Social Impact gGmbH - Lab Frankfurt

LED Beleuchtung erreicht in
10% Rendite
3 Jahre Laufzeit
8,400€ benötigt
9.62t CO2 Einsparung
79% effizienter
8,400€ von 18 Investoren

Das Social Impact Lab kommt frisch nach Frankfurt. Bevor es so richtig losgeht, tun wir gemeinsam noch was für die Energieeffizienz. Eine neue LED-Beleuchtung senkt den Strombedarf um 80% und ermöglicht euch eine attraktive Investitionsmöglichkeit zum Jahreswechsel


Allgemeine Projektinformationen

Für das Social Impact Lab wird es verschiedene Benutzungsdauern geben. Grundlegend ist die Kernöffnungszeit von 8 bis 18 Uhr von Montag bis Freitag. Zusätzlich sind allerdings die Büros auch zu anderen Zeiten zugänglich, außerdem finden auch außerhalb dieser Zeiten Veranstaltungen statt, wie die Vermietung der Seminarräume. Zugleich sind eben diese Räume nicht ständig in Nutzung. Die Nutzungsdaten sind daher für jeden genannten Leuchtmitteltypen im Schnitt aller eingesetzten Leuchtmittel gerechnet.

Da dieser ein Neubezug der Räumlichkeiten ist, liegt keine Verbrauchsabrechnung und somit Energiepreis vor. Momentan befindet sich das Objekt in der Grundversorgung, diese Zahlen ziehen wir allerdings nicht zur Berechnung an. Neuer Stromversorger des Social Impact Labs wird der Ökostromlieferant Polarstern Energie. Daher wird der Nettostrompreis von 0,2184€/kWh für die weiteren Berechnungen angenommen.


Energiedetails
Energieform Strom
Energieverbrauch vorher21.075 kWh
Erwarteter Energieverbrauch4.372 kwh
Energiekosten vorher4.603€
Erwartete Energiekosten955€
Erwartete Einsparung3.648€
Energiepreis0,2184€/kWh

Leuchtmittelaustausch

Decken- und Wandspots


Durch die ganzen Räumlichkeiten ziehen sich Decken- und Wandspots, die teilweise zur Beleuchtung, teilweise zur Lichtakzentuierung dienen. Diese Spots sind momentan mit Osram Decostar 13W (inkl. Trafoverlusten) bestückt. Insgesamt gibt es hiervon 106 Stück, die nun alle durch Osram Star 4W (inkl. Trafoverlusten) LED-Leuchtmittel ausgetauscht werden sollen.

Den Umrüstungskosten von knapp 1.300€ stehen Ersparnisse von über 400€ entgegen.

Deckenfluter


In mehreren Räumen finden sich zur indirekten Beleuchtung über die Decke, diese R7s-Fluter. Eigentlich bekannt von Baustellen sorgen sie hier für eine Grundbeleuchtung der Räume. Mit ganzen 500W gelingt ihnen dies auch. Hier werden zukünftig 80W-Strahler von David-Communication installiert werden. Diese verbrauchen weniger Strom und schaffen sogar etwas bessere Beleuchtungswerte.

Den Umrüstungskosten von 2.250€ stehen dabei fast 2.340€ an Stromkosteneinsparungen entgegen. Über 10.000 kWh werden so eingespart. Dies entspricht (beim Durchschnittswert des deutschen Strommix) einer CO2-Einsparung von vier oder fünf Kleinwagen (ca. 5.800kg).

Indirekte Lichtlinie


Gleich im Eingangsbereich und den Flur hinunter wird man von einer Lichtlinie an einer Wandabsenkung begleitet. Hier liegen momentan noch Osram Lumilux Leuchtstoffröhren mit 40W (inkl. Trafoverlusten), die aber schon bald durch eine LED-Lichtleiste ersetzt werden. Nicht nur wird dann das Lichtbild deutlich schöner, denn diese wird durchgehend ohne Unterbrechungen, wie im Bild zu sehen, Licht spenden, sondern sie wird auch einiges an Stromkosten einsparen.

Den Umrüstungskosten von 525€ stehen Einsparungen von über 210€ entgegen.

Deckenspots


In der Küche des Objektes befinden sich auch Deckenspots. Allerdings sind diese etwas größer (GU5,3) und mit Osram Decostar 22W (inkl. Trafoverlusten) auch heller. Sie werden durch Philips Master LED 5W (inkl. Trafoverlusten) ersetzt werden. Die neuen Leuchtmittel mit 36° Abstrahlwinkel werden den Gang der Küche schön beleuchten.

Den Umrüstungskosten von 135€ stehen über 110€ Ersparnisse gegenüber.

Pendellampen


Ebenso in der Küche befinden sich Pendellampen, die bisher mit Osram Classic 60W befeuert werden. Diese Energiefresser sollen nun mit durch Osram Parathom Classic A75 ADV 13,5W LED-Bulbs ersetzt werden. Der Gemeinschaftsraum mit 2.500 Betriebsstunden bietet hier einiges an Einsparpotential.

Pendelleuchten

Es befinden sich vier Pendelleuchten im Eingangbereich, die jeweils mit vier Osram FQ Lumilux Plus Interna 60W (inkl. Trafoverluste) bestückt sind. Diese Leuchten werden komplett durch 120x45cm LED-Panele mit 72W ersetzt.

Den Umrüstungskosten von 1.000€ stehen Ersparnisse von fast 370€ entgegen.

Nicht aufgeführt sind wenige zusätzliche Leuchtmittel, wie der Einsatz einer LED-Röhre unter den Küchenschränken.

Zusätzliche Kosten

Zusätzlich zu den Materialkosten fallen für die Energieberatung, die Montage, nötigen Elektrokleinkram, die Entsorgung von Leuchtmitteln, die nicht unter die WEEE-Richtlinie fallen und den Elektriker Kosten von 2.100€ an.

Gesamtkosten und Einsparungen

Insgesamt können in diesem Objekt mit Investitionskosten von 8.400€ Einsparungen von ca. 3.650€ erreicht werden. Dabei werden über 16.700 kWh weniger benötigt und so (bei deutschem Durchschnitt des Strommixes) 9,62t CO2 eingespart.

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"Ich freue mich, mit bettervest dieses Projekt umzusetzen. Denn so ist es uns als Sozialunternehmen möglich, Kosten einzusparen, die an anderer Stelle wirkungsvoll eingesetzt werden können. Außerdem bringen wir die Energiewende durch einen niedrigeren Verbrauch voran und können daran teilhaben, dass unser Energiesystem schon bald deutlich umweltfreundlicher ist."

Foto: Nils Hafa - Projektleiter Social Impact Lab Frankfurt

Nils Hafa - Projektleiter Social Impact Lab Frankfurt

Unternehmensportrait

Foto: Social Impact gGmbH Social Impact gGmbH

Lab Frankfurt

Im neuen Social Impact Lab Frankfurt (SILF) arbeiten zum ersten Mal in Deutschland junge Menschen mit Migrationshintergrund und Social Entrepreneurs unter einem Dach an Geschäftsideen und ihrer beruflichen Entwicklung.

Die Projektpartner haben für beide Gruppen jeweils ein eigenes Programm entwickelt: „AndersGründer“ und „ChancenNutzer“. „AndersGründer, gefördert durch die KfW Stiftung, ist das erste Startup-Zentrum im Raum Frankfurt, welches sich speziell an soziale Innovatoren wendet, die ein gesellschaftliches Problem unternehmerisch lösen möchten. ChancenNutzer, gefördert durch die JPMorgan Chase Foundation, ist bundesweit das erste Projekt, das junge arbeitslose Menschen mit Migrationshintergrund sowohl umfassend auf dem Weg in die eigene Selbstständigkeit begleitet als auch ganzheitliche individuelle berufliche Orientierung bietet.

Das Social Impact Lab in Frankfurt zieht zum 1.1.2014 in die Falkstraße in Frankfurt-Bockenheim in die ehemaligen Räume der Digital-Agentur RazorFish. Bis zu 30 Gründungsteams sollen künftig gleichzeitig im Lab arbeiten. Ein Projektleiter, ein Host und zwei bis drei angestellte Berater kümmern sich in Frankfurt um die Gründer, Startups und Projekte.

In den vergangenen zwei Jahren hat sich die Social Impact GmbH (1994 gegründet) neben der Gründungsunterstützung von Menschen aus benachteiligten Lebenssituationen auf die Entwicklung einer Infrastruktur zur Förderung von sozialen Innovationen konzentriert. Im Mittelpunkt steht der Aufbau von Social Impact Labs und die Unterstützung von Social Startups.

Mit Unterstützung des BMFSFJ und von SAP entstand das erste Social Impact Lab 2011 in Berlin. 2012 konnte in Hamburg das zweite Social Impact Lab eröffnet werden. Projekte und Sozialunternehmen, die vom Social Impact Lab z.b. durch ein Stipendium gefördert werden, gehören zu den ausgezeichnetesten Unternehmen in diesem Bereich in ganz Deutschland. So gehören bereits über 50 Startups zu der Erfolgsgeschichte des Social Impact Labs: www.socialimpactstart.eu/startups Darunter bekannte Projekte wie bettervest, ecotastic, rethink finance, rucksackspende, hundebande, Soulbottles, fairnopoly, quartiermeister, talents4good, elefunds und Auticon.


Social Impact gGmbH | Falkstrasse 5 | 60487 Frankfurt
Norbert Kunz (Geschäftsführer)
+49 (0) 69 795 393 660 | frankfurt@socialimpactlab.eu

Risikohinweise

Der Erwerb dieser Vermögensanlage ist mit erheblichen Risiken verbunden und kann zum vollständigen Verlust des eingesetzten Vermögens führen.

Allgemeine Risiken und Risiken aus der Ausgestaltung der Nachrangdarlehen

  1. Maximales Risiko – Totalverlustrisiko

    Es besteht das Risiko eines Totalverlusts des investierten Kapitals und der Zinsen. Individuell können dem Darlehensgeber zusätzliche Vermögensnachteile, z.B. durch Kosten für Steuernachzahlungen, entstehen. Deshalb ist das Darlehen nur als Beimischung in ein Anlageportfolio geeignet. Die Darlehensvergabe ist nur für Investoren geeignet, die einen entstehenden Verlust bis zum Totalverlust ihrer Kapitalanlage hinnehmen könnten. Das Darlehen ist nicht zur Altersvorsorge geeignet. Das Risiko einer Nachschusspflicht oder einer sonstigen Haftung, die über den Betrag des eingesetzten Darlehenskapitals hinausgeht, besteht dagegen nicht.

  2. Nachrangrisiko und unternehmerischer Charakter der Beteiligung

    Bei dem Darlehensvertrag handelt es sich um ein Darlehen mit einem sogenannten qualifizierten Rangrücktritt (siehe näher Ziffer 9 des Darlehensvertrags). Sämtliche Ansprüche des Darlehensgebers (Investors) aus dem Darlehensvertrag – insbesondere die Ansprüche auf Rückzahlung des Darlehensbetrags und auf Zahlung der Zinsen – („Nachrangforderungen“ ) können gegenüber dem Darlehensnehmer nicht geltend gemacht werden, wenn dies für den Darlehensnehmer einen Insolvenzgrund herbeiführen würde. Das bedeutet, dass die Zahlung von Zins und Tilgung des Darlehens keine Insolvenz des Darlehensnehmers auslösen darf. Dann dürften weder Zinsen noch Tilgungszahlungen an die Darlehensgeber geleistet werden. Die Nachrangforderungen des Darlehensgebers treten außerdem im Falle der Durchführung eines Liquidationsverfahrens und im Falle der Insolvenz des Darlehensnehmers im Rang gegenüber sämtlichen gegenwärtigen und künftigen Forderungen aller nicht nachrangigen Gläubiger des Darlehensnehmers zurück, das heißt, der Darlehensgeber wird mit seinen Forderungen zwar vor den Gesellschaftern, aber erst nach vollständiger und endgültiger Befriedigung sämtlicher anderer Gläubiger des Darlehensnehmers (mit Ausnahme anderer Rangrücktrittsgläubiger) berücksichtigt.

    Der Darlehensgeber trägt daher ein unternehmerisches Risiko, das höher ist als das Risiko eines regulären Fremdkapitalgebers. Der Darlehensgeber wird dabei nicht selbst Gesellschafter des Darlehensnehmers und erwirbt keine Gesellschafterrechte. Es handelt sich nicht um eine sogenannte mündelsichere Beteiligung, sondern um eine unternehmerische Beteiligung mit eigenkapitalähnlicher Haftungsfunktion.

    Der qualifizierte Rangrücktritt könnte sich wie folgt auswirken: Der Darlehensnehmer würde die Zins- und Tilgungszahlung bei Insolvenznähe so lange aussetzen müssen, wie er dazu verpflichtet ist. Der Darlehensgeber dürfte seine Forderungen bei Fälligkeit nicht einfordern. Der Darlehensgeber müsste eine Zinszahlung, die er trotz der Nachrangigkeit zu Unrecht erhalten hat, auf Anforderung an den Darlehensnehmer zurückgeben. Es besteht auch die Möglichkeit, dass der Darlehensgeber die Zinszahlungen ebenso wie die Tilgungszahlungen im Ergebnis aufgrund des Nachrangs nicht oder nicht rechtzeitig erhält oder zurückzuzahlen hat. Zudem könnte es sein, dass der Darlehensgeber für bereits gezahlte Zinsen Steuern entrichten muss, obwohl er zur Rückzahlung der erhaltenen Beträge verpflichtet ist.

  3. Fehlende Besicherung der Darlehen

    Da das Darlehen unbesichert ist, könnte der Darlehensgeber im Insolvenzfall des Darlehensnehmers weder seine Forderung auf Rückzahlung des eingesetzten Kapitals noch seine Zinszahlungsansprüche aus Sicherheiten befriedigen. Im Insolvenzfall könnte dies dazu führen, dass die Ansprüche der einzelnen Darlehensgeber nicht oder nur zu einem geringeren Teil durchgesetzt werden können. Dies könnte dazu führen, dass Zins- oder Tilgungszahlungen nicht oder nicht rechtzeitig geleistet werden können oder dass es zum teilweisen oder vollständigen Verlust des investierten Kapitals kommt.

  4. Veräußerlichkeit (Fungibilität), Verfügbarkeit des investierten Kapitals, langfristige Bindung

    Die Darlehensverträge sind mit einer festen Vertragslaufzeit versehen. Eine vorzeitige ordentliche Kündigung durch den Darlehensgeber ist nicht vorgesehen. Nachrangdarlehen sind keine Wertpapiere und auch nicht mit diesen vergleichbar. Derzeit existiert kein liquider Zweitmarkt für die abgeschlossenen Darlehensverträge. Eine Veräußerung des Darlehens durch den Darlehensgeber ist zwar grundsätzlich rechtlich möglich. Die Möglichkeit zum Verkauf ist jedoch aufgrund der geringen Marktgröße und Handelsvolumina nicht sichergestellt. Es ist auch möglich, dass eine Abtretung nicht zum Nennwert der Forderung erfolgen kann. Es könnte also sein, dass bei einem Veräußerungswunsch kein Käufer gefunden wird oder der Verkauf nur zu einem geringeren Preis als gewünscht erfolgen kann. Das investierte Kapital kann daher bis zum Ablauf der Vertragslaufzeit gebunden sein.

  5. Mögliche Verlängerung der Kapitalbindung

    Da es sich um ein nachrangiges Darlehen handelt, darf das Darlehen nur zurückgezahlt werden, wenn dies bei dem Darlehensnehmer nicht zur Zahlungsunfähigkeit führen würde. Wäre dies der Fall, verlängerte sich die Laufzeit des Darlehens automatisch bis zu dem Zeitpunkt, zu dem dieser Zustand nicht mehr bestünde. Die Anlage ist damit für Darlehensgeber, die darauf angewiesen sind, exakt zum geplanten Laufzeitende ihr Geld zurück zu erhalten, nicht empfehlenswert.

  • Risiken auf Ebene des Darlehensnehmers
    1. Geschäfts- und Ausfallrisiko des Darlehensnehmers

      Der Darlehensgeber trägt das Risiko einer nachteiligen Geschäftsentwicklung des Darlehensnehmers. Es besteht das Risiko, dass dem Darlehensnehmer in Zukunft nicht die erforderlichen Mittel zur Verfügung stehen, um die Zinsforderungen zu erfüllen und die Darlehensvaluta zurückzuzahlen.

      Weiterhin trägt der Darlehensgeber das Risiko der Insolvenz des Darlehensnehmers. Der Darlehensnehmer kann zahlungsunfähig werden oder in Überschuldung geraten. Dies kann insbesondere der Fall sein, wenn der Darlehensnehmer geringere Einnahmen und/oder höhere Ausgaben als erwartet zu verzeichnen hat oder wenn er eine etwaig erforderliche Anschlussfinanzierung nicht einwerben kann. Die Insolvenz des Darlehensnehmers kann zum Verlust des Investments des Darlehensgebers und der Zinsen führen, da der Darlehensnehmer keinem Einlagensicherungssystem angehört.

      Weder der wirtschaftliche Erfolg der zukünftigen Geschäftstätigkeit des Darlehensnehmers noch der Erfolg der finanzierten energetischen Maßnahme können mit Sicherheit vorhergesehen werden. Der Darlehensnehmer kann Höhe und Zeitpunkt von Zuflüssen weder zusichern noch garantieren.

    2. Risiken aus der Geschäftstätigkeit und der Durchführung des finanzierten Projekts

      Verschiedene Risikofaktoren können die Fähigkeit des Darlehensnehmers beeinträchtigen, seinen Verpflichtungen aus dem Darlehensvertrag nachzukommen. Dies sind zum einen Risiken aus der Durchführung des finanzierten Projekts. Die geplante energetische Maßnahme könnte komplexer sein als erwartet. Es könnten unerwartete und/oder höhere Umsetzungsrisiken auftreten und/oder Geschäftsprozesse mit mehr Aufwand und Kosten verbunden sein als erwartet. Es könnten Planungsfehler zutage treten oder Vertragspartner des Darlehensnehmers mangelhafte Leistungen erbringen. Es könnte sich herausstellen, dass Annahmen, auf denen die Projektplanung basiert, fehlerhaft sind. Erforderliche Genehmigungen könnten nicht erteilt werden. Es könnten unbekannte Umweltrisiken oder Altlasten bestehen. Es könnte zu Verzögerungen im geplanten Projektablauf und/oder zu Problemen bei der Erzielung von Einnahmen in der geplanten Höhe oder zum geplanten Zeitpunkt kommen. Ein etwaiger Versicherungsschutz könnte sich als nicht ausreichend erweisen. Die rechtlichen Anforderungen könnten sich verändern und dadurch könnten Änderungen oder zusätzliche Maßnahmen im Zusammenhang mit dem Projekt erforderlich werden, was zu Mehrkosten und/oder zeitlichen Verzögerungen führen könnte. Bei Leistungen, die Dritten gegenüber erbracht werden, könnten diese Gewährleistungsansprüche geltend machen, ohne dass der Darlehensnehmer Regressansprüche gegen eigene Zulieferer durchsetzen kann. Auch weitere Faktoren können sich nachteilig auf den Projekterfolg auswirken, wie etwa die Entwicklung des Strompreises oder des Preises anderer Energieträger, des Marktumfelds, der Nachfrage- und Absatzsituation, von Lieferantenbeziehungen, des politischen Umfelds und politischer Verhältnisse, von Umweltrisiken, Länder- und Wechselkursrisiken sowie Wettbewerbern.

      Daneben ist die allgemeine Geschäftstätigkeit des Darlehensnehmers mit Risiken verbunden, wie etwa marktbezogenen Risiken (z. B. Nachfrage- und Absatzrückgang; Zahlungsschwierigkeiten oder Insolvenzen großer Abnehmer; [Insolvenzen von Kunden, bei denen energetische Maßnahmen durchgeführt werden, aus deren Einnahmen Zins- und Tilgungszahlungen finanziert werden sollen;] Kostenerhöhungen und Kapazitätsengpässe auf Beschaffungsseite; politische Veränderungen; Zins- und Inflationsentwicklungen; Länder- und Wechselkursrisiken; Veränderungen der rechtlichen und steuerlichen Rahmenbedingungen der Tätigkeit des Darlehensnehmers) und unternehmensbezogene Risiken (z. B. Qualitätsrisiken; Produktmängel; Finanzierungs- und Zinsänderungsrisiken; Risiken aus Marken und Schutzrechten; Abhängigkeit von Partnerunternehmen, Schlüsselpersonen und qualifiziertem Personal; Risiken aus Rechtsstreitigkeiten, unzureichendem Versicherungsschutz, aus der Gesellschafter- und/oder Konzernstruktur, aus der internen Organisation, aus Vermögensbewertungen und Steuernachforderungen).

      Diese und/oder weitere Risiken könnten sich negativ auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Darlehensnehmers auswirken. Dem Darlehensnehmer könnten infolgedessen in Zukunft nicht die erforderlichen Mittel zur Verfügung stehen, um die Zinsforderungen zu erfüllen und das eingesetzte Darlehenskapital zurückzuzahlen.

      Bisherige Markt- oder Geschäftsentwicklungen sind keine Grundlage oder Indikator für zukünftige Entwicklungen.

    3. Kapitalstrukturrisiko

      Der Darlehensnehmer wird möglicherweise weitere Fremdkapitalfinanzierungen in Anspruch nehmen und daher Verpflichtungen eingehen, die (unabhängig von seiner Einnahmesituation) gegenüber den Forderungen der Nachrang-Darlehensgeber vorrangig zu bedienen sind.

  • Risiken auf Ebene des Anlegers
    1. Fremdfinanzierungsrisiko

      Dem Darlehensgeber können im Einzelfall in Abhängigkeit von den individuellen Umständen weitere Vermögensnachteile entstehen, z.B. aufgrund von Steuernachzahlungen. Wenn der Darlehensgeber die Darlehenssumme fremdfinanziert, indem er etwa einen privaten Kredit bei einer Bank aufnimmt, kann es über den Verlust des investierten Kapitals hinaus zur Gefährdung des weiteren Vermögens des Darlehensgebers kommen. Das maximale Risiko des Darlehensgebers besteht in diesem Fall in einer Überschuldung, die im schlechtesten Fall bis zur Privatinsolvenz des Darlehensgebers führen kann. Dies kann der Fall sein, wenn bei geringen oder keinen Rückflüssen aus der Vermögensanlage der Darlehensgeber finanziell nicht in der Lage ist, die Zins- und Tilgungsbelastung aus seiner Fremdfinanzierung zu bedienen. Der Darlehensnehmer rät daher von einer Fremdfinanzierung des Darlehensbetrags ab.

    2. Hinweis zu Risikostreuung und Vermeidung von Risikokonzentration

      Die Investition in den Nachrangdarlehensvertrag sollte aufgrund der Risikostruktur nur als ein Baustein eines diversifizierten (risikogemischten) Anlageportfolios betrachtet werden. Grundsätzlich gilt: Je höher die Rendite oder der Ertrag, desto größer das Risiko eines Verlusts. Durch eine Aufteilung des investierten Kapitals auf mehrere Anlageklassen und Projekte kann eine bessere Risikostreuung erreicht und „Klumpenrisiken“ können vermieden werden.

  • Hinweise des Plattformbetreibers
    1. Umfang der Projektprüfung durch den Plattformbetreiber

      Der Plattformbetreiber nimmt im Vorfeld des Einstellens eines Projekts auf der Plattform lediglich eine Prüfung nach formalen Kriterien vor. Das Einstellen auf der Plattform stellt keine Investitionsempfehlung dar. Der Plattformbetreiber beurteilt nicht die Bonität des Darlehensnehmers und überprüft nicht die von diesem zur Verfügung gestellten Informationen auf ihren Wahrheitsgehalt, ihre Vollständigkeit oder ihre Aktualität

    2. Tätigkeitsprofil des Plattformbetreibers

      Der Plattformbetreiber übt keine Beratungstätigkeit aus und erbringt keine Beratungsleistungen. Insbesondere werden keine Finanzierungs- und/oder Anlageberatung sowie keine steuerliche und/oder rechtliche Beratung erbracht. Der Plattformbetreiber gibt Investoren keine persönlichen Empfehlungen zum Erwerb von Finanzinstrumenten auf Grundlage einer Prüfung der persönlichen Umstände des jeweiligen Investors. Die persönlichen Umstände werden nur insoweit erfragt, wie dies im Rahmen der Anlagevermittlung gesetzlich vorgeschrieben ist, und lediglich mit dem Ziel, die gesetzlich vorgeschriebenen Hinweise zu erteilen, nicht aber mit dem Ziel, dem Investor eine persönliche Empfehlung zum Erwerb eines bestimmten Finanzinstruments auszusprechen.

    3. Informationsgehalt der Projektbeschreibung

      Das Projektprofil und die Projektbeschreibung auf der Plattform erheben nicht den Anspruch, alle Informationen zu enthalten, die für die Beurteilung der angebotenen Anlage erforderlich sind. Investoren sollten die Möglichkeit nutzen, dem Darlehensnehmer über die Plattform Fragen zu stellen, sich aus unabhängigen Quellen zu informieren und fachkundige Beratung einzuholen, wenn sie unsicher sind, ob sie den Darlehensvertrag abschließen sollten. Da jeder Darlehensgeber mit seiner Darlehensvergabe persönliche Ziele verfolgen kann, sollten die Angaben und Annahmen des Darlehensnehmers unter Berücksichtigung der individuellen Situation sorgfältig geprüft werden.