von Lieferantenbeziehungen, des politischen Umfelds und politischer Verhältnisse, von Umweltrisiken, Länder- und Wechselkursrisiken sowie Wettbewerbern.

      Daneben ist die allgemeine Geschäftstätigkeit des Darlehensnehmers mit Risiken verbunden, wie etwa marktbezogenen Risiken (z. B. Nachfrage- und Absatzrückgang; Zahlungsschwierigkeiten oder Insolvenzen großer Abnehmer; [Insolvenzen von Kunden, bei denen energetische Maßnahmen durchgeführt werden, aus deren Einnahmen Zins- und Tilgungszahlungen finanziert werden sollen;] Kostenerhöhungen und Kapazitätsengpässe auf Beschaffungsseite; politische Veränderungen; Zins- und Inflationsentwicklungen; Länder- und Wechselkursrisiken; Veränderungen der rechtlichen und steuerlichen Rahmenbedingungen der Tätigkeit des Darlehensnehmers) und unternehmensbezogene Risiken (z. B. Qualitätsrisiken; Produktmängel; Finanzierungs- und Zinsänderungsrisiken; Risiken aus Marken und Schutzrechten; Abhängigkeit von Partnerunternehmen, Schlüsselpersonen und qualifiziertem Personal; Risiken aus Rechtsstreitigkeiten, unzureichendem Versicherungsschutz, aus der Gesellschafter- und/oder Konzernstruktur, aus der internen Organisation, aus Vermögensbewertungen und Steuernachforderungen).

      Diese und/oder weitere Risiken könnten sich negativ auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Darlehensnehmers auswirken. Dem Darlehensnehmer könnten infolgedessen in Zukunft nicht die erforderlichen Mittel zur Verfügung stehen, um die Zinsforderungen zu erfüllen und das eingesetzte Darlehenskapital zurückzuzahlen.

      Bisherige Markt- oder Geschäftsentwicklungen sind keine Grundlage oder Indikator für zukünftige Entwicklungen.

    3. Kapitalstrukturrisiko

      Der Darlehensnehmer wird möglicherweise weitere Fremdkapitalfinanzierungen in Anspruch nehmen und daher Verpflichtungen eingehen, die (unabhängig von seiner Einnahmesituation) gegenüber den Forderungen der Nachrang-Darlehensgeber vorrangig zu bedienen sind.

  • Risiken auf Ebene des Anlegers
    1. Fremdfinanzierungsrisiko

      Dem Darlehensgeber können im Einzelfall in Abhängigkeit von den individuellen Umständen weitere Vermögensnachteile entstehen, z.B. aufgrund von Steuernachzahlungen. Wenn der Darlehensgeber die Darlehenssumme fremdfinanziert, indem er etwa einen privaten Kredit bei einer Bank aufnimmt, kann es über den Verlust des investierten Kapitals hinaus zur Gefährdung des weiteren Vermögens des Darlehensgebers kommen. Das maximale Risiko des Darlehensgebers besteht in diesem Fall in einer Überschuldung, die im schlechtesten Fall bis zur Privatinsolvenz des Darlehensgebers führen kann. Dies kann der Fall sein, wenn bei geringen oder keinen Rückflüssen aus der Vermögensanlage der Darlehensgeber finanziell nicht in der Lage ist, die Zins- und Tilgungsbelastung aus seiner Fremdfinanzierung zu bedienen. Der Darlehensnehmer rät daher von einer Fremdfinanzierung des Darlehensbetrags ab.

    2. Hinweis zu Risikostreuung und Vermeidung von Risikokonzentration

      Die Investition in den Nachrangdarlehensvertrag sollte aufgrund der Risikostruktur nur als ein Baustein eines diversifizierten (risikogemischten) Anlageportfolios betrachtet werden. Grundsätzlich gilt: Je höher die Rendite oder der Ertrag, desto größer das Risiko eines Verlusts. Durch eine Aufteilung des investierten Kapitals auf mehrere Anlageklassen und Projekte kann eine bessere Risikostreuung erreicht und „Klumpenrisiken“ können vermieden werden.

  • Hinweise des Plattformbetreibers
    1. Umfang der Projektprüfung durch den Plattformbetreiber

      Der Plattformbetreiber nimmt im Vorfeld des Einstellens eines Projekts auf der Plattform lediglich eine Prüfung nach formalen Kriterien vor. Das Einstellen auf der Plattform stellt keine Investitionsempfehlung dar. Der Plattformbetreiber beurteilt nicht die Bonität des Darlehensnehmers und überprüft nicht die von diesem zur Verfügung gestellten Informationen auf ihren Wahrheitsgehalt, ihre Vollständigkeit oder ihre Aktualität

    2. Tätigkeitsprofil des Plattformbetreibers

      Der Plattformbetreiber übt keine Beratungstätigkeit aus und erbringt keine Beratungsleistungen. Insbesondere werden keine Finanzierungs- und/oder Anlageberatung sowie keine steuerliche und/oder rechtliche Beratung erbracht. Der Plattformbetreiber gibt Investoren keine persönlichen Empfehlungen zum Erwerb von Finanzinstrumenten auf Grundlage einer Prüfung der persönlichen Umstände des jeweiligen Investors. Die persönlichen Umstände werden nur insoweit erfragt, wie dies im Rahmen der Anlagevermittlung gesetzlich vorgeschrieben ist, und lediglich mit dem Ziel, die gesetzlich vorgeschriebenen Hinweise zu erteilen, nicht aber mit dem Ziel, dem Investor eine persönliche Empfehlung zum Erwerb eines bestimmten Finanzinstruments auszusprechen.

    3. Informationsgehalt der Projektbeschreibung

      Das Projektprofil und die Projektbeschreibung auf der Plattform erheben nicht den Anspruch, alle Informationen zu enthalten, die für die Beurteilung der angebotenen Anlage erforderlich sind. Investoren sollten die Möglichkeit nutzen, dem Darlehensnehmer über die Plattform Fragen zu stellen, sich aus unabhängigen Quellen zu informieren und fachkundige Beratung einzuholen, wenn sie unsicher sind, ob sie den Darlehensvertrag abschließen sollten. Da jeder Darlehensgeber mit seiner Darlehensvergabe persönliche Ziele verfolgen kann, sollten die Angaben und Annahmen des Darlehensnehmers unter Berücksichtigung der individuellen Situation sorgfältig geprüft werden.