Solar-Microgrids für ländliche Regionen in Uttar Pradesh, Indien

Solar erfolgreich in
4.5% Rendite
8 Jahre Laufzeit
200,000€ benötigt
4,480.82t CO2 Einsparung
167,350€ von 336 Investoren
Fundingschwelle: 50
Hinweis gemäß § 12 Abs. 2 Vermögensanlagengesetz:
Der Erwerb dieser Vermögensanlage ist mit erheblichen Risiken verbunden und kann zum vollständigen Verlust des eingesetzten Vermögens führen.


Hintergrund 

Bei dem hier angebotenen Crowdfunding handelt es sich um die Finanzierung des Projekts von einem der beiden Gewinner des zweiten »Solar for All«-Wettbewerbs, initiiert von der Canopus Stiftung in Zusammenarbeit mit dem Fraunhofer Institut für Solare Energiesysteme (ISE). Die Canopus Stiftung arbeitet seit über 18 Jahren mit Solarunternehmen in Asien, Afrika und Südamerika zusammen, um sauberen Strom auch in arme Haushalte zu bringen. Mit dem aktuellen »Solar for All«-Wettbewerb verfolgt die Stiftung das Ziel, zukunftsweisende Lösungen voranzubringen. In diesem Sinne sollen nicht nur für einzelne Hütten und Häuser, sondern für ganze Dörfer erschwingliche und dezentrale Energielösungen bereitgestellt werden; ein unentbehrliches Element einer nachhaltigen ländlichen Entwicklung. 

Mit seinem Konzept ländliche Ortschaften im indischen Bundesstaat Uttar Pradesh mittels Microgrids mit Elektrizität zu versorgen, konnte das Unternehmen Boond Engineering & Development Pvt. die aus internationalen Experten bestehende Jury, darunter auch Marilyn Heib von bettervest, vollends überzeugen. Als Preis erhielt Boond ein Energiewendedarlehen in Höhe von 200.000 €, finanziert durch eine Crowdfunding-Kampagne auf bettervest.com.

Aufgrund der derzeitigen strikten Vorschriften der Reserve Bank India (RBI) und der indischen Regierung (GoI) über externe kommerzielle Kredite zur Fremdfinanzierung durch internationale Institutionen und Einzelpersonen, wandte sich Boond an Mynergy Renewables Pvt. Ltd., um die Finanzierung zu strukturieren und den Abschluss der Transaktion im Rahmen des »Solar for All«-Wettbewerbs zu vereinfachen. Crowdfunding in Indien ist derzeit noch nicht durch die RBI geregelt und bleibt eine rechtliche Grauzone. Als Ergebnis stimmten Mynergy und Boond zu, die Finanzmittel über ein neu gegründetes internationales Unternehmen zu erhalten, um so die Microgrid-Projekte in Indien durchzuführen, was zur Gründung der Lighthaus Projects UG (haftungsbeschränkt) mit Sitz in Berlin führte.




Technologie 

Das Konzept von Boond sieht vor, dass 24 Gleichstrom-Microgrids in netzfernen, nordindischen Ortschaften eingerichtet werden. Ein einzelnes dieser Microgrids kann 40 Haushalte mit Energie versorgen. Der Strom wird mittels Solaranlagen generiert und in einer Batteriebank gespeichert. Auf diese Weise können die Haushalte die Energie auch nachts nutzen. Jeder Kunde erhält zudem zwei 3 Watt LED-Leuchten, eine 5 Watt LED-Röhre sowie einen Anschluss für diverse Elektrogeräte wie beispielsweise ein Radio, ein Handy oder einen Fernseher. Die Kunden bezahlen mit einem Energy Stick mittels einem Pay-As-You-Go (PAYG) System. Dieses kann auch in geografisch abgelegenen Regionen, die über kein Mobilfunknetz verfügen, eingesetzt werden. 

Soziale Auswirkungen 

Die geplanten Standorte der Microgrids befinden sich im Norden und Nordosten des Bundesstaats Uttar Pradesh im Norden Indiens. Mit knapp 200 Millionen Einwohnern ist es der bevölkerungsreichste Bundesstaat und gleichzeitig die bevölkerungsreichste subnationale Entität der Welt. Uttar Pradesh ist größtenteils ländlich geprägt mit nur 22 % urbaner Bevölkerung. Zudem zählt es zu den wirtschaftlich schwächsten Bundesstaaten Indiens mit einer stark landwirtschaftlich geprägten Industrie.  

Das vom Fraunhofer Institut und von der Canopus Stiftung ausgezeichnete Projekt hat zum Ziel, den Grad an Autonomie und Selbstbestimmung derjenigen Bevölkerungsschichten zu erhöhen, die durch das Nichtvorhandensein von Elektrizität benachteiligt sind. Die LED-Beleuchtung wird einen erheblichen Einfluss auf die Stundenanzahl haben, in der Kinder lernen können. Den Erwachsenen wird es möglich sein, länger zu arbeiten, was vor allem für Mikrounternehmer, deren Arbeit sehr zeitintensiv ist, erhebliche Vorteile bietet und zu einem höheren Einkommen führt. Nicht zuletzt stellt auch der Wissenstransfer einen bedeutend positiven Nebeneffekt dieses Projektes dar, denn neben der Möglichkeit Strom zu beziehen, werden die Anwendung der Technologie und das nötige Knowhow vermittelt.  

Klimaschutz 

Die Berechnungen in diesem Projekt zeigen, dass die zu elektrifizierenden Haushalte mindestens acht Liter Kerosin im Monat verbrauchen. Die Kerosinlampen, die dafür zum Einsatz kommen, emittieren nicht nur viel CO2, sondern auch das sogenannte „black carbon“ oder unverbrannte Kohlenwasserstoffe. Mit dem Einsatz der Microgrids wird die von den Bewohnern benötigte Energie aus 100 % erneuerbaren Energiequellen stammen. Somit ist deren CO2-Bilanz neutral, was zu einer jährlichen Einsparung von 4.480,82 Tonnen CO2-Äquivalent gegenüber Energie aus fossilen Energiequellen führt. Am Ende der Darlehenslaufzeit werden somit in etwa 35.846,55 Tonnen CO2-Äquivalent eingespart sein, was den jährlichen pro Kopf Emissionen von fast 4.000 deutschen Bürgern entspricht.

Aufgrund der derzeitigen strikten Vorschriften der Reserve Bank India (RBI) und der indischen Regierung (GoI) über externe kommerzielle Kredite zur Fremdfinanzierung durch internationale Institutionen und Einzelpersonen, wandte sich Boond an Mynergy Renewables, um die Finanzierung zu strukturieren und den Abschluss der Transaktion im Rahmen des »Solar for All«-Wettbewerbs zu vereinfachen. Crowdfunding in Indien ist derzeit noch nicht durch die RBI geregelt und bleibt eine rechtliche Grauzone. Als Ergebnis stimmten Mynergy und Boond zu, die Finanzmittel über ein neu gegründetes internationales Unternehmen zu erhalten, um so die Microgrid-Projekte in Indien durchzuführen, was zur Gründung der Lighthaus Projects UG (haftungsbeschränkt) mit Sitz in Berlin führte. 

Die Lighthaus Projects UG wird als Projektträger fungieren, das bedeutet, dass die UG von bettervest das Nachrangdarlehen in Höhe von 200.000 € erhält. Dieses stellt Lighthaus Projects Boond für den Kauf, die Implementierung und die Inbetriebnahme der Microgrids zur Verfügung. Eigentümer der Microgrids bleibt jedoch die Lighthaus Projects UG. Mit Boond wird Lighthaus Projects außerdem zwei Verträge abschließen - einen Vertrag über die Planung, Beschaffung und den Bau (EPC) und einen Vertrag über den Betrieb und die Wartung (O&M) der Microgrids. 

Mynergy hingegen fungiert als lokale Betreibergesellschaft. Das Unternehmen stellt zum einen den reibungslosen Betrieb der Microgrids und zum anderen die regelmäßigen Zahlungseingänge der Kunden sicher. Mynergy wird außerdem den Betrieb der Microgrids fortlaufend überwachen, die notwendigen Berichte erstellen und jährliche Zahlungen an Lighthaus Projects leisten. Mit diesen Zahlungen wird Lighthaus Projects das über die Crowd eingesammelte Nachrangdarlehen gemäß dem vereinbarten Zahlungsplan bedienen. Für dieses Projekt endet der Vertrag zwischen Mynergy und Lighthaus Projects, nachdem alle Zahlungen an bettervest geleistet wurden. 

Mit dem Darlehen wird Lighthaus Projects in Zusammenarbeit mit Mynergy und Boond 24 Microgrids mit einer Kapazität von jeweils 930 Wp installieren. Mittels dieser 24 Microgrids werden 960 Haushalte, also circa 5.760 Menschen, in ländlichen und abgelegenen Dörfern in Uttar Pradesh, Indien, mit Strom versorgt werden. Die Microgrids werden den Stromgrundbedarf der Kunden decken. In der Regel sind das etwa vier Stunden über einen Zeitraum von 24 Stunden verteilt. 

Für den entrichteten Service zahlen die Endkunden eine einmalige Anschlussgebühr in Höhe von umgerechnet 12,50 Euro sowie 2,5 Euro/kWh, die über den Energy Stick bezogen werden. Somit sind die Kosten pro bezogener kWh vergleichsweise hoch. Jedoch fallen die Annehmlichkeiten, die mit einer sauberen Energieversorgung einhergehen (z.B. saubere Luft, weniger Atemwegserkrankungen, keine langen Wege zum Beziehen von Kerosin etc.), so stark ins Gewicht, dass die Endkunden bereit sind, diesen Preis zu zahlen. Dies zeigen auch die Erfahrungen aus vorherigen Projekten. Alles in allem geht der Projektinhaber davon aus, dass die Kosten, die einem Haushalt nach Implementation des Microgrids entstehen, bei umgerechnet 6 Euro liegen werden. Im Vergleich: Derzeit zahlt ein Haushalt für Kerosin und Handyladungen umgerechnet 2,21 Euro. Hierbei muss berücksichtigt werden, dass die Kerosinpreise in den letzten 7 Jahren jährlich um 6,4 % angestiegen sind. Hinzu kommt, dass Kerosin stark subventioniert wird und der indische Staat im Mai 2017 beschlossen hat, die Subventionen zurückzufahren. Aus diesem Grund kann von einem weiteren bedeutenden Anstieg der Kerosinpreise ausgegangen werden, der die Wirtschaftlichkeit des Projektes begünstigt. 

Die Microgrids haben sechs Hauptkomponenten: Die Solarmodule, eine Batteriebank, eine zentrale Steuerungseinheit, die Stromzähler (20 W), die Energy Sticks sowie die Verbraucher in Form von LED-Leuchten und Lademöglichkeiten für elektronische Endgeräte. 

Die Solarmodule stammen vom indischen Hersteller Goldi Green Technologies Pvt. Ltd. und werden im westindischen Bundesstaat Gujarat produziert. Das Unternehmen erfüllt alle durch den indischen Staat geforderten Standards. Die Anzahl der Module wird auf die Anzahl der Endkunden, die durch das Microgrid beliefert werden, angepasst. 

Die Batteriebank wird ebenfalls auf die Anzahl der Endkunden abgestimmt. Im Regelfall wird für ein 930 kWp System, eine Bleibatterie mit einer Nennkapazität von 60 Ah installiert. Die Batterien stammen vom indischen Hersteller Artheon Electronics Pvt. Ltd. und verfügen über eine Garantie von 5 Jahren. 

Der wichtigste Teil des Systems ist die zentrale Steuerungseinheit. Sie führt die weiteren Komponenten der Microgrids zusammen und besteht aus einem 96 V 10 A Solarladeregler, der die Lade- und Entladevorgänge der Batterie regelt, einem GPRS-Modul mit Antenne für die Datenübertragung, einem LCD-Bildschirm, um Systemstatistiken abzurufen, einem Lademodul für Gutschriften auf den Energy Stick sowie Sicherungen zum Schutz des Systems. 

Auf dem Energy Stick wird dem Endkunden der im Voraus bezahlte Strom gutgeschrieben („prepaid“). In seiner Funktion ähnelt er einer Prepaid SIM-Karte, wie sie auch im Telekommunikationssektor verwendet wird. Das Verwenden des Energy Sticks ermöglicht das Pay-As-You-Go Modell auch in geografisch abgelegenen Regionen, die über kein Mobilfunknetz verfügen. 

Da 100 % der von den Bewohnern benötigten Energie aus erneuerbaren Energiequellen stammt, ist deren CO2-Bilanz neutral, was zu einer jährlichen Einsparung von 4.480,82 Tonnen CO2-Äquivalent gegenüber Energie aus fossilen Energiequellen führt. Am Ende der Darlehenslaufzeit werden somit in etwa 35.846,55 Tonnen CO2 Äquivalent eingespart sein.

Für die Anschaffung und Installation der 24 Microgrids wird eine Gesamtfundingsumme in Höhe von 200.000 € benötigt. Lighthaus Projects beteiligt die Investoren mit einer Rendite von 4,5 % über 8 Jahre an den Einnahmen. Die Rückzahlung beinhaltet nicht die einmalige bettervest-Gebühr, die Treuhänder-Gebühr und die Marketing-Gebühr, da diese vollständig von einem Stifter übernommen werden. Die jährliche bettervest-Gebühr hingegen wird von Lighthaus Projects getragen. Zudem liegt die Fundingschwelle, das heißt der Betrag, der von der Crowd mindestens bereitgestellt werden muss, damit das Funding zustande kommt, bei 50 €. Dies ist der Fall, da die Canopus Stiftung den Restbetrag, der nicht durch die Schwarmfinanzierung eingesammelt werden kann, aus eigenen Mitteln zur Verfügung stellen wird.

Land

Es ist empfehlenswert sich bei Investitionsentscheidungen vorab über den Projektstandort, insbesondere das Land, in dem das Projekt umgesetzt wird, zu informieren. Um sich einen Überblick zu schaffen, stellen folgende Indikatoren einen hilfreichen Ausgangspunkt bei der eigenständigen Recherche dar. Die Informationen wurden im Juli 2018 aus den entsprechenden Datenquellen abgerufen und werden ohne Gewähr veröffentlicht.

INDIKATOR BEWERTUNG INDIEN
Euler Hermes Ranking Euler Hermes hat das Risiko der Nicht-Zahlung von indischen Unternehmen mit niedrig bewertet und auf einer Skala von AA bis D mit B gerated (Quellen: Euler Hermes Country Risk Map und Ranking 2018).
OECD Klassifizierung Die OECD klassifiziert das allgemeine Länderrisiko Indiens auf einer Skala von 0 (geringes Risiko) bis 7 (hohes Risiko) mit (Quellen: OECD Country Risk Classification und OECD Ranking 2018).
Korruptionsindex (Transparency International) Der Korruptionsindex, der von Transparency International veröffentlicht wird und auf einer Basis von 0 (hohes Maß an Korruption) - 100 (keine wahrgenommene Korruption) bemessen wird, liegt bei Indien bei 40 (Quelle: Transparency International 2017). 
Commercial Bank Prime Lending Rate Die Commercial Bank Prime Lending Rate veröffentlicht durch die Central Intelligence Agency zeigt auf, welchen Durchschnitt an annualisierten Zinsraten lokale Geschäftsbanken ihren kreditwürdigsten Kunden für neue Kredite in der Landeswährung berechnen. Bei Indien liegt die Commercial Bank Prime Lending Rate bei 9,45% (Quelle: CIA Country Comparison 2017).
Kreditwürdigkeit (Moody's) Moody's hat die Kreditwürdigkeit von indischen Staatsanleihen auf einer Skala von AAA bis D mit Baa2 bewertet und somit in der unteren Mittelklasse eingestuft (Quelle: countryeconomy 2018).
Devisenmarkt (Bundesbank) In den letzten fünf Jahren ist der Devisenpreis für den Euro in Indien leicht gestiegen, vor fünf Jahren lag der Preis bei 77,93 Indische-Rupie, vor einem Jahr bei 74,37 und heute liegt der Preis bei 79,53 Indische-Rupie (Quelle: Bundesbank 2018).

Weitere Informationen befinden sich im Länderprofil.

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„Über 200 Millionen Menschen in Indien haben keinen Zugang zu Strom. Die Microgrids von Boond und Mynergy können das ändern, indem sie netzferne und einkommensschwache Gemeinden mit bezahlbarer und erneuerbarer Elektrizität beliefern und das ohne Vorlaufkosten für den Kunden. Mit dem Funding auf bettervest und durch den Einsatz von sauberem Strom haben Investoren die Möglichkeit, das Leben von mehr als 4.000 Familien in ländlichen Gebieten positiv zu verändern.“

Foto: Bhaskar Deol - Lighthaus Projects UG (haftungsbeschränkt)

Bhaskar Deol - Lighthaus Projects UG (haftungsbeschränkt)

Unternehmensportrait

Foto: Lighthaus Projects UG (haftungsbeschränkt) Lighthaus Projects UG (haftungsbeschränkt)

Der Projektinhaber ist eine Zweckgesellschaft, die von den Mehrheitsaktionären und Geschäftsführern von Mynergy in Zusammenarbeit mit dem Gründer von Boond, Herrn Sengupta, gegründet wurde. Die Zweckgesellschaft dient ausschließlich dazu, die Finanzierung von sauberen Energieprojekten in Indien zu ermöglichen, die in Partnerschaft mit Mynergy durchgeführt werden. Das erste dieser Projekte wird auf der bettervest-Plattform gestartet. Lighthaus Projects arbeitet ausschließlich mit Mynergy in Indien zusammen, um Energieunternehmen wie Boond bei der Umsetzung von sauberen Energieprojekten zu unterstützen. 

Mynergy Renewables Pvt. Ltd. wurde im Jahr 2016 von dem erfahrenen Unternehmer und Umweltaktivisten Bhaskar Deol mit der Vision gegründet, Endkunden einen preisgünstigen Zugang zu erneuerbaren Energien zu ermöglichen und so gleichzeitig die ökonomischen und ökologischen Potentiale erneuerbarer Energien auszuschöpfen. Der Fokus von Mynergy liegt sowohl auf netzfernen Endkunden, die keinen Zugang zu Energie haben, als auch auf an das öffentliche Netz angebundene Kunden, die bisweilen noch keinen Zugang zu erneuerbaren Energien haben. Im nächsten halben Jahr plant das Unternehmen Projekte mit einer Kapazität von 500 kW zu realisieren und dadurch das Geschäftsmodell zu perfektionieren sowie weitere Kooperationspartner wie Banken, Investoren, technische Umsetzungsbetriebe und staatliche Institutionen zu akquirieren. 

Vor der Gründung Mynergys arbeitete Bhaskar beim Natural Resource Defence Council (NRDC), einer engagierten internationalen Umweltorganisation. Während seiner Tätigkeit beim NRDC leitete er die Ausarbeitung und Einführung von Strategien im Bereich erneuerbare Energien in Indien. Zuvor war Bhaskar außerdem als Berater in den Bereichen Clean Technology und Finanzierung erneuerbarer Energien in Indien, Ost-Asien sowie im Vereinigten Königreich tätig. Er besitzt einen Bachelor Abschluss in Chemieingenieurwesen des Indian Institute of Technology in Madras, Indien, und einen MBA der Institut Européen d’Administration des Affaires (INSEAD) Business School in Fontainebleau, Frankreich, eine der weltweit größten und renommiertesten Business Schools. Seit 2009 arbeitet Bhaskar in einem unternehmerischen Arbeitsumfeld, zuerst als freier Berater und anschließend beim NRDC, als dessen erster und einziger Angestellter in Indien. Im Laufe der Zeit konnte er durch strategische- und Unternehmenspatenschaften den NRDC zu einer bedeutenden indischen Instanz für den Klimaschutz aufbauen, mit einem jährlichen Budget von mehr als 1 Million US Dollar. Die durch ihn initiierten Förderprogramme für Klima- und Umweltschutz hatten bereits positiven Einfluss auf mehrere tausend Menschenleben.

Boond Engineering & Development Pvt. ist ein im Jahr 2010 in Neu-Delhi gegründetes Social Business, das es sich zur Aufgabe gemacht hat, die dezentrale Energieversorgung in Rajasthan, Uttar Pradesh, Neu-Delhi und weiteren Bundesstaaten im Norden Indiens voranzubringen. Das Team um Geschäftsführer Bhaskar Palit entwickelt seit 2010 dezentrale Energielösungen für verschiedenste geographische und soziale Umgebungen und konnte bereits einige Erfolge verbuchen. Schon 2010 wurde die Geschäftsidee von der The Economic Times mit dem Power of Ideas Preis ausgezeichnet. Im darauffolgenden Jahr konnte Boond dann die Vereinten Nationen von sich überzeugen und den UN Foundation Award gewinnen. Im Jahr 2013 zählte Boond bereits 5 Niederlassungen landesweit und 20 festangestellte Arbeiter. Auf Grund seiner Pionierleistung im Bereich der Prepaid-Microgrid-Systeme gingen die U.S. Amerikanische Columbia University sowie die finnische Aalto Universität eine Forschungskooperation mit Boond ein und entwickelten gemeinsam neue Lösungen für die Elektrifizierung ländlicher Gebiete. Zum jetzigen Zeitpunkt beschäftigt Boond 46 Mitarbeiter in mehr als 10 Niederlassungen. Die Produktpalette umfasst neben Microgrids großflächige Solaranlagen, Solar-Home-Systeme, solare Straßenbeleuchtungen sowie Brunnensysteme. Boonds selbsterklärte Mission ist es, qualitativ hochwertige und erneuerbare Energiesysteme zu liefern und damit allen Bevölerungsschichten einen demokratischen und zuverlässigen Zugang zu Energie zu gewährleisten.


Lighthaus Projects UG (haftungsbeschränkt) | c/o audalis NOTAX GmbH, Charlottenstraße 65 | 10117 Berlin
Geschäftsführer Bhaskar Deol
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