Photovoltaikanlage in Verbindung mit Wärmepumpe in Hochheim und Photovoltaikanlage in Langenfeld

Solar und Heizung erreicht in
6% Rendite
10 Jahre Laufzeit
194,700€ benötigt
103.56t CO2 Einsparung
100% effizienter
194,700€ von 215 Investoren
Fundingschwelle:136300

In diesem Projekt werden zwei Projekte gemeinschaftlich finanziert.

Bürgerkraftwerk Nr. 1:

Im ersten Bauvorhaben geht es um die Verringerung des Energieverbrauchs in den Bereichen Strom und Wärme sowie um die Ausgabenersparnis bei der Beschaffung der Energieversorgungskomponenten von vier Reihenhäusern in einer Neubausiedlung. Projektierer ist die Wechselstrom-Energiegenossenschaft in Zusammenarbeit mit dem Bauträger „Traumhaus“, der Gesellschaft für energieeffiziente Reihenhäuser in Wiesbaden und der Wegatech GmbH in München. Durch die Installation einer Photovoltaikanlage in Verbindung mit einer hochmodernen Wärmepumpe wird eine sichere, ökologische und ökonomische Energieversorgung für vier Neubau-Reihenhäuser realisiert. Um dies zu gewährleisten, kauft, installiert und betreibt die Wechselstrom-Energiegenossenschaft die PV-Anlagen zur dezentralen Stromversorgung der Wohneinheiten, die Brauchwasserpumpen für die dezentrale Warmwasserbereitung im Haus sowie zentrale Wärmepumpen mit Nahwärmenetz für die vier Wohneinheiten zur Wärmelieferung der Gebäude.

Solarstrom auf dem eigenen Dach zu erzeugen und im Haus zu verbrauchen ist heute wirtschaftlicher, als ihn ins Netz einzuspeisen. Dabei gilt: Je mehr Strom selbst genutzt werden kann, desto besser. Aus diesem Grund soll der Großteil des produzierten Stroms von den Bewohnern selbst genutzt werden. Dabei ergänzen sich Wärmepumpe und Photovoltaikanlage hervorragend: Die Photovoltaikanlage liefert günstigen Strom für die Wärmepumpe und senkt damit die Heizkosten. Im Gegenzug steigert die Wärmepumpe durch die erhöhte Abnahme des Solarstroms die Wirtschaftlichkeit der Photovoltaikanlage! Natürlich kann die Wärmepumpe nicht zu 100 % mit Solarstrom betrieben werden: Zum einen sollen auch andere Geräte im Gebäude Solarstrom nutzen, zum anderen muss auch nachts geheizt werden, wenn kein Solarstrom zur Verfügung steht. Im Winter reicht auch tagsüber die Leistung der Photovoltaikanlage oft nicht aus, damit die Wärmepumpe autark mit Solarstrom laufen kann. Der Mehrverbrauch an Strom, den die installierten Photovoltaikanlage-Anlagen nicht bedienen können, werden die Hausbewohner selbst hinzukaufen. Den Service der Photovoltaikanlage übernimmt die eG. 

Die Bewohner zahlen hierfür monatlich eine fixe Nutzungsgebühr für Strom, Warmwasser und Wärme an die Wechselstrom eG je nach prognostiziertem Energieverbrauch. Diese „Energieflatrate“ liegt mit ca. 1,55 € pro Monat/m² unterhalb der für Hessen üblichen Betriebskosten pro Quadratmeter zzgl. Strom von 1,95 € (Stand 2016). Nach Ablauf der vereinbarten Nutzungsdauer von 15 Jahren, hat der Hauseigentümer die Wahl, die Anlage zu einem sehr günstigen Preis (siehe Nutzungsvertrag) zu übernehmen oder den Vertrag zu verlängern. 

Bürgerkraftwerk Nr. 2:

Im zweiten Bauvorhaben werden Photovoltaik-Anlagen auf den Dächern von 21 Neubau-Reihenhäusern installiert, um eine sichere, ökologische und ökonomische Energieversorgung zu realisieren. Projektierer ist ebenfalls die Wechselstrom Energiegenossenschaft in Zusammenarbeit mit dem Bauträger „Traumhaus“ und der Wegatech GmbH in München. Die Energiegenossenschaft kauft, installiert und betreibt dabei die Photovoltaik-Anlagen zur dezentralen Stromversorgung der Wohneinheiten und die Hauseigentümer nutzen die Anlagen auf ihren Grundstücken für den Eigenverbrauch. 

Die Bewohner werden zu diesem Zweck Mitglied der Genossenschaft und zahlen monatlich eine fixe Nutzungsgebühr für Bereitstellung, den Betrieb und Wartung der Photovoltaik-Anlage an die Wechselstrom eG. Diese liegt bei 65 € pro Monat und kann steuerlich abgesetzt werden. Strom, den die Bürger über den Eigenverbrauch der Photovoltaik-Anlage hinaus benötigen, kaufen sie auf eigene Rechnung ein. Nach Ablauf der vereinbarten Nutzungsdauer von 10 Jahren, hat der Hauseigentümer die Wahl, die Anlage zum Buchwert (lineare Abschreibung, siehe Nutzervertrag) zu übernehmen oder diese von der Genossenschaft entfernen zu lassen. Diese Zahlen sind dem Nutzungsvertrag (Anhang) zu entnehmen. 

Für Anschaffung und Installation der Komponenten beider Bürgerkraftwerke sowie Funding- und Treuhändergebühren wird eine Gesamtfundingsumme von 194.700 € benötigt. Wechselstrom beteiligt die Investoren mit einer Rendite von 6 % über 10 Jahre annuitätisch an den Einnahmen. Die jährlichen CO2- Einsparungen beider Projekte liegen bei 103,56 Tonnen CO2 gegenüber Energie aus fossilen Quellen.

Bürgerkraftwerk 1:

Die durch die Crowd zu finanzierenden Komponenten der Energieeffizienzmaßnahme bestehen aus 32 PV-Modulen, 4 Wärmepumpen mit integriertem 200-Liter-Brauchwasserspeicher und 4 Wechselrichtern. Die PV-Module, die auf den Dächern der 4 Neubau-Reihenhäuser installiert werden, sind vom Typ IBC PolySol 260 VL. Die an das Nahwärmenetz angeschlossenen Wärmepumpen sind von der Firma Panasonic, Modell Aquarea T-Cap. Die 200 Liter fassende Brauchwasserpumpe ist vom Typ Atlantic BWWP und die installierten Wechselrichter vom Typ Steck Stecagrid 3010 Coolcept. Weitere technische Daten findest du in den Produktdatenblättern sowie dem Energieberaterbericht.

Bürgerkraftwerk 2:

Die durch die Crowd zu finanzierenden Komponenten der Energieeffizienzmaßnahme sind die PV-Module, das Montagesystem sowie die Wechselrichter. Die PV-Module, die auf den Dächern der Neubau-Reihenhäusern installiert werden, sind vom Typ IBC PolySol 260 ZL. Die installierten Wechselrichter sind vom Typ Stecagrid 3203 Coolcept und Stecagrid 2500 Coolconcept. Weitere technische Daten finden sich in den Produktdatenblättern sowie dem Energieberaterbericht.

Die Gesamtfundingsumme dieses Projektes liegt bei 194.700 €. Die Wechselstrom eG wird im Projekt Langenfeld einen jährlichen Überschuss von 15.380 € generieren. im Projekt Rheingaubogen sind es im Mittel über die Kreditlaufzeit, bei Annahme 3,5% Energiepreissteigerung, Einnahmen von 12.545 €. Von diesen gesamt 27.925 € gibt die Genossenschaft 26.453 € an die Crowd weiter, was dann einer Rendite von 6% über 10 Jahre entspricht. Details finden sich im Beraterbericht.

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Bürgerkraftwerk 1:

1) Wenn die Hausbesitzer die Wärmepumpe und Photovoltaikanlage selbst kaufen würden, kämen sie ggf. billiger weg. Warum rechnet sich das?

AW: Laut Aussage der eG können die Bewohner die monatlichen Kosten steuerlich absetzen. Zusätzlich wird mittels der Flat die Anlage abgezahlt und die Bewohner können diese nach 15 Jahren sehr günstig abkaufen. Darüber hinaus übernimmt die Genossenschaft den Service der Anlagen. Die Bewohner sind aber auch Genossen, und wenn es mal Überschüsse gibt, werden die Bewohner dort beteiligt. Und letztlich ist es jedem selbst überlassen, ob er bei diesem Konzept mitmachen möchte oder nicht bzw. eines der Häuser kaufen möchte oder nicht.

Bürgerkraftwerk 2:

1) Die Photovoltaikanlagen sind unterschiedlich groß, dennoch zahlen alle Hausbewohner die selbe Gebühr je Haus und Monat.

AW: Die Genossenschaft hat sich bewusst dazu entschieden die Gebühren gleich zu halten. Die Häuser, in denen die etwas größeren Photovoltaikanlagen installiert sind, sind aber auch teurer. Somit gleicht sich das ohnehin aus. Und jeder Genosse kann natürlich auch selbst wählen, welches Haus er kaufen möchte.

2) Wenn die Hausbesitzer die Photovoltaikanlage selbst kaufen würden oder Ökostrom aus dem Netz kaufen würden, kämen sie ggf. billiger weg. Warum rechnet sich das?

Laut Aussage der eG können die Bewohner die monatlichen Kosten steuerlich absetzen. Zusätzlich wird mittels der Flat die Anlage abgezahlt und die Bewohner können diese nach 10 Jahren zum Buchwert abkaufen. Darüber hinaus übernimmt die Genossenschaft den Service der Anlagen. Die Bewohner sind aber auch Genossen, und wenn es mal Überschüsse gibt, werden die Bewohner dort beteiligt. Und letztlich ist es natürlich jedem selbst überlassen, ob er bei diesem Konzept mitmachen möchte oder nicht bzw. eines der Häuser kaufen möchte oder nicht.

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Power to the people!

Foto: Peter Schmidt, Geschäftsführer Wechselstrom Energiegenossenschaft eG

Peter Schmidt, Geschäftsführer Wechselstrom Energiegenossenschaft eG

Unternehmensportrait

Foto: Wechselstrom Energiegenossenschaft eG Wechselstrom Energiegenossenschaft eG

Die Wechselstrom Energiegenossenschaft unterstützt mit ihrem Motto „Power to the People“ alle Maßnahmen, die zur Verringerung des Energieverbrauchs in den Bereichen Strom und Wärme und zu einer signifikanten Ausgabenersparnis bei der Beschaffung der Energieversorgungskomponenten führen. Dies erfolgt in der Umsetzung von „Bürgerkraftwerken vor Ort“, in der Regel als Quartierlösung mit bis zu 300 Wohneinheiten, vorzugsweise von neugebauten Einfamilienhäusern.

Dabei steht das Prinzip „Nutzen statt Besitzen“ („Collaborative Energy Consumption“) im Vordergrund. Die grundsätzliche Anforderung ist dabei immer, eine sichere, ökologische und ökonomische Energieversorgung für das Quartier mit folgenden Zielen zu realisieren:

  • Dezentrale Erzeugung so weit wie möglich.
  • Die Versorgung liegt in den Händen von Bewohnern und Nutzern als Mitglieder der Energiegenossenschaft.
  • Langfristige Einsparungen beim Energie- und Wärmebezug.
  • Mehr Unabhängigkeit vom etablierten Energieversorger.

Die Energieversorgung im Quartier erfolgt generell nach dem Grundsatz der „Collaborative Economy“ mit dem Prinzip: Nutzen/Leihen statt Besitzen, d.h.:

  • Keine Investition in Energie-Hardware durch die Mitglieder notwendig.
  • Das CEC-Prinzip (Collaborative Energy Consumption) fördert eine veränderte Konsumeinstellung.
  • Gemeinsames Wirtschaften auf Genossenschaftsbasis.
  • Vom Konsumenten zum Unternehmer: Späterer Besitz des Bürgerkraftwerkes.
  • Langfristige Überführung des Kraftwerkes in Bürgerhand.

Wechselstrom Energiegenossenschaft eG | Pierstr. 8 | 50997 Köln
Peter Schmidt - Geschäftsführer
+49 2236 8886610 | info@wechselstrom-eg.de

Risikohinweise

Der Erwerb dieser Vermögensanlage ist mit erheblichen Risiken verbunden und kann zum vollständigen Verlust des eingesetzten Vermögens führen.

Allgemeine Risiken und Risiken aus der Ausgestaltung der Nachrangdarlehen

  1. Maximales Risiko – Totalverlustrisiko

    Es besteht das Risiko eines Totalverlusts des investierten Kapitals und der Zinsen. Individuell können dem Darlehensgeber zusätzliche Vermögensnachteile, z.B. durch Kosten für Steuernachzahlungen, entstehen. Deshalb ist das Darlehen nur als Beimischung in ein Anlageportfolio geeignet. Die Darlehensvergabe ist nur für Investoren geeignet, die einen entstehenden Verlust bis zum Totalverlust ihrer Kapitalanlage hinnehmen könnten. Das Darlehen ist nicht zur Altersvorsorge geeignet. Das Risiko einer Nachschusspflicht oder einer sonstigen Haftung, die über den Betrag des eingesetzten Darlehenskapitals hinausgeht, besteht dagegen nicht.

  2. Nachrangrisiko und unternehmerischer Charakter der Beteiligung

    Bei dem Darlehensvertrag handelt es sich um ein Darlehen mit einem sogenannten qualifizierten Rangrücktritt (siehe näher Ziffer 9 des Darlehensvertrags). Sämtliche Ansprüche des Darlehensgebers (Investors) aus dem Darlehensvertrag – insbesondere die Ansprüche auf Rückzahlung des Darlehensbetrags und auf Zahlung der Zinsen – („Nachrangforderungen“ ) können gegenüber dem Darlehensnehmer nicht geltend gemacht werden, wenn dies für den Darlehensnehmer einen Insolvenzgrund herbeiführen würde. Das bedeutet, dass die Zahlung von Zins und Tilgung des Darlehens keine Insolvenz des Darlehensnehmers auslösen darf. Dann dürften weder Zinsen noch Tilgungszahlungen an die Darlehensgeber geleistet werden. Die Nachrangforderungen des Darlehensgebers treten außerdem im Falle der Durchführung eines Liquidationsverfahrens und im Falle der Insolvenz des Darlehensnehmers im Rang gegenüber sämtlichen gegenwärtigen und künftigen Forderungen aller nicht nachrangigen Gläubiger des Darlehensnehmers zurück, das heißt, der Darlehensgeber wird mit seinen Forderungen zwar vor den Gesellschaftern, aber erst nach vollständiger und endgültiger Befriedigung sämtlicher anderer Gläubiger des Darlehensnehmers (mit Ausnahme anderer Rangrücktrittsgläubiger) berücksichtigt.

    Der Darlehensgeber trägt daher ein unternehmerisches Risiko, das höher ist als das Risiko eines regulären Fremdkapitalgebers. Der Darlehensgeber wird dabei nicht selbst Gesellschafter des Darlehensnehmers und erwirbt keine Gesellschafterrechte. Es handelt sich nicht um eine sogenannte mündelsichere Beteiligung, sondern um eine unternehmerische Beteiligung mit eigenkapitalähnlicher Haftungsfunktion.

    Der qualifizierte Rangrücktritt könnte sich wie folgt auswirken: Der Darlehensnehmer würde die Zins- und Tilgungszahlung bei Insolvenznähe so lange aussetzen müssen, wie er dazu verpflichtet ist. Der Darlehensgeber dürfte seine Forderungen bei Fälligkeit nicht einfordern. Der Darlehensgeber müsste eine Zinszahlung, die er trotz der Nachrangigkeit zu Unrecht erhalten hat, auf Anforderung an den Darlehensnehmer zurückgeben. Es besteht auch die Möglichkeit, dass der Darlehensgeber die Zinszahlungen ebenso wie die Tilgungszahlungen im Ergebnis aufgrund des Nachrangs nicht oder nicht rechtzeitig erhält oder zurückzuzahlen hat. Zudem könnte es sein, dass der Darlehensgeber für bereits gezahlte Zinsen Steuern entrichten muss, obwohl er zur Rückzahlung der erhaltenen Beträge verpflichtet ist.

  3. Fehlende Besicherung der Darlehen

    Da das Darlehen unbesichert ist, könnte der Darlehensgeber im Insolvenzfall des Darlehensnehmers weder seine Forderung auf Rückzahlung des eingesetzten Kapitals noch seine Zinszahlungsansprüche aus Sicherheiten befriedigen. Im Insolvenzfall könnte dies dazu führen, dass die Ansprüche der einzelnen Darlehensgeber nicht oder nur zu einem geringeren Teil durchgesetzt werden können. Dies könnte dazu führen, dass Zins- oder Tilgungszahlungen nicht oder nicht rechtzeitig geleistet werden können oder dass es zum teilweisen oder vollständigen Verlust des investierten Kapitals kommt.

  4. Veräußerlichkeit (Fungibilität), Verfügbarkeit des investierten Kapitals, langfristige Bindung

    Die Darlehensverträge sind mit einer festen Vertragslaufzeit versehen. Eine vorzeitige ordentliche Kündigung durch den Darlehensgeber ist nicht vorgesehen. Nachrangdarlehen sind keine Wertpapiere und auch nicht mit diesen vergleichbar. Derzeit existiert kein liquider Zweitmarkt für die abgeschlossenen Darlehensverträge. Eine Veräußerung des Darlehens durch den Darlehensgeber ist zwar grundsätzlich rechtlich möglich. Die Möglichkeit zum Verkauf ist jedoch aufgrund der geringen Marktgröße und Handelsvolumina nicht sichergestellt. Es ist auch möglich, dass eine Abtretung nicht zum Nennwert der Forderung erfolgen kann. Es könnte also sein, dass bei einem Veräußerungswunsch kein Käufer gefunden wird oder der Verkauf nur zu einem geringeren Preis als gewünscht erfolgen kann. Das investierte Kapital kann daher bis zum Ablauf der Vertragslaufzeit gebunden sein.

  5. Mögliche Verlängerung der Kapitalbindung

    Da es sich um ein nachrangiges Darlehen handelt, darf das Darlehen nur zurückgezahlt werden, wenn dies bei dem Darlehensnehmer nicht zur Zahlungsunfähigkeit führen würde. Wäre dies der Fall, verlängerte sich die Laufzeit des Darlehens automatisch bis zu dem Zeitpunkt, zu dem dieser Zustand nicht mehr bestünde. Die Anlage ist damit für Darlehensgeber, die darauf angewiesen sind, exakt zum geplanten Laufzeitende ihr Geld zurück zu erhalten, nicht empfehlenswert.

  • Risiken auf Ebene des Darlehensnehmers
    1. Geschäfts- und Ausfallrisiko des Darlehensnehmers

      Der Darlehensgeber trägt das Risiko einer nachteiligen Geschäftsentwicklung des Darlehensnehmers. Es besteht das Risiko, dass dem Darlehensnehmer in Zukunft nicht die erforderlichen Mittel zur Verfügung stehen, um die Zinsforderungen zu erfüllen und die Darlehensvaluta zurückzuzahlen.

      Weiterhin trägt der Darlehensgeber das Risiko der Insolvenz des Darlehensnehmers. Der Darlehensnehmer kann zahlungsunfähig werden oder in Überschuldung geraten. Dies kann insbesondere der Fall sein, wenn der Darlehensnehmer geringere Einnahmen und/oder höhere Ausgaben als erwartet zu verzeichnen hat oder wenn er eine etwaig erforderliche Anschlussfinanzierung nicht einwerben kann. Die Insolvenz des Darlehensnehmers kann zum Verlust des Investments des Darlehensgebers und der Zinsen führen, da der Darlehensnehmer keinem Einlagensicherungssystem angehört.

      Weder der wirtschaftliche Erfolg der zukünftigen Geschäftstätigkeit des Darlehensnehmers noch der Erfolg der finanzierten energetischen Maßnahme können mit Sicherheit vorhergesehen werden. Der Darlehensnehmer kann Höhe und Zeitpunkt von Zuflüssen weder zusichern noch garantieren.

    2. Risiken aus der Geschäftstätigkeit und der Durchführung des finanzierten Projekts

      Verschiedene Risikofaktoren können die Fähigkeit des Darlehensnehmers beeinträchtigen, seinen Verpflichtungen aus dem Darlehensvertrag nachzukommen. Dies sind zum einen Risiken aus der Durchführung des finanzierten Projekts. Die geplante energetische Maßnahme könnte komplexer sein als erwartet. Es könnten unerwartete und/oder höhere Umsetzungsrisiken auftreten und/oder Geschäftsprozesse mit mehr Aufwand und Kosten verbunden sein als erwartet. Es könnten Planungsfehler zutage treten oder Vertragspartner des Darlehensnehmers mangelhafte Leistungen erbringen. Es könnte sich herausstellen, dass Annahmen, auf denen die Projektplanung basiert, fehlerhaft sind. Erforderliche Genehmigungen könnten nicht erteilt werden. Es könnten unbekannte Umweltrisiken oder Altlasten bestehen. Es könnte zu Verzögerungen im geplanten Projektablauf und/oder zu Problemen bei der Erzielung von Einnahmen in der geplanten Höhe oder zum geplanten Zeitpunkt kommen. Ein etwaiger Versicherungsschutz könnte sich als nicht ausreichend erweisen. Die rechtlichen Anforderungen könnten sich verändern und dadurch könnten Änderungen oder zusätzliche Maßnahmen im Zusammenhang mit dem Projekt erforderlich werden, was zu Mehrkosten und/oder zeitlichen Verzögerungen führen könnte. Bei Leistungen, die Dritten gegenüber erbracht werden, könnten diese Gewährleistungsansprüche geltend machen, ohne dass der Darlehensnehmer Regressansprüche gegen eigene Zulieferer durchsetzen kann. Auch weitere Faktoren können sich nachteilig auf den Projekterfolg auswirken, wie etwa die Entwicklung des Strompreises oder des Preises anderer Energieträger, des Marktumfelds, der Nachfrage- und Absatzsituation, von Lieferantenbeziehungen, des politischen Umfelds und politischer Verhältnisse, von Umweltrisiken, Länder- und Wechselkursrisiken sowie Wettbewerbern.

      Daneben ist die allgemeine Geschäftstätigkeit des Darlehensnehmers mit Risiken verbunden, wie etwa marktbezogenen Risiken (z. B. Nachfrage- und Absatzrückgang; Zahlungsschwierigkeiten oder Insolvenzen großer Abnehmer; [Insolvenzen von Kunden, bei denen energetische Maßnahmen durchgeführt werden, aus deren Einnahmen Zins- und Tilgungszahlungen finanziert werden sollen;] Kostenerhöhungen und Kapazitätsengpässe auf Beschaffungsseite; politische Veränderungen; Zins- und Inflationsentwicklungen; Länder- und Wechselkursrisiken; Veränderungen der rechtlichen und steuerlichen Rahmenbedingungen der Tätigkeit des Darlehensnehmers) und unternehmensbezogene Risiken (z. B. Qualitätsrisiken; Produktmängel; Finanzierungs- und Zinsänderungsrisiken; Risiken aus Marken und Schutzrechten; Abhängigkeit von Partnerunternehmen, Schlüsselpersonen und qualifiziertem Personal; Risiken aus Rechtsstreitigkeiten, unzureichendem Versicherungsschutz, aus der Gesellschafter- und/oder Konzernstruktur, aus der internen Organisation, aus Vermögensbewertungen und Steuernachforderungen).

      Diese und/oder weitere Risiken könnten sich negativ auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Darlehensnehmers auswirken. Dem Darlehensnehmer könnten infolgedessen in Zukunft nicht die erforderlichen Mittel zur Verfügung stehen, um die Zinsforderungen zu erfüllen und das eingesetzte Darlehenskapital zurückzuzahlen.

      Bisherige Markt- oder Geschäftsentwicklungen sind keine Grundlage oder Indikator für zukünftige Entwicklungen.

    3. Kapitalstrukturrisiko

      Der Darlehensnehmer wird möglicherweise weitere Fremdkapitalfinanzierungen in Anspruch nehmen und daher Verpflichtungen eingehen, die (unabhängig von seiner Einnahmesituation) gegenüber den Forderungen der Nachrang-Darlehensgeber vorrangig zu bedienen sind.

  • Risiken auf Ebene des Anlegers
    1. Fremdfinanzierungsrisiko

      Dem Darlehensgeber können im Einzelfall in Abhängigkeit von den individuellen Umständen weitere Vermögensnachteile entstehen, z.B. aufgrund von Steuernachzahlungen. Wenn der Darlehensgeber die Darlehenssumme fremdfinanziert, indem er etwa einen privaten Kredit bei einer Bank aufnimmt, kann es über den Verlust des investierten Kapitals hinaus zur Gefährdung des weiteren Vermögens des Darlehensgebers kommen. Das maximale Risiko des Darlehensgebers besteht in diesem Fall in einer Überschuldung, die im schlechtesten Fall bis zur Privatinsolvenz des Darlehensgebers führen kann. Dies kann der Fall sein, wenn bei geringen oder keinen Rückflüssen aus der Vermögensanlage der Darlehensgeber finanziell nicht in der Lage ist, die Zins- und Tilgungsbelastung aus seiner Fremdfinanzierung zu bedienen. Der Darlehensnehmer rät daher von einer Fremdfinanzierung des Darlehensbetrags ab.

    2. Hinweis zu Risikostreuung und Vermeidung von Risikokonzentration

      Die Investition in den Nachrangdarlehensvertrag sollte aufgrund der Risikostruktur nur als ein Baustein eines diversifizierten (risikogemischten) Anlageportfolios betrachtet werden. Grundsätzlich gilt: Je höher die Rendite oder der Ertrag, desto größer das Risiko eines Verlusts. Durch eine Aufteilung des investierten Kapitals auf mehrere Anlageklassen und Projekte kann eine bessere Risikostreuung erreicht und „Klumpenrisiken“ können vermieden werden.

  • Hinweise des Plattformbetreibers
    1. Umfang der Projektprüfung durch den Plattformbetreiber

      Der Plattformbetreiber nimmt im Vorfeld des Einstellens eines Projekts auf der Plattform lediglich eine Prüfung nach formalen Kriterien vor. Das Einstellen auf der Plattform stellt keine Investitionsempfehlung dar. Der Plattformbetreiber beurteilt nicht die Bonität des Darlehensnehmers und überprüft nicht die von diesem zur Verfügung gestellten Informationen auf ihren Wahrheitsgehalt, ihre Vollständigkeit oder ihre Aktualität

    2. Tätigkeitsprofil des Plattformbetreibers

      Der Plattformbetreiber übt keine Beratungstätigkeit aus und erbringt keine Beratungsleistungen. Insbesondere werden keine Finanzierungs- und/oder Anlageberatung sowie keine steuerliche und/oder rechtliche Beratung erbracht. Der Plattformbetreiber gibt Investoren keine persönlichen Empfehlungen zum Erwerb von Finanzinstrumenten auf Grundlage einer Prüfung der persönlichen Umstände des jeweiligen Investors. Die persönlichen Umstände werden nur insoweit erfragt, wie dies im Rahmen der Anlagevermittlung gesetzlich vorgeschrieben ist, und lediglich mit dem Ziel, die gesetzlich vorgeschriebenen Hinweise zu erteilen, nicht aber mit dem Ziel, dem Investor eine persönliche Empfehlung zum Erwerb eines bestimmten Finanzinstruments auszusprechen.

    3. Informationsgehalt der Projektbeschreibung

      Das Projektprofil und die Projektbeschreibung auf der Plattform erheben nicht den Anspruch, alle Informationen zu enthalten, die für die Beurteilung der angebotenen Anlage erforderlich sind. Investoren sollten die Möglichkeit nutzen, dem Darlehensnehmer über die Plattform Fragen zu stellen, sich aus unabhängigen Quellen zu informieren und fachkundige Beratung einzuholen, wenn sie unsicher sind, ob sie den Darlehensvertrag abschließen sollten. Da jeder Darlehensgeber mit seiner Darlehensvergabe persönliche Ziele verfolgen kann, sollten die Angaben und Annahmen des Darlehensnehmers unter Berücksichtigung der individuellen Situation sorgfältig geprüft werden.