Solar-Microgrids für ländliche Regionen in Uttar Pradesh, Indien

Solar
endet
4.5% Rendite
0% Vorlaufzins
8 Jahre Laufzeit
200,000€ benötigt
4,480.82t CO2 Einsparung
110,250€ von 213 Investoren
Fundingschwelle:50
Hinweis gemäß § 12 Abs. 2 Vermögensanlagengesetz:
Der Erwerb dieser Vermögensanlage ist mit erheblichen Risiken verbunden und kann zum vollständigen Verlust des eingesetzten Vermögens führen.


Hintergrund 

Bei dem hier angebotenen Crowdfunding handelt es sich um die Finanzierung des Projekts von einem der beiden Gewinner des zweiten »Solar for All«-Wettbewerbs, initiiert von der Canopus Stiftung in Zusammenarbeit mit dem Fraunhofer Institut für Solare Energiesysteme (ISE). Die Canopus Stiftung arbeitet seit über 18 Jahren mit Solarunternehmen in Asien, Afrika und Südamerika zusammen, um sauberen Strom auch in arme Haushalte zu bringen. Mit dem aktuellen »Solar for All«-Wettbewerb verfolgt die Stiftung das Ziel, zukunftsweisende Lösungen voranzubringen. In diesem Sinne sollen nicht nur für einzelne Hütten und Häuser, sondern für ganze Dörfer erschwingliche und dezentrale Energielösungen bereitgestellt werden; ein unentbehrliches Element einer nachhaltigen ländlichen Entwicklung. 

Mit seinem Konzept ländliche Ortschaften im indischen Bundesstaat Uttar Pradesh mittels Microgrids mit Elektrizität zu versorgen, konnte das Unternehmen Boond Engineering & Development Pvt. die aus internationalen Experten bestehende Jury, darunter auch Marilyn Heib von bettervest, vollends überzeugen. Als Preis erhielt Boond ein Energiewendedarlehen in Höhe von 200.000 €, finanziert durch eine Crowdfunding-Kampagne auf bettervest.com.

Aufgrund der derzeitigen strikten Vorschriften der Reserve Bank India (RBI) und der indischen Regierung (GoI) über externe kommerzielle Kredite zur Fremdfinanzierung durch internationale Institutionen und Einzelpersonen, wandte sich Boond an Mynergy Renewables Pvt. Ltd., um die Finanzierung zu strukturieren und den Abschluss der Transaktion im Rahmen des »Solar for All«-Wettbewerbs zu vereinfachen. Crowdfunding in Indien ist derzeit noch nicht durch die RBI geregelt und bleibt eine rechtliche Grauzone. Als Ergebnis stimmten Mynergy und Boond zu, die Finanzmittel über ein neu gegründetes internationales Unternehmen zu erhalten, um so die Microgrid-Projekte in Indien durchzuführen, was zur Gründung der Lighthaus Projects UG (haftungsbeschränkt) mit Sitz in Berlin führte.




Technologie 

Das Konzept von Boond sieht vor, dass 24 Gleichstrom-Microgrids in netzfernen, nordindischen Ortschaften eingerichtet werden. Ein einzelnes dieser Microgrids kann 40 Haushalte mit Energie versorgen. Der Strom wird mittels Solaranlagen generiert und in einer Batteriebank gespeichert. Auf diese Weise können die Haushalte die Energie auch nachts nutzen. Jeder Kunde erhält zudem zwei 3 Watt LED-Leuchten, eine 5 Watt LED-Röhre sowie einen Anschluss für diverse Elektrogeräte wie beispielsweise ein Radio, ein Handy oder einen Fernseher. Die Kunden bezahlen mit einem Energy Stick mittels einem Pay-As-You-Go (PAYG) System. Dieses kann auch in geografisch abgelegenen Regionen, die über kein Mobilfunknetz verfügen, eingesetzt werden. 

Soziale Auswirkungen 

Die geplanten Standorte der Microgrids befinden sich im Norden und Nordosten des Bundesstaats Uttar Pradesh im Norden Indiens. Mit knapp 200 Millionen Einwohnern ist es der bevölkerungsreichste Bundesstaat und gleichzeitig die bevölkerungsreichste subnationale Entität der Welt. Uttar Pradesh ist größtenteils ländlich geprägt mit nur 22 % urbaner Bevölkerung. Zudem zählt es zu den wirtschaftlich schwächsten Bundesstaaten Indiens mit einer stark landwirtschaftlich geprägten Industrie.  

Das vom Fraunhofer Institut und von der Canopus Stiftung ausgezeichnete Projekt hat zum Ziel, den Grad an Autonomie und Selbstbestimmung derjenigen Bevölkerungsschichten zu erhöhen, die durch das Nichtvorhandensein von Elektrizität benachteiligt sind. Die LED-Beleuchtung wird einen erheblichen Einfluss auf die Stundenanzahl haben, in der Kinder lernen können. Den Erwachsenen wird es möglich sein, länger zu arbeiten, was vor allem für Mikrounternehmer, deren Arbeit sehr zeitintensiv ist, erhebliche Vorteile bietet und zu einem höheren Einkommen führt. Nicht zuletzt stellt auch der Wissenstransfer einen bedeutend positiven Nebeneffekt dieses Projektes dar, denn neben der Möglichkeit Strom zu beziehen, werden die Anwendung der Technologie und das nötige Knowhow vermittelt.  

Klimaschutz 

Die Berechnungen in diesem Projekt zeigen, dass die zu elektrifizierenden Haushalte mindestens acht Liter Kerosin im Monat verbrauchen. Die Kerosinlampen, die dafür zum Einsatz kommen, emittieren nicht nur viel CO2, sondern auch das sogenannte „black carbon“ oder unverbrannte Kohlenwasserstoffe. Mit dem Einsatz der Microgrids wird die von den Bewohnern benötigte Energie aus 100 % erneuerbaren Energiequellen stammen. Somit ist deren CO2-Bilanz neutral, was zu einer jährlichen Einsparung von 4.480,82 Tonnen CO2-Äquivalent gegenüber Energie aus fossilen Energiequellen führt. Am Ende der Darlehenslaufzeit werden somit in etwa 35.846,55 Tonnen CO2-Äquivalent eingespart sein, was den jährlichen pro Kopf Emissionen von fast 4.000 deutschen Bürgern entspricht.

Aufgrund der derzeitigen strikten Vorschriften der Reserve Bank India (RBI) und der indischen Regierung (GoI) über externe kommerzielle Kredite zur Fremdfinanzierung durch internationale Institutionen und Einzelpersonen, wandte sich Boond an Mynergy Renewables, um die Finanzierung zu strukturieren und den Abschluss der Transaktion im Rahmen des »Solar for All«-Wettbewerbs zu vereinfachen. Crowdfunding in Indien ist derzeit noch nicht durch die RBI geregelt und bleibt eine rechtliche Grauzone. Als Ergebnis stimmten Mynergy und Boond zu, die Finanzmittel über ein neu gegründetes internationales Unternehmen zu erhalten, um so die Microgrid-Projekte in Indien durchzuführen, was zur Gründung der Lighthaus Projects UG (haftungsbeschränkt) mit Sitz in Berlin führte. 

Die Lighthaus Projects UG wird als Projektträger fungieren, das bedeutet, dass die UG von bettervest das Nachrangdarlehen in Höhe von 200.000 € erhält. Dieses stellt Lighthaus Projects Boond für den Kauf, die Implementierung und die Inbetriebnahme der Microgrids zur Verfügung. Eigentümer der Microgrids bleibt jedoch die Lighthaus Projects UG. Mit Boond wird Lighthaus Projects außerdem zwei Verträge abschließen - einen Vertrag über die Planung, Beschaffung und den Bau (EPC) und einen Vertrag über den Betrieb und die Wartung (O&M) der Microgrids. 

Mynergy hingegen fungiert als lokale Betreibergesellschaft. Das Unternehmen stellt zum einen den reibungslosen Betrieb der Microgrids und zum anderen die regelmäßigen Zahlungseingänge der Kunden sicher. Mynergy wird außerdem den Betrieb der Microgrids fortlaufend überwachen, die notwendigen Berichte erstellen und jährliche Zahlungen an Lighthaus Projects leisten. Mit diesen Zahlungen wird Lighthaus Projects das über die Crowd eingesammelte Nachrangdarlehen gemäß dem vereinbarten Zahlungsplan bedienen. Für dieses Projekt endet der Vertrag zwischen Mynergy und Lighthaus Projects, nachdem alle Zahlungen an bettervest geleistet wurden. 

Mit dem Darlehen wird Lighthaus Projects in Zusammenarbeit mit Mynergy und Boond 24 Microgrids mit einer Kapazität von jeweils 930 Wp installieren. Mittels dieser 24 Microgrids werden 960 Haushalte, also circa 5.760 Menschen, in ländlichen und abgelegenen Dörfern in Uttar Pradesh, Indien, mit Strom versorgt werden. Die Microgrids werden den Stromgrundbedarf der Kunden decken. In der Regel sind das etwa vier Stunden über einen Zeitraum von 24 Stunden verteilt. 

Für den entrichteten Service zahlen die Endkunden eine einmalige Anschlussgebühr in Höhe von umgerechnet 12,50 Euro sowie 2,5 Euro/kWh, die über den Energy Stick bezogen werden. Somit sind die Kosten pro bezogener kWh vergleichsweise hoch. Jedoch fallen die Annehmlichkeiten, die mit einer sauberen Energieversorgung einhergehen (z.B. saubere Luft, weniger Atemwegserkrankungen, keine langen Wege zum Beziehen von Kerosin etc.), so stark ins Gewicht, dass die Endkunden bereit sind, diesen Preis zu zahlen. Dies zeigen auch die Erfahrungen aus vorherigen Projekten. Alles in allem geht der Projektinhaber davon aus, dass die Kosten, die einem Haushalt nach Implementation des Microgrids entstehen, bei umgerechnet 6 Euro liegen werden. Im Vergleich: Derzeit zahlt ein Haushalt für Kerosin und Handyladungen umgerechnet 2,21 Euro. Hierbei muss berücksichtigt werden, dass die Kerosinpreise in den letzten 7 Jahren jährlich um 6,4 % angestiegen sind. Hinzu kommt, dass Kerosin stark subventioniert wird und der indische Staat im Mai 2017 beschlossen hat, die Subventionen zurückzufahren. Aus diesem Grund kann von einem weiteren bedeutenden Anstieg der Kerosinpreise ausgegangen werden, der die Wirtschaftlichkeit des Projektes begünstigt. 

Die Microgrids haben sechs Hauptkomponenten: Die Solarmodule, eine Batteriebank, eine zentrale Steuerungseinheit, die Stromzähler (20 W), die Energy Sticks sowie die Verbraucher in Form von LED-Leuchten und Lademöglichkeiten für elektronische Endgeräte. 

Die Solarmodule stammen vom indischen Hersteller Goldi Green Technologies Pvt. Ltd. und werden im westindischen Bundesstaat Gujarat produziert. Das Unternehmen erfüllt alle durch den indischen Staat geforderten Standards. Die Anzahl der Module wird auf die Anzahl der Endkunden, die durch das Microgrid beliefert werden, angepasst. 

Die Batteriebank wird ebenfalls auf die Anzahl der Endkunden abgestimmt. Im Regelfall wird für ein 930 kWp System, eine Bleibatterie mit einer Nennkapazität von 60 Ah installiert. Die Batterien stammen vom indischen Hersteller Artheon Electronics Pvt. Ltd. und verfügen über eine Garantie von 5 Jahren. 

Der wichtigste Teil des Systems ist die zentrale Steuerungseinheit. Sie führt die weiteren Komponenten der Microgrids zusammen und besteht aus einem 96 V 10 A Solarladeregler, der die Lade- und Entladevorgänge der Batterie regelt, einem GPRS-Modul mit Antenne für die Datenübertragung, einem LCD-Bildschirm, um Systemstatistiken abzurufen, einem Lademodul für Gutschriften auf den Energy Stick sowie Sicherungen zum Schutz des Systems. 

Auf dem Energy Stick wird dem Endkunden der im Voraus bezahlte Strom gutgeschrieben („prepaid“). In seiner Funktion ähnelt er einer Prepaid SIM-Karte, wie sie auch im Telekommunikationssektor verwendet wird. Das Verwenden des Energy Sticks ermöglicht das Pay-As-You-Go Modell auch in geografisch abgelegenen Regionen, die über kein Mobilfunknetz verfügen. 

Da 100 % der von den Bewohnern benötigten Energie aus erneuerbaren Energiequellen stammt, ist deren CO2-Bilanz neutral, was zu einer jährlichen Einsparung von 4.480,82 Tonnen CO2-Äquivalent gegenüber Energie aus fossilen Energiequellen führt. Am Ende der Darlehenslaufzeit werden somit in etwa 35.846,55 Tonnen CO2 Äquivalent eingespart sein.

Für die Anschaffung und Installation der 24 Microgrids wird eine Gesamtfundingsumme in Höhe von 200.000 € benötigt. Lighthaus Projects beteiligt die Investoren mit einer Rendite von 4,5 % über 8 Jahre an den Einnahmen. Die Rückzahlung beinhaltet nicht die einmalige bettervest-Gebühr, die Treuhänder-Gebühr und die Marketing-Gebühr, da diese vollständig von einem Stifter übernommen werden. Die jährliche bettervest-Gebühr hingegen wird von Lighthaus Projects getragen. Zudem liegt die Fundingschwelle, das heißt der Betrag, der von der Crowd mindestens bereitgestellt werden muss, damit das Funding zustande kommt, bei 50 €. Dies ist der Fall, da die Canopus Stiftung den Restbetrag, der nicht durch die Schwarmfinanzierung eingesammelt werden kann, aus eigenen Mitteln zur Verfügung stellen wird.

Land

Es ist empfehlenswert sich bei Investitionsentscheidungen vorab über den Projektstandort, insbesondere das Land, in dem das Projekt umgesetzt wird, zu informieren. Um sich einen Überblick zu schaffen, stellen folgende Indikatoren einen hilfreichen Ausgangspunkt bei der eigenständigen Recherche dar. Die Informationen wurden im Juli 2018 aus den entsprechenden Datenquellen abgerufen und werden ohne Gewähr veröffentlicht.

INDIKATORBEWERTUNG INDIEN
Euler Hermes RankingEuler Hermes hat das Risiko der Nicht-Zahlung von indischen Unternehmen mit niedrig bewertet und auf einer Skala von AA bis D mit B gerated (Quellen: Euler Hermes Country Risk Map und Ranking 2018).
OECD KlassifizierungDie OECD klassifiziert das allgemeine Länderrisiko Indiens auf einer Skala von 0 (geringes Risiko) bis 7 (hohes Risiko) mit (Quellen: OECD Country Risk Classification und OECD Ranking 2018).
Korruptionsindex (Transparency International)Der Korruptionsindex, der von Transparency International veröffentlicht wird und auf einer Basis von 0 (hohes Maß an Korruption) - 100 (keine wahrgenommene Korruption) bemessen wird, liegt bei Indien bei 40 (Quelle: Transparency International 2017). 
Commercial Bank Prime Lending RateDie Commercial Bank Prime Lending Rate veröffentlicht durch die Central Intelligence Agency zeigt auf, welchen Durchschnitt an annualisierten Zinsraten lokale Geschäftsbanken ihren kreditwürdigsten Kunden für neue Kredite in der Landeswährung berechnen. Bei Indien liegt die Commercial Bank Prime Lending Rate bei 9,45% (Quelle: CIA Country Comparison 2017).
Kreditwürdigkeit (Moody's)Moody's hat die Kreditwürdigkeit von indischen Staatsanleihen auf einer Skala von AAA bis D mit Baa2 bewertet und somit in der unteren Mittelklasse eingestuft (Quelle: countryeconomy 2018).
Devisenmarkt (Bundesbank)In den letzten fünf Jahren ist der Devisenpreis für den Euro in Indien leicht gestiegen, vor fünf Jahren lag der Preis bei 77,93 Indische-Rupie, vor einem Jahr bei 74,37 und heute liegt der Preis bei 79,53 Indische-Rupie (Quelle: Bundesbank 2018).

Weitere Informationen befinden sich im Länderprofil.

Diese Information wird nur angemeldeten Benutzern angezeigt.
Die restlichen Dokumente werden nur angemeldeten Benutzern angezeigt.

„Über 200 Millionen Menschen in Indien haben keinen Zugang zu Strom. Die Microgrids von Boond und Mynergy können das ändern, indem sie netzferne und einkommensschwache Gemeinden mit bezahlbarer und erneuerbarer Elektrizität beliefern und das ohne Vorlaufkosten für den Kunden. Mit dem Funding auf bettervest und durch den Einsatz von sauberem Strom haben Investoren die Möglichkeit, das Leben von mehr als 4.000 Familien in ländlichen Gebieten positiv zu verändern.“

Foto: Bhaskar Deol - Lighthaus Projects UG (haftungsbeschränkt)

Bhaskar Deol - Lighthaus Projects UG (haftungsbeschränkt)

Unternehmensportrait

Foto: Lighthaus Projects UG (haftungsbeschränkt) Lighthaus Projects UG (haftungsbeschränkt)

Der Projektinhaber ist eine Zweckgesellschaft, die von den Mehrheitsaktionären und Geschäftsführern von Mynergy in Zusammenarbeit mit dem Gründer von Boond, Herrn Sengupta, gegründet wurde. Die Zweckgesellschaft dient ausschließlich dazu, die Finanzierung von sauberen Energieprojekten in Indien zu ermöglichen, die in Partnerschaft mit Mynergy durchgeführt werden. Das erste dieser Projekte wird auf der bettervest-Plattform gestartet. Lighthaus Projects arbeitet ausschließlich mit Mynergy in Indien zusammen, um Energieunternehmen wie Boond bei der Umsetzung von sauberen Energieprojekten zu unterstützen. 

Mynergy Renewables Pvt. Ltd. wurde im Jahr 2016 von dem erfahrenen Unternehmer und Umweltaktivisten Bhaskar Deol mit der Vision gegründet, Endkunden einen preisgünstigen Zugang zu erneuerbaren Energien zu ermöglichen und so gleichzeitig die ökonomischen und ökologischen Potentiale erneuerbarer Energien auszuschöpfen. Der Fokus von Mynergy liegt sowohl auf netzfernen Endkunden, die keinen Zugang zu Energie haben, als auch auf an das öffentliche Netz angebundene Kunden, die bisweilen noch keinen Zugang zu erneuerbaren Energien haben. Im nächsten halben Jahr plant das Unternehmen Projekte mit einer Kapazität von 500 kW zu realisieren und dadurch das Geschäftsmodell zu perfektionieren sowie weitere Kooperationspartner wie Banken, Investoren, technische Umsetzungsbetriebe und staatliche Institutionen zu akquirieren. 

Vor der Gründung Mynergys arbeitete Bhaskar beim Natural Resource Defence Council (NRDC), einer engagierten internationalen Umweltorganisation. Während seiner Tätigkeit beim NRDC leitete er die Ausarbeitung und Einführung von Strategien im Bereich erneuerbare Energien in Indien. Zuvor war Bhaskar außerdem als Berater in den Bereichen Clean Technology und Finanzierung erneuerbarer Energien in Indien, Ost-Asien sowie im Vereinigten Königreich tätig. Er besitzt einen Bachelor Abschluss in Chemieingenieurwesen des Indian Institute of Technology in Madras, Indien, und einen MBA der Institut Européen d’Administration des Affaires (INSEAD) Business School in Fontainebleau, Frankreich, eine der weltweit größten und renommiertesten Business Schools. Seit 2009 arbeitet Bhaskar in einem unternehmerischen Arbeitsumfeld, zuerst als freier Berater und anschließend beim NRDC, als dessen erster und einziger Angestellter in Indien. Im Laufe der Zeit konnte er durch strategische- und Unternehmenspatenschaften den NRDC zu einer bedeutenden indischen Instanz für den Klimaschutz aufbauen, mit einem jährlichen Budget von mehr als 1 Million US Dollar. Die durch ihn initiierten Förderprogramme für Klima- und Umweltschutz hatten bereits positiven Einfluss auf mehrere tausend Menschenleben.

Boond Engineering & Development Pvt. ist ein im Jahr 2010 in Neu-Delhi gegründetes Social Business, das es sich zur Aufgabe gemacht hat, die dezentrale Energieversorgung in Rajasthan, Uttar Pradesh, Neu-Delhi und weiteren Bundesstaaten im Norden Indiens voranzubringen. Das Team um Geschäftsführer Bhaskar Palit entwickelt seit 2010 dezentrale Energielösungen für verschiedenste geographische und soziale Umgebungen und konnte bereits einige Erfolge verbuchen. Schon 2010 wurde die Geschäftsidee von der The Economic Times mit dem Power of Ideas Preis ausgezeichnet. Im darauffolgenden Jahr konnte Boond dann die Vereinten Nationen von sich überzeugen und den UN Foundation Award gewinnen. Im Jahr 2013 zählte Boond bereits 5 Niederlassungen landesweit und 20 festangestellte Arbeiter. Auf Grund seiner Pionierleistung im Bereich der Prepaid-Microgrid-Systeme gingen die U.S. Amerikanische Columbia University sowie die finnische Aalto Universität eine Forschungskooperation mit Boond ein und entwickelten gemeinsam neue Lösungen für die Elektrifizierung ländlicher Gebiete. Zum jetzigen Zeitpunkt beschäftigt Boond 46 Mitarbeiter in mehr als 10 Niederlassungen. Die Produktpalette umfasst neben Microgrids großflächige Solaranlagen, Solar-Home-Systeme, solare Straßenbeleuchtungen sowie Brunnensysteme. Boonds selbsterklärte Mission ist es, qualitativ hochwertige und erneuerbare Energiesysteme zu liefern und damit allen Bevölerungsschichten einen demokratischen und zuverlässigen Zugang zu Energie zu gewährleisten.


Lighthaus Projects UG (haftungsbeschränkt) | c/o audalis NOTAX GmbH, Charlottenstraße 65 | 10117 Berlin
Geschäftsführer Bhaskar Deol
+919582229399 | bdeol@mynergy.in

Risikohinweise

Der Erwerb dieser Vermögensanlage ist mit erheblichen Risiken verbunden und kann zum vollständigen Verlust des eingesetzten Vermögens führen.

Allgemeine Risiken und Risiken aus der Ausgestaltung der Nachrangdarlehen

  1. Maximales Risiko – Totalverlustrisiko

    Es besteht das Risiko eines Totalverlusts des investierten Kapitals und der Zinsen. Individuell können dem Darlehensgeber zusätzliche Vermögensnachteile, z.B. durch Kosten für Steuernachzahlungen, entstehen. Deshalb ist das Darlehen nur als Beimischung in ein Anlageportfolio geeignet. Die Darlehensvergabe ist nur für Investoren geeignet, die einen entstehenden Verlust bis zum Totalverlust ihrer Kapitalanlage hinnehmen könnten. Das Darlehen ist nicht zur Altersvorsorge geeignet. Das Risiko einer Nachschusspflicht oder einer sonstigen Haftung, die über den Betrag des eingesetzten Darlehenskapitals hinausgeht, besteht dagegen nicht.

  2. Nachrangrisiko und unternehmerischer Charakter der Beteiligung

    Bei dem Darlehensvertrag handelt es sich um ein Darlehen mit einem sogenannten qualifizierten Rangrücktritt (siehe näher Ziffer 9 des Darlehensvertrags). Sämtliche Ansprüche des Darlehensgebers (Investors) aus dem Darlehensvertrag – insbesondere die Ansprüche auf Rückzahlung des Darlehensbetrags und auf Zahlung der Zinsen – („Nachrangforderungen“ ) können gegenüber dem Darlehensnehmer nicht geltend gemacht werden, wenn dies für den Darlehensnehmer einen Insolvenzgrund herbeiführen würde. Das bedeutet, dass die Zahlung von Zins und Tilgung des Darlehens keine Insolvenz des Darlehensnehmers auslösen darf. Dann dürften weder Zinsen noch Tilgungszahlungen an die Darlehensgeber geleistet werden. Die Nachrangforderungen des Darlehensgebers treten außerdem im Falle der Durchführung eines Liquidationsverfahrens und im Falle der Insolvenz des Darlehensnehmers im Rang gegenüber sämtlichen gegenwärtigen und künftigen Forderungen aller nicht nachrangigen Gläubiger des Darlehensnehmers zurück, das heißt, der Darlehensgeber wird mit seinen Forderungen zwar vor den Gesellschaftern, aber erst nach vollständiger und endgültiger Befriedigung sämtlicher anderer Gläubiger des Darlehensnehmers (mit Ausnahme anderer Rangrücktrittsgläubiger) berücksichtigt.

    Der Darlehensgeber trägt daher ein unternehmerisches Risiko, das höher ist als das Risiko eines regulären Fremdkapitalgebers. Der Darlehensgeber wird dabei nicht selbst Gesellschafter des Darlehensnehmers und erwirbt keine Gesellschafterrechte. Es handelt sich nicht um eine sogenannte mündelsichere Beteiligung, sondern um eine unternehmerische Beteiligung mit eigenkapitalähnlicher Haftungsfunktion.

    Der qualifizierte Rangrücktritt könnte sich wie folgt auswirken: Der Darlehensnehmer würde die Zins- und Tilgungszahlung bei Insolvenznähe so lange aussetzen müssen, wie er dazu verpflichtet ist. Der Darlehensgeber dürfte seine Forderungen bei Fälligkeit nicht einfordern. Der Darlehensgeber müsste eine Zinszahlung, die er trotz der Nachrangigkeit zu Unrecht erhalten hat, auf Anforderung an den Darlehensnehmer zurückgeben. Es besteht auch die Möglichkeit, dass der Darlehensgeber die Zinszahlungen ebenso wie die Tilgungszahlungen im Ergebnis aufgrund des Nachrangs nicht oder nicht rechtzeitig erhält oder zurückzuzahlen hat. Zudem könnte es sein, dass der Darlehensgeber für bereits gezahlte Zinsen Steuern entrichten muss, obwohl er zur Rückzahlung der erhaltenen Beträge verpflichtet ist.

  3. Fehlende Besicherung der Darlehen

    Da das Darlehen unbesichert ist, könnte der Darlehensgeber im Insolvenzfall des Darlehensnehmers weder seine Forderung auf Rückzahlung des eingesetzten Kapitals noch seine Zinszahlungsansprüche aus Sicherheiten befriedigen. Im Insolvenzfall könnte dies dazu führen, dass die Ansprüche der einzelnen Darlehensgeber nicht oder nur zu einem geringeren Teil durchgesetzt werden können. Dies könnte dazu führen, dass Zins- oder Tilgungszahlungen nicht oder nicht rechtzeitig geleistet werden können oder dass es zum teilweisen oder vollständigen Verlust des investierten Kapitals kommt.

  4. Veräußerlichkeit (Fungibilität), Verfügbarkeit des investierten Kapitals, langfristige Bindung

    Die Darlehensverträge sind mit einer festen Vertragslaufzeit versehen. Eine vorzeitige ordentliche Kündigung durch den Darlehensgeber ist nicht vorgesehen. Nachrangdarlehen sind keine Wertpapiere und auch nicht mit diesen vergleichbar. Derzeit existiert kein liquider Zweitmarkt für die abgeschlossenen Darlehensverträge. Eine Veräußerung des Darlehens durch den Darlehensgeber ist zwar grundsätzlich rechtlich möglich. Die Möglichkeit zum Verkauf ist jedoch aufgrund der geringen Marktgröße und Handelsvolumina nicht sichergestellt. Es ist auch möglich, dass eine Abtretung nicht zum Nennwert der Forderung erfolgen kann. Es könnte also sein, dass bei einem Veräußerungswunsch kein Käufer gefunden wird oder der Verkauf nur zu einem geringeren Preis als gewünscht erfolgen kann. Das investierte Kapital kann daher bis zum Ablauf der Vertragslaufzeit gebunden sein.

  5. Mögliche Verlängerung der Kapitalbindung

    Da es sich um ein nachrangiges Darlehen handelt, darf das Darlehen nur zurückgezahlt werden, wenn dies bei dem Darlehensnehmer nicht zur Zahlungsunfähigkeit führen würde. Wäre dies der Fall, verlängerte sich die Laufzeit des Darlehens automatisch bis zu dem Zeitpunkt, zu dem dieser Zustand nicht mehr bestünde. Die Anlage ist damit für Darlehensgeber, die darauf angewiesen sind, exakt zum geplanten Laufzeitende ihr Geld zurück zu erhalten, nicht empfehlenswert.

  • Risiken auf Ebene des Darlehensnehmers
    1. Geschäfts- und Ausfallrisiko des Darlehensnehmers

      Der Darlehensgeber trägt das Risiko einer nachteiligen Geschäftsentwicklung des Darlehensnehmers. Es besteht das Risiko, dass dem Darlehensnehmer in Zukunft nicht die erforderlichen Mittel zur Verfügung stehen, um die Zinsforderungen zu erfüllen und die Darlehensvaluta zurückzuzahlen.

      Weiterhin trägt der Darlehensgeber das Risiko der Insolvenz des Darlehensnehmers. Der Darlehensnehmer kann zahlungsunfähig werden oder in Überschuldung geraten. Dies kann insbesondere der Fall sein, wenn der Darlehensnehmer geringere Einnahmen und/oder höhere Ausgaben als erwartet zu verzeichnen hat oder wenn er eine etwaig erforderliche Anschlussfinanzierung nicht einwerben kann. Die Insolvenz des Darlehensnehmers kann zum Verlust des Investments des Darlehensgebers und der Zinsen führen, da der Darlehensnehmer keinem Einlagensicherungssystem angehört.

      Weder der wirtschaftliche Erfolg der zukünftigen Geschäftstätigkeit des Darlehensnehmers noch der Erfolg der finanzierten energetischen Maßnahme können mit Sicherheit vorhergesehen werden. Der Darlehensnehmer kann Höhe und Zeitpunkt von Zuflüssen weder zusichern noch garantieren.

    2. Risiken aus der Geschäftstätigkeit und der Durchführung des finanzierten Projekts

      Verschiedene Risikofaktoren können die Fähigkeit des Darlehensnehmers beeinträchtigen, seinen Verpflichtungen aus dem Darlehensvertrag nachzukommen. Dies sind zum einen Risiken aus der Durchführung des finanzierten Projekts. Die geplante energetische Maßnahme könnte komplexer sein als erwartet. Es könnten unerwartete und/oder höhere Umsetzungsrisiken auftreten und/oder Geschäftsprozesse mit mehr Aufwand und Kosten verbunden sein als erwartet. Es könnten Planungsfehler zutage treten oder Vertragspartner des Darlehensnehmers mangelhafte Leistungen erbringen. Es könnte sich herausstellen, dass Annahmen, auf denen die Projektplanung basiert, fehlerhaft sind. Erforderliche Genehmigungen könnten nicht erteilt werden. Es könnten unbekannte Umweltrisiken oder Altlasten bestehen. Es könnte zu Verzögerungen im geplanten Projektablauf und/oder zu Problemen bei der Erzielung von Einnahmen in der geplanten Höhe oder zum geplanten Zeitpunkt kommen. Ein etwaiger Versicherungsschutz könnte sich als nicht ausreichend erweisen. Die rechtlichen Anforderungen könnten sich verändern und dadurch könnten Änderungen oder zusätzliche Maßnahmen im Zusammenhang mit dem Projekt erforderlich werden, was zu Mehrkosten und/oder zeitlichen Verzögerungen führen könnte. Bei Leistungen, die Dritten gegenüber erbracht werden, könnten diese Gewährleistungsansprüche geltend machen, ohne dass der Darlehensnehmer Regressansprüche gegen eigene Zulieferer durchsetzen kann. Auch weitere Faktoren können sich nachteilig auf den Projekterfolg auswirken, wie etwa die Entwicklung des Strompreises oder des Preises anderer Energieträger, des Marktumfelds, der Nachfrage- und Absatzsituation, von Lieferantenbeziehungen, des politischen Umfelds und politischer Verhältnisse, von Umweltrisiken, Länder- und Wechselkursrisiken sowie Wettbewerbern.

      Daneben ist die allgemeine Geschäftstätigkeit des Darlehensnehmers mit Risiken verbunden, wie etwa marktbezogenen Risiken (z. B. Nachfrage- und Absatzrückgang; Zahlungsschwierigkeiten oder Insolvenzen großer Abnehmer; [Insolvenzen von Kunden, bei denen energetische Maßnahmen durchgeführt werden, aus deren Einnahmen Zins- und Tilgungszahlungen finanziert werden sollen;] Kostenerhöhungen und Kapazitätsengpässe auf Beschaffungsseite; politische Veränderungen; Zins- und Inflationsentwicklungen; Länder- und Wechselkursrisiken; Veränderungen der rechtlichen und steuerlichen Rahmenbedingungen der Tätigkeit des Darlehensnehmers) und unternehmensbezogene Risiken (z. B. Qualitätsrisiken; Produktmängel; Finanzierungs- und Zinsänderungsrisiken; Risiken aus Marken und Schutzrechten; Abhängigkeit von Partnerunternehmen, Schlüsselpersonen und qualifiziertem Personal; Risiken aus Rechtsstreitigkeiten, unzureichendem Versicherungsschutz, aus der Gesellschafter- und/oder Konzernstruktur, aus der internen Organisation, aus Vermögensbewertungen und Steuernachforderungen).

      Diese und/oder weitere Risiken könnten sich negativ auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Darlehensnehmers auswirken. Dem Darlehensnehmer könnten infolgedessen in Zukunft nicht die erforderlichen Mittel zur Verfügung stehen, um die Zinsforderungen zu erfüllen und das eingesetzte Darlehenskapital zurückzuzahlen.

      Bisherige Markt- oder Geschäftsentwicklungen sind keine Grundlage oder Indikator für zukünftige Entwicklungen.

    3. Kapitalstrukturrisiko

      Der Darlehensnehmer wird möglicherweise weitere Fremdkapitalfinanzierungen in Anspruch nehmen und daher Verpflichtungen eingehen, die (unabhängig von seiner Einnahmesituation) gegenüber den Forderungen der Nachrang-Darlehensgeber vorrangig zu bedienen sind.

  • Risiken auf Ebene des Anlegers
    1. Fremdfinanzierungsrisiko

      Dem Darlehensgeber können im Einzelfall in Abhängigkeit von den individuellen Umständen weitere Vermögensnachteile entstehen, z.B. aufgrund von Steuernachzahlungen. Wenn der Darlehensgeber die Darlehenssumme fremdfinanziert, indem er etwa einen privaten Kredit bei einer Bank aufnimmt, kann es über den Verlust des investierten Kapitals hinaus zur Gefährdung des weiteren Vermögens des Darlehensgebers kommen. Das maximale Risiko des Darlehensgebers besteht in diesem Fall in einer Überschuldung, die im schlechtesten Fall bis zur Privatinsolvenz des Darlehensgebers führen kann. Dies kann der Fall sein, wenn bei geringen oder keinen Rückflüssen aus der Vermögensanlage der Darlehensgeber finanziell nicht in der Lage ist, die Zins- und Tilgungsbelastung aus seiner Fremdfinanzierung zu bedienen. Der Darlehensnehmer rät daher von einer Fremdfinanzierung des Darlehensbetrags ab.

    2. Hinweis zu Risikostreuung und Vermeidung von Risikokonzentration

      Die Investition in den Nachrangdarlehensvertrag sollte aufgrund der Risikostruktur nur als ein Baustein eines diversifizierten (risikogemischten) Anlageportfolios betrachtet werden. Grundsätzlich gilt: Je höher die Rendite oder der Ertrag, desto größer das Risiko eines Verlusts. Durch eine Aufteilung des investierten Kapitals auf mehrere Anlageklassen und Projekte kann eine bessere Risikostreuung erreicht und „Klumpenrisiken“ können vermieden werden.

  • Hinweise des Plattformbetreibers
    1. Umfang der Projektprüfung durch den Plattformbetreiber

      Der Plattformbetreiber nimmt im Vorfeld des Einstellens eines Projekts auf der Plattform lediglich eine Prüfung nach formalen Kriterien vor. Das Einstellen auf der Plattform stellt keine Investitionsempfehlung dar. Der Plattformbetreiber beurteilt nicht die Bonität des Darlehensnehmers und überprüft nicht die von diesem zur Verfügung gestellten Informationen auf ihren Wahrheitsgehalt, ihre Vollständigkeit oder ihre Aktualität

    2. Tätigkeitsprofil des Plattformbetreibers

      Der Plattformbetreiber übt keine Beratungstätigkeit aus und erbringt keine Beratungsleistungen. Insbesondere werden keine Finanzierungs- und/oder Anlageberatung sowie keine steuerliche und/oder rechtliche Beratung erbracht. Der Plattformbetreiber gibt Investoren keine persönlichen Empfehlungen zum Erwerb von Finanzinstrumenten auf Grundlage einer Prüfung der persönlichen Umstände des jeweiligen Investors. Die persönlichen Umstände werden nur insoweit erfragt, wie dies im Rahmen der Anlagevermittlung gesetzlich vorgeschrieben ist, und lediglich mit dem Ziel, die gesetzlich vorgeschriebenen Hinweise zu erteilen, nicht aber mit dem Ziel, dem Investor eine persönliche Empfehlung zum Erwerb eines bestimmten Finanzinstruments auszusprechen.

    3. Informationsgehalt der Projektbeschreibung

      Das Projektprofil und die Projektbeschreibung auf der Plattform erheben nicht den Anspruch, alle Informationen zu enthalten, die für die Beurteilung der angebotenen Anlage erforderlich sind. Investoren sollten die Möglichkeit nutzen, dem Darlehensnehmer über die Plattform Fragen zu stellen, sich aus unabhängigen Quellen zu informieren und fachkundige Beratung einzuholen, wenn sie unsicher sind, ob sie den Darlehensvertrag abschließen sollten. Da jeder Darlehensgeber mit seiner Darlehensvergabe persönliche Ziele verfolgen kann, sollten die Angaben und Annahmen des Darlehensnehmers unter Berücksichtigung der individuellen Situation sorgfältig geprüft werden.