BHKW für das Sauerland Alpin Hotel

BHKW erreicht in
6% Rendite
6 Jahre Laufzeit
100,000€ benötigt
100,000
Fundingschwelle: 50000
Hinweis gemäß § 12 Abs. 2 Vermögensanlagengesetz:
Der Erwerb dieser Vermögensanlage ist mit erheblichen Risiken verbunden und kann zum vollständigen Verlust des eingesetzten Vermögens führen.

Hintergrund 

Bei dem hier vorliegendem Crowdinvesting-Projekt handelt es sich um die Finanzierung eines Blockheizkraftwerks für den Contractingnehmer, das privatgeführte Sauerland Alpin Hotel. In diesem in Schmallenberg liegenden Hotel soll die Heizzentrale um ein Blockheizkraftwerk (BHKW) ergänzt werden. Das 1974 erbaute Hotel verfügt über 116 Zimmer bzw. Appartements und bietet seinen Gästen auf fünf Etagen ebenfalls ein Restaurant, einen Wellness-Bereich mit Hallenbad und Sauna, sowie mehrere Seminar- und Veranstaltungsräume. Ein Tanzlokal sowie eine Kegelbahn sind in der zu beheizenden Fläche von etwa 10.500 m² ebenfalls enthalten. Umgesetzt wird das Projekt von der EuroSan EWIV, welche in diesem Fall als Contractinggeber auftritt. 

Technologie 

Bisher hat das Hotel einen Gesamtstromverbrauch von circa 533.833 kWh Strom und einen Wärmebedarf von 1.173.307 kWh. Die derzeit installierten Heizkessel bleiben vorerst erhalten und werden um ein BHKW der Firma 2G Energietechnik AG ergänzt. Gemeinsam stellen diese dem Gebäude Wärme und Strom zur Verfügung. Die Grundlast für die Trinkwarmwasseraufbereitung und den ganzjährig beheizten Wellnessbereich übernimmt das BHKW. Reicht die aus dem BHKW erzeugte Wärmemenge nicht aus, ergänzt einer der vorhandenen Heizkessel den Bedarf. Der parallel zur Wärme erzeugte Strom wird im Hotel zu 97,8 % selbst verbraucht, die restlichen 2,2 % werden ins öffentliche Stromnetz eingespeist. Die vom BHKW gleichzeitig erzeugte Wärme deckt 48,9 % der insgesamt vom Hotel benötigten Wärmemenge ab. Das Blockheizkraftwerk wurde so ausgewählt, dass es selbst in den Sommermonaten, in denen lediglich Wärme zur Warmwasseraufbereitung und Wärme für den Wellnessbereich gefordert wird, diesen Bedarf abdeckt, sodass die Stromproduktion in vollem Umfang erhalten bleibt. 

Klimaschutz 

Das BHKW wird im Schnitt pro Jahr 7.046 Stunden in Betrieb sein. Während dieser Laufzeit werden 342.637 kWh Strom erzeugt, wovon 334.956 kWh von dem Hotel selbst verbraucht werden. Dies entspricht 62,7 % des Gesamtstrombedarfs. Gleichzeitig werden von dem BHKW 575.629 kWh Wärme erzeugt, wovon 573.243 kWh selbst genutzt werden können. Dies macht 48,9 % der insgesamt benötigten Wärmemenge aus. Die restlichen 51,1 % werden über die Spitzenlastkessel bereitgestellt. Durch die Installation des neuen BHKWs ergibt sich eine Primärenergieeinsparung von 30,5 %. Dies entspricht einer Einsparung von 86,67 Tonnen CO2 jährlich. Diese beiden Faktoren ergeben erstens einen erheblichen wirtschaftlichen Vorteil und zweitens eine wesentlich geringere Umweltbelastung. Mit dieser Anlage wird ein weiterer Schritt zur dezentralen Stromerzeugung getan. Es kann somit der Strom dort erzeugt werden, wo und wann er gebraucht wird.

In dem 10.500 m² großen Gebäudekomplexes des in Schmallenberg liegenden Sauerland Alpin Hotel soll die Heizzentrale mit einem BHKW ergänzt werden. Die derzeit installierten Heizkessel von Viessmann, ein VITOPLEX 200 mit einer Nennleistung von 270 kW und ein Turbomat mit 930 kW Nennleistung, bleiben vorerst erhalten. Das gasbetriebene BHKW vom Typ g-Box 50 der Firma 2G Energietechnik AG wird in den Heizungskreislauf integriert werden. Die Grundlast für die Trinkwarmwasseraufbereitung und den ganzjährig beheizten Wellnessbereich übernimmt das Blockheizkraftwerk mit 84 kW thermischer und 50 kW elektrischer Leistung. Auf diese Weise werden 48,9 % der insgesamt benötigten Wärmemenge von dem BHKW selbst erzeugt. Reicht die aus dem Blockheizkraftwerk erzeugte Wärmemenge nicht aus, ergänzt einer der vorhandenen Heizkessel den Bedarf. Wird innerhalb des Gebäudes Wärme benötigt, ob Raumwärme oder Wärme zur Warmwasseraufbereitung, wird parallel zur Wärmeerzeugung Strom produziert. Dieser selbsterzeugte Strom muss daher nicht eingekauft werden und wird sogar kostengünstiger als der Strom des lokalen Lieferanten erzeugt. Ausschlaggebend hierfür ist der hohe Wirkungsgrad der Blockheizkraftwerke gegenüber konventionellen Kraftwerken. Der parallel zur Wärme erzeugte Strom wird im Hotel zu 97,8 % selbst verbraucht. Dadurch reduziert sich die einzukaufende Strommenge um 334.956 kWh pro Jahr. Die genauen Zahlen können dem Energieberaterbericht entnommen werden.  

Das Blockheizkraftwerk wurde so ausgewählt, dass es selbst in den Sommermonaten, in denen lediglich Wärme zur Warmwasseraufbereitung und Wärme für den Wellnessbereich gefordert wird, diesen Bedarf abdeckt, sodass die Stromproduktion in vollem Umfang erhalten bleibt. 

Als Contractinggeber ist EuroSan hierbei verantwortlich für die Installation, den Betrieb und die Wartung des BHKWs und trägt alle damit verbunden Kosten. Des Weiteren kümmert das Unternehmen sich um alle benötigten Genehmigungen und verpflichtet sich eine jährliche Sichtprüfung der energetischen Einrichtungen auf eigene Kosten vornehmen zu lassen. Das Sauerland Alpin Hotel stellt geeignete Flächen für die Installation des BHKWs zur Verfügung. Die energetischen Einrichtungen verbleiben nach Installation im Eigentum von EuroSan und werden nicht zum festen Bestandteil des Gebäudes, allerdings besteht nach Ablauf der Vertragslaufzeit oder bei Ausfall des Contractinggebers die Option auf Übernahme des BHKWs durch das Sauerland Alpin Hotel. Wird der Betrieb vor Ablauf der 10 Jahre vom Sauerland Alpin Hotel eingestellt, wird dieser gegenüber EuroSan schadensersatzpflichtig. Das Sauerland Alpin Hotel ist verpflichtet die im Objekt benötigte Nutzwärme sowie Strom vom Contractinggeber zu beziehen und ihm diese Versorgungsleistung zu vergüten.

Projektinhaber ist die EuroSan EWIV. Diese tritt in diesem Projekt als Contractor auf und generiert Einnahmen durch die Versorgung des Sauerland Alpin Hotels mit Wärme und Strom, welche von dem BHKW erzeugt werden. Zudem erhält EuroSan den KWK-Zuschlag, die Rückerstattung der Energiesteuer für Gas, die Vergütung für vermiedene Netznutzung sowie Einnahmen durch den Verkauf des überschüssigen Stroms an der Strombörse. Die Wärmeabnahme ist für mindestens 10 Jahre gesichert (mit einer Verlängerungsoption um jeweils 5 Jahre). Die Gesamtfundingsumme liegt bei 100.000 €. Von den generierten Einnahmen zahlt die EuroSan EWIV jährlich 20.336,26 € über 6 Jahre an die Crowd zurück. Dies führt zu einer Rendite von 6 % für die Investoren.

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Viele Energieeffizienz- und CO2-Reduzierungsmaßnahmen werden aufgrund von fehlendem technischen Wissen, hohen Investitionskosten und aufgrund einer Angst gegenüber neuen technischen Veränderungen nicht in dem Maße genutzt, wie es technisch und wirtschaftlich möglich wäre.  Mit unserem Unternehmenskonzept des Energiecontracting wirken wir dem entgegen, indem wir den Kunden für die Vertragslaufzeit von allen Kosten für Planung, Investition und Verwaltung freistellen. Wir profitieren dabei von den Kosteneinsparungen, welche durch die Optimierung der Anlage entstehen, und die Umwelt profitiert wiederum von den CO2-Einsparungen.

Foto: Geschäftsführer Günter Gören

Geschäftsführer Günter Gören

Unternehmensportrait

Foto: EuroSan EWIV EuroSan EWIV

Durch steigende Energiepreise, ein wachsendes Umweltbewusstsein und eine erhöhte Akzeptanz gegenüber alternativen Energien, nimmt das Interesse an alternativen Energieerzeugungsanlagen stetig zu. Die EuroSan EWIV arbeitet seit Jahren an der Entwicklung von thermischen Solaranlagen mit einer mittleren Amortisationszeit von unter 10 Jahren auf Basis des derzeitigen Energiepreises. Sie hat sich zum Ziel gesetzt, thermische Solaranlagen so zu erstellen, dass eine effektive Einsparung bei den Energiekosten erreicht wird. Als Geschäftsmodell bietet EuroSan ein Contracting-Modell an, bei dem das Unternehmen als Contractinggeber fungiert. Im Rahmen dieses Modells installiert EuroSan jeweils eine energetische Einrichtung und betreibt diese über eine in einem Nutzwärme-Liefervertrag festgelegte Laufzeit. EuroSan übernimmt hierbei alle Kosten, die im Rahmen der Installation, des Betriebs und der Wartung anfallen. Nach Ende der Laufzeit besteht die Option, dass die Anlage in das Eigentum des Contractingnehmers übergeht. Mittlerweile kann EuroSan auf eine über 15-jährige Erfolgsgeschichte von realisierten Energieeffizienzmaßnahmen wie thermische Solaranlagen, Gasbrennwertanlagen sowie Blockheizkraftwerken zurückblicken. Auch Kooperationen mit Hotels gehören zum langjährigen Repertoire des Unternehmens (Installation einer 280 Quadratmeter großen thermischen Solaranlage für das Hotel Iberostar auf Mallorca, Bau eines BHKWs mit einer Leistung von 20 kW und einem Gasbrennwertkessel mit einer Leistung von 75 kW für das Hotel Karthäuser Hof in Flörsheim und viele weitere). Seit 2014 ist der Jurist Günter Gören Geschäftsführer der EuroSan EWIV. Er hat bereits als Direktor bei Hauslage & Co. KG, Hauslage Ltd. London und Peak Services Hong Kong gearbeitet und war danach als selbstständiger Berater im internationalen Immobilienbanking tätig. In dieser Zeit war er Co-Gründer der Curam Fund of Funds CH sowie Aufsichtsratsmitglied der Globe International AG.


EuroSan EWIV | Klarastr. 5 | 60433 Frankfurt
Geschäftsführer Günter Gören
06145 / 9292696 | info@eurosan.ch