Photovoltaikanlage in Verbindung mit Wärmepumpe in Hochheim und Photovoltaikanlage in Langenfeld

Solar und Heizung erreicht in
6% Rendite
10 Jahre Laufzeit
194,700€ benötigt
103.56t CO2 Einsparung
194,700
Fundingschwelle: 136300
Hinweis gemäß § 12 Abs. 2 Vermögensanlagengesetz:
Der Erwerb dieser Vermögensanlage ist mit erheblichen Risiken verbunden und kann zum vollständigen Verlust des eingesetzten Vermögens führen.
Die hier beschriebene Energieeffizenzmaßnahme wurde erfolgreich umgesetzt (siehe unten). Die erste Auszahlung ist aufgrund eines laufenden Insolvenzverfahrens nicht erfolgt, alle Investoren wurden umgehend nach Bekanntwerden darüber informiert und werden über künftige Neuigkeiten des Verfahrens auf dem Laufenden gehalten.




Bürgerkraftwerk Nr. 1:

Im ersten Bauvorhaben geht es um die Verringerung des Energieverbrauchs in den Bereichen Strom und Wärme sowie um die Ausgabenersparnis bei der Beschaffung der Energieversorgungskomponenten von vier Reihenhäusern in einer Neubausiedlung. Projektierer ist die Wechselstrom-Energiegenossenschaft in Zusammenarbeit mit dem Bauträger „Traumhaus“, der Gesellschaft für energieeffiziente Reihenhäuser in Wiesbaden und der Wegatech GmbH in München. Durch die Installation einer Photovoltaikanlage in Verbindung mit einer hochmodernen Wärmepumpe wird eine sichere, ökologische und ökonomische Energieversorgung für vier Neubau-Reihenhäuser realisiert. Um dies zu gewährleisten, kauft, installiert und betreibt die Wechselstrom-Energiegenossenschaft die PV-Anlagen zur dezentralen Stromversorgung der Wohneinheiten, die Brauchwasserpumpen für die dezentrale Warmwasserbereitung im Haus sowie zentrale Wärmepumpen mit Nahwärmenetz für die vier Wohneinheiten zur Wärmelieferung der Gebäude.

Solarstrom auf dem eigenen Dach zu erzeugen und im Haus zu verbrauchen ist heute wirtschaftlicher, als ihn ins Netz einzuspeisen. Dabei gilt: Je mehr Strom selbst genutzt werden kann, desto besser. Aus diesem Grund soll der Großteil des produzierten Stroms von den Bewohnern selbst genutzt werden. Dabei ergänzen sich Wärmepumpe und Photovoltaikanlage hervorragend: Die Photovoltaikanlage liefert günstigen Strom für die Wärmepumpe und senkt damit die Heizkosten. Im Gegenzug steigert die Wärmepumpe durch die erhöhte Abnahme des Solarstroms die Wirtschaftlichkeit der Photovoltaikanlage! Natürlich kann die Wärmepumpe nicht zu 100 % mit Solarstrom betrieben werden: Zum einen sollen auch andere Geräte im Gebäude Solarstrom nutzen, zum anderen muss auch nachts geheizt werden, wenn kein Solarstrom zur Verfügung steht. Im Winter reicht auch tagsüber die Leistung der Photovoltaikanlage oft nicht aus, damit die Wärmepumpe autark mit Solarstrom laufen kann. Der Mehrverbrauch an Strom, den die installierten Photovoltaikanlage-Anlagen nicht bedienen können, werden die Hausbewohner selbst hinzukaufen. Den Service der Photovoltaikanlage übernimmt die eG. 

Die Bewohner zahlen hierfür monatlich eine fixe Nutzungsgebühr für Strom, Warmwasser und Wärme an die Wechselstrom eG je nach prognostiziertem Energieverbrauch. Diese „Energieflatrate“ liegt mit ca. 1,55 € pro Monat/m² unterhalb der für Hessen üblichen Betriebskosten pro Quadratmeter zzgl. Strom von 1,95 € (Stand 2016). Nach Ablauf der vereinbarten Nutzungsdauer von 15 Jahren, hat der Hauseigentümer die Wahl, die Anlage zu einem sehr günstigen Preis (siehe Nutzungsvertrag) zu übernehmen oder den Vertrag zu verlängern. 

Bürgerkraftwerk Nr. 2:

Im zweiten Bauvorhaben werden Photovoltaik-Anlagen auf den Dächern von 21 Neubau-Reihenhäusern installiert, um eine sichere, ökologische und ökonomische Energieversorgung zu realisieren. Projektierer ist ebenfalls die Wechselstrom Energiegenossenschaft in Zusammenarbeit mit dem Bauträger „Traumhaus“ und der Wegatech GmbH in München. Die Energiegenossenschaft kauft, installiert und betreibt dabei die Photovoltaik-Anlagen zur dezentralen Stromversorgung der Wohneinheiten und die Hauseigentümer nutzen die Anlagen auf ihren Grundstücken für den Eigenverbrauch. 

Die Bewohner werden zu diesem Zweck Mitglied der Genossenschaft und zahlen monatlich eine fixe Nutzungsgebühr für Bereitstellung, den Betrieb und Wartung der Photovoltaik-Anlage an die Wechselstrom eG. Diese liegt bei 65 € pro Monat und kann steuerlich abgesetzt werden. Strom, den die Bürger über den Eigenverbrauch der Photovoltaik-Anlage hinaus benötigen, kaufen sie auf eigene Rechnung ein. Nach Ablauf der vereinbarten Nutzungsdauer von 10 Jahren, hat der Hauseigentümer die Wahl, die Anlage zum Buchwert (lineare Abschreibung, siehe Nutzervertrag) zu übernehmen oder diese von der Genossenschaft entfernen zu lassen. Diese Zahlen sind dem Nutzungsvertrag (Anhang) zu entnehmen. 

Für Anschaffung und Installation der Komponenten beider Bürgerkraftwerke sowie Funding- und Treuhändergebühren wird eine Gesamtfundingsumme von 194.700 € benötigt. Wechselstrom beteiligt die Investoren mit einer Rendite von 6 % über 10 Jahre annuitätisch an den Einnahmen. Die jährlichen CO2- Einsparungen beider Projekte liegen bei 103,56 Tonnen CO2 gegenüber Energie aus fossilen Quellen.

Bürgerkraftwerk 1:

Die durch die Crowd zu finanzierenden Komponenten der Energieeffizienzmaßnahme bestehen aus 32 PV-Modulen, 4 Wärmepumpen mit integriertem 200-Liter-Brauchwasserspeicher und 4 Wechselrichtern. Die PV-Module, die auf den Dächern der 4 Neubau-Reihenhäuser installiert werden, sind vom Typ IBC PolySol 260 VL. Die an das Nahwärmenetz angeschlossenen Wärmepumpen sind von der Firma Panasonic, Modell Aquarea T-Cap. Die 200 Liter fassende Brauchwasserpumpe ist vom Typ Atlantic BWWP und die installierten Wechselrichter vom Typ Steck Stecagrid 3010 Coolcept. Weitere technische Daten findest du in den Produktdatenblättern sowie dem Energieberaterbericht.

Bürgerkraftwerk 2:

Die durch die Crowd zu finanzierenden Komponenten der Energieeffizienzmaßnahme sind die PV-Module, das Montagesystem sowie die Wechselrichter. Die PV-Module, die auf den Dächern der Neubau-Reihenhäusern installiert werden, sind vom Typ IBC PolySol 260 ZL. Die installierten Wechselrichter sind vom Typ Stecagrid 3203 Coolcept und Stecagrid 2500 Coolconcept. Weitere technische Daten finden sich in den Produktdatenblättern sowie dem Energieberaterbericht.

Die Gesamtfundingsumme dieses Projektes liegt bei 194.700 €. Die Wechselstrom eG wird im Projekt Langenfeld einen jährlichen Überschuss von 15.380 € generieren. im Projekt Rheingaubogen sind es im Mittel über die Kreditlaufzeit, bei Annahme 3,5% Energiepreissteigerung, Einnahmen von 12.545 €. Von diesen gesamt 27.925 € gibt die Genossenschaft 26.453 € an die Crowd weiter, was dann einer Rendite von 6% über 10 Jahre entspricht. Details finden sich im Beraterbericht.

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Bürgerkraftwerk 1:

1) Wenn die Hausbesitzer die Wärmepumpe und Photovoltaikanlage selbst kaufen würden, kämen sie ggf. billiger weg. Warum rechnet sich das?

AW: Laut Aussage der eG können die Bewohner die monatlichen Kosten steuerlich absetzen. Zusätzlich wird mittels der Flat die Anlage abgezahlt und die Bewohner können diese nach 15 Jahren sehr günstig abkaufen. Darüber hinaus übernimmt die Genossenschaft den Service der Anlagen. Die Bewohner sind aber auch Genossen, und wenn es mal Überschüsse gibt, werden die Bewohner dort beteiligt. Und letztlich ist es jedem selbst überlassen, ob er bei diesem Konzept mitmachen möchte oder nicht bzw. eines der Häuser kaufen möchte oder nicht.

Bürgerkraftwerk 2:

1) Die Photovoltaikanlagen sind unterschiedlich groß, dennoch zahlen alle Hausbewohner die selbe Gebühr je Haus und Monat.

AW: Die Genossenschaft hat sich bewusst dazu entschieden die Gebühren gleich zu halten. Die Häuser, in denen die etwas größeren Photovoltaikanlagen installiert sind, sind aber auch teurer. Somit gleicht sich das ohnehin aus. Und jeder Genosse kann natürlich auch selbst wählen, welches Haus er kaufen möchte.

2) Wenn die Hausbesitzer die Photovoltaikanlage selbst kaufen würden oder Ökostrom aus dem Netz kaufen würden, kämen sie ggf. billiger weg. Warum rechnet sich das?

Laut Aussage der eG können die Bewohner die monatlichen Kosten steuerlich absetzen. Zusätzlich wird mittels der Flat die Anlage abgezahlt und die Bewohner können diese nach 10 Jahren zum Buchwert abkaufen. Darüber hinaus übernimmt die Genossenschaft den Service der Anlagen. Die Bewohner sind aber auch Genossen, und wenn es mal Überschüsse gibt, werden die Bewohner dort beteiligt. Und letztlich ist es natürlich jedem selbst überlassen, ob er bei diesem Konzept mitmachen möchte oder nicht bzw. eines der Häuser kaufen möchte oder nicht.

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Power to the people!

Foto: Peter Schmidt, Geschäftsführer Wechselstrom Energiegenossenschaft eG

Peter Schmidt, Geschäftsführer Wechselstrom Energiegenossenschaft eG

Unternehmensportrait

Foto: Wechselstrom Energiegenossenschaft eG Wechselstrom Energiegenossenschaft eG

Die Wechselstrom Energiegenossenschaft unterstützt mit ihrem Motto „Power to the People“ alle Maßnahmen, die zur Verringerung des Energieverbrauchs in den Bereichen Strom und Wärme und zu einer signifikanten Ausgabenersparnis bei der Beschaffung der Energieversorgungskomponenten führen. Dies erfolgt in der Umsetzung von „Bürgerkraftwerken vor Ort“, in der Regel als Quartierlösung mit bis zu 300 Wohneinheiten, vorzugsweise von neugebauten Einfamilienhäusern.

Dabei steht das Prinzip „Nutzen statt Besitzen“ („Collaborative Energy Consumption“) im Vordergrund. Die grundsätzliche Anforderung ist dabei immer, eine sichere, ökologische und ökonomische Energieversorgung für das Quartier mit folgenden Zielen zu realisieren:

  • Dezentrale Erzeugung so weit wie möglich.
  • Die Versorgung liegt in den Händen von Bewohnern und Nutzern als Mitglieder der Energiegenossenschaft.
  • Langfristige Einsparungen beim Energie- und Wärmebezug.
  • Mehr Unabhängigkeit vom etablierten Energieversorger.

Die Energieversorgung im Quartier erfolgt generell nach dem Grundsatz der „Collaborative Economy“ mit dem Prinzip: Nutzen/Leihen statt Besitzen, d.h.:

  • Keine Investition in Energie-Hardware durch die Mitglieder notwendig.
  • Das CEC-Prinzip (Collaborative Energy Consumption) fördert eine veränderte Konsumeinstellung.
  • Gemeinsames Wirtschaften auf Genossenschaftsbasis.
  • Vom Konsumenten zum Unternehmer: Späterer Besitz des Bürgerkraftwerkes.
  • Langfristige Überführung des Kraftwerkes in Bürgerhand.

Wechselstrom Energiegenossenschaft eG | Pierstr. 8 | 50997 Köln
Peter Schmidt - Geschäftsführer
+49 2236 8886610 | info@wechselstrom-eg.de