Noch
Fragen?
Wir haben nichts
zu verheimlichen.
Im Gegenteil.

Das Thema Investieren ist komplex, genau wie die Probleme auf unserer Welt. Hier finden Sie deshalb alles, was Sie über nachhaltiges Investieren, Crowdfunding und bettervest wissen sollten. Bleiben danach noch Fragen offen, können Sie sich gerne jederzeit bei uns  per E-Mail aber auch gerne telefonisch melden.

Fragen zu bettervest

bettervest ist eine online Investitionsplattform für nachhaltige Geldanlagen, die zu einer lebenswerten Zukunft für Mensch und Planet beitragen.

Die bettervest GmbH ist ein vertraglich gebundener Vermittler im Sinne des § 2 Abs. 10 Kreditwesengesetz (KWG) und wird bei der Vermittlung von Finanzinstrumenten ausschließlich im Namen, auf Rechnung und unter der Haftung des Finanzdienstleistungsinstituts Effecta GmbH Florstadt, tätig. Die Effecta GmbH ist ein KWG reguliertes Institut.

Wir vermitteln Wertpapiere und Vermögensanlagen zwischen Investoren und Emittenten (den Projektinhabern). Anleger:innen können bei uns ihr Geld unkompliziert und zukunftsorientiert anlegen. Dabei besteht die Möglichkeit sowohl in Anleihen (Wertpapiere) als auch Nachrangdarlehen (Vermögensanlagen) verschiedenster Emittenten zu investieren. So können Anleger:innen ihr Portfolio streuen und haben die Möglichkeit auf attraktive Zinsen ohne jegliche Benachteiligung von Mensch und Planet. Projektinhaber:innen wiederum erhalten über unsere Plattform eine Finanzierung oder Teilfinanzierung, mit der sie sozial und ökologisch nachhaltige Maßnahmen umsetzen z. B. den Kauf von Solarprodukten, die Installation eines effizienten Blockheizkraftwerks oder die energetische Sanierung einer Immobilie. Jedes Projekt erzeugt dabei entweder Kosteneineinsparungen oder generiert Einnahmen. Diese werden verwendet um die Kredite inklusive Zinsen zurückzubezahlen.

Der ganze Investitionsprozess wird online abgewickelt. Das ist schneller, kostengünstiger und spart jede Menge Papier und unnötige Versandwege.

Es gibt viele nachhaltige und wirkungsvolle Projekte die darauf warten finanziert zu werden und viele Menschen, die ihr Geld für gute, sinnvolle Zwecke gewinnbringend einsetzen wollen. Wir schaffen einen Raum in dem Projektinhaber und Investoren aufeinandertreffen, um gemeinsam diese Finanzierungslücke zu schließen. Wir liefern die technische Infrastruktur und das notwendige Know-How dafür. Wir binden Treuhänder und Zahlstellen ein, um den Geldfluss zu schützen, und sorgen für schlanke und reibungslose Prozesse.

Für den Emittenten fallen Gebühren für diese Vermittlung an. Informationen zu den Gebühren werden jedem Investor im Investitionsprozess vollständig offengelegt.

Bei bettervest steht Nachhaltigkeit nicht nur im Mittelpunkt, es ist Teil unserer DNA. Seit der Gründung im Jahr 2012 hat sich unser Fokus von CO2-Einsparungen auf Nachhaltigkeit im großen Ganzen ausgeweitet. Dabei haben wir uns gezielt die Nachhaltigkeitsziele der Vereinigten Nationen zur Mission gemacht.

Bei der Auswahl unserer Projekte folgen wir stets strengen sozialen und ökologischen Kriterien. So stellen wir sicher, dass Sie ausschließlich Projekte finanzieren, die zu einer lebenswerten Zukunft beitragen. Beispielsweise werden Projekte im Zusammenhang mit Massentierhaltung, Waffen und Tabak ausgeschlossen. Das Verbrennen von fossilen Energieträgern wie Kohle und Öl natürlich auch. Viel mehr aber konzentrieren wir uns auf positive Kriterien. In erster Linie müssen Projekte eine positive Auswirkung auf Mensch, Umwelt und Klima haben. Dabei liegt unser Fokus auf dem schonenden Umgang mit Ressourcen wie Wasser oder Energie. Eine ausführliche Auflistung unserer Ein- und Ausschlusskriterien finden Sie in unserer Ethics Policy.

Es ist wichtig, dass Projekte unseren Nachhaltigkeits-Kriterien entsprechen, diese sind in unserer Ethics Policy detailliert aufgelistet. Zum anderen durchlaufen Projekte einen Projektauswahl-Prozess, bei welchem unter anderem je nach Projekt ein externer Energieberater die energetische Maßnahme beurteilt.

Das Gründerteam von bettervest hat verschiedene Kompetenzen vorzuweisen, die für unser Geschäftsmodell wichtig sind: Zukunftsforschung und Kognitionswissenschaften, IT-Architektur und Software-Entwicklung sowie Ingenieurwesen im Bereich der erneuerbaren Energien und Entwicklungszusammenarbeit. Lernen Sie unser Team hier kennen.

Seit September 2018 sind die bettervest GmbH und die Triodos Bank Deutschland Kooperationspartner. Die Triodos wurde 1980 in den Niederlanden gegründet und ist mittlerweile Europas führende Nachhaltigkeitsbank mit Niederlassungen in den Niederlanden, Belgien, Spanien, Großbritannien und Deutschland sowie einer Repräsentanz in Frankreich.

Im Fokus dieser strategischen Partnerschaft steht vor allem die gemeinsame Ansprache von Privat- und Geschäftskunden im nachhaltigen Finanzbereich. Ein weiteres Ziel ist die gemeinsame Entwicklung neuartiger Finanzprodukte, die die Stärken einer Bank mit den Möglichkeiten einer digitalen Plattform vereinen. Mehr Informationen zum Hintergrund der Kooperation finden Sie auf unserer Kooperationsseite.

Über die Kooperation hinaus hat die Triodos Sustainable Finance Foundation, eine Stiftung, die von Triodos Investment Management (eine 100-prozentige Tochter der Triodos Bank) verwaltet wird, Anteile an bettervest gekauft. Die Beteiligung beläuft sich auf unter 25 Prozent. Die Triodos Sustainable Finance Foundation finanziert Initiativen, die zum Übergang in eine nachhaltigere Welt beitragen und hat sich beispielsweise schon an der niederländischen Investitionsplattform „Duurzaaminvesteren.nl“ beteiligt.

Seit Dezember 2019 ist bettervest ein sogenannter gebundener Vermittler unter dem Haftungsdach der Effecta GmbH. Die bettervest GmbH, Frankfurt am Main, als Betreiberin der Plattform bettervest.com handelt bei der Anlagevermittlung als „vertraglich gebundener Vermittler“ im Sinne des § 2 Abs. 10 Kreditwesengesetz und wird dabei ausschließlich im Namen, für Rechnung und unter der Haftung der Effecta GmbH, Florstadt, tätig.

Wir achten dabei weiterhin darauf, dass die Projekte anhand unserer strengen sozio-ökologischen und ökonomischen Kriterien auf unserer Plattform dargestellt werden. Auch Anleger investieren weiterhin über die Plattform bettervest.com, müssen aber nach Vorgabe des Geldwäschegesetzes zunächst ein Identifizierungsverfahren durchlaufen (online über den Service der Deutschen Post), wie man es z. B. auch bei der Eröffnung eines Bankkontos macht.

Alle auf bettervest.com erhobenen Daten werden nur im Rahmen der gesetzlichen Auflagen an Effecta weitergegeben und werden nicht zu werblichen oder sonstigen Zwecken genutzt.

Fragen von Investoren

Investor:innen müssen mindestens 18 Jahre alt sein.

Um sich als Investor:in zu registrieren, klicken Sie auf den Registrieren-Button der oben Rechts im Browser Fenster angezeigt wird. Für die Registrierung geben Sie lediglich Ihre E-Mail-Adresse sowie ein Passwort ein. Klicken Sie anschließend auf den Bestätigungs-Link der Ihnen per Mail zugesand wird, um Ihre Registrierung abzuschließen.

Um Ihre erste Investition einreichen zu können, müssen Sie Ihr Profil vervollständigen und sich nach Abschluss der Investition per Identverfahren identifizieren. Alle Details dazu werden Ihnen per E-Mail zugesandt.

 

bettervest bietet Anlegern die Möglichkeit in Nachrangdarlehen und Wertpapiere (z.B. Anleihen oder Genussrechte) zu investieren.

Nein, für Investitionen auf bettervest.com fallen für den Investor keine Gebühren an.

Ja. Bevor Sie zum ersten mal eine Investition auf bettervest abschließen können, müssen Sie ein Identifizierungsverfahren durchlaufen. Die Identifizierung erfolgt über den Service der Deutschen Post und kann bequem online erfolgen. Diese muss in der Regel nur einmal erfolgen, es sei denn, Sie ändern Ihren Namen oder Ihre Adresse.

Sie erhalten nach Einreichung Ihrer Investition eine E-Mail zum Starten des Identifizierungs-Prozesses. Für Sie entstehen dadurch keine Kosten. Üblicherweise sollten Sie Ihren Personalausweis griffbereit haben, über Weiteres werden Sie im eigentlichen Identifizierungsprozess informiert.

Bei Nachrangdarlehen wird Ihr Geld über einen Zahlungsdienstleister übermittelt, bei Anleihen über eine sogenannte Zahlstelle (Bank).

Für Kapitalgesellschaften (GmbH, AG, KGaA, UG) gibt es keine Investitionsschwelle, wenn das Emissionsvolumen zwischen 100.000 € und 6 Mio. € liegt. Die Rechtsform wird bei der Registrierung abgefragt, sodass diese Information später im Investitionsprozess berücksichtigt wird. Für Kapitalgesellschaften wird keine Selbstauskunft abgefragt.

Für alle anderen Gesellschaften gelten dieselben Schwellen, wie für einzelne Privatpersonen:

Bei einem Investitionsbetrag über 1.000 € bis einschließlich 10.000 € muss eine Gesellschaft eine Selbstauskunft leisten, in der sie bestätigt, entweder über frei verfügbares Vermögen in Form von Bankguthaben oder Finanzinstrumenten von mindestens 100.000 Euro zu verfügen, oder, dass der Gesamtbetrag, den man in Vertretung der Gesellschaft in Vermögensanlagen investieren möchte, den zweifachen Betrag des durchschnittlichen monatlichen Nettoeinkommens der vertretenden Gesellschaft nicht übersteigt.

Bei einem Investitionsbetrag über 10.000 € muss man eine Selbstauskunft leisten, in der man bestätigt, dass der Gesamtbetrag, den man in Vertretung der Gesellschaft investieren möchte, den zweifachen Betrag des durchschnittlichen monatlichen Nettoeinkommens der besagten Gesellschaft nicht übersteigt.

Die Selbstauskunft wird im Rahmen des Investitionsprozesses automatisch abgefragt, wenn die obengenannten Schwellen überschritten werden.

Risiken und Sicherheiten

Grundsätzlich besteht ein Totoalverlustrisiko. Anleger:innen sollten sich daher immer intensiv mit allgemeinen und projektspezifischen Risikohinweisen vor einer Investition vertraut machen.

Bei Anleihen besteht, im Gegensatz zu Nachrangdarlehen, die Möglichkeit Sicherungsinstrumente, wie Bürgschaften, Ausfallsgarantien oder Verpfändungen der installierten Technologien, vertraglich einzubinden. Dennoch besteht sowohl bei Anleihen als auch bei Nachrangdarlehen immer ein Totalverlustrisiko, sprich der Verlust Ihres komplett eingesetzten Kapitals.

Wertpapiere

Eine Anleihe (auch festverzinsliches Wertpapier, Rentenpapier, Schuldverschreibung oder Obligation, englisch bond oder debenture bond) ist ein zins­tragendes Wertpapier. Es handelt sich um ein Wertpapier, das dem/ der Gläubiger:in das Recht auf Rückzahlung sowie auf Zahlung vereinbarter Zinsen einräumt. Es können auch zusätzliche Rechte vereinbart sein. Typischerweise dienen Anleihen dem Schuldner zur – meist langfristigen – Fremdfinanzierung und dem Gläubiger zur Kapitalanlage. (Quelle: Wikipedia)

Wie auch bei anderen Geldanlagen, ist der Kauf einer Anleihe mit Risiken verbunden. Auch bei Anleihen besteht ein Totalverlustrisiko und es ist ratsam sich intensiv mit den entstprechenden Risikohinweisen verstraut zu machen, bevor man eine Zeichnung in Erwägung zieht.

In dem Wertpapierinformationsblatt, kurz WIB, befinden sich unter anderem allgemeine Informationen zu Emittent, Produktgattung, Risiken, Verschuldungsgrad des Emittenten sowie mit dem Wertpapier verbundene Kosten und Provisionen. Das WIB ist das Pendant zum VIB (Vermögensinformationsblatt) welches bei Vermögensanlagen ausgegeben wird.

Für den Kauf einer Anleihe müssen Sie ein Depot besitzen und eine Registrierung sowie Identifizierung bei bettervest abgeschlossen haben. Anschließend entscheidet der Emittent über die Zuteilung Ihrer Investition.

Ein Depot können Sie entweder bei Ihrer Hausbank oder bei einem Onlinebroker eröffnen.

Bitte beachten Sie, dass Depots bei folgenden Banken leider nicht für eine Investition in ein Wertpapier auf bettervest.com verwendet werden können: Augsburger Aktienbank, Umweltbank, Frankfurter Fondsbank (FIL Fondsbank), Fondsdepotbank, Dekabank, Union Investment, trade republic.

Sie können bei bettervest in eine Anleihe investieren indem Sie unseren Online-Prozess durchlaufen. Um diesen Prozess abzuschließen ist es zwingend erforderlich, dass Sie sich online über unseren Partner die Deutsche Post identifiziert haben. Sie erhalten nach Einreichung Ihrer Zeichnung eine E-Mail mit den nächsten Schritten inklusive einem Link zum Start der Identifizierung. Dies ist sowohl bequem am Rechner, Handy als auch in der Filiale möglich.

Anschließend prüft der Emittent die Zuteilung Ihres Investments. Wenn die Zuteilung vom Emittenten erfolgt ist, wird das festverzinsliche Wertpapier in Ihr Depot eingebucht, welches Sie im Investitionsprozess hinterlegt haben. Insgesamt kann der Vorgang mehrere Wochen betragen, durchschnittlich zwischen 4-8 Wochen.

bettervest tritt lediglich als gebundener Vermittler auf, das heißt wir haben zu keiner Zeit Zugang zu Ihrem Geld. Dies wird wie bei Wertpapieren üblich über eine sogenannte Zahlstelle (Bank) verwaltet und anschließend in Ihr Depot eingebucht.

Sie können grundsätzlich ab 250 € investieren. Dies wird vom Emittenten festgelegt und kann gegebenenfalls auch höher sein. Der Maximalbetrag ist abhängig von der gesamten Fundingsumme und liegt je nach Projektgröße bei 25.000 € oder ist sogar unbegrenzt. Diese Grenzen sind vom Gesetzgeber festgelegt.

Ihre persönliche Fundingschwelle erklärt sich folgendermaßen:

Bei einem Investitionsbetrag über 1.000 € bis einschließlich 10.000 € müssen Sie eine Selbstauskunft abgeben, in der Sie bestätigen, entweder über frei verfügbares Vermögen in Form von Bankguthaben oder Finanzinstrumenten von mindestens 100.000 Euro zu verfügen oder, dass der Gesamtbetrag, den Sie investieren möchten, den zweifachen Betrag Ihres durchschnittlichen monatlichen Nettoeinkommens nicht übersteigt.

Bei einem Investitionsbetrag über 10.000 € muss man eine Selbstauskunft abgeben, in der man bestätigt, dass der Gesamtbetrag, den man investieren möchte, den zweifachen Betrag des durchschnittlichen monatlichen Nettoeinkommens nicht übersteigt.

Die Selbstauskunft wird im Rahmen des Investitionsprozesses automatisch abgefragt, wenn die obengenannten Schwellen überschritten werden.

Jede Anleihe ist unterschiedlich strukturiert. Daher sollten Investoren sich im Einzelfall über die Besicherung der Anleihe genau informieren. Ob und wie die Anleihe besichert ist, erfahren Sie immer auf der jeweiligen Projektseite.

Dies ist abhängig davon, welche Verzinsungsmethode mit dem Emittenten vereinbart wurde. Grundsätzlich üblich ist ein fester Stichtag zum Start der Verzinsung. Dieser Tag ist üblicherweise frühestens der Tag des Projektstarts. Falls Sie später investieren fallen dann sogenannte Stückzinsen an. Die Stückzinsen fallen beim Erwerb an, da am nächsten Zinszahlungstermin der Zinsbetrag für den gesamten zurückgelegten Zeitraum, sprich ab Start der Verzinsung, ausgezahlt wird, unabhängig davon wann investiert wurde. Diese werden Ihnen direkt auf die angegebene Investitionssumme im Investitionsprozess berechnet.

Die Ausschüttung der Zinsen bzw Tilgung erfolgt über die Zahlstelle auf das Referenzkonto Ihres Depots.

Wie auch bei Nachrangdarlehen erhalten Sie Projektupdates direkt vom Emittenten des Projektes.
Diese sind auch immer im Umsetzungsreiter auf der Projektseite zu finden. Sie können den Projektinhaber aber auch jederzeit kontaktieren und Fragen zum Projekt-Status stellen. Die Kontaktdaten finden Sie dazu in Ihrer Investition unter dem Punkt „Details“.

Banken haben höhere Anforderung an Sicherheiten, verlangen sehr restriktive Vertragsgestaltungen und sind risikoaverser. Das wiederum heißt natürlich auch, dass Anleger sich bei hier vermittelten Wertpapieren über das Totalverlustrisiko im Klaren sein sollten.

Ein weiterer Unterschied liegt darin, dass früher Anleihen erst mit viel höheren Summen interessant waren, durch die Einbindung einer digitalen Plattform, automatisierten Prozessen und neuen gesetzlichen Rahmenbedingungen sind diese nun für mehr Unternehmen und schon mit kleineren Beträgen interessant.

Wir werden Sie im Falle der Insolvenz eines Projektinhabers kontaktieren und über alle weiteren Schritte informieren.

Derzeit ist es nicht möglich im Namen einer anderen Person zu investieren.

Nachrangdarlehen

Ein Nachrangdarlehen ist im Grundaufbau ein gewöhnliches Darlehen. Allerdings gelten bei diesem Darlehen gewisse Regeln. Besonders zu beachten ist die Nachrangigkeit. Diese sieht vor, dass Investor:innen im Falle einer Insolvenz eines Projektinhabers (Kreditnehmer) als nachrangige Gläubiger erst nach allen anderen vorrangigen Gläubigern bedient werden. Somit gehöhren Nachrangdarlehen zu einer deutlichen höheren Risikoklasse.

Bei Nachrangdarlehen werden Investoren im Falle einer Insolvenz erst nach allen anderen Gläubigern bedient. Diese nachrangige Bedienung wird auch als Rangrücktritt bezeichnet. Bei den Darlehensverträgen, die Sie als Investor:in auf bettervest.com unterschreiben, handelt es sich daher um ein Darlehen mit qualifiziertem Rangrücktritt. Sämtliche Ansprüche des Anlegers aus dem Darlehensvertrag – insbesondere die Ansprüche auf Rückzahlung des Darlehensbetrags und auf Zahlung der Zinsen – können gegenüber dem Darlehensnehmer nicht geltend gemacht werden, wenn dies für den Darlehensnehmer einen Insolvenzgrund herbeiführen würde. Somit tragen Sie als Investor ein (mit-)unternehmerisches Risiko, das höher ist als das Risiko eines regulären Fremdkapitalgebers. Der Darlehensgeber wird dabei nicht selbst Gesellschafter des Darlehensnehmers und erwirbt keine Gesellschafterrechte. Es handelt sich nicht um eine sogenannte mündelsichere Beteiligung, sondern um eine unternehmerische Beteiligung mit eigenkapitalähnlicher Haftungsfunktion.

Mehr Informationen zur rechtlichen Grundlage Ihrer Investition sind dem jeweiligen Risikohinweis des Projekts zu entnehmen.

Aufgrund der Nachrangigkeit besteht bei Investitionen in Nachrangdarlehen immer die Möglichkeit des Totalverlusts. Es ist daher nicht empfehlenswert Ihre gesamten Ersparnisse in Nachrangdarlehen zu investieren, sondern nur einen Betrag, bei welchem Sie einen möglichen Totalverlust verkraften können. Um Ihr Risiko zu streuen, ist zudem eine Portfoliostrategie ratsam. Teilen Sie dazu Ihr verfügbares Budget auf mehrere Projekte unterschiedlicher Emittenten auf.

Grundsätzlich spiegelt sich das höhere Risiko in den Zinsen wieder, welche bei Nachrangdarlehen deutlich über anderen Anlageklassen liegen. Legen Sie Ihr Geld dementsprechend risikobewusst an und nehmen Sie Nachrangdarlehen als Beimischung in Ihr Portfolio auf.

Es ist immer ratsam vor sich vor einer Investition mit den Risikohinweisen intensiv vertraut zu machen.

Sowohl die Rendite als auch die Laufzeit werden von den Projektinhabern (Darlehensnehmer) festgelegt. In der Regel basieren die Konditionen auf den prognostizierten Kosteneinsparungen oder Einnahmen, die aus der Umsetzung des Projekts erfolgen. Diese Einsparungen und Einnahmen reichen prinzipiell aus, um die Rückzahlung des Darlehens inklusive Rendite und Gebühren zu decken. Die Rückzahlungen sollen ohne zusätzliche Finanzquelle und in einem realistischen Rahmen erfolgen können. Details siehe jeweilige Projektbeschreibung.

Es gibt unterschiedliche Gründe weshalb ein Projektinhaber für eine Kreditaufnahme nicht zur Bank geht.

In Deutschland wollen viele Projektinhaber, insbesondere mittelständische Unternehmen, ihr Eigenkapital für wichtige Investitionen des Tagesgeschäfts reservieren. Sie halten sich auch die Kreditlinien bei ihrer Hausbank oft für vermeintlich Wichtigeres als Energieeinsparungen frei. Aus Sicht ihrer Bank werden die nachrangigen Darlehen, die bettervest vermittelt (als sogenanntes Mezzanin-Kapital) zudem wie Eigenkapital gewertet. So können die Projektinhaber dank des Erwerbs eines Nachrangdarlehens auch größere Kredite von ihrer Bank erhalten (bettervest sieht sich also auch nicht als Konkurrent der Banken, sondern als möglicher Partner und nutzbringende Ergänzung). Neben den finanziellen Aspekten spielen aber vor allem auch Marketing und Kommunikation eine wichtige Rolle. Die Öffentlichkeitswirksamkeit einer Finanzierungs-Kampage in den sozialen Medien und der Presse kann der Projektinhaber nutzen, um neue Kunden zu gewinnen, bestehende Kunden auf sein Nachhaltigkeits-Engagement aufmerksam zu machen sowie die eigenen Mitarbeiter für Nachhaltigkeit zu sensibilisieren und sie daran zu beteiligen.

In Schwellen- und Entwicklungsländer wiederum sind Bankkredite oft schwer zu erwerben oder schlichtweg zu teuer (Zinsen von über 20 % sind hier eher die Regel als die Ausnahme). Zudem haben lokale Kreditinstitute oder Banken oft keine Erfahrung mit der Finanzierung von erneuerbaren Energieprojekten oder Entwicklungsprojekten. Dies erschwert den Antrag auf ein Darlehen erheblich. Nachrangdarlehen bieten an dieser Stelle eine bezahlbare und unbürokratische Alternative.

Bei der Mehrheit der über bettervest vermittelten Nachrangdarlehen handelt es sich um annuitätische Darlehen. Bei Annuitätendarlehen sind die Rückzahlungsbeträge konstant, bestehend aus Zinsen und Tilgung, auch Ratenzahlung genannt.

Das VIB ist eine Kurzinformation, quasi der „Beipackzettel“ der angebotenen Vermögensanlage. Es informiert den Anleger auf höchstens drei DIN-A4-Seiten über die wesentlichen Eigenschaften einer angebotenen Vermögensanlage (Quelle: BaFin).

Momentan sind nur Überweisungen möglich.

Sie können bereits ab 50 € investieren. Höhere Beträge können in 50 € – Schritten investiert werden.

Bei einem Investitionsbetrag über 1.000 € bis einschließlich 10.000 € müssen Sie eine Selbstauskunft leisten, in der Sie bestätigen, entweder über frei verfügbares Vermögen in Form von Bankguthaben oder Finanzinstrumenten von mindestens 100.000 Euro zu verfügen, oder, dass der Gesamtbetrag, den Sie investieren möchten, den zweifachen Betrag Ihres durchschnittlichen monatlichen Nettoeinkommens nicht übersteigt.

Bei einem Investitionsbetrag über 10.000 € muss man eine Selbstauskunft leisten, in der man bestätigt, dass der Gesamtbetrag, den man investieren möchte, den zweifachen Betrag des durchschnittlichen monatlichen Nettoeinkommens nicht übersteigt. Die Selbstauskunft wird im Rahmen des Investitionsprozesses automatisch abgefragt, wenn die obengenannten Schwellen überschritten werden.

Zunächst landet Ihr Geld auf einem Treuhandkonto. Sobald die notwendige Fundingsumme zustande gekommen ist, wird das Geld an den Projektinhaber ausgezahlt. Dieser setzt mit dem Darlehen anschließend die im Projekt beschriebe Maßnahme um.

Alle Investoren gehen durch Ihre Investition einen Darlehensvertrag mit dem Projektinhaber ein. Darin ist unter anderem festgelegt, wofür genau das Geld eingesetzt werden darf. Bei einem annuitätischen Darlehen fließt jährlich ein vorab berechneter und im Vertrag festgelegter Betrag, bei endfälligen Darlehen erfolgt jährlich nur die Zinszahlung, die Tilgung wird im letzten Jahr geleistet.

Falls vorhanden gilt der sogenannte „Vorlaufzins“, das heißt sobald Ihre Überweisung beim Zahlungsdienstleister eingegangen ist, wird Ihre Investition mit dem angegebenen Vorlaufzins verzinst. Die im Projektprofil genannte reguläre Verzinsung startet, nach dem erfolgreichen Funding-Ende bzw. dem sich daraus ergebenden Start der Verzinsung. Bitte beachten Sie, dass das Funding erst als erfolgreich gilt, sobald das zweiwöchige Widerrufsrecht, welches alle Investoren haben, abgelaufen ist.

Sie erhalten jedes Jahr einen bestimmten Betrag zurück, die sogenannte Annuität. Diese enthält meist sowohl Zinsen als auch einen Tilgungsbetrag. Nur bei einer endfälligen Tilgung erhalten Sie jedes Jahr lediglich eine Zinsausschüttung. Am Ende der Laufzeit erhalten Sie mit der letzten Auszahlung ebenso die Tilgung zurückgezahlt und die vereinbarten Zinsen. Bitte beachten Sie unsere Risikohinweise.

In dem Investorenbereich finden Sie die Auszahlungsdaten zu Ihren Investitionen. Die Auszahlung erfolgt auf das Konto, welches Sie bei der Einzahlung des Geldes verwendet haben. Sollten sich Ihre Bankdaten ändern, finden Sie in Ihrem Profil ein Formular mit dem Sie die geänderte Bankverbindung unserem Zahlungsdienstleister mitteilen können.

Bei bettervest legen wir großen Wert auf den sozialen und ökologischen Impact Ihrer Investitionen. Deshalb werden Sie selbstverständlich über Ereignisse im Projekt informiert, zum Beispiel wenn das Projekt vollständig umgesetzt wurde oder der Projektinhaber das jährliche Reporting hochgeladen hat. Wir informieren Sie per Mail sobald es relevante Updates gibt. Diese sind auch immer im Umsetzungsreiter auf der Projektseite zu finden. Sie können den Projektinhaber aber auch jederzeit kontaktieren und Fragen zum Projekt-Status stellen. Die Kontaktdaten finden Sie dazu in Ihrer Investition unter dem Punkt „Details“.

Wir werden Sie im Falle der Insolvenz eines Darlehensnehmers kontaktieren und über alle weiteren Schritte informieren.

Im folgenden Dokument haben wir Informationen über Fragen zur steuerlichen Behandlung von Verlusten aus Nachrangdarlehen zusammengetragen.

Die Inhalte stellen weder eine verbindlich rechtliche Aussage, noch eine steuerliche Beratung dar und dienen ausschließlich für Sie als Orientierung.

Sollten Sie sich für eine steuerliche Geltendmachung von Verlusten entscheiden, empfehlen wir Ihnen dringend die fachliche Beratung bzw. Unterstützung eines erfahrenen Steuerberaters einzuholen.

 

Sollte ein Projektinhaber insolvent sein, erhalten die Investoren des jeweiligen Projekts erst dann eine Rückerstattung ihres Darlehens, nachdem alle anderen Gläubiger (z. B. Fremdkapitalgeber wie Banken) vom Projektinhaber befriedigt wurden. Die Insolvenz kann dann zu einem Totalverlust der Geldanlage führen.

Nach Abschluss eines Insolvenzverfahrens kann ein Ausfall gegenüber dem Finanzamt in der Regel steuerlich geltend gemacht werden.

Derzeit ist es nicht möglich im Namen einer anderen Person zu investieren.

Organisatorische Fragen

Sie können Ihre Adresse in Ihrem Profil bearbeiten. Bitte beachten Sie, dass Sie bei der Änderung Ihrer Meldeadresse ein neues Identifikationsverfahren auslösen.

Sie können Ihr Passwort in der Anmeldemaske unter „Passwort vergessen“ neu anfordern.

Sie können Ihre E-Mail-Adresse in Ihrem Profil unter E-Mail-Adresse ändern.

Der Gesetzgeber hat zum 01.01.2020 eine neue Regelung zur Vermeidung von Geldwäsche und Terrorismus definiert, wonach sich Investoren nun identifizieren müssen.

Bevor Sie also eine Investition auf bettervest tätigen können, müssen Sie ein Identifizierungs-Verfahren durchlaufen. Die einmalige Identifizierung* erfolgt über den Service der Deutschen Post und kann sowohl in einer Postfiliale vor Ort als auch online erfolgen. In der Regel dauert die Online-Identifizierung nicht mehr als 10 Minuten. Für Sie entstehen dadurch keine Kosten.

Sie erhalten nach Ihrer Investition eine E-Mail mit allen erforderlichen Schritten zu der Identifikation.

*Eine erneute Identifikation ist nur nötig, falls Sie Ihren Namen oder Ihre Adresse ändern.

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