Photovoltaikanlage für einen Shop N Save Supermarkt in Accra/ Ghana - UMAWA

Solar erreicht in
7% Rendite
1% Vorlaufzins
7 Jahre Laufzeit
353,200€ benötigt
238t CO2 Einsparung
353,200€ von 660 Investoren
Fundingschwelle:190000
Hinweis gemäß § 12 Abs. 2 Vermögensanlagengesetz:
Der Erwerb dieser Vermögensanlage ist mit erheblichen Risiken verbunden und kann zum vollständigen Verlust des eingesetzten Vermögens führen.

Die Fundingschwelle in diesem Projekt wurde um 90.000 reduziert, da Materialien aus anderen Projekten für die Umsetzung genutzt werden können.
In diesem Projekt gibt es Vorlaufzinsen in Höhe von 1 % direkt ab deiner Einzahlung (ab Auszahlung an den Projektinhaber dann regulär 7 %).




Hintergrund 

Die Gründer der UMAWA, Herr Peter Schuster und sein langjähriger Wegbegleiter Francis Kwaku Mensah sowie dessen Frau, hatten ursprünglich die Idee, Schulen in Ghana mittels vereinfachter Finanzierung über die Crowdfunding-Plattform bettervest günstig und nachhaltig mit Solarstrom zu versorgen. Das sollte sie zugleich unabhängiger von den massiven, teilweise tagelangen Stromausfällen in Ghana machen. Aufgrund der zahlreichen erfolgreichen Projekte kommen seit einiger Zeit immer mehr Unternehmer und Privatpersonen auf das Team um Herrn Peter Schuster zu, um ebenfalls von den Vorzügen einer dezentralen Stromversorgung zu profitieren. Mit diesem Projekt wird das Geschäftsfeld des Unternehmens neben Schulen und Krankenhäusern nun auch auf weitere Wirtschaftszweige ausgeweitet. 

Der Shop N Save Supermarkt wird von West Africa Retail Chain Ltd. betrieben und ist eine aufstrebende Supermarktkette in Ghana, welche sogar eine eigene Facebook Seite hat. Das 2013 gegründete Unternehmen unterhält landesweit bereits vier Supermärkte: Drei in Accra, der Hauptstadt Ghanas, und einen in Takoradi, der drittgrößten Stadt Ghanas. Das Unternehmen plant in den kommenden Jahren stark zu expandieren und Ghanas größte Supermarktkette zu werden.


Technologie 

Wie auch in den zuvor über bettervest finanzierten Projekten zusammen mit UMAWA, wird die Solaranlage komplementär zur öffentlichen Stromversorgung eingerichtet. In diesem Projekt dient sie neben der Versorgungssicherheit hauptsächlich dem Zweck, Energiekosten einzusparen, welche mit umgerechnet 0,23 €/kWh (Stromrechnungen) in Ghana sehr hoch sind. Der überschüssig produzierte Strom wird in das öffentliche Stromnetz eingespeist und in Form von „Netmetering“ gutgeschrieben. Im Falle eines Stromausfalles wird die Energie durch den vorhandenen Dieselgenerator zur Verfügung gestellt, welcher tagsüber durch die Solaranlage unterstützt wird. 


Soziale Auswirkungen 

Das Sortiment von Shop N Save beinhaltet Produkte, die in Ghana üblicherweise auf Märkten angeboten werden, wie zum Beispiel frisches Obst und Gemüse, sowie verarbeitete Lebensmittel und Nichtlebensmittel. Besonders für verderbliche Lebensmittel ist eine zuverlässige Stromversorgung unabdingbar und macht eine Notstromversorgung in Form einer Photovoltaikanlage notwendig. Die Strategie des Unternehmens, fokussiert sich zudem auf den Verkauf von traditionellen Lebensmitteln, wodurch im Besonderen Kunden aus der stetig wachsenden Mittelschicht angesprochen werden sollen. Die Supermärkte sind in gut situierten Stadtteilen angesiedelt und dadurch besonders für Kunden mit hoher Kaufkraft schnell erreichbar. Insgesamt beschäftigt Geschäftsführer Michael E. Chambers mit seinem Unternehmen West Africa Retail Chain Ltd. 165 Angestellte. 

Dieses Projekt stellt eine wirkungsvolle Synergie zwischen lokalem Wissen und zuverlässigen, geprüften Technologien dar. Die enge Kooperation zwischen europäischen Unternehmen und ghanaischen Geschäftspartnern wie der UMAWA ermöglicht es, im westafrikanischen Markt ökologisch sinnvolle Projekte umzusetzen. Gleichzeitig werden starke lokale Partner, die sich mit den landesüblichen Gepflogenheiten und der Handhabung von „Business“ auskennen, unterstützt. Somit wird die westafrikanische Wirtschaft auf nachhaltige Weise gestärkt, wobei diese sich wiederum den westlichen Standards verpflichtet. Mit einer solchen Kooperation kann dem immer stärker steigenden Energieverbrauch in Westafrika mit vorhandenen nachhaltigen und sinnvollen Ressourcen, wie der Solarenergie, begegnet werden. Auf diese Weise wird den Menschen und Unternehmen vor Ort ein bezahlbares Energieversorgungssystem gewährleistet. 


Klimaschutz 

Die Summe der vermiedenen CO2-Emissionen beträgt zwischen 326 Tonnen CO2 pro Jahr in Szenario 1 und 238 Tonnen CO2 pro Jahr in Szenario 2. Beim ersten Szenario wird von einer stabilen Stromversorgung über das gesamte Jahr, also ohne einen einzigen Netzausfall, ausgegangen. Das zweite Szenario stellt den „Worst Case“ dar: Es kommt an zwei Tagen pro Woche über das ganze Jahr hinweg zu Stromausfällen des öffentlichen Netzes. Da Szenario 2 wahrscheinlicher ist, gehen wir davon aus, dass der Einsatz von Solarpanelen in Zukunft mindestens 238 Tonnen CO2 pro Jahr einsparen wird.

Die Komponenten, die im Rahmen dieses Projekts verbaut werden sollen, entsprechen europäischen Standards. Die insgesamt 1.243 Solarmodule vom Typ PS265P-20/U 260 Wp stammen vom renommierten Hersteller Phono Solar und werden auf 2.022,2 m2 Dachfläche installiert. Zum Umrichten des Stroms werden netzgekoppelte Wechselrichter der Firma SMA (11 x Sunny Tripower STP 25000TL-30) verwendet. Die durch Mitarbeiter von UMAWA installierte Anlage verfügt über eine Garantie von zwei Jahren. Die Komponenten kommen mit der üblichen vom Hersteller eingeräumten Garantie von 20 bzw. 5-25 Jahren für Wechselrichter bzw. Solarmodule. 

Im Energieberaterbericht werden zwei Szenarien aufgegriffen. Im ersten Szenario wird von einer stabilen Stromversorgung, also ohne Netzausfälle über das ganze Jahr ausgegangen. Das zweite Szenario stellt den „Worst Case“ dar. Hier wird mit Netzausfällen an zwei Tagen pro Woche über das gesamte Jahr hinweg gerechnet. Da Szenario 1 sehr unwahrscheinlich ist, gehen wir von Szenario 2 aus. 

Im zweiten Szenario verfügt die Photovoltaikanlage über eine Gesamtleistung von 329,4 kWp und wird voraussichtlich jährlich 353.962 kWh Strom produzieren, wovon der Supermarkt selbst rund 195.702 kWh nutzen kann. Weitere 158.260 kWh sollen in das lokale Netz eingespeist und in Form eines Netmeterings gutgeschrieben werden. 

Diese Projektentwicklung wurde unabhängig validiert und bestätigt. Die genauen wirtschaftlichen und technischen Zahlen sind dem Energieberaterbericht im Anhang zu entnehmen.

Diese Vermögensanlage wurde vor Inkrafttreten der letzten Änderungen des Vermögensanlagengesetz am 21.08.2017 erstmals öffentlich angeboten. Das Vermögensanlagen-Informationsblatt wurde entsprechend nach den Anforderungen der zuvor geltenden Fassung verfasst.

Eine Besonderheit an diesem Projekt ist, dass der Projektinhaber UMAWA im Besitz der Solaranlage bleibt und den Strom an den Supermarkt verkauft. Hierfür besteht ein Stromabnahmevertrag zwischen UMAWA und der West Africa Retail Chain Ltd. UMAWA ist zudem mit einem Eigenkapital in Höhen von 56.560 € (15 % am Gesamtkapital) am Projekt beteiligt.

UMAWA wird den Shop N Save Supermarkt zu einem Preis von 0,16 €/kWh mit nachhaltig und dezentral produziertem Strom beliefern. Im Vergleich zu den herkömmlichen Stromkosten von 0,23 €/kWh (Stromrechnungen) kann der Betreiber daher erheblich Stromkosten einsparen. Ein Abnahmevertrag zwischen den beiden Parteien besteht bereits (weitere Details dazu befinden sich im „Anhänge“-Reiter unter „Stromabnahmevertrag.pdf“). 

Unter konservativer Annahme, wird die Photovoltaikanlage voraussichtlich jährlich 353.962 kWh Strom produzieren. Durch den Verkauf von Elektrizität an Shop N Save erwirtschaftet UMAWA über mindestens zwölf Jahre einen jährlichen Verbrauchsabhängigenbetrag von 30.178 €. Die Einnahmen durch das Netmetering hängen vom Preis des öffentlichen Stroms ab und betragen mindestens 36.235 € im Jahr. Dadurch kann UMAWA das Darlehen zuzüglich Gebühren und Zinsen innerhalb der ersten sieben Jahre vollständig tilgen. Der kumulative Nettogewinn von UMAWA beträgt im Jahr 2024, nach sieben Jahren Laufzeit, circa 51.085 €. 

Das Gesamtvolumen des Projekts beträgt 377.066 €, wovon UMAWA 56.560 € selbst einbringt. Die Gesamtfundingsumme beläuft sich auf 353.200 € und setzt sich wie folgt zusammen: 320.506 € entfallen auf die verschiedenen Komponenten wie Solarmodule, Wechselrichter, Montagesystem und Montage. 30.022 € entfallen auf die bettervest Listinggebühr und 2.649 € machen die Treuhändergebühren aus. 

Den Investoren wird eine Rendite von 7 % über eine Laufzeit von 7 Jahren angeboten. Laut Szenario 2 wird das hier beschriebene Crowdfunding-Projekt im Vergleich zu einem Dieselgenerator jährlich 238 Tonnen CO2 einsparen.

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Wir haben bereits erste Fragen zu dem Projekt erhalten und möchten euch diese nicht vorenthalten:

Frage 1: Wie hoch sind die erwarteten Reparatur- und Wartungskosten der Anlage?

Antwort: Gegenüber etwaigen Unwägbarkeiten, wie Wechselkursschwankungen und Energiepreiserhöhungen, fallen die Wartungskosten in diesem Projekt so geringfügig aus, dass diese im Vergleich vernachlässigbar sind. Erfahrungsgemäß entstehen Reparaturkosten erst nach sieben bis 10 Jahren, in diesem Projekt also wenn der Kredit bereits getilgt ist.

Frage 2: Warum sind die Wartungskosten in diesem Projekt von UMAWA so gering, im Vergleich zu vorherigen Projekten?

Antwort: Zum einen handelt es sich in diesem Projekt um ein anderes Geschäftsmodell als in vorherigen Projekten. In diesem Projekt ist nicht Shop N Save der Inhaber der PV-Anlage sondern UMAWA, weshalb auch UMAWA die Kosten für die Wartung der PV-Anlage übernimmt, aber auch nur diese und nicht z.B. auch die Reparatur- und Wartungskosten für den Generator (siehe dazu FAQ 3). Zudem gibt es in diesem Projekt auch keinen Batteriespeicher. Zusätzliche Kosten für die Wartung und den Austausch von Batterien, die in vorherigen Projekten einen erheblichen Anteil ausmachten, fallen also ebenfalls weg.

Frage 3: Übernimmt UMAWA oder Shop N Save die Wartungskosten des Dieselgenerators?

Antwort: Der Diesel-Generator ist in Besitz von Shop N Save, weshalb auch diese den Generator unterhalten und für den Brennstoff aufkommen.

Frage 4: Wieso sind für die Anlage keine Energiespeicher vorhergesehen? Eine Back-Up-Batterie könnte zu einer effizienteren Nutzung der Solarenergie führen. 

Antwort: Das Back-Up-System könnte nur durch den Einsatz einer Batteriebank verbessert werden. Diese ist vom Kunden Shop N Save nicht gewünscht und da der überschüssige Strom ins öffentliche Netz eingespeist werden kann, wird diese auch nicht benötigt. Ein solches System kann aber jederzeit nachgerüstet werden.

Frage 5: Was wird getan, um das Währungsrisiko auszuschalten?

Antwort: Das Währungsrisiko wird ausgeschaltet, indem die Stromverkäufe in Euro fakturiert werden, Shop N Save aber die Stromkäufe in Cedi bezahlt und zwar zum jeweiligen Tageswechselkurs am Tag der Bezahlung. 

Frage 6: Was passiert, falls die Net-Metering Regulierung innerhalb des Projektzeitraumes geändert wird? Wo ist dies im PPA geregelt?

Antwort: Das ist per Gesetz geregelt, weshalb keine Regelung im PPA notwendig ist. Es gilt der Bestandsschutz. Analog zu Deutschland, wo das auch schon vorgekommen ist. Ghana ist ein Rechtsstaat und auch schon immer sehr zuverlässig gewesen, was diese Regulation betrifft.

Frage 7: Was passiert im Insolvenzfall des Buyers?

Antwort: Wenn der Betreiber des öffentlichen Stromnetzes, also die staatliche Energiebehörde, in Konkurs geht wird ein anderer das Netz übernehmen und die Vergütung zahlen. Shop N Save stellt nur die Dachfläche, die Anlage bleibt im Besitz von UMAWA. UMAWA kann diese im Notfall auch wieder abbauen. 

Frage 8: Ist es garantiert, dass UMAWA für die Dauer des Rückzahlungszeitraums im Projekt investiert bleibt?

Antwort: UMAWA gehört die Anlage und ist gleichzeitig Betreiber von dieser. UMAWA garantiert die Rückzahlungen und ist letztendlich für alle Rückzahlungen an die Crowd zuständig. Das Risiko, welches am Ende noch besteht ist auf www.bettervest.com ausgewiesen.

Frage 9: Wie lange gibt es den Supermarkt schon am Standort?

Antwort: Der Supermarkt existiert seit April 2013.

Frage 10: Werden bei Kündigung durch den Buyer sämtliche prognostizierten Erträge vergütet?

Antwort: Falls Shop N Save keinen Strom von UMAWA abnehmen will, steht UMAWA der volle Ertrag zur Einspeisung ins Grundnetz zur Verfügung. In diesem Falle erhöht sich das Ergebnis für UMAWA. 

Frage 11: Wieso wurde keine internationale Arbitration vereinbart?

Antwort: Es wurde keine internationale Arbitration vereinbart, da alles per PPA geregelt wird. Es gilt das ghanaische Recht. Eine zusätzliche Versicherung sichert eventuelle Schadensfälle ab. UMAWA Ltd. baut die Anlage, Vertragspartner von UMAWA ist Shop N Save.

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Die Reportings werden nur angemeldeten Benutzern angezeigt, die in das Projekt investiert haben.

Mit diesem und weiteren Projekten haben wir einen Weg gefunden, um erneuerbare Energien in ein Land zu bringen, welches immer stärker erkennt, dass erneuerbare Energien den Weg in eine bessere Zukunft bedeuten. Diese Möglichkeit verdanken wir euch, den Investoren, und unserem kompetenten Partner bettervest.

Foto: Peter Schuster - Geschäftsführer Umawa Deutschland UG

Peter Schuster - Geschäftsführer Umawa Deutschland UG

Unternehmensportrait

UMAWA Deutschland UG (haftungsbeschränkt)


Da bettervest momentan nur Darlehen an Unternehmen innerhalb Deutschlands sowie an Unternehmen in Nigeria vergeben kann, ist das zu finanzierende Unternehmen die UMAWA Deutschland UG (haftungsbeschränkt). Die UG ist aus dem Einzelunternehmen von Herrn Peter Schuster hervorgegangen, einer der zwei Gesellschafter und Gründer der UMAWA Ltd. Das Unternehmen beschäftigt sich primär mit Projekten im Bereich erneuerbarer Energien in westafrikanischen Ländern und fördert aktiv ihre Weiterentwicklung. Langfristig ist das Ziel, die UG in eine GmbH zu entwickeln und die Lieferanten aus Deutschland über die GmbH zu steuern, sowie weitere Projektentwicklungen voranzutreiben. Die deutsche UG übernimmt die Verantwortung für die Weitergabe des Darlehens an die ghanaische UMAWA Ltd. 

UMAWA Ltd. sieht sich auch als Vehikel für Ghanas Schulen und soziale Einrichtungen, um effizient, ökologisch und ökonomisch sinnvoll mittels alternativer Energiequellen autark zu werden, gerade in Zeiten permanenter Strompreissteigerungen.  

Die UMAWA Ltd. hat sich zum Ziel gesetzt, nachhaltige Projekte im Bereich der erneuerbaren Energien in Westafrika und im Speziellen in Ghana umzusetzen. Das Geschäft der UMAWA Ltd. in Ghana besteht dabei aus der Planung, dem Vertrieb und dem Bau von Solaranlagen und deren Komponenten. Dabei kann die UMAWA Ltd. auf außerordentlich erfahrenes Personal zurückgreifen: 

Roger Tsekumah, Leiter des Geschäftsbereiches Commercial, hat 10 Jahre Berufserfahrung in Sales & Marketing, Credit Management und Relationship Management. Er bringt das für die Durchführung von speziellen Solarprogrammen für Privat- und Gewerbekunden erforderliche Fachwissen mit.

Kojo Farhat, zuständig für die Planung der Anlagen, leitet zusätzlich das Team der Installateure. Er kommt aus der Solarbranche und hat unter anderem als Ingenieur für ein deutsches Unternehmen im Bereich der Solarenergie gearbeitet. Er hat diverse Trainings, auch in Deutschland, absolviert und war in seinem bisherigen Berufsleben auch in Ländern außerhalb Ghanas als Ingenieur für Solaranlagen unterwegs.  

Steve Atsu, zuständig für Logistik und Organisation, hat bereits in Deutschland an der Seite von Herrn Mensah gearbeitet und dabei alle logistischen Aktivitäten sowie die Abläufe gesteuert. 

Die UMAWA Ltd. hat bereits mehrere Solaranlagen in Ghana errichtet und ist derzeit dabei, einen weiteren Geschäftszweig als Großhändler für Solaranlagenteile aufzubauen. Hierzu gibt es bereits erste Vereinbarungen, u. a. mit Hoppecke (Batterien) und der UMAWA Ltd. als Service- und Vertriebspartner für Ghana.  UMAWA hat bereits fünf Projekte erfolgreich bei bettervest finanziert. Das erste Projekt, die Maria-Montessori-Schule, hat die letzten technischen Tests erfolgreich abgeschlossen; die Anlage wurde produktiv ans Schulnetz angeschlossen. Die Begeisterung der Schule und der Eltern ist riesig. Ein zusätzlicher positiver Nebeneffekt ist, dass die Schulleitung die Anlage nutzt, um den Schülern das Thema „Erneuerbare Energien“ näher zu bringen. Hierfür hat die UMAWA Ltd bereits ihre Unterstützung zugesichert. D.h., das Bewusstsein für erneuerbare Energien wird schon in jungen Jahren geschärft. 

Auch die zweite über bettervest finanzierte Photovoltaik-Anlage für die St.-Martin-de-Porres-Schule wurde bereits vollständig errichtet. 

UMAWA kooperiert außerdem mit dem Verein Labdoo, welcher gebrauchte Laptops an Schulen in Entwicklungsländern vermittelt. Im vergangenen Jahr wurden bereits die ersten Laptops von Herrn Schuster mit nach Ghana genommen.

UMAWA Deutschland UG (haftungsbeschränkt) | Teichstrasse 19c | 63225 Langen (Hessen)
Geschäftsführer Peter Schuster
+49 610321815 // +49 160 977 37 208 | schuster@umawa.com

Risikohinweise

Der Erwerb dieser Vermögensanlage ist mit erheblichen Risiken verbunden und kann zum vollständigen Verlust des eingesetzten Vermögens führen.

Allgemeine Risiken und Risiken aus der Ausgestaltung der Nachrangdarlehen

  1. Maximales Risiko – Totalverlustrisiko

    Es besteht das Risiko eines Totalverlusts des investierten Kapitals und der Zinsen. Individuell können dem Darlehensgeber zusätzliche Vermögensnachteile, z.B. durch Kosten für Steuernachzahlungen, entstehen. Deshalb ist das Darlehen nur als Beimischung in ein Anlageportfolio geeignet. Die Darlehensvergabe ist nur für Investoren geeignet, die einen entstehenden Verlust bis zum Totalverlust ihrer Kapitalanlage hinnehmen könnten. Das Darlehen ist nicht zur Altersvorsorge geeignet. Das Risiko einer Nachschusspflicht oder einer sonstigen Haftung, die über den Betrag des eingesetzten Darlehenskapitals hinausgeht, besteht dagegen nicht.

  2. Nachrangrisiko und unternehmerischer Charakter der Beteiligung

    Bei dem Darlehensvertrag handelt es sich um ein Darlehen mit einem sogenannten qualifizierten Rangrücktritt (siehe näher Ziffer 9 des Darlehensvertrags). Sämtliche Ansprüche des Darlehensgebers (Investors) aus dem Darlehensvertrag – insbesondere die Ansprüche auf Rückzahlung des Darlehensbetrags und auf Zahlung der Zinsen – („Nachrangforderungen“ ) können gegenüber dem Darlehensnehmer nicht geltend gemacht werden, wenn dies für den Darlehensnehmer einen Insolvenzgrund herbeiführen würde. Das bedeutet, dass die Zahlung von Zins und Tilgung des Darlehens keine Insolvenz des Darlehensnehmers auslösen darf. Dann dürften weder Zinsen noch Tilgungszahlungen an die Darlehensgeber geleistet werden. Die Nachrangforderungen des Darlehensgebers treten außerdem im Falle der Durchführung eines Liquidationsverfahrens und im Falle der Insolvenz des Darlehensnehmers im Rang gegenüber sämtlichen gegenwärtigen und künftigen Forderungen aller nicht nachrangigen Gläubiger des Darlehensnehmers zurück, das heißt, der Darlehensgeber wird mit seinen Forderungen zwar vor den Gesellschaftern, aber erst nach vollständiger und endgültiger Befriedigung sämtlicher anderer Gläubiger des Darlehensnehmers (mit Ausnahme anderer Rangrücktrittsgläubiger) berücksichtigt.

    Der Darlehensgeber trägt daher ein unternehmerisches Risiko, das höher ist als das Risiko eines regulären Fremdkapitalgebers. Der Darlehensgeber wird dabei nicht selbst Gesellschafter des Darlehensnehmers und erwirbt keine Gesellschafterrechte. Es handelt sich nicht um eine sogenannte mündelsichere Beteiligung, sondern um eine unternehmerische Beteiligung mit eigenkapitalähnlicher Haftungsfunktion.

    Der qualifizierte Rangrücktritt könnte sich wie folgt auswirken: Der Darlehensnehmer würde die Zins- und Tilgungszahlung bei Insolvenznähe so lange aussetzen müssen, wie er dazu verpflichtet ist. Der Darlehensgeber dürfte seine Forderungen bei Fälligkeit nicht einfordern. Der Darlehensgeber müsste eine Zinszahlung, die er trotz der Nachrangigkeit zu Unrecht erhalten hat, auf Anforderung an den Darlehensnehmer zurückgeben. Es besteht auch die Möglichkeit, dass der Darlehensgeber die Zinszahlungen ebenso wie die Tilgungszahlungen im Ergebnis aufgrund des Nachrangs nicht oder nicht rechtzeitig erhält oder zurückzuzahlen hat. Zudem könnte es sein, dass der Darlehensgeber für bereits gezahlte Zinsen Steuern entrichten muss, obwohl er zur Rückzahlung der erhaltenen Beträge verpflichtet ist.

  3. Fehlende Besicherung der Darlehen

    Da das Darlehen unbesichert ist, könnte der Darlehensgeber im Insolvenzfall des Darlehensnehmers weder seine Forderung auf Rückzahlung des eingesetzten Kapitals noch seine Zinszahlungsansprüche aus Sicherheiten befriedigen. Im Insolvenzfall könnte dies dazu führen, dass die Ansprüche der einzelnen Darlehensgeber nicht oder nur zu einem geringeren Teil durchgesetzt werden können. Dies könnte dazu führen, dass Zins- oder Tilgungszahlungen nicht oder nicht rechtzeitig geleistet werden können oder dass es zum teilweisen oder vollständigen Verlust des investierten Kapitals kommt.

  4. Veräußerlichkeit (Fungibilität), Verfügbarkeit des investierten Kapitals, langfristige Bindung

    Die Darlehensverträge sind mit einer festen Vertragslaufzeit versehen. Eine vorzeitige ordentliche Kündigung durch den Darlehensgeber ist nicht vorgesehen. Nachrangdarlehen sind keine Wertpapiere und auch nicht mit diesen vergleichbar. Derzeit existiert kein liquider Zweitmarkt für die abgeschlossenen Darlehensverträge. Eine Veräußerung des Darlehens durch den Darlehensgeber ist zwar grundsätzlich rechtlich möglich. Die Möglichkeit zum Verkauf ist jedoch aufgrund der geringen Marktgröße und Handelsvolumina nicht sichergestellt. Es ist auch möglich, dass eine Abtretung nicht zum Nennwert der Forderung erfolgen kann. Es könnte also sein, dass bei einem Veräußerungswunsch kein Käufer gefunden wird oder der Verkauf nur zu einem geringeren Preis als gewünscht erfolgen kann. Das investierte Kapital kann daher bis zum Ablauf der Vertragslaufzeit gebunden sein.

  5. Mögliche Verlängerung der Kapitalbindung

    Da es sich um ein nachrangiges Darlehen handelt, darf das Darlehen nur zurückgezahlt werden, wenn dies bei dem Darlehensnehmer nicht zur Zahlungsunfähigkeit führen würde. Wäre dies der Fall, verlängerte sich die Laufzeit des Darlehens automatisch bis zu dem Zeitpunkt, zu dem dieser Zustand nicht mehr bestünde. Die Anlage ist damit für Darlehensgeber, die darauf angewiesen sind, exakt zum geplanten Laufzeitende ihr Geld zurück zu erhalten, nicht empfehlenswert.

  • Risiken auf Ebene des Darlehensnehmers
    1. Geschäfts- und Ausfallrisiko des Darlehensnehmers

      Der Darlehensgeber trägt das Risiko einer nachteiligen Geschäftsentwicklung des Darlehensnehmers. Es besteht das Risiko, dass dem Darlehensnehmer in Zukunft nicht die erforderlichen Mittel zur Verfügung stehen, um die Zinsforderungen zu erfüllen und die Darlehensvaluta zurückzuzahlen.

      Weiterhin trägt der Darlehensgeber das Risiko der Insolvenz des Darlehensnehmers. Der Darlehensnehmer kann zahlungsunfähig werden oder in Überschuldung geraten. Dies kann insbesondere der Fall sein, wenn der Darlehensnehmer geringere Einnahmen und/oder höhere Ausgaben als erwartet zu verzeichnen hat oder wenn er eine etwaig erforderliche Anschlussfinanzierung nicht einwerben kann. Die Insolvenz des Darlehensnehmers kann zum Verlust des Investments des Darlehensgebers und der Zinsen führen, da der Darlehensnehmer keinem Einlagensicherungssystem angehört.

      Weder der wirtschaftliche Erfolg der zukünftigen Geschäftstätigkeit des Darlehensnehmers noch der Erfolg der finanzierten energetischen Maßnahme können mit Sicherheit vorhergesehen werden. Der Darlehensnehmer kann Höhe und Zeitpunkt von Zuflüssen weder zusichern noch garantieren.

    2. Risiken aus der Geschäftstätigkeit und der Durchführung des finanzierten Projekts

      Verschiedene Risikofaktoren können die Fähigkeit des Darlehensnehmers beeinträchtigen, seinen Verpflichtungen aus dem Darlehensvertrag nachzukommen. Dies sind zum einen Risiken aus der Durchführung des finanzierten Projekts. Die geplante energetische Maßnahme könnte komplexer sein als erwartet. Es könnten unerwartete und/oder höhere Umsetzungsrisiken auftreten und/oder Geschäftsprozesse mit mehr Aufwand und Kosten verbunden sein als erwartet. Es könnten Planungsfehler zutage treten oder Vertragspartner des Darlehensnehmers mangelhafte Leistungen erbringen. Es könnte sich herausstellen, dass Annahmen, auf denen die Projektplanung basiert, fehlerhaft sind. Erforderliche Genehmigungen könnten nicht erteilt werden. Es könnten unbekannte Umweltrisiken oder Altlasten bestehen. Es könnte zu Verzögerungen im geplanten Projektablauf und/oder zu Problemen bei der Erzielung von Einnahmen in der geplanten Höhe oder zum geplanten Zeitpunkt kommen. Ein etwaiger Versicherungsschutz könnte sich als nicht ausreichend erweisen. Die rechtlichen Anforderungen könnten sich verändern und dadurch könnten Änderungen oder zusätzliche Maßnahmen im Zusammenhang mit dem Projekt erforderlich werden, was zu Mehrkosten und/oder zeitlichen Verzögerungen führen könnte. Bei Leistungen, die Dritten gegenüber erbracht werden, könnten diese Gewährleistungsansprüche geltend machen, ohne dass der Darlehensnehmer Regressansprüche gegen eigene Zulieferer durchsetzen kann. Auch weitere Faktoren können sich nachteilig auf den Projekterfolg auswirken, wie etwa die Entwicklung des Strompreises oder des Preises anderer Energieträger, des Marktumfelds, der Nachfrage- und Absatzsituation, von Lieferantenbeziehungen, des politischen Umfelds und politischer Verhältnisse, von Umweltrisiken, Länder- und Wechselkursrisiken sowie Wettbewerbern.

      Daneben ist die allgemeine Geschäftstätigkeit des Darlehensnehmers mit Risiken verbunden, wie etwa marktbezogenen Risiken (z. B. Nachfrage- und Absatzrückgang; Zahlungsschwierigkeiten oder Insolvenzen großer Abnehmer; [Insolvenzen von Kunden, bei denen energetische Maßnahmen durchgeführt werden, aus deren Einnahmen Zins- und Tilgungszahlungen finanziert werden sollen;] Kostenerhöhungen und Kapazitätsengpässe auf Beschaffungsseite; politische Veränderungen; Zins- und Inflationsentwicklungen; Länder- und Wechselkursrisiken; Veränderungen der rechtlichen und steuerlichen Rahmenbedingungen der Tätigkeit des Darlehensnehmers) und unternehmensbezogene Risiken (z. B. Qualitätsrisiken; Produktmängel; Finanzierungs- und Zinsänderungsrisiken; Risiken aus Marken und Schutzrechten; Abhängigkeit von Partnerunternehmen, Schlüsselpersonen und qualifiziertem Personal; Risiken aus Rechtsstreitigkeiten, unzureichendem Versicherungsschutz, aus der Gesellschafter- und/oder Konzernstruktur, aus der internen Organisation, aus Vermögensbewertungen und Steuernachforderungen).

      Diese und/oder weitere Risiken könnten sich negativ auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Darlehensnehmers auswirken. Dem Darlehensnehmer könnten infolgedessen in Zukunft nicht die erforderlichen Mittel zur Verfügung stehen, um die Zinsforderungen zu erfüllen und das eingesetzte Darlehenskapital zurückzuzahlen.

      Bisherige Markt- oder Geschäftsentwicklungen sind keine Grundlage oder Indikator für zukünftige Entwicklungen.

    3. Kapitalstrukturrisiko

      Der Darlehensnehmer wird möglicherweise weitere Fremdkapitalfinanzierungen in Anspruch nehmen und daher Verpflichtungen eingehen, die (unabhängig von seiner Einnahmesituation) gegenüber den Forderungen der Nachrang-Darlehensgeber vorrangig zu bedienen sind.

  • Risiken auf Ebene des Anlegers
    1. Fremdfinanzierungsrisiko

      Dem Darlehensgeber können im Einzelfall in Abhängigkeit von den individuellen Umständen weitere Vermögensnachteile entstehen, z.B. aufgrund von Steuernachzahlungen. Wenn der Darlehensgeber die Darlehenssumme fremdfinanziert, indem er etwa einen privaten Kredit bei einer Bank aufnimmt, kann es über den Verlust des investierten Kapitals hinaus zur Gefährdung des weiteren Vermögens des Darlehensgebers kommen. Das maximale Risiko des Darlehensgebers besteht in diesem Fall in einer Überschuldung, die im schlechtesten Fall bis zur Privatinsolvenz des Darlehensgebers führen kann. Dies kann der Fall sein, wenn bei geringen oder keinen Rückflüssen aus der Vermögensanlage der Darlehensgeber finanziell nicht in der Lage ist, die Zins- und Tilgungsbelastung aus seiner Fremdfinanzierung zu bedienen. Der Darlehensnehmer rät daher von einer Fremdfinanzierung des Darlehensbetrags ab.

    2. Hinweis zu Risikostreuung und Vermeidung von Risikokonzentration

      Die Investition in den Nachrangdarlehensvertrag sollte aufgrund der Risikostruktur nur als ein Baustein eines diversifizierten (risikogemischten) Anlageportfolios betrachtet werden. Grundsätzlich gilt: Je höher die Rendite oder der Ertrag, desto größer das Risiko eines Verlusts. Durch eine Aufteilung des investierten Kapitals auf mehrere Anlageklassen und Projekte kann eine bessere Risikostreuung erreicht und „Klumpenrisiken“ können vermieden werden.

  • Hinweise des Plattformbetreibers
    1. Umfang der Projektprüfung durch den Plattformbetreiber

      Der Plattformbetreiber nimmt im Vorfeld des Einstellens eines Projekts auf der Plattform lediglich eine Prüfung nach formalen Kriterien vor. Das Einstellen auf der Plattform stellt keine Investitionsempfehlung dar. Der Plattformbetreiber beurteilt nicht die Bonität des Darlehensnehmers und überprüft nicht die von diesem zur Verfügung gestellten Informationen auf ihren Wahrheitsgehalt, ihre Vollständigkeit oder ihre Aktualität

    2. Tätigkeitsprofil des Plattformbetreibers

      Der Plattformbetreiber übt keine Beratungstätigkeit aus und erbringt keine Beratungsleistungen. Insbesondere werden keine Finanzierungs- und/oder Anlageberatung sowie keine steuerliche und/oder rechtliche Beratung erbracht. Der Plattformbetreiber gibt Investoren keine persönlichen Empfehlungen zum Erwerb von Finanzinstrumenten auf Grundlage einer Prüfung der persönlichen Umstände des jeweiligen Investors. Die persönlichen Umstände werden nur insoweit erfragt, wie dies im Rahmen der Anlagevermittlung gesetzlich vorgeschrieben ist, und lediglich mit dem Ziel, die gesetzlich vorgeschriebenen Hinweise zu erteilen, nicht aber mit dem Ziel, dem Investor eine persönliche Empfehlung zum Erwerb eines bestimmten Finanzinstruments auszusprechen.

    3. Informationsgehalt der Projektbeschreibung

      Das Projektprofil und die Projektbeschreibung auf der Plattform erheben nicht den Anspruch, alle Informationen zu enthalten, die für die Beurteilung der angebotenen Anlage erforderlich sind. Investoren sollten die Möglichkeit nutzen, dem Darlehensnehmer über die Plattform Fragen zu stellen, sich aus unabhängigen Quellen zu informieren und fachkundige Beratung einzuholen, wenn sie unsicher sind, ob sie den Darlehensvertrag abschließen sollten. Da jeder Darlehensgeber mit seiner Darlehensvergabe persönliche Ziele verfolgen kann, sollten die Angaben und Annahmen des Darlehensnehmers unter Berücksichtigung der individuellen Situation sorgfältig geprüft werden.