Solar-Projekte in den Dörfern Angwan Rina und Demshin in Nigeria

Solar erreicht in
9.25% Rendite
1% Vorlaufzins
7 Jahre Laufzeit
250,000€ benötigt
201.4t CO2 Einsparung
250,000€ von 401 Investoren
Fundingschwelle:250000
Hinweis gemäß § 12 Abs. 2 Vermögensanlagengesetz:
Der Erwerb dieser Vermögensanlage ist mit erheblichen Risiken verbunden und kann zum vollständigen Verlust des eingesetzten Vermögens führen.


Hintergrund 

Bei dem hier vorliegenden Projekt geht es um die Installation zweier Solar-Hybrid-Insellösungen, welche nicht an das öffentliche Stromnetz angeschlossen sind. Diese kleinen Photovoltaik-Kraftwerke werden von einem modernen Dieselgenerator als Back-Up in den Wintermonaten unterstützt, wodurch sich weitestgehend autonome Inselnetze ergeben. Die Standorte befinden sich in den Dörfern Angwan Rina und Demshin im Bundesstaat Plateau in Zentralnigeria. Das Projekt wird im Rahmen des Programms zu Energiepolitikberatung in Nigeria (NESP) im Auftrag des deutschen Ministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) unterstützt. Das NESP hat zum Ziel, das nigerianische Bundesministerium für Strom und weitere öffentliche und private Partner dabei zu unterstützen, den Zugang zu nachhaltiger Energie zu verbessern. Beide Projekte sind bereits seit November 2017 in Betrieb. Das durch bettervest bereitgestellte Kapital dient dazu einen Teil des vom Projektinhaber GVE Projects Ltd. in das Projekt eingebrachten Eigenkapitals abzulösen. Zwei erste Projekt, welche ebenfalls von der NESP unterstützt wurden, wurden bereits im Juli bzw. im September erfolgreich über bettervest finanziert. 


Technologie 

Das Unternehmen GVE Projects Ltd. hat im Rahmen des Projekts zwei Inselnetze mit 5,4 km Länge im Dorf Angwan Rina und 4,3 km Länge im Dorf Demshin errichtet, welche zukünftig zusammen mehr als 4.800 Personen zuverlässig mit weitgehend erneuerbarem Strom versorgen werden. Die Inselnetze werden aus einem Solar-Batterie-Kraftwerk mit einem Diesel betriebenen Generator als Back-Up gespeist. Die Solaranlagen, die auf einer Fläche von rund 1.000 m² errichtet werden, liefern jeweils 90 kWp und werden bei Bedarf von einem 62,5 kVA Dieselgenerator unterstützt. 


Soziale Auswirkungen 

Mit dem Elektrifizierungsprojekt von GVE Projects Ltd. wird das erste Mal eine zuverlässige Stromversorgung in Angwan Rina und Demshin zur Verfügung stehen. Die Tatsache, dass bisher noch keine netzgebundene Stromversorgung für Angwan Rina und Demshin zur Verfügung stand, behinderte die wirtschaftliche und soziale Entwicklung der Gemeinden und der umliegenden Siedlungen immens und schränkte die Lebensqualität deutlich ein. Die spärliche und unzuverlässige Stromversorgung wurde zuvor durch zahlreiche kleine Benzin- und Dieselgeneratoren gewährleistet. Diese beeinträchtigen mit ihren Schall- und Abgasemissionen die Umwelt und das alltägliche Zusammenleben stark. In ärmeren Haushalten stand den Kindern und Jugendlichen abends nicht ausreichend Licht zur Verfügung, um zu lernen oder zu lesen. Schulen wurden grundsätzlich nicht mit Strom versorgt und konnten daher keinen Zugang zu Computern oder ähnlich modernen Medien anbieten. Das hat sich mit diesem Projekt grundlegend geändert: Kommerzielle Nutzer, Schulen und religiöse Einrichtungen haben ihr Interesse an einem Anschluss an das Inselnetz bekundet und werden demnächst sukzessiv an das Netz angeschlossen. Werkstätten und Mühlen haben nun die Möglichkeit, qualitativ hochwertigere Produkte herzustellen. Den Läden und Verkaufsstände steht abends Licht zur Verfügung, der Lärm und die lokalen Abgasemissionen konnten deutlich reduziert werden und zukünftig werden auch nach Sonnenuntergang Kinder für die Schule lernen können. 


Klimaschutz 

Durch die zum Einsatz kommenden Photovoltaiksysteme können unter konservativen Annahmen jährlich rund 201,4 Tonnen CO2 eingespart werden. Dies entspricht in etwa dem Pro-Kopf-Ausstoß von 65 Hin- und Rückflügen von Frankfurt nach Abuja, der Hauptstadt Nigerias.

Neben den bedeutendsten Erdölvorkommen in der Region der Westafrikanischen Wirtschaftsgemeinschaft ECOWAS, besitzt Nigeria hervorragende Voraussetzung für erneuerbare Energien. Dies gilt insbesondere für Solarenergie, denn Nigeria liegt im sogenannten „Sonnengürtel“ rund um den Äquator. Dennoch haben rund 60 Prozent der Bevölkerung keinen Zugang zur Stromversorgung. In ländlichen Gebieten steigt die Zahl auf über 66 Prozent. Zusammen bietet dies ein großes Potential für auf Photovoltaik basierte dezentrale Energielösungen. 

Um dieses Potential auszuschöpfen, hat das Unternehmen GVE Projects Ltd. mit Unterstützung des Programms zu Energiepolitikberatung in Nigeria (NESP) im Auftrag des deutschen Ministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) zwei solare Inselnetze, sogenannte Mini-Grids, eingerichtet. Das erste der beiden Mini-Grids mit einer Länge von 5,4 km wurde im Dorf Angwan Rina errichtet, das zweite mit einer Länge von 4,3 km in dem nur 2,5 km entfernten Dorf Demshin. Zusammen sollen die beiden Anlagen zukünftig 4.800 Personen rund um die Uhr zuverlässig mit weitgehend erneuerbarem Strom versorgen. 

Die Inselnetze werden aus einem Solar-Batterie-Kraftwerk gespeist. Die Solaranlagen, die auf einer Fläche von ca. 1.000 m² errichtet werden, liefern jeweils 90 kWp Leistung und werden bei Bedarf von einem 62,5 kVA Dieselgenerator unterstützt. In beiden Dörfern kommen für die Nutzung der Solarenergie optimierte Blei-Gel-Batterien des namenhaften deutschen Batterieherstellers Hoppecke zum Einsatz sowie PV-Laderegler und Inselwechselrichter vom führenden deutschen Hersteller Schneider Electric (siehe Fallstudien.pdf).

Der Verkauf des Stromes an die lokale Bevölkerung erfolgt über intelligente Prepayment-Zähler, sogenannte Smart Meter, die von GVE Projects Ltd. speziell für Inselnetze entwickelt wurden und auch die Zahlung des Stromes durch Mobiltelefone (Mobile Money) erlauben. Das transparente Pay-As-You-Go-System sorgt dafür, dass Nutzer nur so viel zahlen, wie sie tatsächlich verbrauchen. Der kWh-Tarif ist für jeden Verbraucher gleich, dennoch kann der Smart Meter tagsüber Rabatte gewähren, welche die Bewohner anspornen sollen, Strom dann zu nutzen, wenn tatsächlich die Sonne scheint. Durch dieses sogenannte Nachfragemanagement wird eine Überbelastung des Netzes während Spitzenzeiten am Abend vermieden. Auf diese Weise kann GVE eine Stromversorgung rund um die Uhr verwirklichen. 

Die beiden Dörfer wurden für dieses Projekt ausgewählt, da sie nur etwa 2,5 km voneinander entfernt sind. Außerdem ist ein hoher Anteil an produktiven Energie-Nutzern in den Dörfern vorhanden, die derzeit Dieselgeneratoren nutzen. Beim Anschluss an das Mini-Grid führen diese Nutzer zu einem hohen Tagesstrombedarf, was vorteilhaft für die Nutzung von Solarenergie ist. So werden 23 Mühlen und Werkstätten im Rahmen des Projektes mit Elektromotoren ausgestattet und an das Inselnetz angeschlossen. Landwirtschaftliche Produkte, die von den eigenen Landwirten und aus benachbarten Dörfern nach Angwan Rina oder Demshin zur Verarbeitung gebracht werden, sind neben den Grundnahrungsmitteln Reis und Mais auch Kakao, verschiedene Palmenprodukte und die in Nigeria beliebte Kolanuss. Darüber hinaus weisen die beiden Dörfern Angwan Rina und Demshin mit insgesamt 703 Haushaltskunden, 175 kleinen Läden und 23 Werkstätten und Mühlen auf insgesamt 9,7 km Netzlänge eine überdurchschnittlich hohe Dichte an Stromkunden auf. 

Beide Dörfer hatten vor der Errichtung der Mini-Grids keine geregelte Stromversorgung, weder durch ein Inselnetz noch durch den Anschluss an das öffentliche Netz. Letzteres befindet sich in mindestens 65 km Entfernung. Die Energieversorgung der Werkstätten, Geschäfte und Haushalte erfolgte zuvor primär über Benzingeneratoren, Dieselmotoren mit Riementrieb, Batterien und Kerosinlampen. Ein Anschluss der Dörfer an das öffentliche Netz hätte aber auch nur dann Sinn gemacht, wenn genügend Kraftwerkskapazität zur Versorgung zusätzlicher Kunden zur Verfügung gestanden hätte. Dies ist in absehbarer Zukunft jedoch nicht der Fall, weshalb eine Elektrifizierung der beiden Dörfer mittels dezentralen Mini-Grids die einzig sinnvolle Lösung darstellt. Um zusätzlich sicherzustellen, dass die Kunden den durch das Mini-Grid bereitgestellten Strom auch nachfragen, wurde eine umfangreiche Nachfrage-Analyse durchgeführt. Diese ergab, dass die Kunden den der Wirtschaftlichkeitsberechnung zu Grunde liegenden Preis für den durch das Mini-Grid bereitgestellten Strom zu zahlen bereit sind (160 NGN/kWh (ca. 0,44 €/kWh nach offiziellem Wechselkurs) für „einfache” Haushalte und kommerzielle Nutzer, 200 NGN/kWh (ca. 0,55 €/kWh nach offiziellem Wechselkurs) für Haushalte mit höherem Bedarf sowie 140 NGN/kWh (ca. 0,39 €/kWh nach offiziellem Wechselkurs) für produktive Nutzer), wohl wissend, dass dieser deutlich höher liegt als der Preis, den Kunden im nigerianischen Verbundnetz zahlen. Diese Entscheidung der Kunden fiel auch vor dem Hintergrund, dass alle verfügbaren Alternativen wie z.B. Taschenlampen, Kerosinlampen und Benzingeneratoren deutlich teurer sind als die Strompreise von GVE Projects Ltd.

Um die Strompreise wie oben dargestellt anbieten zu können, sind Subventionen notwendig, die das durch die Europäische Kommission und die deutsche Bundesregierung finanzierte NESP zur Verfügung stellt. Im Rahmen der Subventionen beschaffte NESP die Blei-Gel-Batterien, einen 40 Fuß-Container, der als Kraftwerksgebäude genutzt wird sowie das gesamte Verteilnetz inklusive der Kundenanschlüsse und des Transports der Güter im Umfang von rund 328.151 €. GVE Projects Ltd. investierte in die Photovoltaikkomponenten mit Aufständerung und Fundamenten, Wechselrichter, Batterie-Wechselrichter, eine Umzäunung zum Schutz der Stromerzeugungskomponenten und in die Installation aller Strom-Erzeugungs- und Verteilungskomponenten. Die Investition seitens GVE umfasst 476.256 €, die sich in 253.156 € von GVE Projects Ltd. eingebrachtem Eigenkapital und 223.100 € Finanzierung aus dem Crowdfunding über bettervest unterteilen lässt. 

NESP unterstützt als zusätzlichen Teil der Subvention die Installation und Inbetriebnahme durch internationale Experten, die für diese Arbeiten nach Angwan Rina und Demshin reisen. In den vergangenen zwölf Monaten hat NESP mit seinen deutschen Inselnetz-Experten bereits umfangreiche Unterstützung zur Projektentwicklung geleistet. Diese umfasste die Standortauswahl, die Auswertung der ermittelten Stromnachfragedaten, die Systemauslegung, die Begleitung administrativer Prozesse zu Landrechten und Umweltgutachten, die Wirtschaftlichkeitsberechnung sowie die Tarifermittlung. 

GVE Projects Ltd. kam in den Genuss dieser Unterstützungsleistungen und der Subvention nach einem vom NESP ausgeschriebenen Wettbewerb mit einem zweistufigen Auswahlprozess, bei dem sich GVE Projects Ltd. zusammen mit vier weiteren nigerianischen Firmen gegen 30 andere Mitbewerber durchsetzen konnte.

Der Projektinhaber (Emittent) führt in Nigeria 10 % Quellensteuer auf die Zinszahlungen ab. Er bemüht sich darum, den Anlegern entsprechende Nachweise der nigerianischen Steuerbehörden zur Verfügung zu stellen. Es besteht ein Risiko, dass die Abzugsfähigkeit durch die deutschen Steuerbehörden im Einzelfall nicht anerkannt wird und sich damit ein geringerer Zinssatz ergibt.

Die Gesamtfundingsumme liegt bei 250.000 € und beinhaltet die bettervest-Listing- und Treuhandgebühren. Das über bettervest eingesammelte Kapital dient dazu einen Teil des vom Projektinhaber GVE Projects Ltd. in das Projekt eingebrachten Eigenkapitals abzulösen, welches in die PV-Komponenten, die Fundamente, die Laderegler, die Batterie-Wechselrichter, die Umzäunung zum Schutz der Stromerzeugungskomponenten und die Installation aller Strom-Erzeugungs- und Verteilungskomponenten investiert wurde. Der zu erwartende Umzatz für die Projektgesellschaft liegt bei durchschnittlich 120.625 € im Jahr, wovon jährlich 50.090,07 € über sieben Jahre an die Crowd zurückbezahlt werden, was einer zu erwartenden jährlichen Verzinsung von 9,25 % für die Investoren entspricht. Das hier beschriebene Crowdfunding-Projekt spart jährlich ein Äquivalent von circa 75.453,14 Litern Diesel ein, und produziert jährlich 271.428 (135.714 x 2) kWh Strom aus Solarkraft. 

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Warum kommt bei dem Projekt ein Dieselgenerator als Back-Up zum Einsatz?

AntwortLaut Energieberaterbericht liegt eines der größten Risiken beim Verkauf von Strom aus Inselnetzen an den Endkunden im Volumenrisiko. Wird der Strombedarf überschätzt und die PV-Anlage zu groß dimensioniert, reicht der Umsatz aus dem Stromverkauf nicht aus, um den für die Solaranlage aufgenommenen Kredit abzutragen. Wird der Strombedarf unterschätzt, reicht die Produktion der Photovoltaikanlage nicht aus, um alle Kunden zuverlässig zu versorgen. GVE Projects Ltd. begegnet dieser Herausforderung mit zwei Maßnahmen. Einerseits hat GVE Projects Ltd. eine eingehende und umfangreiche Analyse des Bedarfs unter Zuhilfenahme einer bewährten Evaluations-Methode durchgeführt. Andererseits dimensioniert GVE Projects Ltd. die PV-Anlage bewusst etwas kleiner als voraussichtlich in Zukunft nötig und setzt einen Dieselgenerator als Back-Up für das System ein, um eine eventuelle Tiefentladung der Batterie zu vermeiden. Sollte die Nachfrage weiterwachsen, kann GVE Projects Ltd. das System jederzeit durch weitere PV- und Batteriekapazitäten ausbauen. Einen Teil des Energiebedarfs aus Dieselkraftstoff zu decken, ist also notwendig, um das Volumenrisiko zu minimieren. Mehr Details können dem Energieberaterbericht entnommen werden.

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Wir wollen das Projekt auf nachhaltige Weise realisieren, um mittels sauberer Energielösungen zu einem landesweiten Stromzugang in Nigeria beizutragen. Für bettervest haben wir uns entschieden, da das Unternehmen mit seinem nachhaltigen Engagement dazu beiträgt, die globale Energiearmut durch einen flexiblen, aber nachhaltig innovativen Finanzierungsmechanismus zu beenden.

Foto:

Unternehmensportrait

Foto: GVE Projects Ltd. GVE Projects Ltd.

Green Village Electricity (GVE) Projects Limited ist ein in Port Harcourt, Nigeria, ansässiges Unternehmen im Bereich erneuerbare Energien. Es wurde von Studenten der Federal University of Technology Owerri, darunter auch Geschäftsführer Ifeanyi Orajaka, gegründet und 2012 als Aktiengesellschaft eingetragen. GVE war Pionier der Clean Energy Mini-Grid-Technologie in Nigeria und hat bis heute 1,6 Millionen US-Dollar (eine Mischung aus Darlehen, Eigenkapital und Konzessionsschulden) aufgebracht, mit denen sechs PV-Solar-Mini-Grid-Pilotprojekte (2013 - 2016) in den Gemeinden Egbeke, Bisanti, Kolwa & Onono mit einem kommerziell nachhaltigen PAYG-Geschäftsmodell erfolgreich umgesetzt wurden. Diese versorgen derzeit 1.200 Haushalte (8.400 Menschen) in diesen Gemeinden. GVE hat außerdem kürzlich 3,5 Millionen US-Dollar für die Implementierung von elf PV-Solar-Mini-Grids eingesammelt, die nach Fertigstellung 14.000 Haushalte mit Strom versorgen werden. Die Projekte sind zu 65% abgeschlossen. 

GVE hat einen neunköpfigen Vorstand, der sich aus den drei Hauptförderern mit fundiertem technischen Hintergrund, einem C.F.O. mit Berufserfahrung bei Barclays Capital New York, einem Marketingexperten, der Absolvent der Lagos Business School ist, und vier erfahrenen nicht-exekutiven Direktoren, darunter die Bank of Industry Limited Nigeria, zusammensetzt. Die GVE besteht aus einem Team von 35 Mitarbeitern, von denen 80 % technischer, 10 % administrativer und 10 % betriebswirtschaftlicher Natur sind. 

Der Geschäftsplan von GVE zum Thema Energiezugang wurde 2015 von CTI-PFAN, USAID, AfDB, ECREEE, EBID, BOAD etc. als eine der vielversprechendsten Investitionsmöglichkeiten im Bereich Clean Energy eingestuft. GVE wurde kürzlich von der Organisation der Vereinten Nationen für industrielle Entwicklung (UNIDO), dem Renewable Energy & Energy Efficiency Project (REEEP) und dem Private Finance Advisory Network (PFAN) während des Wiener Energieforums 2017 als eine der Top 5 der globalen Investitionsmöglichkeiten für Saubere Energie und Klima eingestuft. GVE ist der erste Preisträger der US Power Africa Off-grid Energy Access Auszeichnung. Unser PV-Solar-Mini-Grid-Projekt zur ländlichen Elektrifizierung wurde im Rahmen der West African Power Industry Awards als das beste Projekt für erneuerbare Energien in Westafrika für das Jahr 2016 ausgezeichnet.


GVE Projects Ltd. | Winorac Engineering Building, Boskel Road Plot 34 | Port Harcourt, Rivers State, Nigeria
Geschäftsführer Ifeanyi B. Orajaka
+234 806 407 5280 | info@gve-group.com

Risikohinweise für Projekte in Nigeria

Der Erwerb dieser Vermögensanlage ist mit erheblichen Risiken verbunden und kann zum vollständigen Verlust des eingesetzten Vermögens führen.

  1. Allgemeine Risiken und Risiken aus der Ausgestaltung der Nachrangdarlehen

    1. Maximales Risiko – Totalverlustrisiko
    2. Es besteht das Risiko eines Totalverlusts des investierten Kapitals und der Zinsen. Individuell können dem Darlehensgeber zusätzliche Vermögensnachteile, z.B. durch Kosten für Steuernachzahlungen, entstehen. Deshalb ist das Darlehen nur als Beimischung in ein Anlageportfolio geeignet. Die Darlehensvergabe ist nur für Investoren geeignet, die einen entstehenden Verlust bis zum Totalverlust ihrer Kapitalanlage hinnehmen könnten. Das Darlehen ist nicht zur Altersvorsorge geeignet. Das Risiko einer Nachschusspflicht oder einer sonstigen Haftung, die über den Betrag des eingesetzten Darlehenskapitals hinausgeht, besteht dagegen nicht.

    3. Nachrangrisiko und unternehmerischer Charakter der Beteiligung
    4. Bei dem Darlehensvertrag handelt es sich um ein Darlehen mit einem sogenannten qualifizierten Rangrücktritt (siehe näher Ziffer 9 des Darlehensvertrags). Sämtliche Ansprüche des Darlehensgebers (Investors) aus dem Darlehensvertrag – insbesondere die Ansprüche auf Rückzahlung des Darlehensbetrags und auf Zahlung der Zinsen – („Nachrangforderungen“) können gegenüber dem Darlehensnehmer nicht geltend gemacht werden, wenn dies für den Darlehensnehmer einen Insolvenzgrund herbeiführen würde. Das bedeutet, dass die Zahlung von Zins und Tilgung des Darlehens keine Insolvenz des Darlehensnehmers auslösen darf. Dann dürften weder Zinsen noch Tilgungszahlungen an die Darlehensgeber geleistet werden. Die Nachrangforderungen des Darlehensgebers treten außerdem im Falle der Durchführung eines Liquidationsverfahrens und im Falle der Insolvenz des Darlehensnehmers im Rang gegenüber sämtlichen gegenwärtigen und künftigen Forderungen aller nicht nachrangigen Gläubiger des Darlehensnehmers zurück, das heißt, der Darlehensgeber wird mit seinen Forderungen zwar vor den Gesellschaftern, aber erst nach vollständiger und endgültiger Befriedigung sämtlicher anderer Gläubiger des Darlehensnehmers (mit Ausnahme anderer Rangrücktrittsgläubiger) berücksichtigt.

      Der Darlehensgeber trägt daher ein unternehmerisches Risiko, das höher ist als das Risiko eines regulären Fremdkapitalgebers. Der Darlehensgeber wird dabei nicht selbst Gesellschafter des Darlehensnehmers und erwirbt keine Gesellschafterrechte. Es handelt sich nicht um eine sogenannte mündelsichere Beteiligung, sondern um eine unternehmerische Beteiligung mit eigenkapitalähnlicher Haftungsfunktion.

      Der qualifizierte Rangrücktritt könnte sich wie folgt auswirken: Der Darlehensnehmer würde die Zins- und Tilgungszahlung bei Insolvenznähe so lange aussetzen müssen, wie er dazu verpflichtet ist. Der Darlehensgeber dürfte seine Forderungen bei Fälligkeit nicht einfordern. Der Darlehensgeber müsste eine Zinszahlung, die er trotz der Nachrangigkeit zu Unrecht erhalten hat, auf Anforderung an den Darlehensnehmer zurückgeben. Es besteht auch die Möglichkeit, dass der Darlehensgeber die Zinszahlungen ebenso wie die Tilgungszahlungen im Ergebnis aufgrund des Nachrangs nicht oder nicht rechtzeitig erhält oder zurückzuzahlen hat. Zudem könnte es sein, dass der Darlehensgeber für bereits gezahlte Zinsen Steuern entrichten muss, obwohl er zur Rückzahlung der erhaltenen Beträge verpflichtet ist.

    5. Länder- und Vollstreckungsrisiko Nigeria
    6. Bei dem Darlehensnehmer handelt es sich um ein Unternehmen nigerianischer Rechtsform mit Sitz in Nigeria, auf das nigerianisches Gesellschaftsrecht und Insolvenzrecht Anwendung finden. Der Darlehensvertrag unterliegt deutschem Recht. Für Rechtsstreitigkeiten aus und im Zusammenhang mit dem Vertrag sind deutsche Gerichte zuständig. Während ein Urteil eines deutschen Gerichts grundsätzlich in Nigeria ohne erneute Verhandlung und ohne weitere inhaltliche Prüfung anerkannt werden sollte, besteht das Risiko, dass ein solches Urteil dort gleichwohl nicht vollstreckt werden kann. Dieses Risiko besteht insbesondere, wenn im Einzelfall ein nigerianisches Gericht zu der Auffassung gelangt, dass die Voraussetzungen der Anerkennung der Vollstreckbarkeit, die sich nach nigerianischem Recht bestimmen, nicht erfüllt sind.

      Falls der Darlehensnehmer seinen Zahlungspflichten gegenüber dem Darlehensgeber nicht nachkommen sollte und der Darlehensgeber dadurch auf eine gerichtliche Durchsetzung seiner Forderungen angewiesen sein sollte, wäre also die (rechtliche und tatsächliche) Vollstreckbarkeit eines erstrittenen Urteils gegenüber dem in Nigeria ansässigen Darlehensnehmer nicht sicher.

    7. Fehlende Besicherung der Darlehen
    8. Da das Darlehen unbesichert ist, könnte der Darlehensgeber im Insolvenzfall des Darlehensnehmers weder seine Forderung auf Rückzahlung des eingesetzten Kapitals noch seine Zinszahlungsansprüche aus Sicherheiten befriedigen. Im Insolvenzfall könnte dies dazu führen, dass die Ansprüche der einzelnen Darlehensgeber nicht oder nur zu einem geringeren Teil durchgesetzt werden können. Dies könnte dazu führen, dass Zins- oder Tilgungszahlungen nicht oder nicht rechtzeitig geleistet werden können oder dass es zum teilweisen oder vollständigen Verlust des investierten Kapitals kommt.

    9. Veräußerlichkeit (Fungibilität), Verfügbarkeit des investierten Kapitals, langfristige Bindung
    10. Die Darlehensverträge sind mit einer festen Vertragslaufzeit versehen. Eine vorzeitige ordentliche Kündigung durch den Darlehensgeber ist nicht vorgesehen. Nachrangdarlehen sind keine Wertpapiere und auch nicht mit diesen vergleichbar. Derzeit existiert kein liquider Zweitmarkt für die abgeschlossenen Darlehensverträge. Eine Veräußerung des Darlehens durch den Darlehensgeber ist zwar grundsätzlich rechtlich möglich. Die Möglichkeit zum Verkauf ist jedoch aufgrund der geringen Marktgröße und Handelsvolumina nicht sichergestellt. Es ist auch möglich, dass eine Abtretung nicht zum Nennwert der Forderung erfolgen kann. Es könnte also sein, dass bei einem Veräußerungswunsch kein Käufer gefunden wird oder der Verkauf nur zu einem geringeren Preis als gewünscht erfolgen kann. Das investierte Kapital kann daher bis zum Ablauf der Vertragslaufzeit gebunden sein .

    11. Mögliche Verlängerung der Kapitalbindung
    12. Da es sich um ein nachrangiges Darlehen handelt, darf das Darlehen nur zurückgezahlt werden, wenn dies bei dem Darlehensnehmer nicht zur Zahlungsunfähigkeit führen würde. Wäre dies der Fall, verlängerte sich die Laufzeit des Darlehens automatisch bis zu dem Zeitpunkt, zu dem dieser Zustand nicht mehr bestünde. Die Anlage ist damit für Darlehensgeber, die darauf angewiesen sind, exakt zum geplanten Laufzeitende ihr Geld zurück zu erhalten, nicht empfehlenswert.

    13. Steuerliches Risiko im Zusammenhang mit der in Nigeria abgeführten Quellensteuer
    14. Der Emittent führt in Nigeria Quellensteuer in Höhe von 10 % ab, die auf die geschuldeten Zinszahlungen anfällt. Diese Quellensteuer kann grundsätzlich in Deutschland auf die Einkommensteuer angerechnet werden, falls in der Person des Steuerpflichtigen die weiteren Voraussetzungen einer Anrechnung erfüllt sind. Der Emittent bemüht sich darum, den Anlegern entsprechende Nachweise der nigerianischen Steuerbehörden (Federal Inland Revenue Services, FIRS) zur Verfügung zu stellen. Es besteht ein Risiko, dass die Abzugsfähigkeit durch die deutschen Steuerbehörden im Einzelfall nicht anerkannt wird.

  2. Risiken auf Ebene des Darlehensnehmers

    1. Geschäfts- und Ausfallrisiko des Darlehensnehmers
    2. Der Darlehensgeber trägt das Risiko einer nachteiligen Geschäftsentwicklung des Darlehensnehmers. Es besteht das Risiko, dass dem Darlehensnehmer in Zukunft nicht die erforderlichen Mittel zur Verfügung stehen, um die Zinsforderungen zu erfüllen und die Darlehensvaluta zurückzuzahlen.

      Weiterhin trägt der Darlehensgeber das Risiko der Insolvenz des Darlehensnehmers. Der Darlehensnehmer kann zahlungsunfähig werden oder in Überschuldung geraten. Dies kann insbesondere der Fall sein, wenn der Darlehensnehmer geringere Einnahmen und/oder höhere Ausgaben als erwartet zu verzeichnen hat oder wenn er eine etwaig erforderliche Anschlussfinanzierung nicht einwerben kann. Die Insolvenz des Darlehensnehmers kann zum Verlust des Investments des Darlehensgebers und der Zinsen führen, da der Darlehensnehmer keinem Einlagensicherungssystem angehört.

      Weder der wirtschaftliche Erfolg der zukünftigen Geschäftstätigkeit des Darlehensnehmers noch der Erfolg der finanzierten energetischen Maßnahme können mit Sicherheit vorhergesehen werden. Der Darlehensnehmer kann Höhe und Zeitpunkt von Zuflüssen weder zusichern noch garantieren.

    3. Risiken aus der Geschäftstätigkeit und der Durchführung des finanzierten Projekts
    4. Verschiedene Risikofaktoren können die Fähigkeit des Darlehensnehmers beeinträchtigen, seinen Verpflichtungen aus dem Darlehensvertrag nachzukommen.

      Dies sind zum einen Risiken aus der Durchführung des finanzierten Projekts. Die geplante energetische Maßnahme könnte komplexer sein als erwartet. Es könnten unerwartete und/oder höhere Umsetzungsrisiken auftreten und/oder Geschäftsprozesse mit mehr Aufwand und Kosten verbunden sein als erwartet. Es könnten Planungsfehler zutage treten oder Vertragspartner des Darlehensnehmers mangelhafte Leistungen erbringen. Es könnte sich herausstellen, dass Annahmen, auf denen die Projektplanung basiert, fehlerhaft sind. Erforderliche Genehmigungen könnten nicht erteilt werden. Es könnten unbekannte Umweltrisiken oder Altlasten bestehen. Es könnte zu Verzögerungen im geplanten Projektablauf und/oder zu Problemen bei der Erzielung von Einnahmen in der geplanten Höhe oder zum geplanten Zeitpunkt kommen. Ein etwaiger Versicherungsschutz könnte sich als nicht ausreichend erweisen. Die rechtlichen Anforderungen könnten sich verändern und dadurch könnten Änderungen oder zusätzliche Maßnahmen im Zusammenhang mit dem Projekt erforderlich werden, was zu Mehrkosten und/oder zeitlichen Verzögerungen führen könnte. Bei Leistungen, die Dritten gegenüber erbracht werden, könnten diese Gewährleistungsansprüche geltend machen, ohne dass der Darlehensnehmer Regressansprüche gegen eigene Zulieferer durchsetzen kann. Auch weitere Faktoren können sich nachteilig auf den Projekterfolg auswirken, wie etwa die Entwicklung des Strompreises oder des Preises anderer Energieträger, des Marktumfelds, der Nachfrage- und Absatzsituation, von Lieferantenbeziehungen, des politischen Umfelds und politischer Verhältnisse, von Umweltrisiken, Länder- und Wechselkursrisiken sowie Wettbewerbern.

      Daneben ist die allgemeine Geschäftstätigkeit des Darlehensnehmers mit Risiken verbunden, wie etwa marktbezogenen Risiken (z. B. Nachfrage- und Absatzrückgang; Zahlungsschwierigkeiten oder Insolvenzen großer Abnehmer; Kostenerhöhungen und Kapazitätsengpässe auf Beschaffungsseite; politische Veränderungen; Zins- und Inflationsentwicklungen; Länder- und Wechselkursrisiken; Veränderungen der rechtlichen und steuerlichen Rahmenbedingungen der Tätigkeit des Darlehensnehmers) und unternehmensbezogene Risiken (z. B. Qualitätsrisiken; Produktmängel; Finanzierungs- und Zinsänderungsrisiken; Risiken aus Marken und Schutzrechten; Abhängigkeit von Partnerunternehmen, Schlüsselpersonen und qualifiziertem Personal; Risiken aus Rechtsstreitigkeiten, unzureichendem Versicherungsschutz, aus der Gesellschafter- und/oder Konzernstruktur, aus der internen Organisation, aus Vermögensbewertungen und Steuernachforderungen).

      Diese und/oder weitere Risiken könnten sich negativ auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Darlehensnehmers auswirken. Dem Darlehensnehmer könnten infolgedessen in Zukunft nicht die erforderlichen Mittel zur Verfügung stehen, um die Zinsforderungen zu erfüllen und das eingesetzte Darlehenskapital zurückzuzahlen.

      Bisherige Markt- oder Geschäftsentwicklungen sind keine Grundlage oder Indikator für zukünftige Entwicklungen.

    5. Kapitalstrukturrisiko
    6. Der Darlehensnehmer wird möglicherweise weitere Fremdkapitalfinanzierungen in Anspruch nehmen und daher Verpflichtungen eingehen, die (unabhängig von seiner Einnahmesituation) gegenüber den Forderungen der Nachrang-Darlehensgeber vorrangig zu bedienen sind.

  3. Risiken auf Ebene des Anlegers

    1. Fremdfinanzierungsrisiko
    2. Dem Darlehensgeber können im Einzelfall in Abhängigkeit von den individuellen Umständen weitere Vermögensnachteile entstehen, z.B. aufgrund von Steuernachzahlungen. Wenn der Darlehensgeber die Darlehenssumme fremdfinanziert, indem er etwa einen privaten Kredit bei einer Bank aufnimmt, kann es über den Verlust des investierten Kapitals hinaus zur Gefährdung des weiteren Vermögens des Darlehensgebers kommen. Das maximale Risiko des Darlehensgebers besteht in diesem Fall in einer Überschuldung, die im schlechtesten Fall bis zur Privatinsolvenz des Darlehensgebers führen kann. Dies kann der Fall sein, wenn bei geringen oder keinen Rückflüssen aus der Vermögensanlage der Darlehensgeber finanziell nicht in der Lage ist, die Zins- und Tilgungsbelastung aus seiner Fremdfinanzierung zu bedienen. Der Darlehensnehmer rät daher von einer Fremdfinanzierung des Darlehensbetrags ab.

    3. Hinweis zu Risikostreuung und Vermeidung von Risikokonzentration
    4. Die Investition in den Nachrang-Darlehensvertrag sollte aufgrund der Risikostruktur nur als ein Baustein eines diversifizierten (risikogemischten) Anlageportfolios betrachtet werden. Grundsätzlich gilt: Je höher die Rendite oder der Ertrag, desto größer das Risiko eines Verlusts. Durch eine Aufteilung des investierten Kapitals auf mehrere Anlageklassen und Projekte kann eine bessere Risikostreuung erreicht und „Klumpenrisiken“ können vermieden werden.

  4. Hinweise des Plattformbetreibers

    1. Umfang der Projektprüfung durch den Plattformbetreiber
    2. Der Plattformbetreiber nimmt im Vorfeld des Einstellens eines Projekts auf der Plattform lediglich eine Prüfung nach formalen Kriterien vor. Das Einstellen auf der Plattform stellt keine Investitionsempfehlung dar. Der Plattformbetreiber beurteilt nicht die Bonität des Darlehensnehmers und überprüft nicht die von diesem zur Verfügung gestellten Informationen auf ihren Wahrheitsgehalt, ihre Vollständigkeit oder ihre Aktualität.

    3. Tätigkeitsprofil des Plattformbetreibers
    4. Der Plattformbetreiber übt keine Beratungstätigkeit aus und erbringt keine Beratungsleistungen. Insbesondere werden keine Finanzierungs- und/oder Anlageberatung sowie keine steuerliche und/oder rechtliche Beratung erbracht. Der Plattformbetreiber gibt Investoren keine persönlichen Empfehlungen zum Erwerb von Finanzinstrumenten auf Grundlage einer Prüfung der persönlichen Umstände des jeweiligen Investors. Die persönlichen Umstände werden nur insoweit erfragt, wie dies im Rahmen der Anlagevermittlung gesetzlich vorgeschrieben ist, und lediglich mit dem Ziel, die gesetzlich vorgeschriebenen Hinweise zu erteilen, nicht aber mit dem Ziel, dem Investor eine persönliche Empfehlung zum Erwerb eines bestimmten Finanzinstruments auszusprechen.

    5. Informationsgehalt der Projektbeschreibung
    6. Das Projektprofil und die Projektbeschreibung auf der Plattform erheben nicht den Anspruch, alle Informationen zu enthalten, die für die Beurteilung der angebotenen Anlage erforderlich sind. Investoren sollten die Möglichkeit nutzen, dem Darlehensnehmer über die Plattform Fragen zu stellen, sich aus unabhängigen Quellen zu informieren und fachkundige Beratung einzuholen, wenn sie unsicher sind, ob sie den Darlehensvertrag abschließen sollten. Da jeder Darlehensgeber mit seiner Darlehensvergabe persönliche Ziele verfolgen kann, sollten die Angaben und Annahmen des Darlehensnehmers unter Berücksichtigung der individuellen Situation sorgfältig geprüft werden.